Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!

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TAM
Das Marketing klingt natürlich erst einmal vielversprechend: drei Jahre Fermentierung, Reifung im Rum- oder Whisky-Eichenfass und ein besonderes Cameroon-Deckblatt. Da werden Erwartungen geweckt. Leider konnte mich die Zigarre geschmacklich nicht überzeugen – und ähnlich wie schon die Standard La Aurora Cameroon hat sie mich eher enttäuscht. Wenn ich an Cameroon denke, verbinde ich damit eher die süffigen, fruchtigen und süßlichen Aromen, wie man sie beispielsweise von Fuente und vergleichbaren Zigarren kennt. Da geht es für mich in Richtung Apfel, Traube und eine angenehme, natürliche Süße. Genau diese Eigenschaften fehlen mir hier jedoch nahezu vollständig. Stattdessen dominiert eine eher herbe, holzige Aromatik. Mein persönliches Highlight kommt tatsächlich erst gegen Ende: eine frische, leicht minzige Note, die noch einmal einen interessanten Akzent setzt. Dazu gesellt sich allerdings eine irgendwie passiv-aggressive Pfeffrigkeit, die für mich nicht unbedingt harmonisch eingebunden ist. Und ganz ehrlich: Eine wirklich spannende Entwicklung konnte ich über den Rauchverlauf hinweg kaum feststellen. Technisch gibt es dagegen wenig auszusetzen. Abbrand, Aschebildung, Rauchvolumen und Zugverhalten sind durchaus ordentlich. Auch das Design macht etwas her. Aber bei aller Liebe zur Aufmachung und zu den Marketingversprechen muss man letztlich sagen: Geschmacklich ist das für mich maximal mittelmäßig. Gerade angesichts des aufgerufenen Preises fällt mein Urteil entsprechend kritisch aus. Zumindest bei der silbernen Variante stimmt für mich das Verhältnis von Preis und Leistung einfach nicht. Ich hatte mir von diesem ganzen Cameroon-Konzept deutlich mehr versprochen – insbesondere auch mit Blick auf den brasilianischen Tabak in der Einlage, der für mich geschmacklich ebenfalls nicht das geliefert hat, was ich mir erhofft hatte. Mein Fazit: Die silberne Variante bleibt für mich eine Enttäuschung. Wer auf fruchtige, süßliche und aromatisch vielschichtige Cameroon-Zigarren hofft, könnte hier ebenfalls etwas vermissen. Die Ruby, also die rote Variante, gefällt mir dagegen deutlich besser. Und das meine ich wirklich so: Die Ruby spielt für mich geschmacklich in einer ganz anderen Liga.

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TAM
Wer brasilianischen Tabak liebt, dürfte hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ich muss sagen, die Zigarre hat mir geschmacklich richtig gut gefallen. Sie präsentiert sich mit schönen, dunklen Aromen, einer ausgeprägten Schokoladigkeit und einer angenehmen Süße. Passend dazu wirkt auch das Deckblatt optisch richtig schön schokoladig und etwas rustikaler. Dazu kommt eine dezente fruchtige Note, die für mich in Richtung Pflaume geht. Möglicherweise trägt auch die Reifung im Fass zu diesem Eindruck bei. Das Ganze wirkt angenehm rund, fein und harmonisch, ohne dabei zu kräftig zu werden. Was mich besonders überrascht hat, ist die Milde. Obwohl dunkle, schokoladige Aromen im Vordergrund stehen, bleibt die Zigarre ausgesprochen mild und zugänglich. Stellenweise wirkt sie zwar etwas geradlinig und entwickelt sich aromatisch nicht unbedingt spektakulär weiter, aber das tut dem Rauchgenuss insgesamt kaum einen Abbruch. Auch technisch gibt es wenig zu beanstanden: Abbrand, Rauchvolumen und Zugverhalten sind tipptopp. Sie lässt sich angenehm rauchen und macht gerade durch ihre feine, schokoladig-süße Aromatik richtig Spaß. Ich persönlich liebe brasilianischen Tabak, und genau diese Charakteristik kommt hier wunderbar zur Geltung. Geschmacklich hat mich die Zigarre deshalb durchaus abgeholt. Der einzige wirkliche Wermutstropfen ist für mich der Preis. Rund 30 Euro sind schon eine ordentliche Ansage, und so gut mir die Zigarre auch schmeckt, ist mir das persönlich einfach zu teuer. Mein Fazit: Eine feine, überraschend milde Zigarre mit schönen dunklen Schokoladenaromen, angenehmer Süße und einem Hauch Pflaume. Nicht besonders komplex und stellenweise etwas geradlinig, aber qualitativ überzeugend und sehr angenehm zu rauchen. Für Liebhaber brasilianischen Tabaks definitiv interessant – nur preislich für mich etwas zu ambitioniert. Bewertung: 4 von 5 Punkten. Und das ist ausdrücklich positiv gemeint: Geschmacklich gefällt sie mir wirklich gut, aber beim Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt für mich noch Luft nach oben.

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TAM
Ich war damals bei der Release Party in Gronau dabei und hatte einen wunderschönen Abend. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Damals habe ich zwei Varianten geraucht, wobei mir die Churchill am besten gefallen hat. Und ich muss sagen: Heute schließt sich der Kreis. Wir sprechen hier von einer Zigarre mit einer Rauchdauer von rund zwei Stunden, einem wunderschönen Deckblatt, einer tollen Aschebildung und einem hervorragenden Rauchvolumen. Auch die Verarbeitung ist tipptopp. Sensorisch erwartet uns eine schöne Macadamia-Nussigkeit, viel Cremigkeit und bereits zu Beginn eine angenehme Toast-Note. Dazu gesellen sich frische Grasnoten, Kräuter und ein Hauch Tee. Im weiteren Rauchverlauf kommen zunehmend erdige und deutlich ledrigere Aromen hinzu, begleitet von einer gewissen Würze und einer dezent minzigen Frische. Insgesamt präsentiert sich die Zigarre wunderbar floral-ledrig, süßlich und cremig – mit einem schönen, karibischen Charakter. Ein- bis zweimal musste ich nachzünden, und auch der Start verlief zunächst etwas holprig. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Die Zigarre ist insgesamt relativ mild, zeigt aber durchaus Charakter und eine interessante aromatische Entwicklung. Stellenweise wirkt die Churchill zwar etwas geradlinig, doch genau darin liegt auch eine gewisse Ruhe. Sie nimmt sich Zeit, ihre Aromen zu entfalten, und wirkt dabei angenehm ausgewogen. Für mich besitzt sie definitiv Reifepotenzial, und die Qualität ist absolut überzeugend. Besonders schön finde ich, wie sich die floralen, ledrigen, süßlichen und cremigen Noten miteinander verbinden. Insgesamt eine sehr leckere und interessante Zigarre, die sich Zeit lässt und zum Ende hin noch einmal richtig aufdreht. Ganz nach dem Motto: die Ruhe vor dem Sturm. Denn am Schluss gibt sie noch einmal ordentlich Gas.

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TAM
Ein überraschend runder Smoke mit toller Aromenvielfalt Die Geschichte hinter der Amar könnt ihr gerne selbst nachlesen. An dieser Stelle möchte ich mich vor allem bei allen bedanken, die A.J. Fernandez nach dem Brand im vergangenen Jahr unterstützt und geholfen haben. Umso schöner ist es, eine solche Zigarre nun selbst genießen zu dürfen. Optik & Haptik Live in der Hand gefällt mir die Amar deutlich besser als auf den Bildern. Gerade das Deckblatt und die Farbkombination aus Deep Purple, also einem satten Lila, und Gold bei den Bauchbinden wirken in natura richtig edel. Hier war ich tatsächlich wieder einmal positiv überrascht. Optik und Haptik sind wirklich sehr schön, und auch das Format gefällt mir ausgesprochen gut. Preis-Leistung Auch preislich finde ich die Zigarre interessant. Für 13,40 € bekommt man hier einen Smoke, der bei mir knapp zwei Stunden Rauchdauer ermöglicht hat. Ich finde es gut, dass AJ Fernandez preislich nicht einfach nur dem allgemeinen Trend folgt, sondern hier ein attraktives Gesamtpaket bietet. Man bekommt wirklich viel Zigarre für sein Geld. Geschmack & Aromenverlauf Geschmacklich wirkt die Amar auf mich fast so, als wären die verwendeten Tabake schon etwas länger gereift. Ob das tatsächlich der Fall ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Was ich aber sagen kann: Diese Zigarre ist ausgesprochen rund und harmonisch. Gerade bei Nicaragua-Puros kenne ich es häufig so, dass sie zunächst mit ordentlich Intensität, Würze und manchmal auch einer gewissen Schärfe loslegen, sich im weiteren Rauchverlauf etwas beruhigen und zum Ende hin wieder zulegen. Bei der Amar hatte ich dagegen das Gefühl, dass sie von Anfang bis Ende wunderbar ausgewogen bleibt. Sowohl der Einstieg als auch der Abschluss haben mir ausgesprochen gut gefallen. Aromatisch haben wir hier klassisch Kräuter, Zedernholz und Erde, wobei sich die erdigen Noten relativ früh bemerkbar machen. Besonders spannend finde ich allerdings zwei Komponenten, die sich immer wieder durch den Rauchverlauf ziehen: zum einen diese angenehm frische, leicht an Eukalyptus und Minze erinnernde Note, die kommt und geht, und zum anderen ein tolles, süßliches Nuss-Nougat-Aroma. Gerade dieses Wechselspiel macht für mich einen großen Teil des Reizes aus. Mal stehen die Kräuter und das Zedernholz stärker im Vordergrund, dann kommt wieder diese frische, fast mentholartige Eukalyptusnote durch. Zwischendurch meldet sich erneut das süßliche Nuss-Nougat-Aroma, bevor sich wieder die erdigen und würzigeren Komponenten in den Vordergrund schieben. Dazu kommen eine angenehme Grundwürze, eine deutlich ledrige Komponente und hier und da eine leichte Bitterkeit. Gerade im letzten Drittel wird der typisch nicaraguanische Charakter mit Erde und Würze noch einmal deutlich spürbar. Trotzdem bleibt die Zigarre insgesamt angenehm zu rauchen und verliert für mich nie ihre harmonische Grundlinie. Abbrand & Verarbeitung Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings im letzten Drittel. Der Abbrand wurde etwas problematisch: Es kam sowohl zu Tunnelbrand als auch zu Schiefbrand. Nach ungefähr 100 Minuten öffnete sich zudem das Deckblatt in der Nähe meiner Finger zunehmend, was den Gesamteindruck bei der Verarbeitung etwas trübte. Geschmacklich konnte mich die Amar allerdings bis zum Schluss überzeugen. Ich habe sie tatsächlich bis kurz vor die Finger heruntergeraucht, weil sie einfach extrem lecker war und mir der Smoke durchgehend Spaß gemacht hat. Fazit Die Amar hat mich vor allem durch ihre Ausgewogenheit, die abwechslungsreiche Aromenvielfalt und das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Kräuter, Zedernholz, Erde, Leder und eine angenehme Grundwürze treffen auf eine süßliche Nuss-Nougat-Note und diese immer wiederkehrende, herrlich frische Eukalyptusnote. Das Ganze bei knapp zwei Stunden Rauchdauer für 13,40 € – da kann man wirklich nicht meckern. Abstriche gibt es beim Abbrand und beim sich lösenden Deckblatt im letzten Drittel. Geschmacklich ist das für mich aber ein richtig starker Smoke, den ich jederzeit wieder rauchen würde. Bewertung: 5 von 5 Punkten Eine ausgesprochen leckere, runde und sehr empfehlenswerte Zigarre!

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TAM
Interessante Entwicklung mit enttäuschendem Auftakt Preis: 8,50 € | Bewertung: Überdurchschnittlich, aber mit aromatischen Schwächen Optisch und haptisch macht die Zigarre zunächst einen sehr interessanten Eindruck. Umso gespannter war ich auf den Smoke, gerade weil ich von einer mexikanischen Puro zuvor ziemlich angetan war und mir aufgrund der Beschreibungen zur Fermentation und Reifung einiges versprochen hatte. Leider wurde ich gerade zu Beginn aromatisch enttäuscht. Erstes Drittel Die ersten 20 Minuten werden von einer trocken-holzigen, kantigen Schärfe dominiert, die ich persönlich als wenig raffiniert empfinde. Nicht übermäßig intensiv oder unrauchbar, aber doch störend präsent. Die Aromatik erinnert mich dabei leider an jene unangenehm rustikale Holzigkeit, die ich eher von günstigen Sumatra-Zigarren oder preiswerten Bundle-Zigarren kenne. Natürlich ist die Qualität hier insgesamt deutlich besser, dennoch war diese Assoziation sofort da. Was ich besonders vermisse, ist die süßlich-toastige Aromatik, die ich mit mexikanischem Tabak verbinde und auf die ich mich eigentlich gefreut hatte. Zweites Drittel Nach etwa 20 Minuten legt sich diese kantige, scharf-holzige Note allmählich. Die Zigarre wird zugänglicher und lässt eine gewisse Süßlichkeit erkennen. Das Profil bleibt allerdings überwiegend trocken und ledrig, begleitet von einer eher zurückhaltenden Toastigkeit. Insgesamt wirkt der Blend recht geradlinig und aromatisch nicht besonders komplex. Letztes Drittel Hier zeigt die Zigarre für mich ihre interessanteste Seite. Es kommen zunehmend nussige Noten zum Vorschein, die mich an gebrannte Mandeln beziehungsweise knusprig geröstete Erdnüsse erinnern. Diese Nuancen sind für mich das Highlight des gesamten Smokes und verleihen dem letzten Drittel durchaus seinen Reiz. Die ledrig-toastige Grundcharakteristik mit einer dezenten Süße bleibt dabei erhalten. Verarbeitung und Fazit An der Verarbeitung gibt es grundsätzlich wenig auszusetzen. Die Zigarre ist gut rauchbar und entwickelt sich im Verlauf durchaus positiv. Aromatisch hätte ich mir allerdings deutlich mehr Raffinesse und einen harmonischeren Einstieg gewünscht. Gerade angesichts der Beschreibungen zur aufwendigen Fermentation und längeren Reifung hatte ich ein runderes, ausgewogeneres Geschmackserlebnis erwartet. Für 8,50 € ist das für mich deshalb eine gewisse Enttäuschung. Die später aufkommenden Nussaromen sind durchaus gelungen, können den wenig überzeugenden Auftakt aber nicht vollständig wettmachen. Unterm Strich ist es für mich eine überdurchschnittliche Zigarre, die man durchaus einmal probiert haben sollte. Sie ist keineswegs schlecht, bleibt aromatisch jedoch relativ geradlinig und lässt gerade zu Beginn die erhoffte Eleganz vermissen. Mein Fazit: Handwerklich überzeugend, mit interessanten nussigen Akzenten im letzten Drittel, aber einem überraschend kantigen, trocken-holzigen Einstieg. Insgesamt durchaus interessant, meine Erwartungen an eine raffinierte mexikanische Puro wurden jedoch nicht ganz erfüllt.
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VegaFina Limitada – Dominikanischer Puro mit Charakter Die neue VegaFina Limitada ist am Start – und diesmal wieder als Dominicano Puro. Und ich muss sagen: Was für ein grandioses Format! Allein optisch macht die Zigarre schon richtig was her. Was ich an VegaFina immer wieder schön finde: Die Marke bleibt ihren traditionellen Wurzeln treu, schafft es aber gleichzeitig, mit modernen und jugendlichen Designs auch neue Aficionados anzusprechen. Gerade die Limitadas haben meiner Meinung nach immer wieder richtig wunderschöne Kisten. Auch die Jalapa war schon optisch ein echtes Highlight. Und das Schöne daran: Trotz der tollen Aufmachung bleibt VegaFina preislich meiner Meinung nach erstaunlich fair. Geschmacklich startet die Limitada mit einem richtig intensiven holzigen Aroma, dazu kommt eine schöne Cremigkeit und eine interessante Würze, die sich gar nicht so leicht in Worte fassen lässt. Auf jeden Fall ist das für mich kein alltäglicher Smoke. Hier passiert geschmacklich schon einiges. Ab der Hälfte wird sie etwas trockener und entwickelt zunehmend Leder, florale und kräuterhafte Nuancen sowie erdige Aromen. Dadurch bekommt sie noch einmal eine andere Richtung und bleibt über den Rauchverlauf interessant. Auch das Format gefällt mir ausgesprochen gut. Mit knapp 100 Minuten Rauchdauer bekommt man für sein Geld ordentlich etwas geboten. Allerdings sollte man der Zigarre am Anfang ein bisschen Zeit geben, gerade wegen dieses besonderen Formats. Interessant ist auch, dass beide Enden geschlossen sind – theoretisch könnte man sie also von beiden Seiten anzünden. So etwas habe ich persönlich bisher noch nicht gehabt oder zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Was mir ein klein wenig gefehlt hat, war diese gewisse zusätzliche Tiefe beziehungsweise das letzte Quäntchen an Entwicklung. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass die Zigarre mit etwas Reifezeit noch einmal deutlich interessanter wird. Und dann ist da natürlich noch die Besonderheit: Dominicano Puro. Wenn man wirklich nach reinen dominikanischen Zigarren sucht, landet man schnell bei Namen wie Fuente oder La Aurora. Umso interessanter finde ich es, dass VegaFina mit dieser Limitada ebenfalls einen solchen Puro auf den Markt bringt. Für mich insgesamt eine sehr schöne, würzige und holzbetonte Zigarre mit einem außergewöhnlichen Format, langer Rauchdauer und einer wirklich gelungenen Aufmachung. Preis-Leistung: top. Wer holzigere, würzigere Zigarren mag und Lust auf etwas anderes als den alltäglichen Smoke hat, dem würde ich die VegaFina Limitada definitiv empfehlen. Gerade als stark limitierte Dominicano Puro ist sie für mich eine ziemlich interessante Erscheinung.
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TAM
La Caveta Maduro – überraschend mild, aromatisch und stark im Preis-Leistungs-Verhältnis Die La Caveta Maduro, Made by Cigar World, hat mich bereits optisch positiv überrascht. Das wunderschöne, dunkle Maduro-Deckblatt wirkt sehr hochwertig und harmoniert perfekt mit dem schwarz-goldenen Design der Bauchbinde und der Kiste. Ein echter Hingucker! Auch beim Boxing Date gibt es einen schönen Pluspunkt: Die Zigarren werden bei Cigar World bereits fertig gerollt und anschließend noch etwa ein halbes Jahr eingelagert. So bekommt die Zigarre noch etwas zusätzliche Zeit zur Reifung, bevor sie in den Handel kommt – eine Sache, die ich wirklich sehr gut finde. Schon der Kaltgeruch macht neugierig. Hier zeigen sich schöne, vielversprechende Aromen, die Lust auf den Smoke machen. Geschmack Was mich besonders überrascht hat, ist die Milde. Betrachtet man den Blend und vor allem den Nicaragua-Tabak, würde man zunächst eine deutlich kräftigere Zigarre erwarten. Tatsächlich präsentiert sich die La Caveta aber ausgesprochen zugänglich. Gerade für Einsteiger ist sie dadurch interessant, gleichzeitig bietet sie aber auch einem langjährigen Zigarrenraucher genügend Nuancen, um spannend zu bleiben. Bereits im ersten Drittel zeigt sich eine schöne Entwicklung. Dezente Cremigkeit und Süße treffen auf nussige Noten und vor allem auf dieses wunderbar Toastige, fast Hefezopfartige. Dazu kommen feine Kräuternoten und eine dezente florale Komponente. Im weiteren Verlauf entwickelt sich daraus zunehmend eine angenehme Würze, ohne dass die Zigarre dabei unausgewogen wirkt. Auch erdige Aromen kommen klassisch hinzu. Im letzten Drittel macht sich dann der Nicaragua-Anteil deutlicher bemerkbar. Die Zigarre wird würziger, kräftiger und intensiver. Dazu kommt eine fast schon minzig-frische Note, bevor sie zum Ende hin trockener und etwas ledriger wird. Trotz dieser Steigerung bleibt der Smoke bis weit ins letzte Drittel hinein erstaunlich ausgeglichen. Verarbeitung & Smoke Auch technisch gibt es wenig auszusetzen. Das Rauchvolumen ist top, die Asche steht schön und insgesamt macht die Zigarre einen sehr ordentlich verarbeiteten Eindruck. Das Format gefällt mir ebenfalls sehr gut: eine angenehme Größe, die genug Zeit für eine schöne Entwicklung bietet, ohne dass der Smoke unnötig lang wird. Und auch der Name La Caveta gefällt mir – gerade in Verbindung mit dem gelungenen Zigarren-Design und der Aufmachung wirkt das Konzept stimmig. Fazit Die La Caveta Maduro ist für mich eine dieser Zigarren, bei denen Preis und gebotene Qualität erstaunlich gut zusammenpassen. Sie ist mild und zugänglich, bietet aber trotzdem in jedem Drittel eine erkennbare Entwicklung. Cremigkeit, Süße, Nuss, Toast, Kräuter, Floralität und Erde gehen später in mehr Würze, Stärke, Frische und Leder über. Eine unkomplizierte, aber keineswegs langweilige Zigarre mit sehr guter Verarbeitung, tollem Rauchvolumen und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis. Günstiger bekommt man heutzutage eine Zigarre mit dieser Qualität und diesem Gesamtpaket wirklich nur schwer.
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TAF
Rosa Nicaragua Estelí Toro – Rustikaler Genuss zum fairen Preis Die Rosa Nicaragua Estelí Toro fällt bereits optisch mit ihrem schönen, rustikalen Erscheinungsbild auf. Das Deckblatt und die sympathisch gestaltete Bauchbinde verleihen ihr einen ganz eigenen Charakter. Irgendwie hat die Zigarre dadurch etwas Bodenständiges und Einladendes. Geschmacklich zeigt sie sich von Anfang an angenehm würzig, begleitet von einer leichten salzigen Nuance und einer schönen Natursüße. Gerade zu Beginn gibt es hier und da ein paar kleine Stolpersteinchen: etwas eckig und kantig, mit einer leichten Schärfe und einer dezent grasigen Bitterkeit. Das gehört für mich aber durchaus zum Charakter dieser Zigarre und wird insgesamt schön von der vorhandenen Süße und Würze aufgefangen. Im weiteren Rauchverlauf bleibt sie angenehm und unkompliziert. Zum Schluss hin zeigt sie dann noch etwas mehr von ihrer Kräftigkeit und legt geschmacklich ein wenig zu. Der Abbrand war insgesamt schön, das Rauchvolumen überzeugend, auch wenn sich zwischendurch mal ein leichter Schiefbrand eingeschlichen hat. Ich habe die Rosa Nicaragua Estelí Toro wirklich gerne geraucht. Sie ist eine angenehm würzige Zigarre, die einfach schmeckt und dabei nicht unnötig kompliziert daherkommt. Gerade als Daily Smoke finde ich sie ausgesprochen interessant. Und bei dem Preis kann man meiner Meinung nach fast blind zuschlagen. Eine sympathische, rustikale Zigarre, die mich insgesamt überzeugt hat und definitiv gerne wieder in den Humidor darf.
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überraschend mild und cremig Die kleine RA kommt auf knapp 35 Minuten Rauchdauer. Nachdem mein Exemplar vor ein paar Wochen eine absolute Katastrophe und eines der schlechtesten Exemplare überhaupt war, habe ich mir noch einmal eine nachgekauft – und die war dann richtig gut. Technisch hat sie mich diesmal überzeugt: tolles Rauchvolumen und ein sauberer Abbrand. Aromatisch ist sie überraschend mild, cremig und süßlich. Gerade im Vergleich zu einer frischeren Specially Selected, die schon ziemlich kräftig und rund daherkommen kann, wirkt die Alones ausgesprochen zugänglich. Zum Ende hin kommen natürlich eine gewisse Schärfe und ein paar Ecken und Kanten dazu. Das gehört für mich aber durchaus zum Charakter dieser kleinen Zigarre. Was mir besonders gut gefallen hat: Sie war über weite Strecken nicht zu ledrig oder trocken, sondern hat immer wieder schön mit cremigen und leicht süßlichen Aromen gespielt. Dadurch bleibt sie abwechslungsreich und angenehm zu rauchen. Fazit: Ein überraschend milder, cremiger und süßlicher Smoke mit tollem Rauchvolumen und gutem Abbrand. Die Qualität kann offenbar schwanken, aber mein zweites Exemplar hat mich wirklich positiv überrascht.
Length: 10.21Diameter: 1.59
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Montecristo No. 5 – Der Klassiker für zwischendurch Die klassische Montecristo No. 5 ist mit rund 30 Minuten Rauchdauer ein schöner Smoke für zwischendurch. Aromatisch spielt sie mit einer angenehmen Süße und dunkleren, etwas herberen Holz- und Röstaromen. Dazu kommen feine florale Nuancen, die der Zigarre eine schöne Leichtigkeit verleihen. Zum Ende hin wird sie zunehmend erdiger und tendentiell auch würziger. Dadurch bekommt sie noch einmal etwas mehr Charakter, ohne dabei ihren klassischen Stil zu verlieren. Auch technisch gibt es wenig zu meckern: guter Abbrand, schönes Rauchvolumen und ein angenehmer Zugwiderstand. Insgesamt eine wirklich solide und empfehlenswerte Zigarre für den kurzen Smoke zwischendurch. Mein persönlicher Favorit bleibt allerdings die Montecristo No. 4. Fazit: Ein klassischer, unkomplizierter Smoke mit Süße, Holz, Röstaromen und feinen floralen Noten. Für zwischendurch definitiv nicht schlecht – auch wenn die No. 4 für mich noch einmal eine andere Liga ist.
Length: 19.37Diameter: 1.94
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5th Avenue – eine tolle Geburtstagszigarre Wow, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, 5th Avenue! Und hier haben wir natürlich schon optisch eine ziemlich prominente Zigarre. Das Format macht einfach richtig was her. Ich war in Regensburg auf einem Schiff unterwegs und habe tatsächlich das eine oder andere Lachen beziehungsweise den einen oder anderen interessierten Blick von den Leuten um mich herum wahrgenommen. ???? Aber kommen wir zum Wesentlichen: Die Zigarre ist super rauchbar. Por Larranaga ist eine der ältesten Zigarrenmarken überhaupt, und diese Zigarre zeigt für mich sehr schön, wofür die Marke steht. Sie ist angenehm mild, rund und harmonisch. Ich bekomme eine schöne Ledrigkeit, eine angenehme Natursüße und dazu dieses schöne, helle und weiche Zedernholz. Alles wirkt wunderbar rund und ausgewogen. Und obwohl mein Exemplar noch relativ frisch war, hat sie mir geschmacklich richtig gut gefallen. Da war nichts, wo ich gesagt hätte: „Die muss jetzt unbedingt noch jahrelang liegen.“ Im Gegenteil – frisch schon sehr lecker. Nach ungefähr eineinhalb Stunden, gerade in den letzten zehn bis fünfzehn Minuten, merkt man dann aber schon deutlich mehr Nikotin. Da kommt dann auch dieses typische Kuba-Gefühl stärker durch: etwas mehr Stärke, dazu schöne erdige und florale Noten. Das hat mir richtig gut gefallen. Ein kleines Problem mit dem Abbrand Jetzt muss ich allerdings auch ehrlich sein: Mein erstes Exemplar hatte beim Abbrand schon ein ziemlich kurioses Verhalten. Die Zigarre ist mir bestimmt zehnmal ausgegangen. Natürlich muss man die Bedingungen berücksichtigen: Es war ein relativ windiger Tag und ich war auf einem Bötchen beziehungsweise Schiff unterwegs. Das sind natürlich nicht gerade die perfekten Bedingungen für eine Zigarre – eine ruhige Lounge ist da schon etwas anderes. Trotzdem muss ich sagen: Der Abbrand hat mir bei diesem Exemplar nicht wirklich gefallen. Was allerdings positiv war: Sie hat sich jedes Mal wieder gut annehmen lassen und ich konnte sie problemlos wieder entzünden und bis zum Ende rauchen. Deshalb würde ich hier auch noch kein endgültiges Urteil über die gesamte Serie fällen. Vielleicht war es einfach dieses eine Exemplar in Verbindung mit den äußeren Bedingungen. Fazit Geschmacklich und vom Format her finde ich sie wirklich top. Eine sehr leckere, milde und wunderbar runde Zigarre mit Leder, Natursüße und hellem Zedernholz. Im letzten Drittel kommt dann noch einmal deutlich mehr Charakter mit Erde, floralen Noten und spürbarem Nikotin dazu. Nur der Abbrand war bei meinem ersten Exemplar leider nicht auf dem Niveau, das ich mir gewünscht hätte. Trotzdem: Mir hat sie super gefallen – und als Geburtstagszigarre ist sie auf jeden Fall eine richtig schöne Wahl.
Length: 10.16Diameter: 1.83
TAM
Eine überraschend verspielte Zigarre Was die Aromenkraft angeht, ist die Romacraft wirklich sehr verspielt. Sie bietet tolle nussige, süßliche und cremige Aromen, begleitet von feinen Röst- und toastigen Noten. Ein äußerst abwechslungsreiches Aromenspiel, das mich wirklich positiv überrascht hat. Im weiteren Verlauf merkt man natürlich die zunehmende Kraft. Dazu gesellen sich floral-erdige Nuancen sowie Anklänge von Kräutertee und Schwarztee, die der Zigarre eine interessante Tiefe verleihen. Auch technisch hat mich die Zigarre überzeugt: ein schönes Rauchvolumen, ein angenehmer Zugwiderstand und ein insgesamt sehr überraschendes Raucherlebnis. Eine wirklich gelungene Linie, die sich meiner Meinung nach hervorragend als Einstieg in die Marke eignet – gerade auch neben der Wanderlust. Wenn ihr die Marke einmal kennenlernen möchtet, kann ich euch die Zigarre definitiv empfehlen. Ich fand sie richtig gut und hatte mit diesem Smoke wirklich viel Freude. Fazit: Verspielt, cremig, nussig und süßlich, mit feinen Röstnoten und einer interessanten, kräftigeren Entwicklung. Eine tolle Empfehlung für alle, die einen abwechslungsreichen Smoke suchen.
Length: 13.97Diameter: 1.98
TAM
Bentley B13 – Eine kernige Angelegenheit mit Pfeifencharakter Bei der Bentley B13 merkt man durchaus, dass Martin Schuster seine Finger im Spiel hatte. Die Zigarre erinnert mich tatsächlich ein wenig an eine Pfeife – und das ist ausgesprochen spannend. Im Vordergrund stehen schön dunkle Kirscharomen, begleitet von etwas herberem Holz und einer angenehmen Süße. Insgesamt ist die B13 eher ledrig und etwas trockener unterwegs, was ihr einen kernigen Charakter verleiht. Das Rauchvolumen ist dabei wirklich toll, und auch optisch macht sie einiges her. Besonders faszinierend finde ich diese leicht fruchtige, angedeutete Kirschnote, die sich wunderbar in das insgesamt eher herbe und trockene Aromenspiel einfügt. Ein interessanter Smoke, der definitiv nicht langweilig wird. Mein Tipp: Auf jeden Fall etwas zu trinken dazu mitnehmen, denn die Zigarre ist schon eine ziemlich trockene Angelegenheit. Ich habe sie dennoch sehr genossen und kann sie jedem Zigarrenfreund empfehlen, der Lust auf einen charaktervollen, etwas außergewöhnlicheren Smoke hat. Fazit: Eine kernige, ledrige Zigarre mit dunklen Kirscharomen, Holz und einer feinen Süße. Interessant, eigenständig und absolut empfehlenswert.
Length: 10.16Diameter: 1.75
TAM
Die Zino Nicaragua gefällt mir teilweise tatsächlich besser als gewisse White-Band-Davidoff – und das bei einem teilweise mehr als doppelt so hohen Preis. Abbrand? Top. Qualität? Top. Asche? Top. Rauchvolumen? Ebenfalls top. Geschmacklich bekommt man eine schöne Süße und etwas Creme, gegen Ende kommt dann noch ein angenehmer Pfeffer dazu. Dazu gesellen sich Kräuter, florale Noten, Leder, Erde und ein schönes, helles Zedernholz. Für mich insgesamt eine richtig gute Daily-Zigarre. Das Half-Corona-Format ist zwar nicht unbedingt mein bevorzugtes Format, aber ich habe sie trotzdem auf eine gute Dreiviertelstunde bekommen. Sie war dabei völlig unkompliziert und hat einfach Spaß gemacht. Unterm Strich: Eine wirklich starke Zigarre fürs Geld – unkompliziert, aromatisch und qualitativ absolut überzeugend.
Length: 12.70Diameter: 1.98
TAM
Ich glaube, die neue CLE Maduro könnte durchaus ein Kassenschlager werden. Sie ist jetzt nicht hyperkomplex oder eine Zigarre, bei der sich das Aromenspektrum ständig verändert – aber sie schmeckt einfach vom ersten Moment an. Die Aromen sind nicht übermäßig dominant, gleichzeitig gibt es aber auch kaum Reibungspunkte. Dadurch bekommt man eine schön feine, runde Zigarre, die einfach unkompliziert Spaß macht. Dazu kommen ein tolles Rauchvolumen, eine schöne Asche und ein sehr guter Abbrand. Man merkt irgendwie, dass sich bei der Entwicklung Gedanken gemacht wurden. Was mir bei CLE beziehungsweise Airoa grundsätzlich gefällt: Es kommen nicht alle zwei Jahre irgendwelche neuen Linien auf den Markt. Stattdessen wirkt das Ganze eher gemächlich und bedacht – dafür stimmt die Qualität dann auch. Die CLE Maduro ist für mich allerdings nicht die beste Maduro, die ich jemals geraucht habe. Dafür ist sie ehrlich gesagt ein bisschen zu langweilig und es fehlt ihr etwas an Tiefe und Komplexität. Dafür stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gut. Auch die Rauchdauer von knapp über einer Stunde ist absolut ordentlich. Vor allem als Daily Smoke kann ich sie deshalb empfehlen. Sie ist nicht übermäßig intensiv, nicht zu pfeffrig und insgesamt einfach sehr angenehm zu rauchen. Fazit: Es gibt definitiv bessere Maduros, das muss man ehrlich sagen. Aber in dieser Preisklasse macht die CLE Maduro vieles richtig und trifft preislich wie geschmacklich eine sehr gute Kerbe. Und wer Honduras ohnehin gerne raucht, ist hier meiner Meinung nach genau richtig.