Bewertungen zu Nicarao Furia Megaera

zum Produkt

Preis/Leistung

Qualität

Stärke



Tom sein Humi
22.03.2021


Tom sein Humi
Die letzte aus dem 3er Furia Sampler kommt ebenfalls mit einem für mich gewöhnungsbedürftigen Wollfaden als Ring daher, finde ich nicht zweckmäßig, aber auch nicht weiter schlimm. Die leichten Beschädigungen des Deckblatts haben mir da anfänglich mehr Sorgen bereitet, haben sich dann aber glücklicherweise nicht bestätigt. Ansonsten ist sie genauso gut verarbeitet wie ihre Schwestern. Zu Beginn finde ich sie unaufdringlich, fast schon mild, ganz ohne Schärfe mit leichten Bitternoten bei gutem Zug und Rauchvolumen. Im Verlauf steigert sich die Megaera, wird mittelkräftig und ich schmecke hauptsächlich Aromen nach dunkel geröstetem Kaffee und empfinde sie bedingt durch die leichten Bitternoten recht interessant. Abschließend gefiel mir die kleine Alecto aus dem Sampler am besten, weil diese einfach den intensivsten und gehaltvollsten Geschmack aufwies. Ich würde jedem empfehlen, sich den Sampler mal zu gönnen, nicht ganz günstig, bietet aber dem Einzelpreis gegenüber einen ordentlichen Vorteil. So kann man sich selbst ein Bild machen, meinen Geschmack haben alle drei nicht wirklich getroffen.

War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
Eine Person fand diesen Beitrag hilfreich.
Karl Werners Notitzblock
29.04.2020

Profilbild
Karl
Eingelagert 13.3.19 / geraucht 28.4.20 / 14,00 Start mit Pfeffer und Schokolade. Bald Leder und Holz, Pfeffer und Schoko bleiben. Später wird sie erdiger, dazu Chillie. Die Asche fällt nach 20 Minuten. Im 2. Drittel wieder schokoladiger, erdig mit Chillie, aber deutlich milder. Im letzten Drittel Holz, Kaffee, Zartbitter. Der bis dahin schon unregelmäßige Abbrand muss nun korrigiert werden. Rauchdauer 90 Minuten. Außergewöhnlich. Sehr gut. Für mich trotzdem im Preis zu hoch angesetzt.

War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Stan Pete
12.02.2020


anonym
Abbrand, Asche, Zug, Verarbeitung - alles tiptop. Sehr ausgewogenes, erdig/hölzernes Aromenspiel. Nie zu kräftig, nie scharf. Die Aromen bleiben von Anfang bis Ende ziemlich gleich verteilt. Für 10€ im Sampler nicht ganz günstig aber eine lohnende Zigarre.

War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
2 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
FXS
08.02.2019

Profilbild
notimeforbadcigars
Nachdem ich mir, gefühlt vor langer Zeit, den Furia-Sampler in den Humidor gelegt habe (der ist jetzt übrigens zu einem sehr fairen Preis zu bekommen), habe ich heute die Gelegenheit gefunden, die zweite Zigarre aus dem Paket zu probieren: Die Megaera. Es gibt Leute, die mich vor der Wucht dieser Zigarre warnten, aber irgendwie ist es doch so, dass gerade diese Warnungen den Reiz ausmachen und verführen. Soviel sei schon jetzt gesagt: Die Warnungen sind übertrieben. Was haben wir hier? Eine Zigarre in 5.5x54 - man hat also ordentlich etwas zwischen den Fingern. Wie der Name der Hauptlinie es andeutet, haben wir es hier mit einem Puro zu tun. Wenn man den Angaben glauben darf, kommt jeder Bestandteil dieser Zigarre aus Nicaragua, was sie für mich wiederum sehr spannend macht, bin ich doch ein Freund der Puros. Neben der Haptik stimmt bei dem guten Stück aber auch die Optik: Die Megaera ist tadellos verarbeitet, das Deckblatt weißt eine leicht ölige Textur auf. Was die Zigarren der Furia-Linie für mich immer schon zu einem Hingucker gemacht haben, sind die Bauchbinden, denn diese sind im Grunde nichts anderes als bunte Wollfäden. Hier wird also simpel und effektiv, gleichzeitig aber einzigartig gearbeitet. So gefällt mir das! Nach dem Anzünden zickte die Zigarre zunächst etwas, denn der Abbrand entwickelte sich zuerst schief, doch mit ein wenig Korrektur ließ sich dies wunderbar ausgleichen. Wenn man diesen kleinen Rückschlag einmal überwunden hat, verläuft der Abbrand gerade, wenn auch nicht nadelscharf. Die Asche ist auffällig weiß und hält sich sicher problemlos zwei bis drei Zentimeter bevor sie der Schwerkraft folgt. Zeit für die Aromen. Die Megaera beginnt für mich zunächst mit einer Mischung aus Kaffee und sanfter Schokolade, im Hintergrund ist jedoch schon Pfeffer zu erahnen. Dieser steigert sich im Verlauf des ersten Drittels zu einem echten Burst, flacht gegen Ende dieses Drittels dann aber wieder ab, nur um die typischen Noten der Region hervortreten zu lassen; Leder, Erde, Röstaromen, gemischt Kaffee und Schokolade. Ich fand das gute Stück spannend und denke, ich werde nachlegen.

War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
7 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Extra
10.09.2018

Profilbild
Rolando
verifizierter Kauf

Verarbeitung erstklassig. Deckblatt vermutlich Corojo. Leider meist überhaupt nicht meins. Trotz üppigen Essen und kräftigen Rum war ich etwas überfordert mit dem Stick. Fazit mit Augenzwinkern: Name ist tatsächlich Programm.

War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
2 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.