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Bewertungen zu El Galan Vegas del Purial Gran Reserva Belicoso (5.5x52)

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Alles Asche jetzt
20.04.2019

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jo
verifizierter Kauf

Alleine optisch besticht die Vegas del Purial Gran Reserva Belicoso. Das mag einerseits von den wundervoll überbordend old school designten Banderolen unterstützt werden, andererseits aber durch das tolle Format. Definitiv liegt es aber an dem wunderschönen, im Sonnenlicht orange schimmernden, fein geäderten, milchkaffee-braunen Sumatra-Deckblatt. Sie fühlt sich sehr fest gerollt an und hat keine weichen oder unterfüllten Stellen, das Deckblatt hat so gut wie gar keinen Zahn, dafür viel Öl. Es wirkt sehr dünn, sehr filigran – was beim Anschnitt dann auch direkt bestätigt wird: das Deckblatt platzt bei geringstem Druck auf. Spoiler-Alert: das wird sich weder negativ auf den Rauchverlauf auswirken und ist außerdem das einzige Manko an dieser sonst in meinen Augen außergewöhnlichen Belicoso. Kalt duftet sie wundervoll honigsüß mit Anklängen von Nuss (Cashew?) und leichten Getreidenoten; am Fuß kommen würzig-erdige Noten durch. Der Kaltzug lässt einem mit Noten von würzigem Honig, Nuss (definitiv: Cashew!), frisch gemahlenen Kaffeebohnen und ganz ganz weit entfernt einer Prise Pfeffer ebenfalls das Wasser im Munde zusammenlaufen. Erstaunlicherweise ist die Prise Pfeffer das allererste Aroma, was die Vegas del Purial Gran Reserva Belicoso einem bietet, sobald sie einmal entfacht ist. Das legt sich nach nur wenigen Zügen und Gaumen und Nase werden von würzigen Honig-Aromen mit süßer Vanille, Latte Macchiato und Cashew verwöhnt. Holzige, ja, Nadelwald-Aromen und süßliche Tabak-Noten kommen und gehen Zug um Zug. Bei erstaunlich dichtem Rauchvolumen ist der Abbrand perfekt, ebenso der Zugwiderstand. Die Asche ist schön, ebenmäßig hellgrau und fest. Sie macht wirklich Spaß, diese Belicoso, und setzt im 2. Drittel noch einen drauf. Aromatisch ändert sich nicht viel, sie wirkt nur viel ausgewogener, was vielleicht auch den besonders im Retrohale liegenden, aufkommenden süßen Zimt-Noten zu verdanken ist. In Sachen Nikotin gibt es hier nichts zu berichten, aber die Aromen sind full-bodied. Die Zimt-Noten werden im letzten Drittel vordergründig, in einem angenehmen Mix mit Vanille und „terroir“. Alles wird getragen von einer Melange aus würzigem Honig, (Nadel-) Holz und dezenten Pfeffer-Noten. Retronasal erlebt man vor allem Zimt, Gewürze und Nadelwald. Herrlich. Nach knapp zwei Stunden allerhöchstens mittelkräftigem, doch full-bodied Rauchvergnügen würde ich mir am liebsten sofort die nächste Vegas del Purial Gran Reserva Belicoso anstecken…

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MISTER CIGARISTO
19.04.2019


Mister Cigaristo
verifizierter Kauf

Die beste El Galan die ich bis dato geraucht habe. Optisch ist die 1A verarbeitete Belicoso mit ihrem rauen, sehr feinadrigen Deckblatt, der hübschen Bauchbinde, dem Ring sowie dem zusätzlichen gelben Stoßring aus Stoff ein absoluter Hingucker; KG: Honig, Pfeffer. Nach dem Cut der perfekten Spitze könnte der Zugwiderstand nicht besser sein; KZ: Walderde, Stroh, Holz. Die Vegas del Purial G.R. ist eine facettenreiche Zigarre, die mit nachhaltigen Aromen u. Gewürzen einen 71 Minuten langen harmonischen Smoke mit viel Abwechslung hervorzaubert. Kurzfristig pfeffrig offeriert die Zigarre im 1/3 Leder, Zedernholz, Röstaromen u. Vanille zusammen mit Crema u. einer dezenten Karamellsüße. Das 2/3 besteht aus einem Wechselspiel von Nuss- u. Holzaromen; Crema, Vanille u. Karamellsüße nehmen an Intensität zu. Leder verabschiedet sich vorerst, um im letzten Drittel neben einer subtilen Würze, Pfeffer, Erde, Kaffee, Vanille u. Zimt wieder in Erscheinung zu treten. Das Finale ist herrlich süß u. pfeffrig, die verbliebenen 2cm wandern in den Ascher. Der leicht unregelmäßige Abbrand bedarf keiner zusätzlichen Hilfe u. die feste hellgraue Asche hält jeweils 4cm. Definitiv eine entspannte Empfehlung!!!

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Brettis Humi
09.04.2019

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anonym
verifizierter Kauf

Die Zigarre beginnt mit einer ordentlichen Portion Pfefferwürze die sich nach ein paar Zügen etwas in den Hintergrund zurückzieht. Dann kommt ein herrlicher kräftiger und würziger Mix aus nussigen und erdigen Aromen zum Tragen. Nach und nach kommt dann noch Leder und Toast dazu. Alles ist untermalt von einer sehr gut ins Gesamtbild passenden cremigsüssen Note. Zum Ende hin nimmt der Pfefferanteil wieder etwas zu. Für mich absolut lecker und schmackhaft. Was die Verarbeitung angeht so gab es bei meinem Exemplar nichts zu beanstanden. Viel Rauch und ein kerzengarader Abbrand bei einer sehr festen Aschebildung. Freunde der ausgeprägten und kräftigen Aromen werden dieses gute Stück bestimmt mögen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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Others
20.04.2019

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anonym
verifizierter Kauf

Geraucht am 18.04.2019. Rauchdauer lag bei ca 1h 15 min. Von der Verarbeitung her alles topp: super voller und üppiger Rauch, Abbrand und Zugwiderstand auch gut. Erstmal vorweg: die Zigarre ist einfach schön anzusehen. Tolle Deckblattfarbe, schöne Banderole, plus ein gelber Ring am Fuß. Einfach nice. Die Zigarre startet mit toastigen Brotaromen und einer gehörigen Portion Pfeffer. Puuh, die waren am Anfang fast zu heftig und hätte ich vor allem nicht erwartet, da als Deckblatt Ecuadorian Sumatra Tabak verwendet wird. Neben dem Pfeffer überrascht auch die Textur des Rauches: richtig voll und üppig. Gibt den Aromen einen cremig, buttrig, öligen Touch. Hat mir im Gegensatz zu der Pfefferbombe wieder gut gefallen! Nach ein paar Zügen kommen dann noch Tee-Aromen dazu, der Pfeffer und die buttrige Creme bleiben. Aber der Hälfte tritt der Pfeffer dann mehr und mehr in den Hintergrund und eine leckere Erde kommt zum Vorschein. Die Zigarre wird unheimlich ausgeglichen. Zur Creme gesellt sich eine leichte Süße. Jetzt hat die Zigarre ihren Sweet Spot erreicht. Die Aromen sind gar nicht so leicht herauszulesen. Aber der Smoke ist jetzt einfach zum zurücklehnen und genießen. Mein Fazit: Hmm, die erste Hälfte war mir zu unausgeglichen, auch wenn ich noch nie so pfeffrige und zugleich cremige Aromen nebeneinander in einer Zigarre geschmeckt habe. Für die zweite Hälfte wiederum gibt es beide Daumen hoch. Denke ich werde sie mir mal wieder gönnen, dann aber mit etwas mehr Humidorzeit auf dem Buckel.

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Maiwald
04.07.2019

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Jörg
Die Zigarre ist nach dem Familienerbe von Felix A. Mesa benannt und trägt den Namen der Farm in Kuba, auf der seine Großeltern Tabak anbauten. Tradition verpflichtet und der Name sollte hier das Haus wiederspiegeln. Nun ja, das Deckblatt ist schön gleichmäßig, milchig braun und weist sehr kleine Adern im natürlichem Blattgewebe auf. Im Kaltgeruch finden sich großartige Aromen von Honig, Cashewnüssen, zartbitteren Kaffee und natürlichem Tabak. Im ersten Drittel trifft mein Geschmack auf Vanille mit einer guten Menge Rahmkaffee, schwarzem Pfeffer und einer Honigsüße. Retronasal dunkle Röstaromen mit stark schwarzem Pfeffer. Im Verlauf steigen Erd- und Holznoten ein, die stellenweise dominieren. Fazit:  Sie bot mir ein großartiges Profil an, sie ist zwar nicht die komplexeste Zigarre, ist aber perfekt ausbalanciert und rund. Sie hatte mittlere Stärke, die Rauchentwicklung würde ich als normal bezeichnen und ihr Abbrand war bis auf ein zwei Schiefbrände, der sich selbst korrigierte, sauber und mit leicht fester Asche. Eine Zigarre zu der ich gerne wieder greife.

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FXS
25.05.2019

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notimeforbadcigars
El Galan dürfte einigen Aficionados hierzulande mittlerweile ein begriff sein - immerhin gibt es die Zigarren aus dem Hause von Felix Mesa bei uns immerhin schon seit 2016. In 2018 wurde dann nachgelegt - und das Ergebnis ist die Gran Reserva. Es handelt sich nach eigenen Angaben um das Beste, was man bei Produktion und Herstellung auffahren kann. Hohe Ansprüche - aber wie sieht es in der Praxis aus? Der Belicoso präsentiert sich in 5.5x52, das Deckblatt ist ein Sumatra aus Ecuador, der Rest stammt aus Nicaragua. Über die Verarbeitung gibt es nichts Schlechtes zu sagen, das Deckblatt weist keinerlei Fehler auf und präsentiert sich seidig. Die Zigarre verfügt über einen doppelten Ring, wobei der erste klassisch und damit etwas aus der Zeit gefallen wirkt (aber ich mag das) , der zweite im Grunde deutlich darauf hinweist, dass es sich um eine Gran Reserva handelt. Das Brandende ist noch einmal von einem gelben Stoffband umgeben. Die Zigarre ließ sich wunderbar durchzünden, neigte dann aber zunächst zu leichtem Schiefbrand, der mit den richtigen Handgriffen und ohne Feuerzeug aber gut zu beheben ist. Die Asche tendiert ins Weiß und erweist sich als einigermaßen fest und kompakt, hält aber nicht sonderlich lang am Brandende. Zeit für die Aromen. Zunächst möchte ich festhalten, dass das Rauchvolumen bestenfalls minimal ist. Es braucht nicht immer eine Nebelkerze, die am besten nur im Freien zu rauchen ist, aber bei dieser Gran Reserva ist die Ausbeute schon gering. Im Rauch selbst verbirgt sich zunächst merklicher (aber nicht unangenehmer) Pfeffer, der dann von Noten aus Erde und Holz dominiert wird. Im weiteren Verlauf entwickelt die Zigarre cremige Züge, diese stehen aber immer wieder hinter dem

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Peanuts
21.04.2019

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Peanuts
verifizierter Kauf

Sie ist tatsächlich schön anzusehen mit ihren zwei Banderolen und dem zusätzlichen Band am Brandende. Sie duftet holzig, nussig, stallig. Kurz angeschnitten und trotzdem extrem leichter Zug. Angezündet schmecke ich Pfeffer. Viel Pfeffer und dann etwas holziges. Kaffee ist von Anbeginn dabei, der Pfeffer bleibt lange dominant. Im zweiten Drittel wird der Pfeffer zu einem Geschmack gerösteter Kräuter, und sie wird nikotinstark. Nach dem zweiten Drittel schmecke ich viel toastige Kräuter, strohig-malzige Noten sind da und nach wie vor geröstete Kaffeebohnen und Pfeffer. Jetzt hat sie soviel Nikotin, dass ich sie mit Erleichterung dem Ascher opfere. Abbrand kerzengerade mit stabiler Asche. Die Nikotinstärke ist mir zuviel. Nicht meins.

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DeepSpace
19.04.2019

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99% Robusto
verifizierter Kauf

Insgesamt edler Look mit nostalgischer Bauchbinde. Die Verarbeitung des feinadrigen Deckblattes ist absolut gelungen. Bis hierhin bin ich schon mal begeistert. Der Duft ist nussig und leicht pfeffrig. Gute Rauchentwicklung von Anfang an. Die ersten Züge kommen pfeffrig mit starkem schwarzen Kaffee daher. Das 1/3 ist angenehm zu rauchen, die Pfefferstärke nimmt jedoch mit jedem Zug zu. Ab dem 2/3 wird die Zigarre sehr stark. Für meinen Geschmack steckt ab hier zu viel Pfeffer und Nikotin drin. Leider nichts für mich. Dauer: 90 Minuten

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Tom sein Humi
18.04.2019


Tom sein Humi
verifizierter Kauf

Eine sehr wertig aufgemachte Zigarre mit zwei nostalgischen und einer am Brandende zusätzlich angebrachten Bauchbinde. Das Deckblatt ist seidig glänzend, schön. Sie beginnt nussig, mittelkräftig mit wenig Pfeffer bei gutem Zug und angenehmer Rauchentwicklung. Im Rauchverlauf wirkt sie auf mich ein bißchen trocken mit holzigen Aromen und bleibt bis zum Ende mild würzig, wobei sie minimal an Kraft zulegt. Mir persönlich fehlt die sättigende Cremigkeit und zum Preis von über 9€ hat El Galan besseres im Angebot.

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HumiJoe
12.04.2019

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Don Miguel
verifizierter Kauf

Optisch sehr ansprechend, in Verbindung mit den Zigarrenringen, dem hellbraunen Deckblatt und der guten Verarbeitung, macht sie einen wertigen Eindruck. Fest gerollt, das Zugverhalten einwandfrei. Die Asche ist locker und bricht im ersten Drittel. Sie startet mit Nuss, Süße und Holz, dazu Creme und voller Rauch. Über die ersten Züge etwas Pfeffer, dann leichte Säure. Röstaromen und Süße entwickeln eine Raumnote die an Kokos erinnert. Die anfängliche Bittermandel verhallt. Im zweiten Drittel ein brotiges Mundgefühl mit Süße unterlegt. Holzig, ledrig am Gaumen, Anklänge von Vanille. Etwas trockener werdend. Im letzen Drittel überwiegt Erdigkeit und die anfängliche Milde der ersten beiden Drittel wird mittelkräftig. Abwechslungsreicher Smoke mit teilweise subtilen Aromen. Kaufempfehlung!

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Cosmo.de
06.04.2019

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Robusto-Fan
verifizierter Kauf

Sehr schöne Form. Zwei schön gestaltet Banderolen und ein Stoffband versprechen eine exklusive Zigarre. Stoffbändchen entfernt, normal gecuttet. Kaltzug leicht süßlich mit einem Hauch Würze (Pfeffer und Tabakaromen). Zugwiderstand angenehm und nicht zu leicht. Getoastet und Feuergabe. Sie startet als Rauchbombe was sich jedoch nach ein paar Zügen normalisiert. Geschmacklich kommt erstmal schwarzer Pfeffer zum tragen. Nach dem ersten Drittel wird es vom Geschmack milder und eine leichte Süße kommt hinzu, der Pfeffer geht in den Hintergrund. Ab der Hälfte gleicht sich die Süße und der Pfeffer aus. Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Nikotin. Der mittelfest, hellgraue Aschekegel fällt übrigens bei ca. 3cm. Das Rauchvolumen bleibt bis zum Ende voll. Rauchdauer ca. 70min. Für Anfänger nicht geeignet. Der Stengel ist eher etwas für Freunde des kräftigen Aromas. Ich denke ein Draftbier ist hier das richtige Begleitgetränk. Meinen Geschmack trifft die Zigarre zwar nicht ganz, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

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Lagerist
17.04.2019

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Kistenlagerung
verifizierter Kauf

Eine milde bis mittelkräftige Zigarre mit ausgewogener Aromastruktur und hoher Aromadichte. Der Zug ist optimal, das Rauchvolumen üppig, der Abbrand etwas unregelmäßig, korrigiert sich aber von selbst. Der Blend dieser Zigarre beginnt mit reichlich Pfeffer. Nach einigen Zügen weicht der Pfeffer zurück und verbindet sich harmonisch mit Aromen von Leder, Holz, etwas Nuss und Kaffee, die im Rauchverlauf zunehmen. Die würzige Süße, die im letzten Drittel entsteht, gibt dieser Zigarre einen zusätzlichen aromatischen Kick und erhöht nochmals ihre qualitative Wertigkeit.

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Karl Werners Notitzblock
17.09.2019

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Karl
Eingelagert 8.4.19 / geraucht 16.9.19 Ihr Grundgeschmack besteht aus Pfeffer, Holz und Frucht. Mit kurzem Pfeffer Feuerwerk und leichter Bitterkeit sagt sie einem, dass sie sehr langsam geraucht werden möchte. Dann belohnt sie einen mit feinen Zedertönen und schönen Frucht- / Vanillearomen. Später bekommt sie eine trockene Kaffeenote. Ich habe die leicht bröselige Asche nach der Hälfte - etwa 45 Minuten - abgelegt. Sie hat leichten Schiefbrand, nach 75 Minuten ging sie aus. Aber sie hat das Wiederentzünden gut vertragen und weiter toll geschmeckt. Rauchdauer 95 Minuten. Der einzige Kritikpunkt ist der Abbrand. Nichts desto trotz eine ganz feine Zigarre!

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Senoritas Kistchen
09.06.2019

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Senorita
Interessant, dass es so viele unterschiedliche Erfahrungen mit dieser Belicoso gibt; ich reihe mich da nahtlos ein. Am besten: einfach probieren. Aber von vorne: prächtig, eher klassisch mit zwei Anillas und einem Fußschutz dekorierte Vitola mit hellem seidigen Deckblatt. Würde als Geschenk was hermachen. Der Kaltduft erinnert an Stall und Pferd. Nach sauberem Cut weicher holzig-laubiger Geschmack. Feuer! Sie nimmt die Glut schnell, so dass ich die ersten Züge bei leichtem Zugwiderstand wagen kann: viel geschlagenes Holz, etwas Erde dabei, alles in ordentlich weißem Pfeffer. Die Rauchentwicklung ist zufrieden stellend. Die Asche steht weißgrau, nach dem ersten Aschefall bei 2cm kommt etwas gefällige Fruchtsüße mit rein. Der Mix mit dem Pfeffer ist interessant und bleibt bis zur Hälfte. Kaffeenoten , röstige Töne verdrängen den Pfeffer und ergänzen die Fruchtsüße angenehm. Das bleibt linear bis zum Schluss. Zum Abbrand: tadellos, keine Mucken, no Stress. Angenehme milde Abendbegleiterin. Einfach mal testen!

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Blue Cloud
13.05.2019

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Wolfgang07
verifizierter Kauf

Das Auge raucht mit - zumindest bei mir lässt das Äussere einer Zigarre manchmal schon ein wenig das Wasser im Mund zusammenlaufen und macht Appetit. Das ist im besonderen Masse bei dieser Figurado der Fall. Ein klassisch prägnanter Zigarrenring elegant abgerundet mit einem rotgoldenen "Gran Reserva" - Ring und einem gelben Stoffschutz am Fuss. Passt perfekt zum glatten Claro Deckblatt, das mit einem Geruch von würziger Erde die Vorfreude nicht verringert. Feste Kappe und nach einem "easy cut" habe ich nach dem Kaltzug einen würzig-süssen Geschmack von Holz und Erde auf der Zunge. Nun heisst es aber Trumpf bedienen - und das tut die Belicoso vom ersten Augenblick an mit einem weichen Rauch voller getrockneter Früchte, braunem Zucker, Erde und Mandeln. Vom cremigen Rauch ist genug vorhanden und bei gutem Zugwiderstand gelangt man entspannt in das zweite Drittel. Die Erde wird fülliger, der Geschmack von Zedernholz begleitet freizügig angebotenes Nikotin. Die Süsse wird etwas mineralischer und malzig, um im letzten Drittel mit dem Geschmack von Ahornsirup das Finish, das sich aus Aromen von Leder, Erde, Toastbrot und Zedernholz mischt, zu begleiten. Wenn es bei diesem Raucherlebnis etwas zu bemängeln gibt, ist es der unregelmässige Abbrand. Auch löst sich das Deckblatt im unteren Drittel und zeigt sich als ausgesprochen dünn. Natürlich war das Deckblatt wieder anzukleben und auch der Schiefbrand war beherrschbar und so kann man für diese Vitola bedenkenlos eine Empfehlung aussprechen. 8+/10

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Davidoff Millennium Blend
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