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Length: 15.24Diameter: 1.98
TAM
Die Dios del Sol El Principio Toro, ein zwiespältiger Genuss. Heute wieder ein Toro Format, welches mit einer überzeugenden Aufmachung daher kommt. Umhüllt mit einem dünnen Zedernholzblatt, welches von zwei schmalen Binden eingerahmt wird und dazu eine schön gestaltete Bauchbinde, lassen einen hervorragenden Smoke erahnen. Das Deckblatt fein und samtig, fest gerollt, mit einer gut gearbeiteten Kappe. Im Kaltgeruch denn auch viel Zedernholz, sauberer Anschnitt und schon der Kaltzug perfekt. Gute Brandannahme und zu Beginn ein herrlich cremiges Aroma von Zedernholz und Nuss. Dabei leicht salzig, was den Start noch interessanter macht. Abbrand, Zugwiderstand und Rauchabgabe sind top. Im Verlauf des ersten Drittels gesellt sich zum Holz noch eine feine Würze. Die Asche hält fast bis zum 2. Drittel. Kurz vor diesem bildet sich ein leichter Schiefbrand, der sich kurze Zeit später von selbst korrigiert. Die Würze nimmt jetzt zu und etwas Leder kommt zum Vorschein. Die Hälfte ist erreicht, doch jetzt geht es mit der Performance bergab. Das Aroma hat sich im Verlauf des 2. Drittels zu einer starken Würze mit viel Leder entwickelt. Nicht schlecht, aber ab hier auch keine Veränderung mehr festzustellen. Der Abbrand ist träger geworden, worunter die Rauchabgabe leidet. Ein heftiger Schiefbrand muss korrigiert werden. Dazu kommt noch ein leicht bitterer Beigeschmack. Der schlechte Abbrand zieht sich durch die 2. Hälfte. Immer wieder Schiefbrand, der korrigiert werden muss, mäßige Rauchabgabe, träger Abbrand. Kein Aromawechsel, stattdessen der bittere Beigeschmack. Ich habe sie nicht bis zum Ende geraucht, sondern nach guten 60 Minuten dem Aschenbecher überlassen. 7,50 € sind nicht viel für eine Toro, noch dazu als Longfiller, jedoch bei dieser Montagszigarre umsonst verbrannt.
Length: 15.24Diameter: 1.98
TAF
Der erste Eindruck wird von einem eingerissenen Deckblatt leicht getrübt. Das Deckblatt an sich ist aber feinadrig. Der Kaltgeruch ist stallig, die Vitola ist fest gerollt und kommt mit einer schön gestalteten Bauchbinde daher. Der Zugwiderstand ist etwas groß, dadurch auch die Rauchabgabe nicht überragend. Geschmacklich überzeugt sie aber nach den ersten Zügen. Cremig süß, mit leicht fruchtigem Beerengeschmack und etwas Nuss im Hintergrund, wechselt sie im Verlauf des ersten Drittels zu holzigen Noten mit einer gewissen Fruchtigkeit. Die Nuss schwingt immer im Hintergrund mit und ab und an kommt etwas Avocado hinzu. Leichter Schiefbrand am Ende des ersten Drittels, der aber nicht der Rede wert ist und sich später von selber korrigiert. Insgesamt muss ich sagen, ist der Abbrand hervorragend, ebenso die Asche, die fest ist und nicht unkontrolliert fällt. Ab der Hälfte passen dann auch Zugwiderstand und Rauchabgabe. Das zweite Drittel ist geprägt von holzigen Noten, zu denen sich später Leder gesellt, um dann zum Ende des zweiten Drittels eine würzige Richtung einzuschlagen. Im letzten Drittel wird die Würze noch intensiver und beherrscht zusammen mit dem Leder sie Szene. Zu erwähnen ist noch ein eingerissenes Deckblatt unter der Bauchbinde. Beide Risse allerdings, der im ersten Teil und der zweite, tuen dem Abbrand keinen Abbruch. Insgesamt ein zufriedenstellender Smoke, nicht sehr abwechslungsreich, aber mild und entspannt, mit gut 80 Minuten Dauer. Für 3,15 € allemal empfehlenswert.
Length: 11.43Diameter: 1.83
TAF
Bei Davidoff habe ich eine gewisse Erwartungshaltung bezüglich Qualität und Geschmack. Erstere wurde leider nicht erfüllt. Die Verarbeitung würde ich als Davidoff untypisch einstufen. Das Deckblatt kommt grobadrig daher. Die Brandannahme ist allerdings gut, der Zugwiderstand ebenfalls und die Rauchabgabe passabel. Geschmacklich startet sie mit einer leichten Süße und einem schönen holzigen Aroma. Leicht nussiger Beigeschmack im Verlauf des ersten Drittels, etwas gerösteter Kaffee. Dann zum ersten Mal ausgegangen. Nach dem Nachfeuern keine geschmackliche Veränderung. Rauchabgabe und Zugwiderstand stimmen noch. Allerdings ist der Abbrand nicht gleichmäßig. Eine Seite des Deckblattes will nicht so recht abbrennen. Im Verlauf des zweiten Drittels erneut ausgegangen. Das gleiche Spiel, nachfeuern, weiterrauchen. Geschmacklich tut sich nichts mehr. Holzig, leicht cremig. Der Abbrand lässt zu wünschen übrig. Ungleichmäßig, wellig. Braucht viel Aufmerksamkeit, um am Brennen gehalten zu werden. Zum Ende des zweiten Drittels ein Weiteres mal ausgegangen. Danach abgelegt. Wie schon oben geschrieben, wurde meine Erwartung an eine Davidoff nicht erfüllt. Aromatisch flach, hätte ich ihr noch verziehen, aber in Verbindung mit dem schlechten Abbrand wird es kein weiteres Mal geben. Schade, für 12,10 €.
Length: 12.70Diameter: 2.14
TAM
Wie von Perdomo gewohnt, ist die Verarbeitung auf einem hohen Niveau. Perdomo ist als Premiumzigarre bekannt und so kommt sie mit einer Aufmachung, die vielversprechend ist. Das Ganze auch zu einem Premiumpreis von 17,40 €. Ein feinadriges Deckblatt, eine gut verklebten Kappe und eine sehr schön gestaltete Bauchbinde, die den edlen Anspruch unterstreicht. Eine leichte Boxpressung macht das ganze nochmal interessanter. Im Kaltgeruch viel frisches Heu. Sehr gute Brandannahme, perfekter Zug und eine hervorragende Rauchabgabe. Zu Beginn viel Creme mit einer nussigen Note. Etwas Heu schwingt im Hintergrund mit. Im Verlauf des ersten Drittels wird das Heu stärker und verdrängt die Nuss. Zwischendurch scheint der Rauch etwas kratzig zu sein. Dieses Gefühl gibt sich aber nach ein paar weiteren Zügen. Die Asche fällt leider früh. Sie gehört eher zu der bröckeligen Sorte, weshalb ein regelmäßiges Abaschen wichtig ist, wenn sie nicht neben dem Ascher landen soll. Zum Beginn des zweiten Drittels kommt eine leichte Süße und etwas fruchtiges hervor. Geht dann aber wieder und es gibt einen Übergang zu Holz, mit einem ledrigen Unterton. Dann wird es würzig. Der Rest des zweiten Drittels und das letzte Drittel sind geprägt von dieser intensiven Würze, die aber nie aufdringlich wird. Etwas herb kurz vor Schluss bleibt sie stets angenehm, ohne Schärfe, ohne Bitterkeit. Fazit: Auch wenn der Preis recht hochgegriffen ist, bekommt man doch einen hervorragenden Smoke, mit abwechslungsreichen Aromen und entspannte 70 Minuten. So soll es sein.
Length: 12.70Diameter: 1.98
TAM
Macht einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist ordentlich. Auch wenn kein seidiges Deckblatt verwendet wurde, ist es dennoch feinadrig. Heu im Kaltgeruch, sauberer Anschnitt und gute Brandannahme. Der Zug ist sehr offen und bietet eine tolle Rauchabgabe. Viel Creme am Start, etwas Nuss, mit feiner Würze. Die Asche etwas bröselig, kann man verschmerzen. Wechsel zu stark holzigen Aromen im Verlauf des ersten Drittels. Dabei stets würzig. Ein Anflug von ganz leichter Süße ist zur Hälfte des zweiten Drittels wahrnehmbar. Dann noch etwas Leder. Letztes Drittel: Das Leder wird stärker und ein erdiger Geschmack kommt zum Vorschein. Insgesamt würde ich die Aromen als linear bezeichnen. Ohne große Überraschungen, aber auch ohne negativen Beigeschmack. Genau das macht diesen 70 minütigen Smoke entspannt. Lediglich zum Beginn des letzten Drittels leichter Schiefbrand, der korrigiert werden musste. Danach der gleiche, regelmäßige Abbrand wie zuvor. Sehr mild bis zum letzten Drittel, danach etwas mehr Nikotin spürbar. Für 4,70 € sehr empfehlenswert.
Length: 10.16Diameter: 1.75
TAM
Manchmal bedarf es nicht vieler Worte, einen klasse Smoke zu beschreiben. Ein makelloses Deckblatt, gleichmäßig gerollt, mit einem Kaltgeruch nach Heu und Honig. Der Zugwiderstand ist perfekt, die Rauchabgabe überragend. Zu Beginn sehr cremig, mit viel Zedernholz. Im Verlauf der ersten Hälfte gesellt sich noch Leder hinzu. Die 2. Hälfte wird dominiert von einem ledrig-erdigen Aroma, dem ab dem letzten Drittel noch eine ordentliche Prise Pfeffer hinzugefügt wird. Top Abbrand, feste Asche. 50 Minuten im Smoke. Wenn auch aromatisch nicht abwechslungsreich, ist sie geschmacklich dennoch sehr zuträglich und durch ihre Milde zu jeder Zeit rauchbar. Entspannung pur für 5,90 €.
Length: 10.16Diameter: 1.19
TAM
Endlich bietet sich die Gelegenheit, die La Chaveta White Minuto zu probieren. Eine, in meinen Augen, sinnvolle Ergänzung der hauseigenen Zigarrenserie von Tabac Benden. Eine kleine Vitola für ein kurzes Rauchvergnügen, wenn die Zeit oder das Wetter kein großes Format erlaubt. Nachdem ich das Vergnügen hatte bereits die anderen 3 Vitolas dieser Reihe zu probieren und diese für gut befunden habe, war die Erwartungshaltung an das neue Format schon recht hoch. Eins vorweggenommen; Sie wird nicht zu 100 % erfüllt. Der erste Eindruck ist vielversprechend. Ein gleichmäßiges, samtiges Deckblatt, fest gerollt, mit einem Pig Tail an beiden Enden. Die Banderole ist bei dieser Variante als kleiner Ring gestaltet, was der Zigarre meiner Meinung nach besser steht, als die großen Hüllen bei den anderen Formaten. Der Kaltgeruch ist sehr stallig. Der Anschnitt gelingt sauber, die Brandannahme ist gut und dann der erste Zug… hoher Zugwiderstand. Die Rauchabgabe fällt entsprechend mager aus, ist aber im akzeptablem Bereich. Dafür versöhnen die Aromen, schön cremig, mit einer markanten holzigen Note, untermalt von frischem Gras. Die Asche ist fest und hält bis kurz vor dem 2. Drittel. Der Abbrand ist leicht wellig. Leider entwickelt sich nach dem Aschefall ein Schiefbrand, der korrigiert werden muss. Weiter geht es im 2. Drittel mit einer herrlichen Würze. Das Holz ist immer noch präsent und wird ab der Hälfte von ganz leichtem Pfeffer begleitet. Der Zug bleibt jedoch weiterhin geschlossen, was dem Abbrand nicht förderlich ist und deshalb einmal nachgefeuert werden muss. Der Geschmack hat sich bis hier zu ledrig-erdig entwickelt. Im weiteren Verlauf des 2. Drittels verstärkt sich das Leder und dominiert den Rest des Smokes. Manchmal zeigt sich auch schwarzer Pfeffer, was die letzten Züge noch einmal interessant macht. Fazit: Weder scharf noch bitter bietet sie typischen nicaraguanischen Rauchgenuss. Lediglich der Zugwiderstand und die magere Rauchabgabe trüben den Gesamteindruck etwas. Mit 2,90 € reiht sie sich im unteren Preissegment ein und bietet mit guten 40 Minuten Rauchdauer ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Length: 8.89Diameter: 2.06
TAM
Die Chinchalero Mezcla 40 Pequenos. Der Name ist Programm. Die 40. Mischung, man könnte aber auch sagen, 40 Minuten Rauchdauer. Vorweggenommen, sie hat Spaß gemacht. Sehr gut gebaut, feste Rollung, feines Deckblatt, ordentliche Kappe. Dazu ein Abbrand ohne Fehler, guter Zugwiderstand, feste Asche und eine ordentliche Rauchabgabe. Die ersten Zutaten für einen entspannten Smoke. Geschmacklich hält sie keine Überraschungen parat. Im ersten Drittel viel Creme und Nuss. Im zweiten Drittel holzig. Im letzten Drittel erdig-ledrig. Ganz nach dem Motto, anzünden, zurücklehnen und genießen. 3,80 €.

Length: 11.11Diameter: 1.19
MM
Wie ihre große Schwester, die Balmoral Dominican Selection Panatela, ein toller Abbrand, stets gerade, mit einer guten Rauchabgabe. Ein etwas grob ausgefallenes Deckblatt, bereits angeschnitten, für den spontanen Rauchgenuss. Der Kaltgeruch ist vielversprechend. Sie duftet nach frischem Heu, etwas schokoladig und mit etwas Honig. Der Zugwiderstand passt, könnte vielleicht etwas offener sein. Am Start wie bei der Schwester viel Creme, aber hier begleitet von holzigen Aromen und einer schönen Würze. Die Aromaentfaltung ist eher linear. Das Holz begleitet einen bis zur Mitte des zweiten Drittels. Die Cremigkeit nimmt ab und es folgen erdige Aromen, mit einer leichten Pfeffernote. Im letzten Drittel wird es nochmal erdiger als zuvor und es gesellt sich ein ledriger Unterton dazu. Der Pfeffer ist weiterhin minimal präsent. Dabei bleibt es auch bis zum Ablegen. Fazit: Nicht ganz so abwechslungsreich wie ihre große Schwester, aber dennoch empfehlenswert für 1,32 €. Formatbedingt eine kürzere Rauchdauer, bietet sie einen vergnüglichen Smoke für zwischendurch.

Length: 13.97Diameter: 1.51
MM
Eine schöne Vitola, mit abwechslungsreichen Aromen und stets mild. Gut verarbeitet, mit gleichmäßigem Deckblatt kommt sie daher. Bereits vorgeschnitten, fest gerollt, mit schokoladigen Kaltgeruch. Der Vorschnitt ist mir allerdings zu klein, deshalb noch einmal nachgeschnitten. Formatbedingt ist der Start sehr ausgewogen. Cremig mild, mit frischem Heu und nach ein paar Zügen ein Hauch von Toast. Im Verlauf des ersten Drittels wechselt das Heu zu nussigen Aromen, stets begleitet von der Creme. Das zweite Drittel ist geprägt von aromatischem Holz, untermalt mit einer feinen Würze. Man schmeckt zum Ende des zweiten Drittels leichtes Leder und minimal schwarzen Pfeffer. Im letzten Drittel dann leicht erdig, mit einer schönen Würze und etwas mehr Leder als zuvor. Toller Abbrand, mit scharfem Brandrand über die gesamte Länge. Die Asche hält lange, der Zugwiderstand ist gut, lediglich die Rauchabgabe könnte etwas intensiver sein. Empfehlenswert für 1,68 €

Length: 9.84Diameter: 1.19
TAM
Die Konstruktion ist ohne Tadel. Fest gerollt, makelloses Deckblatt, gut verklebte Kappe und eine ansprechend, schlichte Bauchbinde. Kaltgeruch nach frischen Gras. Nach dem Anzünden leider die Enttäuschung. Durchgehend extrem bitter und ein extrem schlechter Zug. Etwas Nuss lässt sich nur erahnen. Gegen den Abbrand kann man nichts sagen. Stets gerade und ohne Neigung aus zu gehen. Nur leider geschmacklich ungenießbar. Möglicherweise ein schlechtes Exemplar erwischt oder falsch gelagert. 2,50 €.
Length: 10.16Diameter: 1.27
TAM
Zur Abwechslung mal eine kleine Vitola aus Indonesien. Der erste Eindruck ist vielversprechend. Boxpressed, mit einem etwas dunklerem, leicht öligem Deckblatt. Guter Anschnitt, fruchtig-süß im Kaltgeruch. Der Abbrand und die Rauchabgabe im ersten Drittel sehr gut, bei optimalem Zugwiderstand. Sehr würzig zu Beginn mit starkem Holzaroma. Dieses schwächt sich im Verlauf etwas ab. Die Asche sehr fest, hält bis kurz vor dem zweiten Drittel. Nach dem Abaschen ist der Abbrand nicht mehr so perfekt. Es entwickelt sich ein Schiefbrand, der sich nicht selber korrigiert. Dann ist sie ausgegangen. Einmal nachgefeuert. Ein Anklang von Waldfrucht ist vernehmbar. Dieser gibt sich aber schnell und es wird ledrig-erdig. Der Verlauf des zweiten Drittels ist geprägt von Leder, zu dem sich Bittermandel gesellt, die nach und nach immer intensiver wird. Weißer Pfeffer kommt hinzu und der Zug wird zu offen. Dann folgt zum Ende des zweiten Drittels noch einmal Schiefbrand und wieder geht sie aus. Nach dem Nachfeuern keine wirklich schönen Aromen. Leder, Bittermandel und irgendwie seifig. Zur Hälfte des letzten Drittels, nach 30 Minuten abgelegt. Schade, wenn sich das erste Drittel fortgesetzt hätte, wäre es ein wunderbarer Smoke geworden. So bleibt es bei dem einen Ausflug nach Indonesien, für 4,90 €.
Length: 15.24Diameter: 1.83
TAM
Die Maria Mancini Classic Tubos Premium Edicion. Ja, es hätte ein entspannter Smoke werden können, aber... Der Beginn ist vielversprechend. Tolles Format schön verpackt in der Tube, eingehüllt in dünnes Seidenpapier. Ein helles, gleichmäßiges Deckblatt, Kaltgeruch nach frischem Heu, passender Zugwiderstand, vielleicht etwas zu offen, eine gewaltige Rauchabgabe und ein perfekter Abbrand bis zum Ende des 2. Drittels. Viel Creme vom Start bis zur Mitte. Dabei Nussaromen und etwas Würze zu Beginn. Leichtes Leder ab der Mitte des 2. Drittels. Man könnte sagen, aromatisch flach, aber das macht den Smoke entspannt. Dabei sehr mild. Leider performt das letzte Drittel überhaupt nicht. Schlagartig zu Beginn des letzten Drittels ausgegangen. Durch das Nachfeuern wird sie leicht bitter und das Leder wird stärker. Die nächsten Züge sind angenehm. Das Holz ist zurück, wenn auch begleitet von dem Leder und die Rauchabgabe stimmt auch wieder. In der Stärke hat sie zugelegt. Gebe ich ihr in der ersten Hälfte eine 2 von 8, sind es jetzt 4 von 8. Dann wieder in der Mitte des 3. Drittels ausgegangen. Auf eine Wiederholung habe ich verzichtet und den Rest dem Aschenbecher überlassen. Schade, bei dem guten Start. Bei einem Preis von 13,70 €, auf Grund der Premium Edicion wesentlich teurer als die anderen Vitolas, sollte so etwas nicht passieren.

Length: 13.97Diameter: 1.75
TAF
Sehr gut verarbeitet. Fest gerollt, mit einem schönen Connecticut Deckblatt und einer gut verklebten Kappe. Der Anschnitt ist sauber, die Brandannahme gut. Der Zugwiderstand ist zu Beginn etwas hoch, wird aber mit der Zeit offener und passt dann. Ebenso verhält es sich mit der Rauchabgabe. Zu Beginn verhalten, wird die Rauchabgabe im ersten Drittel stärker. Geschmacklich startet sie sehr vielversprechend. Viel Creme, mit leichter Würze und holzig im Grundton. Nach ein paar Zügen wird das Holz durch ein schönes Nussaroma abgelöst und bleibt dann, zusammen mit der Creme, bis zum letzten Drittel. Bis dahin sehr entspannt zu rauchen. Gerader Abbrand, ohne Neigung aus zu gehen. Leider dann im letzten Drittel eine unerträgliche Bitterkeit, die sich auch mit Degasieren nicht beheben ließ. Ich musste sie nach ein paar Zügen beiseitelegen. Bis dahin eine gute Stunde im Smoke und durchgehend mild, aber wegen des letzten Drittels kein weiterer Versuch. 2,80 €.

Length: 10.16Diameter: 1.51
TAM
Auch ein kleines Format kann großen Genuss bringen. Herrlich dunkle Röstaromen, gepaart mit leichter Cremigkeit. Erinnerung an gebrannte Mandeln kommen hoch. Sehr konstant bis zum Ende des 2. Drittels. Ledrig-erdig im letzten Drittel, mit einem leichten Hang zur Bitterkeit. Aber wirklich nur sehr leicht. Hervorragender Abbrand, kerzengerade, mit scharfem Brandrand. Rauchabgabe und Zug perfekt. Leider nach 30 Minuten zu Ende. Für 7,00 € ein kurzes Vergnügen, aber dafür absolut stressfrei.