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Glenfiddich

Glenfiddich

Mit einem Ausstoß von 10 Millionen Litern pro Jahr zählt Glenfiddich zu den Marktführern unter den Scotch-Erzeugern. Doch ein so gutes Geschäft hat auch seine Schattenseite. Manchem Whisky-Freund gilt Glenfiddich als langweiliger Mainstream-Drink, von dem er sich nur wenig Neuartiges erhofft. Doch das zu Unrecht. Denn das vielfältige Angebot der Brennerei aus Speyside hält außergewöhnliche Schätze bereit. 

Obwohl sie zu den Großen in Sachen Whisky gehört, ist die Marke mit der charakteristischen dreieckigen Flasche und dem Hirsch-Enblem noch immer in Familienhand. Mitte des 20. Jahrhunderts, als verschnittener Whisky, der Blended Scotch, den Markt beherrschte, konzentrierte man sich hier weiterhin ausschließlich auf Single-Malt. Diese Markenstrategie war nicht unumstritten, später sollte sich die Beharrlichkeit jedoch auszahlen.

Denn der 12-jährige Special Reserve in der grünen Flasche ist heute in nahezu jeder Bar anzutreffen. Das verdankt er zwei Eigenschaften: Einerseits ist er ein handwerklich sehr gut gemachter Whisky, einer von Brennmeistern, die wirklich etwas von ihrer Kunst verstehen. Andererseits ist er aber auch kein Kernerschütterer. Ein wenig mild und sanft kommt er daher, nicht ohne Tiefe, doch keineswegs mit Ecken und Kanten. Daher sagt man ihm mitunter nach, er sei ein typischer Einsteiger-Whisky.

Der nur drei Jahre ältere Solera Reserve ist da bereits aus anderem Holz geschnitzt. Das liegt vor allem daran, dass er im Solera-Verfahren erzeugt wird. Zunächst reifen die einzelnen Whiskys, die später den Glenfiddich Solera Reserve bilden, in unterschiedlichen Fässern, bevor sie in portugiesischer Eiche vermählt werden. Nach einer Zeit der gemeinsamen Lagerung entnimmt man dem Fass nicht den vollen Inhalt, sondern lediglich einen Teil und füllt es mit jüngerem Destillat wieder auf. Verschiedene Rumhersteller setzen auf diese Technik; in der Whiskyproduktion hingegen ist sie ganz und gar unüblich. Das Ergebnis ist ein vielschichtiger Geschmack, der eine zurückhaltende Süße erahnen lässt, aber auch eine Spur angenehmer Schärfe besitzt.

Der 18-jährige Small Batch Reserve besitzt ein Aroma, das an Bratapfel und Zimt erinnert. Er reifte zunächst in ehemaligen Fässern für Bourbon und Sherry, bevor er einen besonderen Feinschliff in kleinen Gefäßen erhielt. Mit seinen 21 Jahren ist der Gran Reserve nicht etwa der ältere Bruder, der einfach drei Jahre länger lagert. Er erhält sein Finish in kubanischen Rumfässern, was ihn zu einer besonderen Kostbarkeit macht. Das schätzte nicht nur der schottische Schriftsteller Iain Banks, der diesen Glenfiddich in höchsten Tönen lobte. Whiskyfreunde in aller Welt erfreuen sich an dieser gelungenen Mischung aus Speyside und Karibik, dem süßesten Whisky des Hauses mit Noten von Sahne und Karamell.

Wer sich von Glenfiddich ein umfassendes Bild machen möchte: den 12 Jahre alten Special Reserve, den 15-jährigen Solera VAT und den 18-jährigen Small Batch Reserve bieten wir als Samples in unserer Explorer’s Collection an, so dass Sie die einzelnen Sorten miteinander vergleichen können.

*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.

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