Bewertungen zu Brick House Toro MADURO

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Alles Asche jetzt
28.11.2019

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jo
Die Brick House Maduro Toro in dem etwas dickeren Toro-Format ist schon eine imposante, schöne Erscheinung, vor allem, wenn es so gut ausgeführt ist. Die beiden Ringe gefallen in ihrer Schlichtheit und stehen dem schönen Schokoriegel gut zu Gesicht. Sie liegt gut in der Hand, gibt auf Druck nach, ohne dass sie wich wirkt, fühlt sich gleichmäßig und oft leicht boxpressed an. Sie fühlt sich gleichmäßig rau an, wenige dünne, dennoch präsente Adern zieren das Deckblatt – dieses ist heute nicht mehr so speckig glänzend, wie ich sie von vor einigen Jahren noch kenne, sondern fast ein bisschen stumpf. Dennoch gefällt mir das fleckige Oscuro, das bei genauerer Betrachtung manchmal wie in Leo-Optik mit dunkleren Flecken gesprenkelt wirkt, wie als wären sie zu krass befeuchtet worden. Kalt duftet sie kräftig nach würzigem Kaffee, sowohl frisch gemahlen wie frisch aufgebrüht, dahinter finden sich süßliche Noten Leder und Erde. Am Brandende duftet sie stalliger, erdiger und süßer. Der Kaltzug ist dann fast ein bisschen enttäuschend, nur zurückgenommene Noten von Kakaobohnen und Erde lassen sich erahnen. Einmal – und sehr zügig – entfacht, startet die Brick House Maduro Toro zurückhaltend, doch brutalst gefällig und angenehm cremig mit Noten von Holz und Nuss. Langsam bekommt der Körper an Fülle, sie lässt einem das Wasser im Mund zusammen laufen dank toller (Schwarzbrot-)Süße, wie kräftiger Ahornsirup. Dahinter finden sich cremige Noten von Kakao und würzigem Kaffee, im Abgang liegen erdige Noten. Eine leichte Würze bleibt auf den Lippen zurück, retronasal hingegen findet sich eine tolle holzig-erdig-röstige Süße mit etwas Pfeffer im Nachklang. Diese Toro wirkt alles in allem erstaunlich reif und eingebunden für das Preissegment. Die makellose Konstruktion zeigt sich auch und besonders im Abbrandverhalten. Sie brennt minimal wellig, jedoch etwas zügig ab, braucht keine Aufmerksamkeit. Dabei würde ich den Zugwiderstand am loseren Ende von „für mich perfekt“ einstufen. Die Textur des Zahnes des Deckblattes zeichnet sich in der hellen und bis zu 2-3 cm stabilen Asche schön ab. Im zweiten Drittel finden sich Stärke und Körper ungefähr bei „medium“ ein. Aromatisch bleiben holzig-erdige Noten süß-röstig im Vordergrund, die (Brot-)Süße bekommt ebenfalls eine röstige Würze. Leder vermengt sich in die Melange aus Kaffee und Kakao und ganz leichte Noten dunkler Beeren kommen auf. Alles bleibt angenehm wärmend mit etwas Peat im Abgang liegen. Retronasal wird es würziger und "fleischiger" mit viel Erde, der Pfeffer wird präsenter und gibt der Süße einen großartigen Konterpart. Hin und wieder hat die Süße fast die "harte" Qualität von Kopikos. Der Rauch, von Beginn an fett und üppig, ist jetzt fast kaubar und legt sich angenehm in den Mundraum. Das letzte Drittel hat einen leichten Shift in die holzig-röstig-erdige Richtung zu verzeichnen, auch Leder wird etwas präsenter. An der Nase kommt hin und wieder eine Süße wie Zuckerwatte auf, retronasal hingegen wird es dezent pfeffriger, die röstigen Noten bekommen Assoziationen von schwelender Holzkohle. Gegen Ende kommen retronasal leicht grasige Noten auf und der Abgang wird irgendwie steiniger. Aber nach knapp zwei Stunden darf man die Toro getrost dem Ascher opfern. Die Brick House Maduro Toro ist vollkommen zu Recht ein absoluter Klassiker für sehr schmales Geld! Unbedingt zuschlagen!

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2 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
BJ 1st Cigar`s
02.05.2019


anonym
verifizierter Kauf

Hatte bis jetzt nur die Robusto, diese war auch meine bisherige Lieblingsmaduro, wird aber jetzt von der Toro abgelöst, für nur 30 ct. mehr wesentlich längeres Rauchen mit min. dem gleichen guten Geschmack.

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Sebs Humidor
17.07.2019

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Seb
Haptik und Optik sind für die Preisklasse überragend. Auch am Abbrand gibt es nichts zu meckern. Kerzengerade und Aschefall erst nach über 6cm. Leider war es das dann mit den lobenden Worten. Geschmacklich kommt der Stick sehr zurückhaltend daher. Eine unterschwellige holzige Süße wird anfangs von Pfeffer und später von Leder begleitet. Omnipotent dabei eine nicht definierbare Säure. Ohne diese wäre diese Zigarre einfach nur langweilig. So ist sie für mich ungenießbar. Nachkauf ausgeschlossen.

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Brettis Humi
27.09.2018

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anonym
verifizierter Kauf

Die Zigarre ist genauso gut, vielleicht sogar ein bisschen besser als die Maduro Robusto. Hat mir sehr gut gefallen. Die Verarbeitung war von Anfang bis Ende super. Leckerer Smoke zu einem fairen Preis.

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