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Punch (Portofrei)

Der Name rührt vom britischen Satiremagazin Punch her, wodurch diese Marke bis heute in Großbritannien eine der beliebtesten ist. Über ein ähnlich breites Programm wie Partagas verfügend, sind die Punch tendenziell nicht ganz so kräftig und werden teilweise, insbesondere bei den Selection-Formaten, zum Teil sogar fruchtig-holzig.

Wie so oft ist auch hier die Double Corona aufgrund ihrer Komplexität und Geschmacksdichte, die zum Ende hin gefährlich zunimmt, eine besondere Empfehlung, die sich jedoch an den erfahreneren aficionado richtet. Ähnlich, jedoch aufgrund des Formates leicht kräftiger vom Gesamteindruck, gestaltet sich die Punch Punch.

Wissenswertes zur Marke:

Punch ist eine Habanos-Marke, die von Anfang an eine starke Ausrichtung auf den britischen Markt hatte. Daher ist der Ursprung des Namens auch im englischen Sprachgebrauch zu finden. „Punch“: zu Deutsch der Hofnarr, der Clown, der Hanswurst oder das Kasperle.  Die „Vista“, die farblich gestaltete Lithographie auf der Innenseite des Deckels der Cigarrenkiste der Marke Punch zeigt auch heute noch Mr.  Punch sitzend mit einer Cigarre in der Hand und einem Hund als Begleiter. Allerdings ist unklar, wer das wahre Vorbild für diese Figur auf der Cigarrenkiste und der Namensgeber der Marke ist.

Es gibt zwei unterschiedliche Theorien darüber.  Einerseits soll Mr. Punch einem britischen Puppenspiel entlehnt sein, das bei Gründung der Marke in England sehr populär war. Andererseits soll Mr. Punch das Titelbild einer satirischen Wochenzeitschrift geziert haben, das ebenfalls in England erschienen ist.

Verschiedene Fakten sprechen für die eine oder die andere Theorie: Einen ersten Eintrag der Marke Punch gibt es bereits aus dem Jahr 1840, vorgenommen von einem Deutschen namens Stockmann. Über diesen ist allerdings nichts bekannt. Man weiß nur, dass im Jahr 1874 die Marke von Luis Corujo übernommen wurde und die Adresse der damaligen Fabrik in der Calle

Gervasio No.38 war. Vorbild bei der Namensgebung soll eben jene Figur aus dem Puppenspiel sein. Das Puppenspiel hat es im Jahre 1840 bereits gegeben, die satirische Wochenzeitschrift dagegen erschien erstmals 1841. Als Namensgeber der Marke Punch wird aber allgemein Don Manuel López Fernández angesehen. Er führte diese Marke mit Blick auf den gewinnbringenden britischen Markt ein.  In England war zu dieser Zeit, 1855, gerade die satirische Zeitschrift „Punch“ sehr in Mode. Andere Quellen datieren die Firmenübernahme durch Don Manuel erst auf das Jahr 1884.  Bei Don Manuel López Fernández handelt es sich um den Bruder von Fernando López Fernández, der gemeinsam mit anderen die Firma „Juan Valle y Cía.“ gegründet hatte.  Manuel López Fernández zog sich 1924 aus dem Geschäft zurück und starb 1925. Esperanza Valle Comas wurde dann der neue Eigentümer der Marke Punch. Der britische Markt, Hauptabsatzmarkt der Marke Punch, brach 1929 aufgrund der Weltwirtschaftskrise zusammen.  Infolge dessen, im Jahr 1930, wurde die Firma von „Fernández & Palacio y Cia.“ übernommen.  Die Marke Punch stand damit gemeinsam mit den Marken Belinda, Hoyo de Monterrey und La Escepción unter Führung dieser Firma. 1940 erfolgte der Eintrag ins Exportregister. Der Sitz der Firma war damals die Calle Maximo Gomez No.51 in Havanna. Während der Zeit der Revolution war die Punch eine gut verkaufte Cigarre, besonders auf dem britischen Markt. Die Produktion konnte ununterbrochen fortgesetzt werden. In den siebziger Jahren rangierte die Punch wahrscheinlich unter den bekanntesten Habanos-Marken an fünfter Stelle, hinter Montecristo, Partagás, Romeo y Julieta und H.Upmann.

Die Punch zählt heute zu den mittelkräftigen Cigarren.

 

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