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Zigarren von Flor de Selva

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Informationen

Flor de Selva – eine außergewöhnliche Zigarrengeschichte

Hinter den Zigarren von Flor de Selva stecken gleich zwei Besonderheiten: Zum einen eine besondere Geschichte und zum anderen eine Frau als Gründerin, was im Tabakbusiness sehr selten vorkommt. Maya heißt eigentlich Maria-Pia Selva und kommt aus Frankreich. Im Jahr 1995 gründete sie ihr eigenes Unternehmen Flor de Selva in Honduras. Aber wie kommt eine Frau - und dazu noch eine Französin - auf die Idee, ein Tabakunternehmen in Honduras zu gründen und zu versuchen, honduranische Zigarren auf dem europäischen Markt zu etablieren? Die Antwort liegt in Mayas Wurzeln: Es war ihr honduranischer Großvater, der in ihr die Liebe zu Zigarren weckte, die für Frauen eher untypisch ist. Er rauchte ausschließlich Zigarrenmarken aus Honduras. So kam Maya auf die Idee, ihre beiden Herkunftsländer Frankreich und Honduras miteinander zu verbinden.

Maya Selva reist nach Honduras 

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Ihre Idee blieb nicht einfach nur eine Idee. Maya machte sich auf den Weg nach Honduras, um die lokalen Zigarren unter die Lupe zu nehmen. Doch vor Ort stellte Maya schnell fest, dass dieregionalen Zigarren ihr nicht schmeckten. Sie erfüllten einfach nicht den Genussanspruch, den sie an die Zigarren hatte. Doch statt resigniert wieder zurück nach Frankreich zu reisen, sah Maya in ihrer ersten Enttäuschung eine Chance: Sie wollte selbst im tabakproduzierenden Gewerbe tätig werden. Sie nahm sich ein Jahr Zeit, um das Zigarrenhandwerk in Honduras von der Pike auf zu lernen. Dabei half ihr vor allem die Bekanntschaft mit Nestor Plasencia, dem Inhaber einer der größten und bekanntesten mittelamerikanischen Zigarrenmanufakturen. Aus dieser Freundschaft entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit, die für Maya der letzte wichtige Schritt zur eigenen Gründung war.  

1995 fiel der Startschuss für Flor de Selva

Die ersten „Früchte“ aus ihrer harten Arbeit konnte sie im Jahr 1995 ernten: Erstmals wurde eine Kiste honduranischer Flor de Selva Zigarren nach Frankreich verschifft. Es war der Starschuss für ihre noch recht junge Erfolgsgeschichte in der Zigarrenbranche. Heute zählt Mayas Unternehmen über 200 Mitarbeiter in Fabriken in Honduras und Nicaragua. Das Produktionsvolumen liegt bei über 1 Million handgerollter Zigarren pro Jahr. Flor de Selva steht heute für feinsten Tabak in erstklassiger Verarbeitung. Mit der eigens von Maya kreierten Tabakmischungen und dem vollmundig-aromatischen Geschmack fanden die ersten Flor de Selva Zigarren großen Absatz in Europa. Bisher hat Flor de Selva insgesamt 13 verschiedene Formate herausgebracht, die alle zu Topsellern wurden und schon einige Preise gewinnen konnten. Besonders empfehlenswert: Die „Tempo“-Zigarre von Flor de Selva mit ihrer etwas kräftigeren-volleren Geschmacksentwicklung, die zarte Röstaromen unaufdringlich transportiert ohne jedoch ihre Herkunft zu verleugnen. Aus dem gleichen Hause stammen noch die Zigarren von Cumpay und unser absoluter Bestseller aus Honduras, die Villa Zamorano.

Die Serie wird häufig verwechselt mit Flor de Copan, hat mit diesen jedoch, ausser dem Herstellungsland, nichts gemein. In Deutschland wird Maya vertrieben durch die Firma KOhlhase & Kop, die ausserdem so klangvolle Namen wie De Olifant, Santa Damiana, Dunhill und Rocky Patel im Programm führt. Mittlerweile gibt es innerhalb der hier beschriebenen Selva Cigar neben allen möglichen Formaten (von der Panetela bis zur Churchill) auch Varianten in Maduro.