Bewertungen zu Joya de Nicaragua Antaño 1970 Gran Perfecto

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10.11.2017

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jo
Die Gran Perfecto liegt gut in der Hand, wirkt allein haptisch schon „ausbalanciert“, sie ist definitiv "firmly packed", gibt dennoch nach. Fühlt sich gleichmäßig an, das Deckblatt hat etwas "Sandiges". Optisch wirkt die Gran Perfecto sehr gut und gleichmäßig gerollt, das sehr schön rotbraune Deckblatt gibt ihr jedoch etwas rustikales mit seinen prominenten Blattadern und der ungleichmäßigen Farbe, die fast wie eine Maserung oder Camouflage wirkt. Nach dem Entpacken verströmt die JDN Antano 1970 einen süßlichen, sehr stark-würzigen Kaltduft, der an Worcherstershire-Sauce erinnert (ähnlich der Dark Corojo, wobei diese einfach nach Maggi "stinkt"), dieser Geruch legt sich aber (leider) bereits nach wenigen Tagen Lagerung im Humidor. Im Kaltzug erahnt man dann auch neben einer klaren, angenehmen Tabak-Note Gewürze, Erde und Leder. Anschnitt und Anzünden gestalten sich problemlos, der Zugwiderstand allerdings ist nach dem Anzünden erstmal viel zu hoch, doch sobald die Perfecto "über den Buckel" geraucht ist, ist er an der Grenze zwischen optimal und etwas zu lose. Die Asche der Gran Perfecto ist nahezu weiß mit grauer Marmorierung, leider jedoch recht lose und teilweise flakig. Bei angenehmem Rauchvolumen ist die JDN Antano 1970 erstaunlicherweise höchstens mittelkräftig plus; ich fand sie recht leicht bei einem sehr angenehmen, komplexen, vollen Körper. Der Rauch transportiert tolle, kräftig-würzige Aromen mit dominantem Leder, Kaffee und Schokolade. Dazu kommt eine feine Röstsüße. Das 2. Drittel kann man am Besten beschreiben wie ein kleiner Frühstücks-Snack; ein Crema, dazu Schwarzbrot mit etwas Butter und Honig und eine kleine Schale Nussmix mit getrockneten Beeren. Die ganze Zeit über hat man dezent Pfeffer und Leder an der Nase. Bis hierhin war die Gran Perfecto ein tolles Raucherlebnis, Rauchvolumen, Konstruktion, Abbrandverhalten (sie ist, wohl dem Format geschuldet, ein Slow Burner) und Zugwiderstand waren erstklassig bei unerwartet „leichten“ Aromen (sie ist eine Flavor-Bomb, aber die Aromen sind entgegen der wuchtigen Erscheinung der Zigarre wirklich fein, ausbalanciert und gefällig, sozusagen ein Schaf im Wolfspelz). Doch das letzte Drittel war dann plötzlich nicht nur sehr zurückhaltend, leider kamen da dann auch Abbrandprobleme (Schief- und zunehmend Tunnelbrand) dazu. Bis dahin war das ein sehr angenehmes Raucherlebnis, doch das letzte Drittel lies dies auf einer sauren Note enden. Muss ich zur verlässlichen Bewertung erneut rauchen, zum Glück habe ich noch eine im Humidor.

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5 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Tropenhaus
22.04.2015

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Octhomas
verifizierter Kauf

Cremig süßliche Schokonussfrucht auf Kaffetoast an etwas Pfeffer

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3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Hulks Humidor
04.09.2014

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Mark
verifizierter Kauf


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