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Oliva Zigarren

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Oliva Zigarren, mehr als ein Hersteller

Ein Name, hinter dem deutlich mehr als nur ein Zigarrenhersteller steckt, ist Oliva. Genau genommen steckt dahinter eine Großfamilie mit kubanischen Wurzeln in der vierten Generation, eigene Plantagen zum Tabakanbau und eine daraus entstandene, mittlerweile weltweit etablierte Marke in der Zigarrenbranche.

Ein Sortiment mit Geschmack

Oliva gehört heute zu den größten Zigarrenproduzenten in Nicaragua. Alle Oliva Zigarren werden nach der vom Gründer vorgesehenen, kubanischen Tradition hergestellt. Das Sortiment umfasst eine Vielzahl von Serien unter dem Namen Oliva sowie weiterer Brands wie zum Beispiel CAIN, NUB, Melanio, Padilla und anderen.

Eine der bekanntesten, die kräftige Serie V zeichnet sich durch eine kräftige Tabaknote und einer damit einhergehenden reichhaltigen Würze aus. Die Olivia O Classic wiederum ist bei Liebhabern milderer und cremiger Zigarren sehr beliebt. Die verwendeten Tabakblätter für die Zigarren der Familie stammen größtenteils von eigenen Plantagen, einige Blätter werden jedoch auch hinzugekauft. Ihr vollmundiger und herber Geschmack wird durch ein dunkles und öliges Deckblatt abgerundet. Die Olivia V Zigarre wird besonders gern zu reichhaltigem Kaffee oder zu dunkler Schokolade verzehrt. Das Portfolio umfasst alle gängigen Vitolas: neben der Double Toro ist auch die Torpedo eine sehr beliebte Ausführung.

Oliva Cigar: Eine Familie mit Tradition

Melanio Oliva war der erste Sohn, der angefangen hat, Tabak anzubauen. 1836 startete er mit der Plantagenwirtschaft. Der kurz darauf folgende kubanische Befreiungskrieg machte ihm allerdings schnell einen Strich durch seine Pläne und der junge Kubaner musste notgedrungen seinen Anbau pausieren. Melanio Olivas´ Sohn, Hipolito Oliva, übernahm einige Jahre später dessen Plantagen und kultivierte die Anbauflächen neu. Sein Sohn wiederum, Gilberto Oliva, wurde schließlich Tabakhändler und spezialisierte sich auf Sandblätter. In San Juan führte der junge Oliva nach der kubanischen Revolution das Geschäft weiter. Er wollte allerdings den Fokus zukünftig mehr auf den Handel des Tabaks legen. Wie, das war ihm damals noch nicht ganz bewusst.

Auf der Reise zum Erfolg

Der gebürtige Cubaner Gilberto Sr. Oliva verließ 1966 sein Heimatland, um auf den fruchtbarsten Böden der Erde die hervorragensten Tabake zu pflanzen, stets auf der Suche nach der einen, Olia Zigarrender perfekten Mischung. In Ländern, wie Honduras, Mexico und den Philippinen errichtete er seine Plantagen. Jedoch erst im Jahre 1994 entschied sich Gilberto Sr. Oliva eine Fabrik in Nicaragua zu eröffnen, die bis heute von seinem Sohn Gilberto Jr. Oliva geleitet wird. Eine Odyssee begann. Er bereiste verschiedene Länder in Zentralamerika und suchte einen Ort um sich niederzulassen und um „kubanischen Geschmack anzubauen“. In Panama, Honduras, Mexiko und sogar auf den Philippinen fand er nicht das, was er sich vorstellte. In Nicaragua erreichte er dann aber sein Reise- und auch Geschäftsziel. Sein gleichnamiger Sohn Gilberto Oliva Jr. stieg sofort in das Geschäft ein und zusammen wurde der Grundstein für eine Zigarrenmanufaktur in Nicaragua gelegt.

Wahres Familienhandwerk

Lange war die Familie davon überzeugt, dass Qualität und Beständigkeit nur zu erreichen sind, wenn sie ihren Tabak selbst anbauen. Inzwischen werden verschiedene Tabake aus Nicaragua selbst gezogen und fermentiert. Dieser Fermentierungsprozess dauert mehr als ein Jahr und ist der langsamste in der gesamten Industrie. Vielleicht ist es genau das, was die Oliva Familie zu einer weltweit beliebten Marke hat werden lassen. Die Familie ist seit mehreren Generationen im Tabakgeschäft zuhause. Gilberto Sr. ist noch immer für den Tabakanbau und die Verarbeitung zuständig und ist inzwischen Masterblender der Tabacalera Oliva. 

Vertrieben werden diese Produkte durch den Importeur Wolfertz aus Solingen, der unter anderem auch Nicarao und Alec Bradley importiert.