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Humidor Others

176 Einträge

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Davidoff Nicaragua Toro

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei gut 2h. Sehr langsamer Abbrand. Von der Verarbeitung einer 18 EUR Zigarre angemessen, also tippi toppi. Das ist meine zweite Davidoff, wobei mir die erste nicht so wirklich gemundet hatte (zu mild und mit meiner Meinung nach zu wenig Aromen). Aber das Exemplar dieser Serie hat mich mit der Marke Davidoff wieder ein wenig versöhnt. Die Zigarre startet direkt mit vollen full-bodied Aromen (man beachte die Doppelnennung ;-)). Richtig erdig und ledrig auf den ersten Zügen. Dazu aber auch cremig und nicht harsch mit einer ganz leichten Pfeffernote. Nach ein paar Zügen kommen blumige Noten raus. Dann ist sie wieder würzig-zimtig. Wieder ein paar Züge später vanillig und dann auf einmal nussig und rauchig. Das klingt wahrscheinlich alles ziemlich wild, aber die Zigarre hat im ersten Drittel (und eigentlich auch später) echt viele Aromenwechsel hingelegt. Insgesamt sehr leckere und tiefe Aromen (nicht süß), die sich immer wieder verändern, aber in sich stimmig sind. Zur Mitte hin kam noch ein wenig Kaffee auf. Ansonsten hat sich das beschrieben Wechselspiel an Aromen so weiter bis zum Ende durchgezogen. So, wie bewertet man so eine Zigarre: High End Zigarre zum High EndPreis (werde die Preisdiskussion hier nicht führen). Kann sie auf jeden Fall empfehlen. Wobei sie meinen Liebling in diesem Preissegment nicht schlägt: das ist die La Flor Dominicana Andalusian Bull. Die ist einfach unschlagbar. Aber ich kann die Davidoff vollsten empfehlen. Beide Daumen hoch meinerseits.



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Don Pepin My Father La Opulencia Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.34Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 35 min. Die Verarbeitung tipp topp (Rauchvolumen, Zugwiderstand, Abbrand). Die Opulencia gehört zu den neueren Serien von My Father Cigars (neben der La Gran Oferta und der La Promesa). Sie startet direkt mit starken Röst- und Kaffeearomen. Dazu gesellt sich nach ein paar Minuten noch eine leichte Creme und ein leicht süßlich-herbes Arome. Insgesamt weist sie sehr dunkle und tiefe Töne auf. Die beschriebenen Aromen sind bleiben so auch über den ganzen Verlauf erhalten. Gegen Ende des ersten Drittels kommt noch etwas Pfeffer hinzu. Aber nicht vergleichbar zu den Pfeffer-Blasts der früheren My Father Serien. Dazu gesellt sich am Ende noch etwas Erde und ganz leichte schokoladige Töne. Insgesamt eine vollmundige, eher herbe und dunkle Zigarre. Wem dieses Spektrum gefällt, dem kann ich die Zigarre empfehlen. Mir hat zu den dunklen Tönen eine gewisse Süße als Konterpart gefehlt. Daher werde ich in Zukunft lieber wieder zu Zigarren der La Promesa oder der La Gran Oferta Serie greifen.



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Don Pepin My Father La Promesa Corona Gorda
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei mehr als 1,5 h. Die Verarbeitung, wie immer bei den My Father Zigarren über alle Zweifel erhaben (Zugwiderstand, Rauchvolumen und Abbrand). Dazu ein richtig schön rötlich-braunes Rosado Deckblatt mit einer wunderschönen Banderole und passender Fußbinde. Angezündet legt der Stick mit leicht würzigen, leichten Zitrus Aromen, holzig, leicht pfeffrig und leicht nussig und erdig los. Das Aromenspektrum ist unheimlich komplex. Von der Stärke beginnt der Smoke im typischen medium-bodied Bereich. Nach ein paar Zügen kommt eine Cremigkeit hinzu. Die Zitrusaromen wandeln sich in spritzig-orangige Noten. In dem Mix (komplex, medium bodied, aber mit definierten und herausschmeckbaren Aromen) verläuft der Smoke über alle Drittel hinweg. Einfach richtig leckere Rosado Aromen in Reinkultur. Leckerer Stick, der mir Spaß gemacht hat. Ich kann ihn nur empfehlen. Beide Daumen hoch, auch wenn er mit einem Preis von 10 EUR nicht zu den günstigsten gehört.



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Alec Bradley Coyol Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 20min. Perfekter Zugwiderstand. Leicht welliger Abbrand. Super Rauchvolumen. Mal wieder eine der schon etwas "älteren" Alec Bradley Zigarren, die Coyol. Sehr schön hell-braunes, leicht rötliches Deckblatt, dass Freude auf das Anzünden macht. Die Zigarre liefert über den ganzen Verlauf hinweg gleichbleibende Aromen: eine feine Würze, erdige Aromen. Dazu nussig und leicht karamellig. Nach ein paar Zügen kommt zu der feinen Würze ein ganz, ganz leichter Pfeffer hinzu, sowie eine Süße im Hintergrund. Die nussigen Aromen in Verbindung mit der Süße und der Würze erinnern mich an gebrannte Mandeln verfeinert mit einer leicht herben, würzigen Note. Ab der Mitte kommen noch leichte Röstaromen dazu. Insgesamt muss ich sagen: ein sehr entspannter medium-bodied Smoke. Leckere Aromen, nie harsch, nie am Zicken. Für mich eine super Feierabend Zigarre, die einen nicht sonderlich fordert und deswegen perfekt zum Zurücklehnen und Genießen ist. Daumen hoch und eine klare Empfehlung meinerseits!



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Joya de Nicaragua Antaño 1970 Robusto Grande

Länge: 13.97Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 35 min. Viel Rauch. Voller Rauch. Und ein guter Abbrand und Zugwiderstand. Vor ein paar Monaten hatte ich bereits die Lancero der Serie genießen dürfen. Ein richtig toller Smoke mit einem Hammer Preisleistungsverhältnis. Der leider jedoch gerade nicht mehr verfügbar ist (bitte an CW: ordert von der Lancero ordentlich nach!! Bitte!! ^^) Die Robusto Grande startet erst einmal süßlich, sehr cremig, schokoladig. Insgesamt aber dunkel, also nicht Richtung Vollmilchschokolade, aber auch nicht so herb wie Zartbitterschokolade. Das beste von beidem! Dazu kommen nach ein paar Zügen noch Kaffeearomen auf. Jetzt erinnert mich das Aromenspekturm etwas an Toffifee. Hmm, lecker. Gleichzeitig aber auch ein klein wenig röstig. Im weiteren Verlauf kommt eine leichte Pfefferwürze auf. Nicht wirklich stark, sondern im Hintergrund. Gerade so, dass die Note den Smoke interessanter macht. Hintenraus kommen auch leicht ledrige Aromen auf. Der Stick ist von der Stärke her im Bereich medium-plus einzuordnen und ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen: wer einen typischen Nicaragua Smoke mit dem gewissen Etwas rauchen will: hier einfach zugreifen. Schön dunkel, süßliche tiefe Aromen ohne vom Nikotin her zu überfordern. Beide Daumen hoch meinerseits! Wobei die Lancero noch ein Ticken geiler war, aber die gibt es gerade ja leider nicht mehr...



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Camacho Corojo Toro boxpressed Tubo

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 2h. Für eine Boxpressed einen mega guten Zugwiderstand und Abbrand. Rauchvolumen auch gut. Seit langem mal wieder eine Camacho der alten Serien. Und dann gleich so ein geiles Teil, ich bin begeistert! Zum einen die Aufmachung: richtig schön rote Banderole, ein toller Tubos und dazu ein sehr flaches Boxpressedformat. Die Aufmachung macht schon richtig, richtig Vorfreude! Die Zigarre selbst startet brutal cremig, leicht würzig, erdig und leicht holzig. Ein Wahnsinnsstart! Dazu kommen dann noch leichte Karamellnoten und leichte Teenoten auf. Die Zigarre ist zudem leicht rauchig und lässt eine Lagerfeueratmosphäre aufkommen. Die Zigarre ist sehr cremig, hat aber einen ordentlichen Punch! So gefällt es mir. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kommt noch eine leichte Süße auf. Im zweiten Drittel tritt die Creme etwas in den Hintergrund und die Würze tritt hervor. Leichter Pfeffer kommt auf. Ansonsten immer noch karamellig, holzig, würzig-erdig. Ab der Mitte kommt die starke Creme wieder in den Vordergrund! YES!! Die Aromen im Vordergrund wechseln sich immer wieder ab, bleiben aber bis zum Ende sehr linear. Mein Fazit: Was ein geiler Smoke! Super Aufmachung, super Aromen, super Geschmack. Wenn es jetzt noch das Boxpressed Format ohne Tubos gäbe, dann gäbe es alle drei Daumen hoch! Auf jeden Fall eine Empfehlung! Hat mich motiviert mich noch einmal durch die anderen Serien (Criollo, Ecuador, Connecticut) zu rauchen.



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Tatuaje Skinny Monsters Drac
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min, wie bei allen anderen Skinny Monsters, die ich bisher verköstigt habe. Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand tipp topp. Die letzte meiner Skinny Monsters. Jetzt habe ich alle Skinny Monsters (bis auf die Connecticut) durchprobiert. Somit gibt es am Ende des Reviews auch ein overall Fazit zu der Serie. Die Zigarre beginnt ledrig, leicht rauchig-röstig, aber auch leicht cremig. Der Aromenmix ist mit einer Note von Zartbitterschokolade hinterlegt, wobei sich nach ein paar Zügen leichte Kaffeenoten hinzugesellen. Ich würde mal sagen, ein typischer Maduro-Stick-Start. Nicaraguanische, dunkle Aromen, leicht herb, aber auch schön cremig. Alles super. Nach den ersten paar Minuten treten vor allem die Kaffeearomen in den Vordergrund (wie ein schöner Cafe-Crema). Und vor allem kommen beerige Aromen dazu. Von mir immer gern gesehen, äh geschmeckt. Ab dem zweiten Drittel kommt zu den beerigen Kaffeearomen noch eine feine zimtige Würze auf. Diese Aromen bleiben im Vordergrund bis zum Schluss (plus Creme), wobei sich der Kaffee immer wieder mit Schokolade abwechselt. Insgesamt ein typischer medium-bodied-Maduro-Smoke. Typisch hier gar nicht negativ, sonder sehr positiv gemeint. Hat richtig Spaß gemacht, vor allem, da ich die Zigarre in der Frühlingssonne genoßen habe. Und als das würde ich sie auch bezeichnen: einen perfekten Frühlings- bzw. Sommersmoke. Beim Preisleistungsverhältnis gibt es von mir leider nur 5 Punkte, da es für 60 ct weniger die My Father Le Bijou Petit Robusto gibt, welche sogar eine ca. 15 minütige LÄNGERE Rauchdauer hat (siehe meine Bewertung vom 07.03.) und auch noch mehr full-bodied Aromen eines ähnlichen Spektrums liefert. Dennoch Daumen hoch für die Drac und allgemein Daumen hoch für die gesamte Skinny Monsters Serie: sehr schöne unterschiedliche geblendete Zigarren in einem tollen Format. Kann ich jedem nur empfehlen sich durch die mal nach und nach durchzurauchen. Hat Spaß gemacht!



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A.J. Fernandez New World Cameroon Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98

Rauchdauer lag bei ca. 1,5h. Das Rauchvolumen war sehr hoch und der Rauch sehr üppig / voll. Abbrand und Zugwiderstand auch beide tipp topp. Vor kurzem hatte ich die Robusto der Serie und diese sehr genoßen und war entsprechend gespant, wie der Blend wohl im Toro Format schmecken würde. Der Beginn war sehr ählich zu dem der Robusto: sie startet etwas unausgeglichen und etwas harsch. So als ob sie noch etwas Lagerung gebrauchen könnte. Dazu leicht holzige Aromen, leicht cremig, leicht buttrig wie bei der Robusto. Vor allem aber dominiert der Pfeffer zu Beginn. Nicht, dass ich was gegen einen Pfeffer-Stick hätte. Aber hier war es etwas too much und vor allem zu wenig ausgeglichen. Nach ein paar Zügen kommen dann noch Röstaromen und eine zitrusartige Fruchtigkeit auf. Nach ca. 15 Minuten kommen die buttrigen vollen Aromen mehr heraus. Schon einmal sehr gut. Zum Ende des ersten Drittels wird die Zigarre dann zum Glück ausgeglichener. Sie wird cremiger, der Pfeffer geht zurück und der Rauch wird sehr üppig und von der Textur her sehr voll! Ab dem zweiten Drittel wird die Zigarre dann richtig smooth und ausgeglichen. Der Pfeffer ist jetzt nur noch ganz leicht im Hintergrund zu spüren. So macht das Aromenspektrum dann auch richtig Spaß. Eine sehr lineare, 1-dimensionale Zigarre. Zugleich aber auch sehr ausgeglichen und smooth. Insgesamt jetzt lecker. Im letzten Drittel dann vor allem cremig, buttrig, leicht holzig mit feinen Röstaromen. Ganz zum Schluss kommt noch etwas Erde auf und die zitrustartige Fruchtigkeit kehrt zurück. Mein Fazit: das erste Drittel hat mir gar nicht gefallen. Danach dann ein leckerer Smoke, wobei mir die Robusto besser gefallen hat. Weil von Beginn an weniger harsch und insgesamt komplexer. Ich habe aber noch ein paar der Toros einlagern und hoffe, dass sie mit etwas Lagerung an die Robusto rankommen. Insgesamt ein Stick, den ich für den Preis durchaus noch empfehlen kann. Also einen Daumen hoch.



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Don Pepin Le Bijou Petit Robusto

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei mehr als 1,5 h. Der Hammer für das kleine Format! Hätte ich vorher nicht gedacht. Von der Verarbeitung her über alle Zweifel erhaben (Zugwiderstand, Abbrand, Rauchvolumen). Seit langem mal wieder eine My Father Zigarre. Die Aufmachung mit den schönen Banderolen und der farbigen Fußbinden aller Serien von My Father begeistert mich immer wieder. Bei der Zigarre hat es mir aber nicht nur wegen der Aufmachung die Socken ausgezogen, im positiven Sinne: sie beginnt direkt mit full-bodied Aromen (ohne wirkliche Nikotinstärke). Tiefe, dunkle würzige Aromen. Cremig, holzig mit leichtem Pfeffer. Die full-bodied Aromen kommen unheimlich smooth und ausgeglichen daher. Nach ein paar Zügen kommen noch beerige Noten, sowie Kaffeearomen auf. Und das alles in den ersten 3 Minuten. Sensationeller Start! Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kommt noch Leder dazu, die Kaffeenoten entwickeln sich Richtung Espresso. Zum Ende des ersten Drittels kommt eine leichte Süße hinzu. Im zweiten Drittel kommen dann noch erdige Noten auf. Der Pfeffer hat sich mittlerweile gelegt, wobei er nie wirklich stark war. Mehr so im Hintergrund lauernd. Einfach nur lecker das Ding. Dann kommt auch noch Karamell zu der Süße hinzu, nur ganz leicht im Hintergrund, aber sehr lecker. Dann kommt noch Leder und leichte Röstaromen hinzu. Was soll man zu der Zigarre sagen: ein Hammer-Stick. Definitiv mein bester Smoke von 2020 und wahrscheinlich auch besser als alle Zigarren, die ich 2019 geraucht hatte. Und da waren auch viele Leckerbissen dabei. Das Preis-Leistungsverhältnis sieht auf den ersten Blick mies aus (7,90 EUR für eine Petit Robusto). Wenn man aber bedenkt, dass man 1,5 h Rauchzeit raus kriegt (mega slow burner!), dann ist es wieder der Hammer. Bin froh noch vier davon im Humi liegen zu haben. Hammerteil! Beide Daumen hoch und ein dickes Grinsen im Gesicht! Müsst ihr unbedingt probieren.



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La Aroma del Caribe Mi Amor Churchill

Länge: 17.78Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 40 min. Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand alles tipp topp! Ich bin vor kurzem erst wieder über die Mi Amor Serie in Form der Double Robusto gestolpert, welche mich wieder für die Serie begeistert hat. Jetzt das längere Churchill Format. Mein Fazit vornweg mal gleich: für 7 EUR gibt's das gute Stück. Ein unschlagbares Preisleistungsverhältnis! Wer die noch nie hatte, der sollte unbedingt zuschlagen. Für mich einfach "die" Ausgeburt einer schön cremigen, komplexen und zugleich ausgeglichen Nica-Zigarre. Da ist einfach alles dabei an Aromen, welche nicaraguanischer Tabak zu bieten hat: Kaffee, Leder, Schokoladig, Cremig-süß, nussige Mandelaromen, Kakaonoten, sogar ein wenig Erde und das ganze mit einer ganz leicht pfeffrigen Würze hinterlegt. Und alle diese Aromen in einem super schönen Wechselspiel. Mal die eine Note im Vordergrund, mal die andere. Ist eine Zigarre, bei der man sich einfach zurück lehnen und sie genießen kann. Und dann noch der Preis: war mega überrascht zu sehen, dass die immer noch bei 7 EUR steht. Ein absoluter No-Brainer. Wenn ich drei Daumen hätte, gäbe es alle drei hoch!



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Padilla Finest Hour OSCURO Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 30 min. Könnte gerne etwas länger sein. Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand tipp topp. Mal wieder eine Connecticut Broadleaf. Für mich so was wie hit & miss Zigarren: entweder hit, weil mega geil, cremig, süß und würzig. Oder miss, weil in your face full bodied. Die Zigarre legt auf den ersten Zügen sehr cremig, mit Aromen von leicht süßlicher Schokolade, viel Leder und einer feinen Süße ohne Pfeffer los. Yeah, das wird ein weiterer Connecticut-Broadleaf-Hit!! Die Schokoladennote hat auch etwas in Richtung Kakao. Die ersten Züge machen dem Namen der Zigarre auf jeden Fall alle Ehre: ein richtig feiner, dunkler Smoke! Nach den ersten paar Minuten kommt eine leicht spritzige Note auf: in Richtung fruchtige Säure. Im Nachgeschmack sind vor allem Röstaromen spürbar. Die Zigarre kann ihre Herkunft (CT Broadleaf) nicht leugnen. Im weiteren Verlauf bleibt das Aromenspektrum relativ gleich. Die Süße geht leicht zurück. Es kommt etwas Pfeffer auf der Zunge auf. Hinten raus werden die Röstaromen stärker und es kommt Kaffee hinzu. Mein Fazit: für mich ein absoluter Hit! Ein richtig feiner Mix, einfach zum genießen. Und der Preis von 7,50 EUR passt auch noch dazu. Deswegen: Daumen hoch meinerseits. Kann sie nur empfehlen! So kann eine Broadleaf ruhig immer schmecken!



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Partagas Maduro No. 1

Länge: 13.02Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zum Einstimmen auf Weihnachten habe ich mir gestern beim örtlichen LCDH diese kubanische Schönheit gegönnt. Toll anzuschauen mit den zwei Banderolen und dem (milch-)schokokadenbraunen Deckblatt. Für Kuba dunkler als gewohnt. Für eine Maduro außerhalb von Kuba zu hell. Rauchdauer lag bei mehr als 1,5 h. Die Verarbeitung (Zugwiderstand, Rauchvolumen und Abbrand) super. Der Stick braucht ein paar Minuten, um in Gang zu kommen, aber dann legt er lös mit schön erdigen Aromen (Kuba halt). Cremig. Ledrig und vor allem, so bisher noch nicht in einer kubanischen Zigarren von mir geschmeckt: schokoladig! Dunkler Kakao. Passt richtig gut und ist einfach lecker. Leider flachen die Aromen im letzten Drittel etwas ab und die Zigarre wird schärfer. Denke wenn man den Stick mal für >1 Jahr einlagern, dann legt die schon im ersten Drittel los und ist bis zum Ende hin genießbar. Der Preis ist für eine Kubanerin im Vergleich zu anderen mehr als angemessen. Daumen hoch und Empfehlung meinerseits. Am besten zwei kaufen: eine zum Ablagern und eine zum sofort genießen.



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Buena Vista Dark Fired Kentucky Short Robusto

Länge: 10.16Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine kurze Zigarre, daher auch nur eine kurze Bewertung. Wobei apropos kurz: die Rauchdauer des Sticks lag bei etwas mehr als 1h. Nicht schlecht für die Länge. Abbrand, Rauchvolumen und Zugwiderstand alles tipp topp. Die Zigarre fängt sehr holzig, süßlich, smooth, beinahe samtig an. Erinnert mich gleich von Beginn an die Toscano Zigarren. Die sind komplett aus Kentucky Tabak gerollt. Daher ist die Buena Vista Short Robusto vom Geschmack her sehr ähnlich, aber doch etwas heller. Man schmeckt den Kentucky Tabak (leichtes Lagerfeuer Aroma, gleichzeitig süßlich und würzig, wobei beides nur schwer zu beschreiben ist im Geschmack. Kentucky halt... So ein bisschen, wie wenn man die typische Kuba Note beschreiben möchte...). Dazu kommt zwischendurch auch ein wening Heu durch (nicht unangenehm, passt gut zum Lagerfeuer). Ab der Hälfte dann auch leichte Teearomen. Etwas pfeffer. Insgesamt aber sehr smooth und nie harsch. Erst auf den allerletzten Zügen wird sie stärker und etwas kratzig. Auf jeden Fall ein würdiger Vertreter der Kentucky Zigarren. Wie gesagt, der Geschmack ist schwer zu umschreiben. Am besten selbst mal probieren. Wenn der Preis nicht wäre, dann würde es eine volle Empfehlung geben. 7 EUR für eine Short Robusto finde ich schon an der Grenze. Auch wenn die Zigarre mir sehr geschmeckt hat. Für mich eine super Sommer, Sonne, Strand Zigarre. Von demher eine halbe Empfehlung. Wer mal Kentucky Tabak ausprobieren will, dem sei die Toscano Serie, insbesondere der Extra Veccio (deut.: extra alt) Blend ans Herz gelegt. Auch ein tolles Ding



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Alec Bradley Gatekeeper Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min. Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand waren alle i.O. Die Zigarre legt super cremig los. Dazu noch Nougat-, Holz- und Schokolade-Noten. Erinnert mich dazu noch ein bisschen an Kaba. Insgesamt aber ein sehr ausgeglichener Start. Ein bisschen Pfeffer kommt auf der Zunge durch. Insgesamt ist es am Anfang nicht wirklich leicht die einzelnen Aromen zu unterscheiden, weil die Zigarre einfach wahnsinnig ausgewogen ist. Verströmt aber auch einen richtig tollen Raumduft! Nach den ersten Zügen kommt dann auch noch eine fruchtige Süße auf. Das ganze Spektrum erinnert mich jetzt an einen weihnachtlichen Früchtetee. Sehr interessante und leckere Mischung. Im ersten Drittel sind die Aromen noch etwas dezent, undefiniert. Werden dann aber ab dem zweiten Drittel deutlich stärker. Hier beginnt die Zigarre richtig zu glänzen. Jetzt macht der Stick richtig Spaß. Ab und an kommt noch ein wenig Zimt und ein bisschen Nuss durch. Mich erinnert sie ein bisschen an eine Mischung aus der Ashton VSG und der Ashton Symmetrie: fruchtig, cremig, süß, leicht schokoladig. Auf jeden Fall schmeckt man den hochwertigen Tabak! Der Pfeffer vom Beginn legt sich ab der Hälfte komplett. Jetzt ist die Zigarre noch smoother, immer noch leicht süßlich und fruchtig. Zum Ende hin wird sie dann wieder etwas kantiger: hier kommt noch ein wenig Erde und Leder auf. Mein Fazit: wer eine full-bodied Dampfbrumme sucht, liegt bei diesem Stick falsch. Maximal medium-bodied. Dafür aber sehr komplex, sehr ausgewogen. Vergleichbar mit einer guten Arturo Fuente Zigarre, nur bedeutend günstiger. Für mich eine Zigarre im Preissegment unter 10 EUR, die ohne Probleme auch mehr wie 10 EUR kosten könnte. Mir hat sie zugesagt: sehr komplexer, leckerer und feiner Stick. Am besten gar nicht versuchen alle Aromen rauszuschmecken und einfach genießen. Daumen hoch meinerseits!



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Oliva Serie V Double Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei satten 2h. Sensationell schön verarbeitete Zigarre. Zugwiderstand und Abbrand waren i.O. Leider war das Rauchvolumen einen deutlichen Tacken zu niedrig. Aber hat sich zum Glück noch nicht auf die Aromen ausgewirkt. Bald habe ich dann alle Formate der Oliva Serie V durch und bisher bin ich von allen begeistert gewesen. Die Double Toro verliert keine Zeit und legt direkt richtig los: karamelig-süßliche-nussige Aromen. Dazu eine Mischung aus Kaffee und Schokolade, erinnert stark an einen Mocca Kaffee. Man erkennt definitiv die Herkunft (Serie V) dieses Sticks. Wobei der Pfeffer nur ganz leicht zu spüren ist. Weniger stark wie bei den anderen Vertretern der Serie. Die Aromen bleiben auch nach dem Zug noch extrem lange auf der Zunge spür- bzw. schmeckbar. Insgesamt kann man sagen, dass die Double Toro etwas süßlicher, cremiger und nussiger ist, als z.B. die Double Robusto. Die Kaffee- und Schokoladenaromen kämpfen von Zug zu Zug um die Vorherrschaft. Wechseln sich immer schön gegenseitig im Vordergrund ab. Zum letzten Drittel hin gewinnen die Schokoladenaromen dann doch die Oberhand. Vom Aroma erinnert mich das jetzt stark an Nürnberger Schoko-Lebkuchen. Mein Fazit: ein Schokoladen-Kaffee-Stick der ganz ganz feinen Art! Linear im Sinne, dass alle Aromen von Beginn bis Ende gleich bleiben. Aber nie langweilig, da sich diese immer wieder abwechseln. Macht richtig Bock! Wenn das Rauchvolumen etwas höher gewesen wäre, dann wäre dies mein neuer Serie V Lieblingsstick. Auf jeden Fall ausprobieren und genießen! Beide Daumen hoch meinerseits!!



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