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La Gloria Cubana (Portofrei)

Die Medaille d‘Or No. 2 entfaltet einen feinen, geschmeidigen Geschmack mit frischer Aromatik bis zum letzten Drittel und ist deshalb unserer Meinung nach in dieser Serie die ausgewogenste und damit empfehlenswerteste Cigarre.

Wissenswertes Zur Marke:

Kreiert wurde die Marke mit dem beeindruckenden Namen bereits im Jahr 1885 von der „Sociedad Cabañas y Castro“. Der Firmensitz befand sich auf der Calle Corales 53 in Havanna.  „La Gloria Cubana“ zählt damit zu den ältesten noch existierenden Cigarrenmarken und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.  In anderen Quellen wird davon gesprochen, dass die Marke von José F. Rocha und Rafael Garcia gegründet wurde. Für diese Version lassen sich aber keine stichhaltigen Beweise finden.  Auf dem Cigarrenmarkt Havannas der damaligen Zeit war sehr viel Bewegung. Aus unzähligen kleinen Chinchales (meist kleine Familienunternehmen, in denen Cigarren gerollt wurden) und einer aus heutiger Sicht unvorstellbaren Vielfalt verschiedener Namen und Marken kristallisierten sich langsam größere und langlebige Marken heraus.

José Fernando Rocha jedenfalls kaufte die Marke erst im Jahre 1905. Er gründete auf der Calle San Miguel 364 eine zu damaliger Zeit berühmte Fabrik, die seinen Namen trug, aber heute nicht mehr existiert. Er gehörte mit zu den ersten Cigarrenpionieren der damals neu ausgerufenen Republik Cuba und genoss das Ansehen seiner Mitmenschen und die Achtung der cubanischen Gesellschaft.

Von Anfang an handelte es sich bei „La Gloria Cubana“ um eine Luxusmarke, was durch noch existierende Lithographien, die mit Goldfolie aufwändig gearbeitet waren, deutlich wird. Auch heute noch präsentiert sich die Marke sehr charakteristisch durch ihre elegante Präsentation, besonders in der Serie Medaille d’Or (Goldmedaille). Im Gegensatz dazu bevorzugte Rocha aber eher bescheidene Anillas (Bauchbinden).

José Fernando Rocha ist ein Name, der im Zusammenhang mit der Marke „Bolívar“ bekannt geworden ist, eine Marke, die tatsächlich von ihm selbst 1921 kreiert wurde.

Benannt ist die Marke „Bolívar“ nach dem venezolanischen Freiheitskämpfer Simon Bolívar, der auch heute noch in ganz Südamerika Gallionsfigur für den Freiheitskampf der Südamerikaner gegen die spanischen Unterdrücker ist. Sein größtes Ziel war es, die Regionen im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents zu vereinen. Aufgrund ihres sehr kräftigen Geschmacks gilt die Marke „Bolívar“ bis heute als „Liebling der Briten“.

Nach dem Tod von José F. Rocha wurden 1954 die Marken „Bolívar“ und „La Gloria Cubana“ von der Rocha-Familie an die Cifuentes-Familie, damals im Besitz der Marke „Partagás“, verkauft.  Nach dem Verkauf verlegte man die Produktion in die berühmte Manufaktur „Partagás“ in der Industria Street 520, hinter dem Capitol im Herzen Havannas. In den späten 50er Jahren war die „La Gloria Cubana“ eine sehr bekannte und beliebte Marke mit hervorragendem Ruf, was unzweifelhaft ein Ergebnis des Könnens der „Partagás“-Manufaktur war. Es ist anzunehmen, dass die Produktion der „La Gloria Cubana“ nach der Revolution kurzzeitig unterbrochen wurde. Etwa 1965 aber belebte man die Marke wieder als eine etwas leichtere Alternative zur Partagás. Auch heute noch wird die „La Gloria Cubana“, wie die „Bolívar“ und andere Marken, die für eher kräftige Tabakmischungen bekannt sind, in der Manufaktur Partagás hergestellt. Derzeit gibt es insgesamt fünf Vitolas der Marke „La Gloria Cubana“: die Medaille d´Or No.1 bis No.4 und die Tainos (ein Churchill-Format).

 

 

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