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Plasencia Reserva 1898

Plasencia Reserva 1898 Zigarren

Auch wenn der Begriff bereits etwas abgegriffen klingt: Nestor Andres Plasencia ist eine ganz große Nummer im Zigarrenbusiness. Sein Vater, mit dem gleichen Vornamen aber ohne Andres, wurde auf Kuba geboren und entstammt einer Tabakpflanzerfamilie. Nach der kubanischen Revolution ins Exil gezwungen, ließ sich die Familie Plasencia in Nicaragua nieder und begann mit dem Anbau von Tabak und der Produktion von Zigarren. Nach der Machtergreifung durch die Sandinisten im Jahre 1979 wurden die Plasencias enteignet und mussten nach Honduras fliehen bevor sie Jahre später wieder zurückkehren konnten.

Die Plasencias bauten schon immer Tabak an, heute liegt stets ein Vorrat für rund 5 Jahre auf Lager. Nur so läßt sich laut Nestor Andre Plasencia die Gleichmäßigkeit des Blends sicherstellen. In den 80er Jahren hatten sie andauernd mit dem Schädling beziehungsweise Pilz namens "Blue Mold" (Blauschimmel) zu tun der sie einige Male an den Rand der Verzweiflung und der Insolvenz brachten. Eine Abwehrmassnahme war damals, dass die Anbauperiode nach vorne verlegt wurde, sodass die feuchten und kälteren Monate vermieden wurde. Der Zigarrenboom und der daraufhin einsetzende extrem hohe Bedarf an Rohtabak verhalf der Familie zu einem sehr steilen Aufstieg. Heutzutage betreiben die Plasencias mehrere Tabacaleras in Honduras und Nicaragua sowie riesige Tabakfelder und dazugehörenden Trockenschuppen.

Bei unserem Besuch in Nicaragua im Februar 2015 zeigte uns Nestor Andres persönlich sowohl die Fabrikation als auch die Plantagen. dabei antwortete er auch auf meine Frage und sagte dass der Familie rund 500 Trockenschuppen gehören!  Sie verarbeiten Rohabake und produzieren Zigarren im ganz großen Stile. Ein signifikanter Anteil der weltweit täglich gerollten Zigarren stammt aus den Fabriken der Familie in Nicaragua und in Honduras. Neben Rocky Patel werden auch zahlreiche Alec Bradleys dort gerollt.

Für die Zigarren Plasencia Reserva 1898 hat Nestor alle Register gezogen, um eine großartige Zigarre entstehen zu lassen. Ein Corojo-Deckblatt aus Jalapa umhüllt Tabake aus Nicaragua und Honduras die für mindestens 5 Jahre gelagert wurden. Wenn der Mann schon seinen Namen auf eine Zigarrenkiste brennt, muss es schon etwas Besonderes sein. Komplexe Zedern- und Lederaromen mit nussigen Anklängen bestimmen das Geschmacksprofil dieser außergewöhnlichen Zigarren.

*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.