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Informationen

Pfeifen-Sortiment bei Cigarworld.de

Das Rauchen von Pfeifen ist wahrscheinlich ebenso alt wie der Tabakkonsum selbst. Wie archäologische Funde belegen, pflegten die Ureinwohner Amerikas diese Kultur bereits Jahrhunderte vor der Entdeckung durch Kolumbus. Die Pfeife diente vor allem rituellen Zwecken, man denke etwa an die inzwischen sprichwörtliche Friedenspfeife zur Streitschlichtung. Ebenso gab es "heilige Pfeifen", die bei kultischen Handlungen zum Einsatz kamen, und auch medizinische Eigenschaften wurden der Pfeife in der traditionellen Heilkunst zugeschrieben.

Mit ihrem langen Rohr ähnelten die Pfeifen der Indianer entfernt den heutigen Lesepfeifen. Auch die ersten Pfeifen in Europa besaßen einen großen Holm, gefertigt wurden sie aus Ton. Lange Zeit war die Pfeife die verbreitetste Art, Tabak zu rauchen, und der Beruf des Tonpfeifenbäckers ein anerkanntes Handwerk. Konkurrenz bekamen die Tonpfeifen jedoch von anderen Materialien. Pfeifen wurden in der Oberschicht zunehmend zum Statussymbol; edlere Exemplare waren oft aufwendiger gestaltet und bestanden etwa aus Porzellan, Glas oder Silber. Die einfache Tonpfeife blieb ärmeren Schichten vorbehalten. Mit der Verbreitung von Zigarren und Pfeifen aus Bruyère-Holz im 19. Jahrhundert wurde die sie dann mehr und mehr verdrängt.

Meerschaumpfeifen

Neben Bruyère-Holz, dem heutzutage wichtigsten Werkstoff in der Pfeifenproduktion, erfreut sich auch Meerschaum nach wie vor einer großen Anhängerschaft. Dabei handelt es sich um ein natürliches Mineral, das vor allem in Anatolien abgebaut wird. Ein großer Vorteil ist, dass der Pfeifenkopf, anders als bei Pfeifen aus Holz, feuerbeständig ist und somit durch zu warmes Rauchen nicht durchbrennen kann. Allerdings ist Meerschaum sehr zerbrechlich und verfärbt sich durch Hitze und Hautkontakt. Daher war es früher üblich, weiße Handschuhe überzuziehen, bevor man sich seiner Meerschaumpfeife widmete.

Bruyère-Holz-Pfeifen

Wie erwähnt, fertigt man die meisten Pfeifen inzwischen aus Bruyère-Holz. Es wird aus der Wurzelknolle der Baumheide gewonnen, eines Strauchs, der vor allem im Mittelmeerraum, aber auch in Afrika oder auf den Kanaren beheimatet ist. Für die Pfeifenherstellung eignet er sich besonders, da sein Holz hitzebeständiger und feuerfester ist als das anderer Arten. Zu den heute bekanntesten Pfeifenherstellern für Serienware gehören Stanwell (Dänemark), Vauen (Deutschland) und Savinelli (Italien). Pfeifen aus dem Hause Dunhill, berühmt für den weißen Punkt auf ihrem Mundstück, sind der Klassiker aus England. Liebhaber und Sammler schätzen sie für ihre ausgeprägte Maserung, wobei unterschieden wird zwischen Straight-Grain-Maserung mit gerade verlaufender Faser und Bird-Eye-Maserung mit Vogelaugen-Effekt. Den weißen Punkt verwendet auch Vauen als Merkmal hervorragender Qualität; hier ziert er ausschließlich Pfeifen, die aus den besten Holzrohstücken gefertigt werden.

Freehand-Pfeifen

Unter Freehand-Pfeifen versteht man vollständig von Hand gefertigte Pfeifen. Häufig weiß der Pfeifenmacher, wenn er mit der Arbeit beginnt, noch gar nicht, wie das Resultat schließlich aussehen wird. Zunächst wird die Grundform aus einer Wurzelknolle geschnitten und danach erst, abhängig von Maserungsrichtung und Holzbeschaffenheit, die Form des Pfeifenkopfes bestimmt. Dieses individuelle Arbeiten, das sich unmittelbar an den Gegebenheiten des Rohmaterials orientiert, hat zur Folge, dass jedes Freehand-Modell ein Unikat ist.

Pfeifen mit 9mm Filter

In Deutschland ist der Anteil der Pfeifen mit 9 mm Filtern sehr hoch. Dies mag daran liegen, dass bei uns hauptsächlich aromatisierte Pfeifentabake geraucht werden, die während des Rauchens mehr Feuchtigkeit in den Pfeifenholm abgeben. Der Pfeifenfilter filtert die Feuchtigkeit und das Nikotin aus dem Rauch. Neben den weit verbreiteten 9 mm Pfeifenfiltern, finden sich auch Pfeifenmodelle, die über eine 4 mm oder auch 6 mm Filterbohrung verfügen.

Pfeife als passendes Accessoire

Bei der Auswahl einer Pfeife sollte man bedenken, dass sie zu ihrem Träger passt. Das betrifft nicht nur das Aussehen, sondern auch die Haptik. Denn mit einer Pfeife, die nicht gut in der Hand liegt, wird man auf Dauer nicht glücklich. Aber auch die Optik sollte keineswegs unterschätzt werden: Eine Pfeife ist ein Accessoire, das ihrem Träger stehen sollte, indem es mit seiner sonstigen Erscheinung harmoniert. Ganz gleich, ob man es schlicht und klassisch oder eher ein wenig extravagant mag – der Pfeifenmarkt hält für nahezu jeden Stil etwas parat.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Auswahl Ihres Pfeifenmodells!