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Tabak selbst drehen: Zigarren selber machen


Ein passionierter Zigarrenraucher weiß es zu schätzen, wenn er einen seiner Lieblinge, die er mit Ruhe und Hingabe reifen lassen, gehegt und gepflegt hat, aus dem Humidor holt, um ihn genüsslich zu rauchen. Die Sorgfalt, mit der sich ein Aficionado seinen Zigarren und deren Lagerung widmet, ist später der Garant für einen guten Smoke. Und dann stelle man sich das Gefühl vor, eine Zigarre zu rauchen, die man nicht nur sorgfältig gelagert und reifen hat lassen, sondern auch noch selbst gerollt hat. Denn Tabak selbst zu drehen, ist ein besonderes Erlebnis.

Zigarren selber machen – keine leichte Übung

Bevor es an die eigentliche Arbeit geht, sollten alle Blätter gründlich vorsortiert werden. Die Tabakblätter werden ihrer Qualität nach der Einlage, dem Umblatt und dem Deckblatt zugeordnet. Wenn der gesamte Tabak sortiert wurde, kann es losgehen. Um Zigarren selber machen zu können, benötigt man aber auch spezielles Werkzeug. Konkret bedarf es eines Schneidebrettes, eines Rundmessers, einer Sprühflasche mit etwas Wasser, eines Zigarrenklebers und einer Zigarrenpresse.

Tabak selbst drehen, Schritt für Schritt

Zigarren von Hand gerollt

altZu Beginn werden sämtliche Tabakblätter vorsichtig mit etwas Feuchtigkeit besprüht, damit sie sich besser rollen lassen. Danach werden die Blattstiele behutsam entfernt. Hier bedarf es besonderer Vorsicht, damit keines der Blätter einreißt. Je nach Größe und Format der gewünschten Zigarre, werden entsprechend viele Tabakblätter der späteren Rauchrichtung nach zur Einlage gefaltet. Mit sogenannten Umblättern wird die Einlage im nächsten Schritt umwickelt. Dabei ist darauf zu achten, die Tabakstreifen selbst so zu drehen, dass sie weder zu locker noch zu fest an der Einlage anliegen und auch das benachbarte Umblatt nicht zu stark verdecken.

Einlage und Umblatt ergeben zusammen die "Puppe", auch Wickel genannt. Die Puppe wird mithilfe der hölzernen Pressapparatur in ihre eigentliche Form gebracht – man spricht hierbei vom „Format“ einer Zigarre. Für Einsteiger, die erst damit begonnen haben Tabak selbst zu drehen, eignet sich vor allem das Format "Corona".

Eine Corona ist gerade, nicht allzu groß und leicht zu rollen sowie zu rauchen. Bevor das Deckblatt an den Rändern mit Zigarrenkleber versehen und anschließend herumgewickelt wird, wird der überstehende Tabak der Puppe durch einen sauberen Schnitt entfernt. Und schon steht dem Rauchgenuss nichts mehr im Wege.


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