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Das ist die teuerste Zigarre der Welt


Was Aficionados auf der ganzen Welt eint, ist natürlich die tiefe Liebe zur Zigarre, so unterschiedlich die Geschmäcker und Vorlieben auch sind. Stärken, Herkunft, Formate – kaum ein Genussprodukt ist in einer solchen Vielfalt erhältlich wie die Zigarre. Und während sich der eine Zigarrenkenner gerne den Alltag mit einem guten Smoke versüßt, achtet der andere ganz bewusst auf Exklusivität für die ganz besonderen Momente im Leben. Eine Zigarre kann viel mehr sein als "nur" ein Genussmittel. Aufwändig hergestellt und präsentiert, kann sie Kunstwerk sein, Luxus verkörpern und natürlich auch einen gewissen Status. Denn wirklich exklusive Zigarren haben ihren Preis.

Eine echte Premiumzigarre aus mehrfach fermentiertem Tabak, wie sie nur von den besten und erfahrensten Torcedores in reiner Handarbeit hergestellt wird, erfordert jahrelange, hochanspruchsvolle Arbeit und hat natürlich einen Wert. Im Premiumsegment kann der Liebhaber leicht 20 Euro oder mehr für eine einzelne Zigarre ausgeben, bekommt dafür aber auch herausragende Exemplare, die perfekte Verarbeitung und nachhaltigen Genuss versprechen: etwa die Cohiba Behike BHK 56 (max. 2 Zigarren pro Bestellung) , die Arturo Fuente Opus X The Lost City oder, wenn man es gerne kunstvoll verziert mag, die Royal Danish Cigars Regal Blend Danish West Indies Queens # 1 Gold von Royal Danish Cigars oder die, die von Daniel Marshall eigenhändig mit Blattgold umhüllt wird. Aber wo es Exklusivität und teure Zigarren gibt, muss es für den statusbewussten Aficionado natürlich auch die Zigarre geben. Die Ausnahme unter den Luxuszigarren, die teuerste Zigarre der Welt.

Cohiba Behike 2006 – die teuerste Zigarre der Welt zum Markenjubiläum

Kuba, das Zigarrenland schlechthin. Allein schon den Namen auszusprechen genügt, um Aficionados auf der ganzen Welt in Entzücken zu versetzen. Kein anderes Land hat eine vergleichbare Tradition und gilt geradezu als Synonym für Zigarrenkunst. Da erstaunt es nicht, dass die teuerste Zigarre der Welt kubanischer Herkunft ist. Und aus welchem Hause könnte sie stammen, wenn nicht aus dem Hause Cohiba? Denn die Traditionsmarke war von Beginn an die wohl exklusivste des ganzen Landes.

Ursprünglich wurden Cohiba-Zigarren ausschließlich von dem Meistertorcedor Eduardo Rivera exklusiv für den "Maximo Leader" persönlich, Fidel Castro, gerollt. Der Öffentlichkeit unter dem Namen Cohiba zugängig gemacht wurden sie im Jahre 1966, auf dem freien Markt sind diese Premiumzigarren erst seit 1982 erhältlich. Sie werden ausnahmslos aus dreifach fermentiertem Tabak Totalmente a mano in El Laguito hergestellt. "Totalmente a mano" bedeutet, dass die Zigarren in reiner Handarbeit hergestellt werden – ein Begriff, der als Gütesiegel ausschließlich für kubanische Zigarren verwendet wird, obwohl natürlich auch in anderen Ländern Zigarren in reiner Handarbeit fabriziert werden (dort meistens unter der Bezeichnung "Hecho a mano").

Heute ist neben der klassischen Linie vor allem die Linie 1492 beliebt, unter der die Siglo I bis VI vertrieben werden. Die Linie wurde 1992 anlässlich des Jubiläums der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus eingeführt, jede Siglo steht dabei für ein Jahhundert seit der Entdeckung des Kontinents.

Als 2006 das 40jährige Markenjubiläum gefeiert wurde, war klar: Zu diesem Anlass musste eine ganz besondere Zigarre kreiert werden: die Behike 2006 war geboren, die teuerste Zigarre der Welt. Wie in den Anfangstagen der Marke wurden alle Zigarren der Behike von einer einzigen Person komplett von Hand hergestellt, exklusiver kann eine Zigarre wohl kaum sein. Natürlich wurde für die Fertigung die beste und erfahrenste Torcedora des Hauses ausgewählt. Die Behike kam lediglich in einer Auflage von 100 Kisten à 40 Zigarren mit jeweils zweifacher Goldbanderole auf den Markt – obwohl: „Kisten“ ist vielleicht nicht das richtige Wort. Vielmehr kam die Behike in kunstvoll gefertigten Humidoren des französischen Herstellers Elie Bleu daher, natürlich jeder davon einzeln numeriert. Der Preis für ein derart exklusives Kunstwerk: 15.000 Euro, jede Behike kostete also umgerechnet 375 Euro. Ein stolzer Preis für eine stolze Zigarre, die natürlich auch ein echtes Sammlerobjekt darstellte.

Diese Luxuszigarre ist mittlerweile vergriffen, der Name Behike steht aber auch heute noch für das absolute Premiumsegment im Hause Cohiba. Behike-Zigarren sind nach wie vor stets limitiert. Der Grund hierfür ist, dass bei der Herstellung ein vierter Einlagetabak ("Fortaleza 4") verwendet wird. Dieser Tabak besteht aus den zwei Blättern an der Spitze einer Tabakpflanze, die aber nicht von jeder Pflanze ausgebildet werden.

Davidoff Oro Blanco – edelste Perfektion für die besonderen Momente

Die teuerste ZigarreAuch aktuell gibt es natürlich eine teuerste Zigarre der Welt, die auf dem Markt erhältlich ist, um jedes Luxus- oder Statusbedürfnis in der Welt der Zigarren zu befriedigen. Die Rede ist von der Davidoff Oro Blanco. Gäbe es den Begriff Premiumzigarre nicht bereits, man hätte ihn glatt für dieses kleine Kunstwerk erfinden können. Die Tabake für die Davidoff Oro Blanco stammen aus einem exklusiven Anbaugebiet und wurden ausschließlich für diese Zigarren kultiviert. Zur Reifung erhielten die Zigarren satte zwölf Jahre Zeit, um ein Aroma zu kreieren, das nur den allerhöchsten Ansprüchen genügt. Natürlich ist die Oro Blanco strengstens limitiert: Ganze 60 Fachhändler auf der ganzen Welt können diese Luxuszigarre anbieten, lediglich 135 Zigarren finden dabei den Weg nach Deutschland – genauer gesagt zu uns - für Sie. Exklusivität und Luxus haben natürlich auch hier ihren Preis, die Davidoff Oro Blanco ist einzeln für 420 Euro erhältlich, die Zehnerkiste also für 4200 Euro. Eben eine Zigarre für die besonderen Momente im Leben und wohl eher nicht für einen kleinen Gelegenheitssmoke zum Feierabend geeignet...

Die Marke Davidoff ist sicher jedem Aficionado ein Begriff, gehört sie doch zu den größten und bekanntesten weltweit. Davidoff steht seit jeher für absolut höchstwertige Zigarren, die sich an den anspruchsvollen Genießer wenden.

Bereits der Vater des Gründers, Zino Davidoff, war Inhaber eines Tabakladens. Der junge Zino wuchs also bereits in der Welt des Tabaks auf, und man kann sicher ohne Übertreibung sagen, dass er dem Tabak sein ganzes Leben widmete. Auf Reisen durch Süd- und Mittelamerika begeisterte er sich schon früh für Zigarren und machte nach seiner Rückkehr das eigene Ladengeschäft zu der Adresse Genfs, wenn es um hochwertige, besonders um kubanische Zigarren ging. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs stieg er selbst in die Zigarrenproduktion ein, 1967 schließlich erschienen die ersten kubanischen Zigarren unter dem Markennamen Davidoff. Seit 1990 werden Davidoff-Zigarren nach einem Zerwürfnis mit der staatlichen Zigarrenfirma „Cubatabaco“ nicht mehr in Kuba, sondern in der Dominikanischen Republik produziert. Qualität und Popularität tat dies keinerlei Abbruch, denn eins blieb im Hause Davidoff bis heute immer gleich: der ausgeprägte Anspruch an sich selbst und die Qualität der eigenen Zigarren. Kaum ein Produkt in der Welt der Zigarren unterliegt derart vielen Qualitätskontrollen wie eine Davidoff-Zigarre. Eben eine Premiummarke für Premiumgenießer, die mit der Davidoff Oro Blanco nun auch im absoluten Luxussegment die Spitzenposition für sich beansprucht.

Ist eine Zigarre so viel Geld wert?

Tja, wer kann diese Frage schon beantworten? Klar ist: Qualität hat ihren Preis. Exklusivität auch – und Luxus sowieso. Wer es gern etwas exklusiver mag, Genuss schätzt, für besondere Anlässe etwas Besonderes sucht und vielleicht auch ganz gern mal ein bisschen unvernünftig ist (und sich das auch leisten kann), kann 400 Euro sicherlich schlechter investieren als in eine Premiumzigarre. Klar ist aber auch, dass es natürlich jede Menge fantastischer Zigarren für weit weniger Geld im Handel gibt. Die teuerste Zigarre muss natürlich nicht die beste sein – und überhaupt: die beste Zigarre gibt es ohnehin nicht. Denn die beste Zigarre ist immer noch die, die Ihnen persönlich am besten schmeckt.


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