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Alec Bradley Black Market Robusto

Länge: 13.34Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Zugwiderstand ein kleinen Ticken zu hoch, aber noch i.O. Abbrand und Rauchvolumen topp! Die Black Market von Alec Bradley: eine meiner ersten Zigarren, die ich nun einmal wieder verköstigt habe. Finde die Aufmachung der Zigarre mit dem immens großen Zigarrenring und dem dunklen Madurodeckblatt mega gelungen! Macht beim Anschauen im Humidor schon Vorfreude. Angezündet wird man dann direkt von sehr starken Röstaromen, insgesamt dunklen, aber cremigen Aromen begrüßt. Ab und an schaut mal ein bisschen Holz und Leder vorbei. Nach den ersten paar Zügen kommen dann aber, die für mich typischen Black Market Aromen von dunklen Früchten (Richtung Dörrobst oder dunkle Beeren) auf. Gepaart mit der Creme und den röstigen Noten einfach lecker! Der Smoke macht Spaß, vor allem weil er meiner Meinung nach sehr unkompliziert ist. Will heißen, dass man sich nicht mega konzentrieren muss, um irgendwelche Aromen zu erkennen bzw. Auseinanderzuhalten. Die springen einem wunderschön ins Gesicht bzw. In die Nase. All in all eine Zigarre zu der ich immer wieder gerne greife. Medium-bodied von der Stärke her, auch wenn die Aromen auf jeden Fall von der Ausprägung im Bereich Medium-plus liegen. Wer eine etwas Stärkere Verterterin der Serie rauchen will, sollte sich an der Punk (Petit Corona) versuchen. Ebenfalls ein richtig geiler Smoke, gleiche Aromen, nur mit etwas mehr Punch, dafür dann aber auch ein Ticken kürzer. Kurzum: für den Preis heutuzutage ein No-Brainer. Daumen hoch und Empfehlung meinerseits!



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Oliva Serie V Lancero
verifizierter Kauf

Länge: 17.78Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei 1h 20 min. Für eine Lancero eher kurz. Abbrand, Zugwiderstand und Rauchvolumen 1A. Die Zigarre beginnt nussig, mit leichtem Pfeffer retronasal. Ebenfalls leicht cremig, süßliche Noten gemischt mit Aromen von Kaffee und Schokolade. Alles wie man es von den Oliva Serie V Zigarren gewohnt ist. Nach den paar ersten Zügen kommt Karameel auf. Die Zigarre jetzt vor allem karamellig-nussig. Insgesamt ein etwas pfeffriger Start wie bei den dickeren Ringmaßen der Serie. Der Pfeffer geht dann aber im Laufe des ersten Drittel zurück. Die Zigarre wird süßer und cremiger und vor allem ausgewogener. Der Rauch insgesamt sehr aromatisch. Man sollte die Lancero nicht zu langsam rauchen, da sonst zum einen die Aromen etwas verflachen und sie zum Ausgehen tendiert. Nach dem ersten Drittel wandelt sich das Kaffeearoma in dunklen Espresso. Der Pfeffer wird mehr zu einer feinen Würze, die im Hintergrund lautert. Insgesamt bleibt der Smoke aber cremig, süßlich, nussig, leicht schokoladig und karamellig. Nicaragua at its best! Als Begleitung zur Zigarre würde ein Amber oder ein Red Ale super passen. Ab der Hälfte kommt dann auch noch eine leichte Erde auf. Hintenraus werden die Aromen etwas dunkler, weniger Erde, weniger süß und cremig. Insgesamt herber. Für den Preis von 8,60 EUR bekommt man hier eine sehr komplexe Zigarre, in der die typisch-nicaraguanischen Zigarren richtig lecker verpackt sind. Zum Ende hin merkt man, dass man hier kein Leichtgewicht raucht, auch wenn das Nikotin nie wirklich spürbar ist. Mein Fazit: geiler Stick, wie auch sonst alle Vertreter der Oliva Serie V! Kann ich nur empfehlen! Wenn ihr die Serie noch nie probiert habt, ist euch bisher etwas entgangen. Beide Daumen hoch meinerseits.



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La Aroma del Caribe Mi Amor Duque (Robusto Gordo)
verifizierter Kauf

Länge: 13.34Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1,5 h. Abbrand super, Rauchvolumen und Verarbeitung auch (das Deckblatt und die Banderrole sehen einfach nur geil aus) super. Lediglich der Zugwiderstand etwas zu gering. Nach der La Aroma del Caribe (Baseline) Robusto nun die La Aroma del Caribe Mi Amor Robusto Gordo. Wie schon gesagt, einfach super schön zum Anschauen. Zudem duftet sie richtig lecker. Es kommt so richtig Vorfreude vor dem Anzünden auf. Die Zigarre startet mit den ersten Zügen honigsüß mit Aromen von Milchschokolade (in Richtung Nougat). Alles sehr süß und cremig. Ein richtiger "Candy-Stick". Kein bisschen Pfeffer oder spürbare Nikotinstärke (und das obwohl sie von Don Pepin geblendet ist...). Nach den ersten paar Minuten kommen auch noch Kaffeearomen auf. Nicht dunkle Espresso Aromen, sondern eine eher "hellere Kaffeeröstung". Der Zugwiderstand ist etwas zu leicht, dafür aber die Asche komplett weiß und fest. Man muss sich halt mit dem Ziehen etwas zurücknehmen. Ein bisschen schwer, weil sie so lecker ist. Aber eine gute Übung in Selbstdisziplin ;-) Im letzten Drittel kommt dann ein bisschen Pfeffer und Holz hinzu, ansonsten bleiben die Aromen sehr linear über den ganzen Verlauf hin konstant. Fazit: ein medium-bodied Candy-Stick. Sehr angenehme, sehr leckere Zigarre. Es gibt sicherlich andere Zigarren, die mehr Aromen aufweisen, dafür aber dann auch einen richtigen Tacken mehr kosten. Für den Preis von 6,70 EUR dafür ein absoluter "No-Brainer". Acht Sterne beim PLV!! Da gibt es wenig besseres in dieser Preisklasse. Bin froh die Zigarre nach langer Zeit wieder entdeckt zu haben! Habe zum Glück noch eine Churchill der Serie einlagern. Von demher beide Daumen hoch und uneingeschränkte Kaufempfehlung!



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Don Pepin My Father La Gran Oferta Toro Gordo (6x56)

Länge: 15.24Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 2h. Von der Verarbeitung eine 1A Zigarre - nicht anders zu erwarten von My Father. Ein richtig schön anzuschauender Stick: tolle Banderole mit passendem Foot-Band. Auch das Deckblatt hat eine schöne, leicht orangene Farbe und ist sehr ölig. Vor dem Anzünden verbreitet sie schon einen endsgeilen Duft. Macht richtig Vorfreude aufs Anzünden. Ganz untypisch beginnt die Zigarre ohne den erwarteten Don Pepin Pfeffer Blast. Nur ganz leichte Pfeffer Noten am Gaumen zu spüren. Sie beginnt sehr cremig mit vollen Aromen von Holz und einer Honigsüße, ein bisschen wie Waldhonig. Nadelholzgeschmack kommt auf. Das Ganze wahnsinnig ausgewogen. Dazu noch eine schwere Süße. Bei der Beschreibung der Aromen denkt man schnell an eine Connecticut Zigarre. Aber die Aromen sind zwar ähnlich, aber viel schwerer, "dunkler" und full-bodied. Nicht zu vergleichen. Leichte Spekulatiusaromen kommen auf. Ab dem zweiten Drittel nimmt die Stärke der Aromen zu. Würde sie schon fast als full-bodied einstufen. Von den Aromen her. Sonst von der Stärke eher medium-plus. Die Aromen haben also gegenübe der Stärke ein Übergewicht. So wie man es sich doch im Idealfall wünscht. Im zweiten Drittel kommen dann auch noch Röst- und Nussaromen hinzu. 1 A Blend bisher. Einfach nur zum wegrauchen und genießen. Im letzen Drittel geht dann die Süße etwas zurück und Schokolade kommt auf. Mein Fazit: was ein geiles Teil. Sicherlich ab jetzt einer meiner Favorites der My Father Serien. Vom Preis her nicht ganz günstig. Lohnt sich aber denke ich schon. Wobei ich das nächste Mal den Torpedo ausprobieren werde. Da bekomme ich ähnlich viel Zigarre für 2 EUR weniger. Anyways, beide Daumen hoch. Kann ich nur empfehlen!



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Alec Bradley Tempus Nicaragua Terra Novo

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 11.10.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Richtig üppig viel Rauch, qualmt ganz schön. Zugwiderstand und Abbrand auch i.O. Mal wieder eine Alec Bradley und seit langem mal wieder eine Tempus Nicaragua. Die Zigarre beginnt leicht würzig: zimtig, holzig ledrig, aber auch sehr Creme. Eine leichte Pfeffernote ist auf der Zunge zu spüren (als leichtes Kribbeln), aber nicht retronasal. Zudem leicht herbe Noten. Zu Beginn präsentiert sich die Zigarre noch cremig ohne süß zu sein. Ist aber auf jeden Fall ein super Start: cremig, würzig und macht Laute auf mehr. Richtig smooth, medium bodied. Lässt keine Wünsche übrig. Ab dem zweiten Drittel kommt dann zu dem beschriebenen Mix noch eine sirupartige Süße und leichte Tee und Brot Aromen auf, die man auch von der Alec Bradley Tempus Natural kennt. Das Leder geht etwas zurück. Zum letzten Drittel hin kommen vereinzelt Kaffee und mineralische Aromen auf. Insgesamt aber bleibt die Zigarre sehr linear in ihrem Aromenspektru, was mich aber nicht im geringsten stört, da sie so wahnsinnig lecker ist. Vor allem die Mischung aus Holz und Leder (gerade die Holzaromen hatte ich noch nie bei einer Nica Puro gehabt...) mit einer schwer zu beschreibenden cremigen Würze sind der Hammer. Erinnert mich an eine etwas "weniger dunkle" Joya de Nicaragua Antano (was auch ein richtig geiler Stick ist). Im Vergleich zur Alec Bradley Natural hat die Zigarre ein etwas dunkleres, aber auch würzigeres, cremigeres und süßlicheres Aromenspektrum. Und dann noch zu dem Preis von 7 EUR (als ich sie das erste Mal geraucht hatte deutlich billiger, aber so sind die Preise nun mal) durchaus preiswert. Passt einfach alles. Bin froh noch ein paar davon im Humi liegen zu haben. Neben der Black Market wahrscheinlich meine Lieblings-Alec-Bradley-Zigarre. Kurzum: klare Empfehlung meinerseits! Daumen hoch!



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El Viejo Continente The CIRCUS Twister Doble Capa (6x52)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 07.10.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1 h 30 min. Super Verarbeitung, super Rauchvolumen und Zugwiderstand. Der Abbrand immer wieder leicht schief, ist halt ne Barber Pole Zigarre. Hab mich schon mega auf die Zigarre gefreut: eine Barber Pole Zigarre im Torpedo Format und dann zu so einem Preis. Da scheint von außen erst einmal alles zu passen! Die Zigarre legt mit holzig, cremig süßlichen Aromen los. Im Hintergrund verstecken sich aber auch ganz leichte dunkle Aromen. Das ist das tolle an dem doppelten Deckblatt: ein Wechselspiel an hellen und dunklen Aromen, beinahe im Minutentakt. Neben den beschrieben Aromen kommt nach den ersten Zügen auch ein leichter Pfeffer auf und (viel besser) auch eine zitrusartige Fruchsüße. Schiefbrand wie zu erwarten ein ständiger Begleiter. Ab der Hälfte verwandelt sich die die holzige Creme zu Beginn in eine cremig-vanillige Süße. Die Zitrusaromen bleiben und passen da richtig gut mit rein. Hat so ein bisschen was von einem Zitronenrührkuchen. Gegen Ende kommt dann noch Erde auf und die beschriebene Fruchtsüße geht etwas zurück. Das tolle an dem Smoke ist, dass er nie langweilig wird, weil sich das Aromenspektrum aufgrund der beiden Wrapper immer ein bisschen verändert. Die Zigarre macht auf jeden Fall Spaß und ist auch im Humidor meiner Meinung nach ein richtiger Hingucker. Und das für unter 6 EUR. Was willste mehr?! Beide Daumen hoch. Empfehlung meinerseits!



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Drew Estate Liga Unico No. 40 (Lancero)

Länge: 17.78Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 30.09.2019. Rauchdauer lag bei etwas mehr als 2h. Zugwiderstand etwas zu hoch, aber noch im grünen Bereich. Sonst von der Verarbeitung (Rauchvolumen, Abbrand) ohne Beandstandung. Mein Fazit direkt mal vorneweg: was ein geiles Teil!! Ist jeden Cent wert. Stolzer Preis, aber auch wirkich eine Menge Spaß, den man dafür geboten bekommt. Der Smoke beginnt mega cremig, mit einer leichten Süße und Würze. Dazu Noten von Kaffee und Holz und fruchtige Aromen (dunkle Beerenfrüchte). In Sachen Aromenvielfalt ist da echt was geboten. Zieht sich aber auch so durch den ganzen Verlauf hindurch. Wer die günstigere Schwester-Serie (die Undercrown Serie von Drew Estate) kennt, wird die gebotenen Aromen wiedererkennen. ABER hier einfach nur viel geiler, weil viel besser aufeinander abgestimmt, komplexer und trotzdem noch mehr full-bodied. Die extra Euronen Unterschied im Preis machen sich wirklich bemerkbar. Im weiteren Verlauf kommen dann auch immer wieder Röstaromen, Brotaromen, ein leichter Pfeffer durch die Nase, etwas Nuss, etwas Erde durch. Alles sehr komplex und immer von der anfänglich erwähnten Creme unterlegt. Die Süße und die fruchtigen Noten gehen ab der Hälfte etwas zurück. Leder kommt auf und die Zigarre wird stärker und von den Aromen her dunkler. Apropos Stärke: der Stick ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Hat schon einen ordentlichen Punch. Ist aber nie harsch oder scharf. Durchweg einfach eine tolle full-bodied Zigarre. Ist auf jeden Fall etwas für besondere Augenblicke, wenn man sich etwas gönnen möchte und gleichzeitig nicht ins Kuba-Regal greifen möchte. Zudem noch in einem, meiner Meinung nach, richtig schönen Lancero Format (etwas kürzer, aber einen Ticken dicker als die übliche Lancero). Hier kommt einfach alles zusammen. Wenn ich könnte gäbe es drei Daumen hoch! Für mich einer meiner Highlight-Smokes von 2019.



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EPC Ernesto Perez-Carrillo Oscuro Small Churchill
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 22.09.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1,5 h. Von der Verarbeitung (Zugwiderstand, Rauchvolumen, Abbrand) ohne Beanstandung. Die Zigarre hat ein sehr dunkles Maduro Deckblatt, dass aber gut zur Banderrole passt. Bei solch dunklen Madurozigarren bin ich immer sehr gespannt in welche Richtung sich das Aromenspektrum entwickeln wird (cremig, schokoladig, süß vs. herbe Kaffee- und Röstaromen). Vorab: die Zigarre weist Teile der beiden Aromenspektren auf und stellt somit einen leckeren Mittelweg dar. Sie beginnt cremig mit Aromen von dunklem Kaffee. Ein leichter PFeffer zeigt sich retronasaal und Noten von Nuss und Schokolade im Hintergrund. Im ersten Drittel erinnert ihr Geschmack ein wenig an ungesüßten, gewürzten heißen Kakao. Im weiteren Verlauf nimmt der Pfeffer etwas zu ohne unangenehm zu werden, tritt dann aber zu Beginn des zweiten Drittels leicht in den Hintergrund. Wie von anderen EPC Zigarren gewöhnt, kommt eine leicht fruchtige Süße auf. Die Zigarre ist immer noch cremig, aber nicht süßlich. Die Kaffeenoten wandeln sich hin zu Espressonoten (etwas herber und stärker, 2. Drittel) und später hin zu Schokoladenoten (3. Drittel). Schokoladig und cremig klingt sie dann auch nach 1,5 h aus. Für mich war die Zigarre die perfekte Einstimmung in den Herbst, wobei sie wahrscheinlich noch besser zu kalten, dunklen Winterabenden passt. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich kann sie empfehlen! Der Preis passt auch. Daumen hoch von meiner Seite!



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Warped Cigars Flor del Valle Cristal
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 21.08.2019. Rauchdauer lag bei 1h 15 min. Von der Verarbeitung (Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand) alles bestens. Meine zweite Zigarre von Warped Cigars. Nachdem ich die erste schon sehr genoßen hatte, war ich freudig gespannt auf die Flor del Valle. Und auch dieses Mal war ich begeistert. Die Zigarre lässt sich ziemlich genau im mittelstarken Bereich einordnen. Sowohl von den Aromen, als auch der Stärke her. Nicht falsch verstehen, die Aromen der Zigarre sind klar herauszuschmecken, treten nur nicht so stark auf wie bei einer full-bodied Zigarre. Macht aber auch gar nichts, weil der Stick das gar nicht nötig hat: es handelt sich hierbei um einen richtig feinen, ausgewogenen Smoke, der einfach nur Bock auf mehr macht. Nach den ersten paar Zügen kommen direkt blumig-florale Aromen auf, die über den ganzen Verlauf vorhanden bleiben, aber gegen Ende hin etwas in den Hintergrund treten. Dafür kommen ab dem zweiten Drittel erdige Aromen auf. Diese beiden Aromen werden bis zum Ende hin von einer Cremigkeit getragen, die ihresgleichen sucht. Dazu ab und an noch ein bisschen Süße und Holzaromen und fertig ist der perfekte Medium-Bodied-Summer-Smoke. Mich hat sie überzeugt, trotz des stolzen Preises. Geiles Format! Von mir gibt es eine Empfehlung und beide Daumen hoch.



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Nicarao La Ley Reserva 2016 Laguito

Länge: 16.51Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 16.08.2019. Rauchdauer lag bei ca 2h 15 min. Richtig langer Smoke. Der Zugwiderstand war etwas zu fest, gerade noch so ok, dafür aber der Abbrand und das Rauchvolumen in Ordnung. Die Zigarre sieht richtig edel aus, obwohl der Preis von 15 EUR für die Größe absolut im Rahmen ist. Nach dem Anzünden braucht sie erst einmal ein paar Minuten, um in Fahrt zu kommen. Ab dann kommen pfeffrig-süße Aromen durch. Der Rauch riecht richtig lecker nach Süßgebäck. Ab und an kommen dunkle Kaffeeröstaromen durch. Insgesamt ist die Zigarre wahnsinnig ausgewogen und man schmeckt ihr die darin verarbeiteten lang-abgelagerten Tabake förmlich an. Das Aroma solcher Tabake ist finde ich schwer zu beschreiben. Wer schon mal eine der hochpreisigeren Exemplare von Fuente geraucht hat, weiß was ich meine (z.B. die Don Carlos Reihe). Der Geschmack wird häufig in Richtung "Waldboden" beschrieben. Klingt komisch und nicht wirklich lecker, ist es aber und trifft es seltsamerweise irgendwie wie. Die Zigarre ist süßlich, aber nicht cremig und die Aromen haben eine schöne "Tiefe" ohne dass die Zigarre übermäßig stark ist. Klassisches medium-plus. Ab der Mitte treten dann die Kaffe- und Röstaromen mehr in den Vordergrund. Schade, mir hat das erste Drittel mehr geschmeckt, aber das ist natürlich Geschmacksache. Jetzt ist der Smoke cremig, aber nicht mehr süßlich. Es kommen auch erdige Noten auf. Im letzten Drittel endet der Smoke mit cremig-süßlichen Aromen (hier kommt dann der Mix aus dem ersten und zweiten Drittel zusammen) und dem beschriebenen Geschmack abgelagerter hochwertiger Tabake. Wahnsinnig ausgeglichener Stick. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das zweite Drittel nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Für den Preis eine tolle Zigarre, wenn man viel Zeit hat, um einen besonderen Anlass zu feiern. Daher Daumen hoch und eine Empfehlung!



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Rocky Patel Decade Robusto

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 12.08.2019. Rauchdauer lag bei mehr als 1h 15 min. Zugwiderstand, Rauchvolumen und Abbrand wie bei Rocky Patel erwartet alles sehr gut. Der Stick hat ein wunderschönes Maduro Deckblatt, welches von der Optik her gut zur beigen Banderrole passt und auf schokoladig, kaffeeartige Aromen schließen lässt. Direkt nach dem Anzünden (wenn sich der anfängliche Pfeffer-Wumms erst einmal gelegt hat) kommen dann auch die erwartete Aromen durch: Kaffeearomen, Schokoladearomen, beides gepaart mit einer wundervollen Creme und einer leichten Süße. Dazu gesellen sich auch noch Röstaromen. Die anfängliche Pfefferwürze legt sich nach den ersten fünf Minuten und kehrt auch nicht wieder zurück. Insgesamt handelt es sich hierbei um einen sehr linearen Smoke, was in diesem Fall aber etwas sehr positives ist, da die Aromen einfach toll sind. Wer auf Kaffee und Schokolade steht, kann hier ohne Bedenken zugreifen. Geile Zigarre, ich kann sie nur empfehlen. Deswegen beide Daumen hoch von mir. Bin froh, dass ich noch einen weiteren Stick eingelagert habe.



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Joya de Nicaragua Antaño 1970 Consul

Länge: 11.43Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 30.07.2019. Rauchdauer lag bei für dieser Größe stolzen 60+ Minuten. Von der Verarbeitung her alles tipp topp! Das zweite Exemplar der Antano1970er Serie, dass ich probiere. Die Lancero der Serie hat mich schon begeistert und wird wohl ein zukünftiger Stammgast in meinem Humidor sein. Sie beginnt wie die Lancero würzig, cremig süß. In etwa wie eine nur leicht gesüßte heiße Schokolade mit Zimt garniert. Dazu kommen noch leicht ledrige Aromen. Alles sehr dunkel, sehr aromatisch, aber nie scharf oder kratzig. Einfach nur lecker!! Von der Stärke her im Bereich medium-plus einzuordnen. Im weiteren Verlauf kommen dann noch leichte Tee Aromen auf sowie Aromen von geröstetem Brot (wie Toast, der auf dem Grill angeröstet wurde). Die cremig, süße Würze bleibt über den ganzen Rauchverlauf vorhanden und, sehr ungewöhnlich, es tauchen keine Pfeffernoten auf. Die Schokoladenaromen wandeln sich mehr in Richtung Kakao und es kommen noch Kaffeearomen hinzu. Der Stick kann bis auf den letzten Zentimeter genoßen werden. Es zeigt sich keine Schärfe und kein Nikotin. Dabei bleibt die Zigarre im medium-plus Bereich (von den Aromen her) und der Rauch hat eine richtig schön angenehm "schwere" Textur. Ein Desert Stick für nach dem Abendessen. Super Preisleistungsverhältnis! Bin begeistert von der Serie, von dem her Kaufempfehlung und beide Daumen hoch. Wobei das PLV bei der Lancero noch einen Ticken besser ist. Anderseits hat man auch nicht immer 2h zur Verfügung, deswegen kann man auch ruhig hier beim Consul zugreifen.



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Rocky Patel Twentieth Anniversary Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 21.07.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1h 30 min. Von der Verarbeitung (Abbrand, Rauchvolumen und Zugwiderstand) tadellos. Eine meiner Lieblinge von Rocky Patel. Die Zigarre startet mit einem ordentlichen Pfeffer-Kick, v.a. durch die Nase. Dazu holzig, cremig mit leichten Noten von Zimt und süßer Schokolade. Der Rauch außerordentlich "dick". Hat eine sehr ölige Textur. Das ganze wird im ersten Drittel immer wieder von Röstaromen unterlegt. Im zweiten Drittel wird die Zigarre ausgewogener, der Pfeffer bleibt aber immer noch im Vordergrund. Insgesamt zeigen sich sehr feine Tabakaromen und es kommt eine lebkuchenartige Mischung aus Würze und Süße auf. Im weiteren Verlauf tritt der Pfeffer mehr in den Hintergrund und die Zigarre wird insgesamt süßer. Im letzten Drittel (meiner Meinung nach der Sweet-Spot des Sticks) wird sie sehr mild. Der Pfeffer tritt nur noch als leichtes Prickeln auf der Zunge in Erscheinung. Sehr ungewöhnlich, weil normalerweise Zigarren im Verlauf eher an Stärke zunehmen. Bei dieser tritt ein genau umgekehrter Verlauf auf. Die Schokoladigen Noten werden stärker. Was mich an der Zigarre so begeistert ist der über den ganzen Smoke hinweg gleichbleibende Faktor eines cremigen Rauches mit sehr öliger Textur. Auf jeden Fall eines sehr feine Zigarre. Nicht unbedingt günstig, aber was besonderes, wenn man sich mal etwas gönnen möchte. Kann Sie also nur empfehlen! Daumen hoch von meiner Seite. Ich versuche immer ein oder zwei Exemplare im Humi zu haben.



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Arturo Fuente Chateau Queen B (Torpedo)
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Stolzer Preis, aber auch eine Topp Arturo Fuente! Bisher meine beste von ihm (hab aber auch noch die Hemmingway Signature einlagern...). Tolle Aromen, süß, würzig, nie zu stark, nie zu schwach. Einfach nur zum genießen. Für die 10 € bekommt man mehr als 1,5 h absoluten Rauchgenuß! Sollte man unbedingt mal probiert haben!



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Paradiso Revelation Legend Corona Gorda

Länge: 15.88Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 15.05.2019. Rauchdauer lag bei ca 1,5h. Von der Verarbeitung (Zugwiderstand und Rauchvolumen) alles topp. Nur zum Schluss musste die Zigarre 2x nachgefeuert werden. Aber alles kein Problem. Die Zigarren der Paradiso Serie waren eine meiner ersten Zigarren und sind nach wie vor immer wieder gern gesehene "Gäste" in meinem Humidor. Bei den von Don Pepin geblendeten Sticks passt einfach alles: die Aromen, die Stärke, das Preisleistungsverhältnis und auch die Aufmachung. Neben der Paradiso Lancero oder der Paradiso Papagayo gehört die Paradiso Revelation Legend zu den Lieblingen der Marke. Die Zigarre sieht wunderschön aus und raucht sich noch schöner: der Don Pepin'sche Pfeffer-Blast zu Beginn hält sich bei der Revelation sehr in Grenzen. Trotzdem startet sie mit einer angenehmen pfeffrigen Würze. Die legt sich aber etwas im weiteren Verlauf, wobei die Würze als Grundton der Zigarre erhalten bleibt. Dazu kommt aber eine sensationelle Cremigkeit (die so auch die Textur des Rauches bestimmt: cremig-samtig). Einfach nur lecker. Insgesamt eine sehr ausgeglichene Zigarre mit vielen weiteren aromatsichen Nuancen, die schwer zu beschreiben sind. Wer also mal etwas würzig-cremiges (die Süße eher nur dezent vorhanden) probieren will, dem lege ich die Zigarre ans Herzen! Für mich einer meiner Lieblingssmokes. Deswegen: beide Daumen hoch von mir! Kaufempfehlung, auch wegen des absolut fairen Preises.



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