Bewertungen zu Romeo y Julieta Romeo No. 2 AT

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Alles Asche jetzt
26.10.2020

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jo
verifizierter Kauf

Sobald man es geschafft hat, die No. 2 aus dem Tubo zu befreien, in dem sie sehr spack drin sitzt – es erinnerte mich ein bisschen an den Klassiker mit der Ketchup-Flasche – hat man eine elegante, schlanke Petit Corona in der Hand. Sie wird geziert von einem typ. Cuba herrlich hässlichen old school Ring und einem makellosen, orange-rötlichen, gleichermaßen an Milchkaffee, Leder und Lehm erinnerndes Colorado-Deckblatt. Die gleichmäßig erscheinende Petit Corona liegt leicht in der Hand, gibt auf Druck leicht nach. Das Deckblatt ist dezent ölig und fühlbar feinhaarig sowie von einer – wenn auch dünnen – sehr prominenten Blattader durchzogen, die als einziges das sonst gleichmäßig glatte Fingergefühl "stört". Sie wirkt wertig und makellos konstruiert – und das ist sie auch. Kalt duftet sie, wenn auch sehr dezent, typ. cubanisch. Errdig-ledriger Honig mit Zeder (was ich jetzt eher dem Inlay des Tubos zuordnen möchte, da dieser Duft sich schnell verflüchtigt) liegt vor leicht floralen Noten. Ich kenne das Boxing Date dieses Exemplares noch nicht, aber sie wirkt mir noch etwas jung, da die Aromen nicht wirklich verbunden wirken. Am Brandende stehen erdige mit sehr präsenten Honig-Noten und etwas Kakao im Vordergrund. Der Kaltzug präsentiert sich würziger und weit erdiger als der Kaltduft, wobei die Noten eher mild als medium einzuordnen sind. Etwas Lakritz kommt hinter den Primärnoten durch, gefolgt von einer leicht an Kreide erinnernden Note im kurzen Finish. Würzig zedrige Noten bleiben auf den Lippen zurück, mit einer sehr leichten Note von frischem schwarzen Pfeffer, die dabei aber vielleicht die klarste Pfeffernote ist, die ich je so aus einer Zigarre im Kaltzug erschmeckt habe. So klar, wie als hätte ich ein kleines Stück Pfefferkorn im Mund. Einmal entfacht, beginnt die Romeo y Julieta Romeo No. 2 aus dem Tubo alles andere als würzig, sondern mild-cremig mit Noten von Cashewnüssen, süßem Kakao, Espresso, Erde und Honig. Cremig-erdiger Abgang. Retronasal holzig-floral mit kreidigen Untertönen. Im Laufe des 1. Drittels wird sie dabei etwas kräftiger und voluminöser, wobei ich sie in allen Belangen hier bei mild++ einordnen würde. Bei gutem Zugwiderstand und durchschnittlichem Rauch mit leicht trockener Textur brennt sie zu Beginn sehr schräg ab, reguliert sich doch schnell selbst und bleibt dann leicht wellig. Im 2. Drittel wird sie in allen Belangen kräftiger, kratzt jedoch so gerade an der Marke „medium-“. Dabei werden die Noten von Erde und Espresso vordergründiger und das Profil allgemein trockener. Eine leichte Fruchtsäure mit dezent scharfen grasigen Noten liegen unter den Primärnoten und im Abgang. Retronasal wirkt das Profil etwas süßer mit ganz leichten Honig-Noten; Tabakwürze vertreibt die kreidigen Noten und bleibt im Finish. Salzige Noten bleiben auf den Lippen. Die für Cuba typisch sehr dunkle Asche ist recht fest, verabschiedet sich zur Hälfte der Petit Corona Richtung Fußboden. Im letzten Drittel in allen Belangen allerhöchstens medium-, übernehmen eine gewisse Säure, kreidige Noten und mit einem zugedrückten Auge so gerade noch als von den Espresso-Noten kommend interpretierbare Bitterkeit das Profil und verraten, dass dieses Exemplar noch ziemlich jung ist und durchaus länger hätte liegen können. Nach einer Stunde und 10 Minuten habe ich sie abgelegt und mich ein bisschen geärgert, dass ich sie nicht noch ein paar Monate im Humidor gelassen habe. Bei diesem PLV und dem zu erwartenden Reifepotential möchte ich hier dennoch eine klare KAUFEMPFEHLUNG aussprechen.

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2 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
OG
01.08.2021


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ChriZs
24.03.2020


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Karl Werners Notitzblock
25.10.2019

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Karl
Eingelagert 15.6.18 / geraucht 15.6.19 / 6,90 Sie hat einen festen Zug, aber das ist man bei Cubanern inzwischen gewohnt. Zu Beginn hat sie etwas Pfeffer, Holz, Erde, würzig. Später wird der Pfeffer von Crema abgelöst. Die Asche fällt nach 25 Minuten, die Rauchdauer betrug 70 Minuten. Typisch cubanisch, teuer und sehr gut.

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Sheldor Humidor
28.04.2018

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anonym
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Ich bin normalerweise kein großer Fan von Pfeffer und Grasnoten aber in dieser Zigarre wirken sie geradezu perfekt abgestimmt mit den Anderen Aromen. Geschmacklich startet die Romeo No 2 im ersten Drittel eher mild und einseitig, was anschließend aber sehr schnell in immer mehreren Aromen aufgeht. Ein paar Mal hatte ich leichten Schiefbrand, was sich aber leicht korrigieren lies. Hätte mir etwas mehr Rauch gewünscht und der Zugwiederstand war RyJ-typisch recht stark.

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Justy's
17.08.2016


Justy
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fredlux
11.06.2015

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Frederic
Gut aber nicht meine geschmack, shon greftig,letzte 1/3 besser.

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Bo's humidor
15.04.2015

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Bo

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Erik's Humidor
28.12.2014


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Steger
24.08.2014

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Cigars is to be inhaled please
Godt træk. Ingen skævbrænding. Mild til mellem styrke. Virkelig dejlig cremet og fyldig med en let pebber smag. I den sidste halvdel bliver den bare en lille anelse krads på tungen, men dette skyldes jo nok at Cigaren har lagt i Humidoren i 20 år!!- (Den kradsende smag forsvinder helt i den sidste 1/3) -PS: En 'frisk' Cigar (MAJ 2013) er lidt mere stærk (mellem styrke) og krads i smagen, uden at det dog bliver for meget). Der er også mere pebber smag.--------------DEUTSCHE VERSION: Guter Zug. Kein schiefer abbrand. Leicht bis mittell im stärke. Wirklich sehr schön cremig und reichhaltig mit einer leichten Pfeffer note. In der zweiten Hälfte wird sie nur ein wenig kratziger auf der Zunge, aber das ist wohl weil die Zigarre im Humidor für 20 Jahre gelagert hatte!! (Das kratzen verschwindet vollkommen im letzten 1/3) PS: Eine "frische" Zigarre (MAI 2013) ist etwas stärker (mittelstark) und Kratzt etwas mehr ohne dass das jedoch zu viel werd). Es ist auch etwas mehr Pfeffer würze dabei.---------------ENGLISH VERSION: Good draw. No uneven burning. Mild to medium strength. Really lovely creamy and rich with a slight pepper taste. In the second half it becomes just a little bit scratchy on the tongue, but this is probably because the cigar was stored in the humidor for 20 years!! (The scratchy taste disapears in the last 1/3) PS: A 'fresh' Cigar (MAY 2013) is slightly more powerful (medium strength) and scratching in the flavor, but without that being too much). There is also more pepper flavor.

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Ralph Jürgen
27.08.2013


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Mild

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Daniel Vock
09.11.2011


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Georg seiner
21.10.2011

Habe diese Zigarre zum ersten aber nicht zum letzten Mal geraucht. Wirklich sehr mild und toll im Geschmack.

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Tomtes Wunschzigarren
13.09.2010


Tomte
Einfach eine wunderbare Zigarre - durch die Größe gut geeignet, wenn für stundelanges Genießen die Zeit fehlt. Vollkommener, runder Geschmack - idealer Begleiter ist ein nicht allzu torfiger Single Malt.

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Scheros
21.07.2010


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