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Tabaco Negro Cubano – kubanischer Schwarztabak


Die Habanos werden ausschließlich aus kubanischen Schwarztabak, dem Tabaco Negro Cubano, hergestellt.

Was macht diesen Tabak so besonders?

Seit dem 16. Jahrhundert wächst dieser Abkömmling der Tabakpflanze (nicotiana tabacum) auf natürliche Art und Weise auf Kuba. Der Tabak ist nicht nur eine Anbaukultur, sondern Teil des traditionellen, kulturellen, historischen und patriotischen Reichtums der Insel.

Die mittlerweile jahrhundertealte Tradition von Anbau und Verarbeitung des Tabaks auf Kuba macht diesen Tabak und damit die Zigarren aus Kuba so besonders. Dazu kommt natürlich die geographische Lage der Insel, die bestmögliche klimatische Bedingungen für den Tabak bietet. Und auch die besondere Beschaffenheit des Bodens ist Grundlage für die einzigartige Qualität und den besonderen Geschmack der Habanos.

Die Qualität der Habanos hängt demzufolge von vier großen Faktoren ab: dem Boden, dem Klima, der Tabaksorte und dem Menschen als Land- und Industriearbeiter.

Geschichte und Entwicklung kubanischer Tabak-Samen

Anfang des 20. Jahrhunderts untersuchten unabhängige kubanische Pflanzen-Experten die große Vielfalt von Pflanzenstämmen, die man für den tabaco negro cubano verwendete. Dabei sollte erforscht werden, wie man Tabake mit dem klassischen kubanischen Geschmack liefern kann. Ein weiterer Grund für die Untersuchungen war, die Tabakpflanzen vor Schädlingen zu bewahren beziehungsweise widerstandsfähiger zu machen. Daraus entstand 1907 der Tabak-Samen namens Tabaco Habanensis. Die unabhängige Forschung wurde die nächsten dreißig Jahre fortgesetzt.

Mitte der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Marke Montecristo geschaffen. Durch den Zukauf der existierenden Marken Por Larranaga und H.Upmann wurden sie der führende Hersteller von Habanos. Gleichzeitig hatte sich die kubanische Zigarrenindustrie entschlossen, die Forschung an den Tabak-Samen zu übernehmen. Dazu wurde 1937 in San Jose y Martinez die erste Forschungs- und Versuchsstation gegründet.

Ein schnelles Ergebnis war bereits vier Jahre später zu vermelden. Mit der verbesserten Samenart namens Criollo, die seitdem die Grundlage aller genehmigten Samen für den Anbau von kubanischen Zigarren ist. Kurze Zeit später wurde eine weitere, verbesserte Abart namens Corojo entwickelt. Dieser Samen wird speziell für den Anbau von Deckblättern verwendet. Seinen Namen verdankt diese Samenart der Pflanzung seiner ersten Erprobung.

Aufgaben und Ergebnisse des Forschung-Institutes

Die weitere Forschung und Verbesserung der Tabak-Samen hat das Ziel, die Produktion abzusichern und die Qualität des originalen und zertifizierten Samens zu garantieren. Das Hauptziel der verschiedenen Forschungsprojekte ist die nachhaltige Steigerung einer qualitativ guten Ernte bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten. Dazu gehört auch die Erweiterung der Anbauflächen.

Weiterhin soll die Forschung natürlich die Widerstandsfähigkeit der Tabakpflanzen gegenüber Krankheiten und Schädlingen hervorbringen. Denn selbstverständlich hat die Tabakpflanze auch natürliche Feinde. Dazu zählen unter anderem die Luftverschmutzung durch Ozone (Umweltnekrose) und der blaue Schimmelpilz, auch Tabakblauschimmel genannt. Dieser Pilz ist eine Form der Falschen Mehltaue und gilt als eine der wirtschaftlich bedeutendsten Krankheiten der Tabakpflanze.

Aufgrund dieser Forschungen mithilfe konventioneller Methoden der Kreuzung zwischen den Sorten und der Auslese wurden bereits neue Sorten entwickelt. Aus diesen Forschungsprojekten konnten die Sorten Habana 92, Habana 2000, Criollo 98 und Corojo 99 gewonnen wurden, die in landwirtschaftlicher und kommerzieller Hinsicht eine sehr hohe Qualität aufweisen. Dies sind die vier schwarzen Tabaksorten, auf denen die Produktion der Havanna-Zigarre in Kuba beruht.

Allen Hybrid-Sorten ist gemein, das sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind und zusätzliche Blätter haben, die nicht blühen. Ein weiteres Ergebnis des Forschungs-Institutes ist die Einführung einer Technologie für die Produktion von Jungpflanzen in Pflanzschulen. Diese soll den Ertrag pro Beet verdreifachen. Mittlerweile gibt es auf Kuba vier Forschungsstationen, die in den Tabakanbaugebieten das Saatgut kontrollieren.

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