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Don Pepin Le Bijou 1922 Zigarren

Die Don Pepin Le Bijou 1922 wurde als zweite Linie der Zigarren unter dem Label My Father von Don Pepin Garcia in Erinnerung an seinen Vater geblendet, der im Jahre 1922 geboren wurde. Die erste Zigarrenserie unter diesem Namen wurde zuvor von Jaime Garcia zu Ehren seines Vaters, Don Pepin gemischt. Le Bijou beduette im Fransösischen Juwel

Im Gegensatz zu dieser verwendete Pepin hierbei ein sehr dunkles Habano Oscuro Deckblatt anstatt jenem aus Ecuador welches von Jaime zuvor bevorzugt wurde. Dieses Deckblatt ist in der Zigarrenindustrie bekannt als Pelo de Oro, welches im Spanischen für soviel wie "Haar aus Gold" oder auch "Engelshaar" steht. Dieser Tabak gilt als Grundlage beziehungsweise "Vater" des heutigen Corojo-Tabaks und stammt ursprünglich aus Kuba. Aufgrund seiner Empfindlichkeit bezüglich Schädlingsbefall war er etwas in Vergessenheit geraten. Mittlerweile ist dieser Tabak in einer leicht veränderten, "gesund" gezüchteten Form erhältlich und wird bei zahlreichen Zigarren der Famile Garcia verwendet. So wird zum Beispiel auch bei der Serie L'Atelier von Pete Johnson beziehungsweise Tatuaje dieses besondere Deckblatt benutzt. Die Grundcharakteristik dieses Blattes ist eine hohe Aromatik und Stärke, kombiniert mit einer leichten Süsse. Die anderen für die Don Pepin Le Bijou 1922 verarbeiteten Tabake für das Umblatt und die Einlage stammen vollständig aus Nicaragua.

Alle Vitolas werden in sehr edlen und massiven 23er-Holzkisten geliefert, einzig die majestätische Salomones kommt in einer 5er Schatulle daher. Geschmacklich starten diese Zigarren zunächst noch etwas verhalten, bevor dann zu Beginn des zweiten Drittes die berühmte "Pfeffer"-Post à la Pepin abgeht. Eingepackt in erdige Grundtöne und mit zunehmender Rauchdauer leicht süsslich werdend, überzeugen diese Zigarren auf ganzer Linie. Zum Ende hin entfleucht die Süsse leider etwas; dennoch merkt man den Tabaken an, dass sie mit Sorgfalt und viel Erfahrung angebaut und verarbeitet wurden. Dies wird auch an der fast schneeweissen Asche und derm perfekten Abbrand ersichtlich.

Über die Familie Garcia braucht man eigentlich kaum mehr zu schreiben, solch einen Bekanntheitsgrad hat sie seit Anfang der 2000er Jahre erlangt, dass eigentlich jeder Aficionado weiß aus welchem "Stall" auch diese Zigarrenlinie kommt. Man kann jedoch nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Familie Garcia erst Anfang der 2000er Jahre aus Kuba emigrierte und sich mit der Gründung einer kleinen Tabacalera in Miami ihr neues Leben aufbaute. José "Don" Pepin Garcia war in der kubanischen Zigarrenindustrie so etwas wie ein "Star". Sowohl seine handwerklichen Rollkünste als auch seine überragenden Fähigkeiten der Blend-Zusammenstellung waren international berühmt und anerkannt.

Bereits mit 11 Jahren fing er an in der Nähe seiner Heimatstadt Baez, in der Provinz Villa Clara, östlich von Havanna, Zigarren zu rollen. Die nächsten rund 40 Jahre verbrachte er als Torcedor und Blender in Kubas berühmtesten Tabacaleras. Man verlieh ihm zahlreiche Auszeichnungen und er erreichte die höchstmögliche Einstufung als Torcedor, als sogenannter "Master". Nach seiner Emigration aus Kuba, erreichte Pepin innerhalb kürzester Zeit Kultstatus und setzte sich dann mit der Tabacalera My Father Cigars in Esteli ein bleibendes Denkmal.

*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.