Summe
0 €

Daniel Marshall Zigarren

2 Artikel gefunden
von 1
von 1
Informationen

Daniel Marshall Zigarren – vom Handwerk zum Rauchwerk

Daniel Marshall ist ein Mann der Tat. Das versteht sich nicht nur von selbst, wenn man rückblickend seine über 30jährige Erfolgsgeschichte in der Welt von Tabak und Zigarre betrachtet und feststellt, wie hoch der Mann, der aus kleinen Verhältnissen stammt, gestiegen ist. So ein Mann, das ist klar, hat sich diesen Aufstieg mit viel Fleiß selbst erarbeitet. Dass es ihn am Ende aber in den erlesenen Kreis der Zigarrenproduzenten führen sollte, war Marshall am Beginn seiner Karriere nicht klar. Der Junge aus dem kalifornischen Malibu war ein guter Surfer, zudem handwerklich geschickt und liebte es, mit Holz zu arbeiten. Es waren deshalb zunächst Humidore, die ihn der Welt der Zigarre näher brachten.

Die handwerkliche Liebe zum Holz

Seinen ersten Humidore baute er aus Liebe zu seiner Freundin. Oder sagen wir besser: für den Vater seiner Freundin, der gerne Zigarren rauchte. Daniel Marshall war damals, Anfang der 1980eralt Jahre, gerade mal 18, als er eine kleine Reisebox aus Teakholz für Zigarren baute, was den Vater seiner Freundin derart imponierte, dass er dem jungen Mann empfahl, doch mal bei Dunhill vorstellig zu werden  – eines von damals zwei weltbekannten Zigarrenunternehmen mit Sitz in den USA. Den Verantwortlichen hat dieses Erstlingswerk offenbar so gut gefallen, dass sie Marshall direkt das Angebot machten, weitere Humidore zu bauen. Aus Freude über diese Anerkennung wurde seine lebenslange Liebe zur Zigarre, der er seit seinem Einstieg in die Humidor-Herstellung mit Leidenschaft frönt. Das in derselben Jugendzeit erbaute Segelschiff aus Holz, mit dem er noch durch die Weltmeere schippern wollte, verkaufte er und investierte den Erlös in sein wachsendes Unternehmen, das er anfangs noch in der Wohnung und der Garage betrieb. Doch Marshall ist ein Mann, der sich mit Leidenschaft einer Sache verschreiben kann, wenn er davon überzeugt ist. Diese unermüdliche Hingabe und sein Perfektionismus machten aus seinen Humidoren das non plus ultra für alle, die im Glamour Business Hollywoods Rang und Namen haben – darunter Arnold Schwarzenegger, Al Pacino oder Sylvester Stallone. Aber auch die Mächtigen der US-amerikanischen Wirtschaft oder Politik ließen es sich nicht nehmen, einen handgefertigten – und entsprechend teuren – Highend-Marshall-Humidor zu besitzen. Es wird sogar gemunkelt, dass manch eines dieser Meisterwerke wohl ausgeleuchtet in einigen Hollywood-Filmen als Nobel-Requisite zu sehen sein soll.

Goldener Geschmack für den Gaumen

Der Sprung von der Herstellung erlesener Humidore zur Kreation eines eigenen Zigarrenlabels war nahe liegend. Zumal Daniel Marshall mit Manuel Quesada einen ausgewiesenen Fachmann zur Hand hatte, dessen Familie es seit über einhundert Jahren verstand, meisterliche Zigarrenschöpfungen aus den besten Tabaken der Karibik zu zaubern. Die frühere spanische Bäckersfamilie wanderte Ende des 19. Jahrhunderts nach Kuba aus und verschrieb sich dort der Tabakaufzucht und Zigarrenmanufaktur. Daraus wurde im Verlaufe eines Jahrhunderts das auf Premiumzigarren spezialisierte Familienunternehmen MATASA, das unter seinen Fittichen so bekannte Namen hat wie Quesada oder Fonseca – aufgrund der kubanischen Revolution seit Jahrzehnten auf der Dominikanischen Republik ansässig. Mit diesem Master Blender gelang Marshall Mitte der 1990er Jahre die Kreation seiner Red- und Black-Label-Zigarren, die regelmäßig von professionellen Testern Bestnoten erhalten. Die Tabake stammen vom nicaraguanischen Züchter und Hersteller von Premium-Zigarren Plasencia, was diese Puros umso erlesener macht. Seinen größten Clou jedoch landete er erst vor wenigen Jahren mit dem Launch einer der außergewöhnlichsten Zigarren, die auf dem Markt erhältlich sind: die Daniel Marshall 24 Karat Gold – erhältlich als Torpedo und als Lady Cosima. Bei dem 24 karätigen Gold dieser Zigarre handelt es sich um reines florentinisches Blattgold, das von Giusto Manetti Battiloro, einer der weltweit ältesten Blattgoldmanufakturen, hergestellt wird. Der Smoke dieses Kunstwerkes vermittelt einen ganz außergewöhnlichen Genuss, wird doch die Asche, über die sich ein goldener Schimmer legt, zu einem ästhetischen Augenschmaus.