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Rancho Tabak - Feinschnitt


Der Name Rancho Tabak steht für eine Tabakmarke der Firma J. van Horssen BV,  die einen fein geschnittenen Tabak (Feinschnitt) anbietet. Die Marke bietet vier verschiedene Tabakmischungen oder auch Geschmacksnoten an.

  • Rancho Zware (schwarze Verpackung): Diese Tabakmischung besteht nur aus schwarzen Tabaken und ist die kräftigste Variante des Rancho Tabak.
  • Rancho Halfzware (blaue Verpackung): Wie der Name schon sagt, besteht diese Tabakmischung jeweils zur Hälfte aus schwarzen und aus helleren Tabaken.
  • Rancho Blonde Shag (gelbe Verpackung): Eine Tabakmischung, die zu den „Lichte Shag“ gehört und sehr mild, leicht im Geschmack ist.
  • Rancho American Blend (rote Verpackung): Diese Mischung besteht aus einer klassischen amerikanischen Mischung (American Blend), die hauptsächlich aus Virginia-, Burley- und Orienttabak besteht.

Warum der Name "Zware Shag" (Schwerer Tabak)?

Mit dem Oberbegriff "Shag" sind heute die deutschen Bezeichnungen wie Feinschnitt, Drehtabak, Rolltabak oder auch Stopftabak gemeint.

Der Zware Shag ist ein dunkler und sehr geschmacksintensiver Tabak. Der Begriff "Shag" entstammt der niederländischen Sprache. Und da die Niederlande früher aufgrund ihrer zahlreichen Kolonien ein bedeutsamer Faktor im Tabakhandel und der Tabakverarbeitung waren, hat sich der Begriff "Zware Shag" als Begriff für einen kräftigen und losen Tabak für Zigaretten in der Welt durchgesetzt.

Daneben gibt es noch den Halfzware Shag, einen helleren Tabak, der milder als der Zware Shag und besonders in Europa verbreitet ist.

Als dritte Variante gibt es noch den Lichte Shag – einen etwas helleren Tabak. Dieser Tabak hat einen sehr milden Geschmack.

Feinschnitt? Was ist das für ein Tabak?

Als Feinschnitt-Tabak bezeichnet man einen fein geschnittenen Tabak, der kleiner als 1,0 cm ist. Diese Tabakmischung ist besonders geeignet für Zigaretten, da der Tabak aufgrund des feinen Schnittes sehr schnell abbrennt.

Heute wird dieser Dreh- oder auch Rolltabak hauptsächlich für das Selberdrehen von Zigaretten verwendet. Früher wurde dieser Tabak auch als Pfeifentabak für sogenannte Shag-Pfeifen (Pfeifen mit einem niedrigen und runden Kopf) verwendet.

Ein paar dieser Pfeifentabake finden Sie auch hier: Pfeifentabak-Feinschnitt

American Blend

Die häufigsten Tabakmischungen bestehen aus dem American Blend. Diese amerikanische Mischung besteht in der Regel aus 60 Prozent Virginia- sowie 30 Prozent Burley- und 10 Prozent Orient-Tabak. Jedoch variiert der Anteil von Mischung zu Mischung.

Virginia-Tabak ist zunächst ein Sammelbegriff für alle großblättrigen, hellgelben und süßen, also sehr zuckerhaltigen Tabake. Dieser Tabak kommt aber nicht, wie der Name vermuten lässt, aus Virginia in den Vereinigten Staaten. Heute werden überall auf der Welt mehrere hundert Sorten angebaut, jährlich kommen neue hinzu. Virginia-Tabak (wie auch Burley) wächst auf mittelschweren, kräftigen Böden, wie sie in Deutschland zumeist vorkommen. Virginia-Sorten sind heute auch der Hauptanteil der deutschen Tabakproduktion.

Virginia-Tabak wird in der Industrie nicht fermentiert, sondern einem abwechselnden Befeuchtungs- und Trocknungs-, Erwärmungs- und Abkühlungsprozess unterworfen. Man nennt dies "Aging" (also Altern) und "Redrying" (was der Röstung nahekommt).

Außerdem wird er meistens sauciert und aromatisiert, auch „flavoured“ genannt. Er wird mit in einer Lösung aus Zucker und Aromen getränkt und wieder getrocknet. Dem Tabak wird mit den aromatischen Substanzen ein besonderer Geschmack und Geruch verliehen. Heutzutage werden neben natürlichen Aromen wie Rosenblättern, Nelkenholz, Honig oder Melasse auch künstlich hergestellte Aromen dem Tabak beigegeben. Insbesondere der Burley-Tabak, der ja auch in der American Blend Mischung einen hohen Anteil besitzt, nimmt viele Aromen bei der Saucierung auf.

Die Orient-Tabake bilden den Abschluss in der amerikanischen Mischung und tragen mit den Würz-Tabaken (dunkle Tabaksorten wie Geudertheimer, Kentucky) zu den Aromen oder auch Gewürzen bei. Sie gehören zu den vielseitigsten Tabaken überhaupt und bilden den Rohstoff für die angenehm aromatischen, milden und süßlichen Orientzigaretten und harmonisieren als Mischungsbestandteil den Rauchgeschmack, wobei sie durch ihren hohen Gehalt an Zuckerstoffen und aromatischen Ölen auch den Abbrand verlangsamen. Die meisten Orientzusätze in heutigen Tabakmischungen stammen übrigens aus China, dem heute weltweit größten Tabakanbauland.

Zigaretten ohne Anteil an Orient-Tabaken und nur bestehend aus Virginia-Tabak würden viel zu schnell abbrennen.

Schwarzer Tabak

Vor allem Zigarrenraucher greifen, wenn sie überhaupt auf Zigaretten zurückgreifen, auf schwarze zurück. Sie enthalten einen hohen Anteil an wenig zuckerhaltigem, relativ schwerem Tabak und schmecken daher äußerst würzig und leicht alkalisch. Bekannte Zigarettenmarken waren in Deutschland hierfür die Roth Händle oder auch die Reval. Beliebte Marken für Drehtabak sind u.a. Drum, Javaansee Jongens, Van Nelle und Schwarzer Krauser Nr. 1.


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