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Peterson Pfeifen

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Peterson Zigarren und Pfeifentabak

Peterson of Dublin ist seit 1865 ein Begriff für alle Liebhaber von Pfeifen und Pfeifentabaken. Es ist ein schöner Gedanke, dass ein Unternehmen, das sich der Herstellung wunderschöner, handwerklich ausgereifter Pfeifen und aus edelsten Zutaten gefertigten Tabaken verschrieben hat, noch immer besteht und 2015 sein 150-jähriges Firmenjubiläum feiern konnte. Interessant ist, dass Peterson, das in der Vergangenheit als Kapp & Peterson Ltd. firmierte, die Geschäftsidee von Einwanderern ist, die in Irland den Stammsitz eines der beliebtesten und bekannten Pfeifenhersteller der Welt schufen. Und nicht nur das: Petersons Pfeifen sind mit Industriepreisen und Patenten ausgezeichnete Meisterwerke und zeichnen sich auch dadurch aus, dass Literaten und deren Romanfiguren sie für sich entdeckt haben, was sich zum Beispiel auch in der Herstellung von Pfeifenlinien wie Marc Twain, Sherlock Holmes oder Maigret niederschlug.

Talentierte Einwanderer im Pfeifengeschäft

Die Geschichte von Peterson beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts in England, als die beiden deutschen Einwanderer Georg und Friedrich Kapp 1865 in London ein Geschäft für Meerschaumpfeifen eröffneten. Ob es das florierende Unternehmen war oder vielleicht ein brüderlicher Zwist – jedenfalls trennten sich die beiden und eröffneten unabhängig voneinander neue Pfeifengeschäfte, wobei Georg in London blieb und Friedrich, der sich Frederick nannte, nach Dublin zog. Dort traf er auf den jungen litauischen Einwanderer Karl Christoph Peterson, der als Handwerker ein Händchen für die Herstellung von Pfeifen entwickelt hatte. Frederick heuerte diesen Mann an, der sich fortan darauf spezialisierte, maßgeschneiderte Pfeifen anzufertigen. Doch Peterson war nicht nur ein Mann der Tat, sondern hatte auch Köpfchen. Er entwickelte die Pfeifen, die er herstellte, kontinuierlich weiter und meldete zahlreiche Patente an, die sogar mit Industriepreisen ausgezeichnet wurden. Nachdem Peterson 1919 starb, blieben die Nachfahren der Kapps Firmeninhaber für die nächsten Jahrzehnte. Erst in den 1970 Jahren kam es zu Umbrüchen in der Firmengeschichte, neue Käufer erwarben das Traditionsunternehmen, das seit den 1990er Jahren nun im Besitz von Tom Palmer ist.

Peterson Pfeifen in aller Munde

In mittlerweile über 150 Jahren hat es Peterson geschafft, sprichwörtlich „in aller Munde“ zu sein. Politiker, Literaten, Persönlichkeiten aus dem Sport und dem politischen Leben, ja sogar Romanfiguren führen regelmäßig eine Peterson Pfeife mit sich im Munde. Doch nicht nur Pfeifen gehören zum Firmensortiment. Auch eine große Bandbreite von Pfeifentabaken und sogar Zigarren existiert und werden alljährlich sogar noch erweitert. Bei den Pfeifentabaken aus dem Hause Peterson handelt es sich keinesfalls um ein Produkt aus der Massenfertigung. Seit einigen Jahren hat das deutsche Tabakunternehmen Kohlhase & Kopp die Herstellung der Pfeifentabake übernommen. Die bewährten, traditionellen Rezepte sind jedoch erhalten geblieben. Nach wie vor werden ausschließlich erlesene Zutaten verwendet, so dass die Freunde von klassisch puren Pfeifentabaken und die Liebhaber aromatisierter Sorten voll auf ihre Kosten kommen. Der Erfolg von Kohlhase & Kopp ist Ergebnis von Kompetenz und Leidenschaft. Zahlreiche, renommierte Marken und Hersteller, darunter Arturo Fuente, Dunhill sowie kleine und feine Manufakturen wie De Olifant, Flor de Selva und viele mehr sind Teil des Portfolios und aus der Zigarrenlandschaft nicht mehr wegzudenken.
Die Zigarren der Serie Peterson Gran Reserva hingegen werden mit einer Mischung von Tabaken aus Nicaragua und Honduras in der Einlage hergestellt. Das Umblatt ist ebenfalls aus Honduras, während das Deckblatt ein exklusives Blatt aus Kamerun ist. Mit ihrem mittelstarken Körper und vollem Aroma verfügt sie dennoch über eine leichte, charakteristische Süße.