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Ascorti

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Informationen

Charakterisierung Ascorti

Guiseppe Ascorti arbeitete seit 1959 für die weltbekannte Pfeifenmanufaktur Castello. Dort lernte er alle wesentlichen Schritte der Pfeifenherstellung auf höchstem Niveau.
Sein Talent zeigte sich immer deutlicher und so reifte der Plan, sich mit einer eigenen Manufaktur selbstständig zu machen.
Sein Nachbar Luigi Radice (Auch heute noch ein bekannter Pfeifenmacher) und er schlossen sich 1968 zusammen um die Marke "Caminetto zu begründen.
Die Marke mit dem Schnurrbart auf dem Mundstück wurde,vor allem auf dem wichtigen amerikanischen Markt,  im Laufe der Zeit immer populärer. Mehr helfende Hände wurden benötigt, und so stieg Guiseppe Ascortis Sohn Roberto mit ein.

Die Erfolgsgeschichte ging bis 1979 weiter. Zu diesem Zeitpunkt stellte sich heraus, daß sich die Teilhaber sich  nicht auf eine weitergehende Unternehmensstrategie einigen konnten. 1980 wurde dann die Marke Ascorti geboren.

Der 22 jährige Roberto Ascorti wurde nun mit seiner Frau Silvana der tonangebende Macher in der Manufaktur, unterstützt von seinem Vater, der kurz darauf verstarb.
Oberstes Augenmerk und der volle Fokus wird auf optimale Rauchqualität der Pfeife gelegt.

Erreicht wird dies mit ausgezeichneten Holzqualität sowie mit perfekt abgelagertem Holz. Mindestens zwei Jahre trocknen die Bruyerekanteln, bevor aus ihnen eine Pfeife werden darf. Alle Pfeifen werden in Handarbeit mit geringer maschineller Unterstützung hergestellt. Damals wie heute werden Ascorti- Pfeifen nicht gekittet. Bekannt ist Ascorti für eine besonders griffige, sehr robuste Rustizierung. Die Rustizierung wird mit einem Handwerkzeug und viel „Manpower“ aufgebracht. So gesehen steckt viel mehr Arbeit in einer preisgünstigeren, rustizierten Pfeife, als in einer glatten!

Ascorti war einer der ersten Pfeifenhersteller, die auf das oxidationsbeständige Acryl als Mundstückmaterial setzten. Anfangs waren viele Händler skeptisch.  Heutzutage jedoch hat es sich fast flächendeckend als vorherrschendes Mundstückmaterial durchgesetzt.

Ascorti ist in diesem Fall eine echte Besonderheit, denn dem Mundstück wird genau so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie dem Holz. Anders als bei vielen anderen Herstellern verzichtet Ascorti auf die Verwendung von Mundstück-Rohlingen. Bei Ascorti werden  die Mundstücke aus hochwertigsten Acrylplatten geschnitten und in liebevoller Handarbeit entsteht so ein Mundstück mit einem Biß, der Dünner und schmaler geformt ist als bei jeder anderen Serienpfeife. So liegt die Pfeife fast unmerkbar zwischen den den Zähnen. Selbst Traditionalisten, die sonst  den weicheren, dünneren Ebonitmundstücken den Vorzug geben, sind mit den Acrylmundstücken von Ascorti mehr als zufrieden. Glatte Pfeifen haben oftmals eine lebendige Straight, Flame oder Cross- Grain Maserung. Dies sind die kostbarsten Exemplare. Es gibt aber auch glatte, schwarz gebeizte (nicht lackiert) Pfeifen. Ascortis haben einen typischen, italienischen Stil, den der Kenner auf den ersten Blick erkennt. Die Shapes sind eher klassisch- kräftig. Bei den Applikationen setzt Ascorti überwiegend auf traditionelle Materialien wie Bambus, Sterling- Silber, Horn oder Kunstharz, die absolut perfekt zum Gesamtbild passen.

Wie wir aus eigener Erfahrung bestätigen können, gehören Ascortis zu den Pfeifen mit den besten Raucheigenschaften und sind bei guter Pflege ein lebenslanger, treuer Begleiter für jeden  Pfeifenraucher.