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Alejandro Lopez

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Informationen

Im Jahr 1866 erblickt im Nordwesten Spaniens, in der Provinz Asturien, ein kleiner Junge das Licht der Welt. Sein Name ist Alejandro Lopez. Als junger Mann mit zwanzig Jahren verlässt er seine Heimat und wagt den Sprung über den Nordatlantik: er wandert aus nach Panama und beginnt dort ein neues Leben. In der Region Chiriqui lässt er sich nieder und findet Lohn und Brot im Bereich des Tabakanbaus. Er ist interessiert und wissbegierig und so steigt er mit der Zeit immer tiefer in die Materie ein. Im Jahr 1910, jetzt bereits 44jährig, wechselt er abermals den Wohnsitz und lässt sich in der Dominikanischen Republik nieder. In den zwanziger Jahren gründet er dort in der Gegend um Santiago de los Caballeros seine erste eigene Zigarrenmanufaktur. Nunmehr Mitte 50, hat er sein Ziel erreicht und führt seine Zigarrenfabrik bis zu seinem Tod mit 82 Jahren (!) im Jahr 1948. Nach dem Mann mit diesem bewegten Leben benannt, haben „seine“ Zigarren auch heute noch einen großen Liebhaberkreis unter den Aficionados dieser Erde!

Inzwischen gibt es unter dem Label bereits drei verschiedene Zigarrenlinien: die ursprünglich erste Serie aus der Dominikanischen Republik, nur als Alejandro Lopez bezeichnet, dann die gleichnamige zweite Linie mit Tabaken aus Nicaragua und die relativ neu am Markt lancierte Serie Alejandro Lopez Maduro, bei der Umblatt und Einlage aus der Dominikanischen Republik umhüllt werden von einem mexikanischen Maduro-Deckblatt.

Innerlich gleicht die „klassische“ Serie aus der Dominikanischen Republik der Maduro-Serie, Einlage und Umblatt sind dominikanischer Herkunft, aber statt des Maduro-Deckers ziert hier ein schönes helles Connecticut-Shade aus den USA die Zigarre als Deckblatt und bringt beim Rauchen eine cremige, samtene Note mit. Diese Serie eignet sich zum unproblematischen Genuss schon zu frühen Zeiten des Tages oder auch für den gelegentlichen Zigarrenraucher, der ein leichtes und sanftes Raucherlebnis bei vollem Geschmack sucht.  

Die Alejandro Lopez Nicaragua hingegen kommt eine Spur kräftiger und stärker daher, zeigt aber keine Schärfe sondern tendiert eher in die würzigere Richtung. Longfiller wie die anderen beiden Serien auch, sind die nicaraguanischen Varianten aber darüber hinaus sogar echte Puros, das heisst, alle in ihr verwendeten Tabake stammen aus einem Land, eben Nicaragua. 

Quer durch alle drei Serien gleich zeigt sich der großzügig bemessene Zigarrenring: auf rotem Hintergrund mit goldenen Verzierungen sieht man ein von zwei goldenen Löwen gehaltenes, gekröntes Schild mit den Initialen und dem Namen des ursprünglich erwähnten Herrn. Schon durch diese edel gehaltene Bauchbinde werden die Zigarren von ihm zu einem Aufmerksamkeit erregenden Hingucker. Die optisch und technisch einwandfrei gearbeiteten Zigarren präsentieren sich kostensparend ohne Zigarrenkiste aber dennoch sicher verpackt im cellophanierten Bundle.

Zudem ist jede Zigarre aromaschützend mit einer separaten Cellophanhülle umgeben. Hat man diese entfernt und hält die Zigarre in den Fingern, dann merkt man sofort wie gleichmäßig sie gerollt und wie sauber sie verarbeitet wurde. Das bestätigt sich auch beim Rauchen, gutes Zugverhalten geht hier Hand in Hand mit sauberem, unproblematischem Abbrand. Das reichhaltige Angebot an diversen Größen und Formen macht es leicht, hier eine Zigarre für alle Tage und jede Gelegenheit zu finden, und das Ganze auch noch zum Low-Budget-Preis!