Shisha Tabak: Die besten Empfehlungen


Die wohl bekannteste Wasserpfeife der Welt - die Shisha - zählt natürlich auch in unsere Rubrik "Pfeifenwissen". Wir erklären, was eine Shisha ausmacht und worin der Unterschied zwischen Shisha-Tabak und anderen Tabaken liegt. Außerdem: Wie halte ich meinen Tabak feucht und lagere ihn am besten? Die besten Tipps.

Die Shisha ist längst mehr als nur Trend. Besonders unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Wasserpfeife ein echtes Kultobjekt und nicht mehr wegzudenken. In vielen Städten gehören Shisha-Cafés mittlerweile zum Stadtbild wie sonst auch Bäckereien und Zeitschriftenläden. 

Doch was macht die Wasserpfeife eigentlich so besonders? Ein wesentliches Kriterium ist der speziell hergestellte und extrem klebrige Tabak, der beim Shisharauchen verdampft. Wir erklären, was es damit auf sich hat und wie Sie den Tabak schön feucht halten. 

Die Shisha: Herkunft und Aufbau

Bevor wir damit starten, wollen wir uns kurz der Geschichte der Shisha widmen. Der Begriff "Shisha" stammt aus dem Persischen und steht für "Glas". Ihren Ursprung hat die Shisha im alten Indien, wo Einheimische erste shisha-ähnliche Wasserpfeifen aus Kokosnüssen und Bambusrohren entwickelten. Wenig später ersetzten die Ägypter diese Bestandteile durch Glas - die Shisha, wie wir sie heute kennen, war geboren. Von dort setzte sie den Siegeszug in die ganze Welt an.

Heute kennen wir die Shisha als längliche Wasserpfeife, die aus einem gläsernen Wassergefäß, einer Rauchsäule, dem Rauchkopf und teilweise mehreren Schläuchen besteht. Shishas können sich in ihrem Design und ihrer Größe deutlich unterscheiden. Übrigens: Mittlerweile gibt es auch kleine und handliche E-Shishas. Sie ähneln vom Aufbau und ihrer Funktionsweise herkömmlichen E-Zigaretten.

Shisha Tabak: Das macht ihn aus

Richtig besonders wird eine Shisha erst durch ihren unverwechselbaren Tabak. Feucht, klebrig und sehr geruchsstark - an diesen Eigenschaften lässt sich jeder Shisha-Tabak schnell erkennen. Die Grundlage bildet herkömmlicher Rohtabak, der auch für Zigaretten und Co. verwendet wird. Dieser wird in der Regel mit Melasse (dunkelbrauner Zuckersirup), Glycerin (dient zur Bindung von Feuchtigkeit und Wasser) und Aromastoffen versetzt. 

Shisha-Tabak wird mittlerweile weltweit produziert, viele Hersteller kommen auch aus Deutschland. Die verschiedenen Hersteller haben sich schon unzählige Geschmacksrichtungen einfallen lassen, mit denen sie die Tabake aromatisieren. Populär sind zum Beispiel fruchtige Sorten wie Doppelapfel Minze, Maracuja, Wassermelone oder Menthol Minze. Der optimale Feuchtigkeitsgehalt von Shisha-Tabaken beträgt zwischen 15-20%. Er wird also im Gegensatz zu Pfeifen- oder Zigarettentabak extrem feucht geraucht.

Shisha Tabak richtig lagern

Ist der Shisha-Tabak erst einmal geöffnet, ist es deshalb sehr wichtig, dass er weiterhin feucht bleibt. Die meisten Raucher beschränken sich nämlich nicht nur auf eine Geschmacksrichtung, sondern haben eine große Auswahl an Tabaken bei sich zu Hause. Deshalb kann es vorkommen, dass ein Tabak schon mal für eine ganze Weile unbenutzt herumsteht. 

Für den Shisha-Tabak gelten deshalb die selben 3 Aufbewahrungs-Regeln wie für Pfeifentabak:

  1. Schutz for Luft und Sonne: Die größten Feinde des Tabaks heißen Luft und Sonne, denn sie sorgen dafür, dass er austrocknet. Bei der Lagerung deshalb unbedingt darauf achten, dass der Tabak gut vor äußeren Einflüssen geschützt ist.

  2. Die richtige Temperatur: Auch die richtige Temperatur spielt eine große Rolle. Deshalb sollte der Tabak nach Möglichkeit bei niedriger Raumtemperatur gelagert werden und auf keinen Fall zu großer Hitze oder Kälte ausgesetzt werden. Einige Shisha-Raucher schwören auch auf die Lagerung im Kühlschrank. Das ist allerdings nicht unbedingt nötig.

  3. Luftfeuchtigkeit: Bei einer ungefähren Luftfeuchtigkeit von ca. 60% bleiben die Aromen des Tabaks am besten erhalten.

Konkret bedeutet das, dass sich luftdichte Gefäße oder wiederverschließbare Plastikbeutel perfekt zur Lagerung eignen. Ebenfalls möglich ist, den Shisha-Tabak in herkömmlichen Einmachgläsern aufzubewahren. Für alle Arten der Aufbewahrung gilt: Pro Behältnis nur eine Tabaksorte verwenden. Benutzt man einen alten (ungewaschenen) Beutel für die Aufbewahrung eines anderen Tabaks, können sich die Aromen vermischen und den Geschmack des Tabaks verändern.

In der Regel kann man einen geöffneten Shisha-Tabak bei der richtigen Lagerung über mehrere Monate verwenden. Sollte der Tabak nicht mehr genießbar sein, erkennt man das schnell am etwas miefigen Geruch. 

Ausgetrockneter Shisha Tabak? Selbst befeuchten!

Natürlich kann es trotz aller Vorsicht vorkommen, dass ein Tabak bei der Lagerung austrocknet oder von Anfang an zu wenig Feuchtigkeit besessen hat. Auch für diesen Fall gibt es eine unkomplizierte Lösung. Man kann den Tabak ganz einfach entweder mit Molasse oder Glycerin befeuchten. Beide Stoffe sind ohnehin schon im Tabak enthalten. 

Die Anleitung:

  1. Den Tabak gleichmäßig in einer Schüssel verteilen.

  2. Für etwa 50 Gramm Tabak benötigt man zwischen 1-2 Teelöffel an Molasse oder Glycerin, die man nach und nach dazugeben kann. Die Flüssigkeit entweder von Hand oder mit einem Löffel gut in Tabak einarbeiten.

  3. Den Tabak über Nacht stehen lassen, damit er die Feuchtigkeit richtig aufnehmen kann. Jetzt sollte der feuchte Tabak rauchbereit sein!

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