RoMa Craft Tobac Neanderthal KFG 4 3/4 x 56 (Petit Robusto - Gordito)

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RoMa Craft Tobac Neanderthal KFG 4 3/4 x 56
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KFG 4 3/4 x 56 (Petit Robusto - Gordito)

 
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RoMa Craft Tobac Neanderthal KFG 4 3/4 x 56
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RoMa Craft Tobac Neanderthal KFG 15er Kiste
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    Die sogenannte Kleine Feldhofer Grotte ist der Fundort der Knochen und Knochenfragmente im heutigen Neandertal bei Düsseldorf. Das Akronym KFG ist demnach die Bezeichnung der kürzesten Zigarre aus dem Neanderthal-Portfolio. Mit ihren 4.75 Inch Länge und dem Ringmass von 56 ist es eine deutlich dickere und dabei etwas kürzere Robusto.

    Im Sortiment seit
    23.03.2018
    Marke
    RoMa Craft Tobac
    Produkt
    KFG 4 3/4 x 56 (Petit Robusto - Gordito)
    Herstellungsart
    Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM
    Länge
    12.07
    Durchmesser
    2.22
    Aromatisiert
    nein
    Ringmaß
    56
    Länge Inch
    4.75
    Deckblatt Land
    Mexiko
    Umblatt Land
    USA
    Einlage Land
    Dominikanische Republik, Nicaragua, USA
    Boxpressed
    Nein

Bewertungen

Preis/Leistung

Qualität

Stärke



Benedetto
15.05.2018


anonym
verifizierter Kauf

Ein großer Wurf! Mit Abstand mein Liebling aus der Serie. Von Beginn an vollmundig, bestens ausbalanciert und vielschichtig. Richtig stoffig/süffig. So gut, dass sie sogar den happigen Preis vergessen lässt .1120 ct.

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9 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
PB Nicaragua
27.07.2020

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Vaquero
Nachdem die Roma Craft Cromagnons zu meinen favorisierten Zigarren gehören und gegenwärtig eine Kiste der Connecticut Broadleaf Anthropology sukzessive dezimiert wird, werde ich mich in den kommenden Tagen daran machen, einige andere Zigarren dieser tollen Boutique zu besprechen, die mir - soviel vorweg – in der Vergangenheit durchgehend sehr gut gefallen haben. Die Neanderthal (im Format KFG) bestätigt diese Erwartungen und bietet einen reichhaltigen und direkten, dabei aber doch vielfältigen und eleganten Smoke. Die Zigarre ist mit der Flat Cap und dem etwas fleckigen und leicht öligen Deckblatt sehr ansehnlich und enorm fest gerollt – auch dies ein Markenzeichen des Hauses. Die Konstruktion erweist sich im Verlauf als ausgezeichnet, der Zug ist fast perfekt, der Brand problemlos und das Rauchvolumen großzügig. Die vielfach beschriebe Stärke der Serie wird für mein Empfinden oftmals etwas übertrieben, ich würde den Smoke als medium-full beschreiben, wenn auch eher auf der Full-Seite. Dennoch nichts, was regelmäßigen Rauchern Schluckauf bescheren sollte. Geschmacklich ist die Zigarre ebenfalls sehr gut. Sie startet mit würzigem Pfeffer und viel Holz. Die durchweg vorhandene Schärfe ist in der Folge aber weniger pfeffrig sondern erinnert an eine leicht prickelnde Schärfe von roten Chilis. Die Aromenstruktur wird in der Folge bestimmt von kräftig-dunklen Noten von Leder, Toast und Erde, im weiteren Verlauf auch von geräuchertem Bacon und leicht mineralisch anmutenden Tönen. Dabei hat die Zigarre durchgehend eine stimmige Süße, tatsächlich ist der Smoke deutlich süßer als beide Cromagnon-Serien. Die Süße erinnert dabei im Verlauf an Ahornsirup und Molasse, freilich ohne dass sie überbordend wäre. Zugleich ist der Smoke angenehm cremig und von der Textur dicht und 'fleischig'. Auch wenn mir die Cromagnon-Serien in toto mit ihrer etwas schlankeren und komplexeren Charakteristik besser gefallen (und dazu noch günstiger sind), ist dies eine ausgezeichnete und uneingeschränkt empfehlenswerte Zigarre. 8,5/10

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6 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Alles Asche jetzt
23.03.2020

Profilbild
jo
Die Gordito kommt in einem brachialen Robusto-Format mit der Neanderthal-Signatur Flat Cap daher, die RoMa Craft typisch stylischen Ringe sind sowohl mit der Texturprägung als auch mit dem Orange perfekt auf das dunkle, rotstichige Maduro des San Andres Deckblattes abgestimmt. Starke dicke Blattadern, helle Punkte, eine ordentliche Maserung vom Zahn und einige dunkel Flecken runden das rustikale Erscheinungsbild ab. Die Gordito ist brutal fest, fühlt sich rau und trocken an und hinterlässt dennoch ein öliges Gefühl auf den Fingern. Abgesehen von den Buckeln durch die Blattadern ist die KFG gleichmäßig ausgeführt und perfekt konstruiert. Kalt duftet sie kräftig nach süßem Leder, Erde und Tanne. Am Brandende kommen noch kräftigere Noten von Tanne durch, gepaart mit einer süßen Würze. Fährt man am Mundende nur leicht mit der Klinge an der Kappe entlang, kriegt man diese gelöst, ohne mehr von der Gordito abschneiden zu müssen. Der Kaltzug präsentiert dann kräftig süßlich-waldig-holzige Noten mit Erde und Leder. Dabei ist sie brachial und zugleich sehr süß – und ja, da sind sie, die milchig-süßen Zimt-Noten, mit denen mich die leider nicht mehr erhältliche HN direkt gekriegt hat, die mich an meine Kindheits-Frühstücks-Droge Cini Minis erinnern. Nach langwierigem Entfachen startet die KFG cremig-süß mit tannigen Noten und einem würzig-pfeffrigem Kick. Noten von anbrennender Zuckerwatte, Tanne, trockenem Leder, noch mehr Tanne und milchigen Cini-Minis kommen durch. Retronasal stehen dem scharfe Chili-Noten und mineralische Erde entgegen, röstig mit leichten, cremigen Zitrus-Noten. Im langen Abgang liegt eine leichte, cremige Säure, die mich entfernt an Big Mac Soße erinnert. Die KFG scheint mir die „leichteste“ Neanderthal zu sein, startet sie doch in allen Belangen mittelkräftig. Nun, so bleibt es nicht. Bei perfektem Zug und brutalstem Rauchvolumen – der Rauch hinterlässt ein cremig-süßes Mundgefühl – brennt sie sehr langsam und, wenn auch unproblematisch, ordentlich ungleichmäßig mit Hang zum Schiefbrand ab. Die fast weiße und vom Zahn gesprenkelte Asche ist fest, allerdings leicht flakig. Im zweiten Drittel medium+ in Stärke mit einem Körper, der irgendwo auf halber Strecke zwischen medium und voll liegen geblieben ist, werden die jetzt vollen Aromen nun trockener. Tannig-erdige Noten stehen mit schwerer Würze im Vordergrund, dagegen steht eine sirupartige Röstsüße. Die Noten von Zimt und – mangels eines anderen Wortes – Cerealien bleiben als Basis, mittelgründig. Retronasal findet sich mineralische Erde hinter Chili und Wasabi Schärfe. Im letzten Drittel liegt das Hauptaugenmerk des Profils auf „röstig-holzigem Vanilleeis mit Zimt und candied Bacon“. Dahinter liegen fleischige Noten und etwas, das mich an karamellisierte Zwiebeln erinnert. Eine süße Würze mit Chilis, Leder und schweren erdigen Noten bleibt lange im Abgang. Retronasal bleibt es metallisch-steinig mit Wasabi. Das Profil wird bei steigender Stärke (medium++) und vollem Körper gegen Ende zunehmend trockener, erdiger und holziger. Die Neanderthal KGF bietet einem für eine Stunde und 50 Minuten einen deftig-süßen, abwechslungsreichen und ungewöhnlichen Smoke, ohne wie die HS zu kantig zu sein. Klasse und smooth – wird dennoch von der heute noch erhältlichen JCF meines Erachtens komplett in den Schatten gestellt. Dazu empfehle ich einen Single Barrel Bourbon oder einen jungen Islay Single Malt.

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