Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!
Length: 12.70Diameter: 2.14
TAM
Allgemeines: Mit der Honduras erweitert Zino, die Einstiegsmarke aus dem Hause Davidoff, ihr Portfolio um eine weitere interessante Linie. Was mir an Zino grundsätzlich gefällt, ist, dass man hier auch mit kleinerem Budget meist eine qualitativ hochwertige Zigarre erhält. Nach der Nicaragua-Serie mit ihrer gelben Bauchbinde und dem helleren Deckblatt folgt nun die Honduras, die optisch deutlich dunkler daherkommt. Äußerlich ist sie insgesamt gut verarbeitet. Das Deckblatt weist zwar einige kräftigere Blattadern und kleinere Unebenheiten auf, wirkt aber dennoch ansprechend. Auffällig ist die etwas ungleichmäßige Farbgebung des dunklen Deckblatts. Im Kaltgeruch zeigen sich leichte süßliche Holznoten, begleitet von einer angenehmen Cremigkeit und einem Hauch Kakao. Rauchverlauf: Bereits mit den ersten Zügen überrascht die Zigarre durch eine etwas kräftigere Aromatik, als ich erwartet hatte. Im Vordergrund stehen schöne Zedernholznoten, die sich harmonisch mit leichtem Leder verbinden. Dazu gesellt sich eine dezente Nussnote sowie salzige, mineralische Anklänge und etwas trockene Erde. Trotz dieser eher würzigen Aromen bleibt die Zigarre angenehm süß und entwickelt eine schöne Cremigkeit, die den gesamten Rauchverlauf begleitet. Dadurch wirkt sie jederzeit ausgewogen und sehr harmonisch. Fazit: Die Zino Honduras Robusto hat mich positiv überrascht. Vor allem der abwechslungsreiche Geschmacksverlauf und die ausgewogene Aromatik haben mir deutlich besser gefallen als bei der ursprünglichen Nicaragua-Linie. Auch qualitativ gibt es nichts zu beanstanden – Zug, Abbrand und Verarbeitung bewegen sich auf einem hohen Niveau. In dieser Preisklasse bietet die Zino Honduras ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist für mich die bislang gelungenste Zino-Serie. Eine klare Empfehlung für alle, die eine unkomplizierte, aber aromatisch interessante Zigarre suchen.
Length: 12.70Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Diese schöne Robusto wollte ich schon länger probieren. Zum einen stammt sie von einer meiner absoluten Lieblingsmarken, zum anderen wird hier ein dunkles mexikanisches San Andrés Maduro-Deckblatt verarbeitet, das bereits optisch große Erwartungen weckt. Das Design der Bauchbinde gefällt mir ausgesprochen gut – dezent, aber dennoch edel und modern. Nach dem Auspacken aus dem Zellophan fällt auf, dass sie überraschend dezent riecht. Optisch macht sie hingegen sofort Eindruck: Das nahezu Oscuro-farbene Deckblatt wirkt makellos verarbeitet, leicht ölig und verspricht einen kräftigen Rauchgenuss. Rauchverlauf: Schon die ersten Züge machen deutlich, wohin die Reise geht. Die M81 präsentiert sich von Beginn an sehr kräftig und ausgesprochen rauchig. Dominant sind intensive Espresso- und Röstkaffeenoten, begleitet von angekohltem Holz und einem markanten Walnussaroma. Im Hintergrund sorgt eine dezente Süße für die nötige Balance, sodass die kräftigen Röstaromen nie zu dominant wirken. Trotz ihrer Intensität bleibt die Zigarre erstaunlich cremig und angenehm zu rauchen. Im weiteren Verlauf entwickelt sie sich harmonisch weiter, ohne an Ausgewogenheit zu verlieren. Die Verarbeitung ist durchweg tadellos – perfekter Zug, gleichmäßiger Abbrand und eine stabile Asche unterstreichen die hohe Qualität. Besonders beeindruckt hat mich, dass die M81 trotz ihrer herben und kräftigen Aromatik nie unangenehm oder überfordernd wirkt. Im Gegenteil: Gerade diese ehrliche, dunkle und herbe Charakteristik hat mir ausgesprochen gut gefallen
Length: 11.43Diameter: 2.06
TAM
Allgemeines: Diese kleine Short Robusto schlägt mit fast 20 Euro zu Buche. Allerdings handelt es sich um eine Davidoff – entsprechend hoch sind meine Erwartungen. Bisher haben mich die Zigarren aus der schwarzen Davidoff-Linie ausnahmslos überzeugt. Auch diese Short Robusto macht optisch einen hervorragenden Eindruck. Sie ist tadellos verarbeitet und fällt für ihre Größe durch ein überraschend hohes Gewicht auf, was auf eine sehr dichte Tabakfüllung schließen lässt. Das seidige, leicht ölige Deckblatt wirkt makellos. Kalt duftet sie angenehm nach Zedernholz, begleitet von einer feinen Süße und schokoladigen Noten. Rauchverlauf: Direkt zu Beginn zeigt sie sich aromatisch und recht kräftig. Im Vordergrund stehen dunkle Eichenholznoten, begleitet von einem Hauch Kakao und braunem Zucker. Dazu gesellen sich ausgeprägte mineralische, leicht salzige Erdnoten, die der Zigarre viel Charakter verleihen. Im Abgang sorgt eine angenehme pfeffrige Schärfe für zusätzliche Würze, ohne die übrigen Aromen zu überdecken. Im weiteren Rauchverlauf bleibt sie hervorragend ausbalanciert und entwickelt sich sehr harmonisch. Die Aromen wirken jederzeit klar und hochwertig, ohne scharf oder bitter zu werden. Vor allem die erstklassige Verarbeitung macht sich bemerkbar – Abbrand, Zugverhalten und Rauchentwicklung lassen keinerlei Wünsche offen. Insgesamt ist es eine qualitativ herausragende Zigarre, die mit ihrer Eleganz und den zugleich kräftigen Aromen überzeugt.
Length: 14.61Diameter: 2.14
TAM
Allgemeines: Mit La Aurora habe ich bereits einige sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Marke verbinde ich vor allem mit kräftigen, charaktervollen Zigarren aus der Dominikanischen Republik. Mit der Family Creed Fuerte Sol bringt La Aurora nun eine neue Serie auf den Markt, auf die ich besonders gespannt war. Optisch macht die Toro mit ihren großen, hochwertigen Banderolen direkt etwas her. Mit knapp 20 Euro pro Stück bewegt sie sich allerdings in einer Preisklasse, in der man einiges erwarten darf. Die Zigarre kommt in einem eleganten Box-Pressed-Format. Nach dem Entfernen der Banderolen fällt sofort das schöne coloradofarbene San-Andrés-Deckblatt auf. Die Verarbeitung ist insgesamt tadellos: sauber gerollt, feine Blattadern und ein hochwertiger Gesamteindruck. Auch der Kaltgeruch überzeugt mit intensiven holzigen und erdigen Noten. Rauchverlauf: Die Fuerte Sol startet direkt mit ordentlich Kraft, allerdings ohne den kräftigen Pfefferschub, den ich zunächst erwartet hatte. Würze ist von Anfang an vorhanden, bleibt aber angenehm eingebunden. Gleichzeitig zeigt sich bereits zu Beginn eine überraschend deutliche Süße mit leicht blumigen Nuancen. Im Vordergrund stehen zunächst kräftige Erdaromen, begleitet von dunklem Eichenholz. Ab der Hälfte entwickelt sich die Zigarre weiter und gewinnt deutlich an Komplexität. Eine intensive Süße trifft auf nussige Aromen, die mich stark an Walnüsse mit Honig erinnern. Im letzten Drittel bleibt die Süße erhalten, wird jedoch von einer leicht säuerlichen, ledrigen Note ergänzt. Diese Kombination erinnert mich stellenweise an Sauerkirschen. Zusammen mit den Röstaromen und der holzigen Basis entsteht ein äußerst spannendes und harmonisches Geschmacksbild. Auch technisch gibt es nichts zu beanstanden. Der Zugwiderstand ist genau richtig, der Abbrand verläuft sauber und gleichmäßig. So wünscht man sich das – insbesondere bei einer Zigarre dieser Preisklasse. Fazit: Die La Aurora Family Creed Fuerte Sol Toro überzeugt mit einem abwechslungsreichen und komplexen Rauchverlauf sowie einer einwandfreien Verarbeitung. Trotz des stolzen Preises von knapp 20 Euro liefert sie die entsprechende Qualität und ein besonderes Raucherlebnis. Für Liebhaber kräftiger dominikanischer Zigarren ist sie aus meiner Sicht definitiv eine Empfehlung.
Length: 12.70Diameter: 2.06
TAM
Allgemeines: Die AVO Exprésivo Robusto ist tatsächlich meine erste Zigarre dieser Marke. Soweit ich weiß, stammt AVO aus dem Hause Davidoff – entsprechend hoch waren meine Erwartungen an Verarbeitung und Qualität. Die beiden roten Bauchbinden sind geschmackvoll gestaltet und harmonieren hervorragend mit dem dunklen Ecuador-Deckblatt. Dieses ist sauber verarbeitet, mit kaum sichtbaren Blattnähten und nur feinen Blattadern. Insgesamt macht die Zigarre einen sehr hochwertigen Eindruck. Nach dem Entfernen des Zellophans strömt sofort ein intensiver Duft nach Schokolade und einer angenehm blumigen Süße in die Nase. Das macht definitiv Lust auf den ersten Zug. Rauchverlauf: Bereits zu Beginn überrascht die Exprésivo mit etwas mehr Kraft, als ich erwartet hatte. Gleichzeitig startet sie direkt sehr aromatisch. Erdige Noten treffen auf Schokolade und eine blumige Süße. Dazu kommt eine wunderbar cremige Rauchtextur. Im weiteren Verlauf entwickeln sich feine Nussaromen, die mich stellenweise an Marzipan erinnern. Gegen Ende gesellen sich angenehme Röstaromen hinzu, wodurch der Rauchverlauf schön abwechslungsreich bleibt. Die Konstruktion war insgesamt gut, auch wenn zwischendurch immer wieder leichter Schiefbrand auftrat. Dieser ließ sich jedoch problemlos korrigieren und beeinträchtigte den Rauchgenuss nicht wesentlich. Fazit: hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Sie bietet einen ausgewogenen und cremigen Rauchverlauf mit schönen Schokoladen-, Nuss- und Röstaromen. Mit 15,80 € gehört sie zwar nicht zu den günstigen Zigarren, dennoch finde ich, dass sie aufgrund ihrer Qualität und ihres Geschmacks definitiv einen Versuch wert ist.

Length: 15.24Diameter: 2.14
TAM
Allgemeines: Diese Zigarre lag bereits einige Monate in meinem Humidor und durfte dort in Ruhe reifen. Da ich die kreativen Konzepte von Privada Cigar Club generell sehr mag, war ich entsprechend gespannt auf dieses Exemplar. Die Banderole gefällt mir richtig gut – hochwertig, auffällig und dennoch schlicht. Nach dem Entfernen des Zellophans fällt sofort auf, wie gut die Reifezeit ihr getan hat: Das Zellophan hat sich bereits dunkelbraun verfärbt. Direkt nach dem Auspacken strömen intensive Aromen von dunklem Kakao, Holz und feuchter Erde in die Nase. Das Deckblatt ist makellos verarbeitet – gleichmäßig dunkelbraun, leicht ölig und optisch sehr ansprechend. Mit knapp 16 € gehört sie nicht zu den günstigen Zigarren, bewegt sich für eine besondere Vitola aber noch im angemessenen Rahmen. Rauchverlauf: Bereits die ersten Züge beeindrucken mit einem enormen Rauchvolumen. Geschmacklich startet sie kräftig mit deutlichen Pfeffernoten und dunklen, erdigen Aromen. Zwischendurch zeigt sich immer wieder eine angenehme Kakaosüße. Im weiteren Verlauf entwickelt sie sich in eine herbere Richtung. Kräftige Espressonoten treten in den Vordergrund, begleitet von einer kräuterigen Nuance, die mich an Nadelholz erinnert. Die Stärke bleibt dabei konstant im mittleren bis kräftigen Bereich. Fazit: Insgesamt eine sehr solide und handwerklich hervorragend gemachte Zigarre. Sie trifft meinen persönlichen Geschmack zwar nicht vollständig, bietet aber eine interessante und intensive Aromatik. Wer kräftige, dunkle und herbe Zigarren bevorzugt, sollte sie dennoch einmal probieren.

Length: 15.24Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Die Timeless Prestige Toro bietet bereits auf den ersten Blick ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Bauchbinde ist hochwertig gestaltet und verleiht der Zigarre einen edlen Eindruck. Auf diese Serie war ich schon länger neugierig und dieses Exemplar durfte nach einigen Monaten im Humidor endlich geraucht werden. Das Deckblatt präsentiert sich in einem gleichmäßigen, dunkelbraunen Farbton, der an dunkles Holz erinnert. Es ist seidig glänzend, fein geädert und insgesamt hervorragend verarbeitet. Der Kaltgeruch ist intensiv und wird von erdigen sowie nussigen Noten dominiert. Rauchverlauf: Der Start ist überraschend kräftig und wird zunächst von einer deutlichen Pfeffernote begleitet. Diese zieht sich jedoch schon nach wenigen Zügen zurück und macht Platz für ein harmonisches Aromenspiel. Im Mittelpunkt stehen feine Zedernholzaromen mit einer angenehm erdigen Basis. Dazu gesellt sich eine florale Süße, die hervorragend mit kräftigen Haselnuss- und Schokoladennoten harmoniert. Die Aromen wirken ausgewogen und entwickeln sich sehr stimmig. Im letzten Drittel treten zusätzlich würzige Noten in den Vordergrund. Die florale Süße bleibt dennoch erhalten und wird weiterhin von den nussigen Schokoladenaromen begleitet. Dadurch bleibt die Zigarre bis zum Schluss spannend und abwechslungsreich. Fazit: Die Timeless Prestige Toro ist eine hervorragend ausbalancierte Zigarre. Sie gehört zwar nicht zu den kräftigsten Vertretern, überzeugt aber mit einem vollen und vielschichtigen Aromaprofil. Die Kombination aus Zedernholz, floraler Süße, Haselnuss und Schokolade macht sie zu einem sehr angenehmen Raucherlebnis. Auch die Verarbeitung konnte mit einem gleichmäßigen Abbrand, reichlich Rauchvolumen und einem perfekten zugwiederstand. Ich werde definitiv auch die anderen Zigarren dieser Serie probieren.

Length: 15.24Diameter: 1.79
TAM
Allgemeines: Die Arturo Fuente Hemingway Signature gehört wohl zu den bekanntesten Zigarren der Hemingway-Serie und fällt etwas kleiner aus, als ich zunächst erwartet hatte. Vom Format erinnert sie an eine Corona mit klassischem Perfecto-Kopf. Optisch gibt es hier absolut nichts auszusetzen – die Verarbeitung wirkt hochwertig und typisch Fuente. Das gleichmäßig mittelbraune Deckblatt besitzt eine feine Blattstruktur, zeigt nur wenige Adern und wirkt angenehm ölig. Die Zigarre ist sauber und gleichmäßig gerollt. Im Kaltgeruch zeigen sich Noten von Kakao, begleitet von einer dezenten natürlichen Süße. Rauchverlauf: Bereits die ersten Züge produzieren überraschend viel Rauch. Geschmacklich startet die Hemingway Signature zunächst eher auf der würzigeren Seite. Holzige und ledrige Aromen bestimmen das erste Drittel, während der Pfeffer zeitweise deutlich wahrnehmbar ist. Die Rauchtextur bleibt dabei durchgehend cremig und wird von einer dezenten Süße begleitet. Etwa ab der Hälfte verändert sich das Profil spürbar. Die Würze tritt etwas in den Hintergrund, die Zigarre wird süßer und harmonischer. Geröstete Nüsse, Karamell und eine feine salzige Note ergänzen nun die weiterhin vorhandenen erdigen Aromen. Leder bleibt präsent, steht jedoch nicht mehr im Vordergrund. Fazit: Die Arturo Fuente Hemingway Signature überzeugt durch eine tadellose Verarbeitung und eine gelungene geschmackliche Entwicklung. Vom würzig-holzigen Auftakt bis hin zum süßlich-nussigen Finale bietet sie ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Raucherlebnis. Technisch gab es bei meinem Exemplar absolut nichts zu beanstanden. Eine elegante Zigarre mit eigenständigem Charakter, die eindrucksvoll zeigt, weshalb die Hemingway-Serie unter Aficionados einen so guten Ruf genießt.

Length: 15.24Diameter: 2.06
TAF
Allgemeines: Die Drew Estate Factory Smokes Sungrown Toro gehört zur günstigen Factory-Smokes-Serie und richtet sich klar an preisbewusste Raucher. Als großer Fan von Drew Estate musste ich diese Neuerscheinung natürlich probieren. Für gerade einmal 2,50 € pro Toro ist das eine echte Kampfansage. Optisch zeigt sich allerdings sofort, wo gespart wurde: Das Deckblatt wirkt ungleichmäßig gefärbt, teilweise etwas ausgefranst und insgesamt eher rustikal. Dennoch besitzt es eine angenehm seidige Oberfläche. Im Kaltgeruch dominieren intensive Noten von Heu, Stroh und Stall. Rauchverlauf: Der Start verläuft angenehm unkompliziert. Es gibt kaum Schärfe und der Rauch ist von Beginn an cremig und dicht. Geschmacklich steht zunächst eine kräftige Ledernote im Vordergrund, begleitet von einer leichten Süße, etwas Nuss und mineralisch-dunklen Erdaromen. Im Hintergrund schwingt eine dezente Zimtnote mit. Während des Rauchverlaufs platzt bei meinem Exemplar das Deckblatt auf, was optisch ärgerlich ist, den Rauchgenuss jedoch kaum beeinträchtigt. Im letzten Drittel werden Erde und Leder nochmals intensiver, ergänzt durch röstige, leicht nussige Aromen. Fazit: Für 2,50 € liefert die Factory Smokes Sungrown Toro erstaunlich viel Genuss. Komplexität oder außergewöhnliche Aromavielfalt darf man nicht erwarten, dafür erhält man eine unkomplizierte, angenehm rauchbare Alltagszigarre mit ordentlicher Rauchentwicklung. Die Verarbeitung meines Exemplars ließ durch das aufgeplatzte Deckblatt etwas zu wünschen übrig, weshalb es hier Abzüge gibt. Insgesamt aber eine gelungene Budget-Zigarre, die sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Raucher als unkomplizierter Nebenbei-Smoke eignet.
Length: 15.24Diameter: 2.06
TAM
Allgemeines: Bei der Dunbarton Mi Querida Triqui Traca No. 652 handelt es sich um ein Toro-Format, auch wenn das in der Beschreibung nicht sofort ersichtlich ist. Auf den ersten Blick macht die Zigarre einen hervorragenden Eindruck. Für rund 12,50 € bietet sie ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Als großer Broadleaf-Fan habe ich bereits die blaue Variante geraucht, die mir sehr gut gefallen hat. Auch die rote Version weiß optisch zu überzeugen. Die Banderole ist schlicht gehalten, wirkt aber hochwertig. Das dunkle Deckblatt glänzt leicht, ist seidig, ölig und hervorragend verarbeitet. Kaum sichtbare Blattadern, saubere Nähte und eine gleichmäßige Rollung runden den positiven Ersteindruck ab. Kalt duftet die Zigarre süßlich nach dunklem Holz und Kakao. Rauchverlauf: Bereits ab den ersten Zügen zeigt die Triqui Traca ordentlich Kraft, bleibt bei meinem Exemplar jedoch erfreulich frei von Schärfe. Geschmacklich dominieren cremige Schokoladennoten, die an Schokoladenmousse erinnern, begleitet von kräftigem Espresso und dunklen, leicht rauchigen Eichenholzaromen. Das Aromenspiel wirkt vollmundig und intensiv, ohne dabei unausgewogen zu erscheinen. Der Abbrand verlief leider recht unruhig und erforderte gelegentlich Aufmerksamkeit. Zudem hatte ich zwischenzeitlich das Problem, dass trotz angenehmem Zugwiderstand nur wenig Rauch produziert wurde. Diese Schwächen konnten den positiven Gesamteindruck jedoch nicht vollständig schmälern, da die Aromen durchgehend überzeugen konnten. Fazit: Eine kräftige, aromatische Broadleaf-Zigarre mit viel Schokolade, Espresso und dunklem Holz. Verarbeitung und Optik sind auf hohem Niveau, während Abbrand und Rauchentwicklung bei meinem Exemplar etwas hinter den Erwartungen zurückblieben. Geschmacklich dennoch sehr gelungen und für Broadleaf-Liebhaber definitiv einen Versuch wert.
Length: 9.53Diameter: 1.91
TAM
Allgemeines: Die Dalay Oase Petite Robusto kommt in einem richtig starken Format daher. Gerade für den schmalen Taler lohnt sich meiner Meinung nach vor allem das 5er-Pack. Die Verarbeitung wirkt durchweg sauber und hochwertig, dazu gefällt mir die modern designte Banderole wirklich gut. Äußerlich zeigt die Zigarre leicht blumig-süße und schokoladige Aromen. Rauchverlauf: Der Zugwiderstand ist eher locker, produziert dafür aber ordentlich Rauchvolumen. Trotz des kleinen Formats sollte man sich Zeit lassen, denn dann entwickelt die Petite Robusto schöne Aromen von trockenem Holz in Kombination mit einer floralen Süße. Dazu kommen leichte Ledernoten sowie angenehme Röstaromen von gerösteten Nüssen und Kaffee. Eine passende Portion Pfeffer begleitet den Smoke durchgehend. Der Abbrand war teilweise etwas wellig, qualitativ insgesamt aber absolut ordentlich. Preis-Leistung stimmt hier definitiv und die Zigarre passt perfekt zu einem Kaffee in der Sonne. Fazit: Eine unkomplizierte, aromatische kleine Robusto mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade für kürzere Sessions oder als Begleiter zum Kaffee eine klare Empfehlung.
Length: 15.24Diameter: 1.98
TAF
Allgemeines: Wir haben hier ein klassisches Toro-Format. Als Erstes fällt direkt die Banderole ins Auge – irgendwie wirkt sie gleichzeitig hochwertig und doch etwas schlicht. Äußerlich macht die Zigarre aber einen ordentlichen Eindruck. Das Deckblatt ist leicht marmoriert, teilweise mit dunkleren Stellen versehen und insgesamt sehr interessant anzusehen. Dazu wirkt es schön ölig und samtig. Kaltgeruch: leicht süßlich mit Noten von Schokolade und Holz. Die Zigarre ist gleichmäßig gerollt und bei einem Preis von unter 4 € für eine Toro war ich vor allem auf den Geschmack gespannt. Rauchverlauf: Der Start ist angenehm cremig mit holzigen und floral-süßen Noten. Dazu kommen feine Nuancen von Leder und Erde. Eine leichte Würze schwebt konstant im Hintergrund mit und zwischendurch zeigen sich immer wieder toastige Röstaromen. Geschmacklich wirkt die Zigarre insgesamt sehr rund, allerdings nicht sonderlich komplex. Für Einsteiger oder auch als Geschenk definitiv gut geeignet. Leider war bei meinem Exemplar der Zugwiderstand deutlich zu fest, wodurch die Zigarre immer wieder zu warm wurde. Abgesehen davon war der Rauchgenuss insgesamt solide und zufriedenstellend. Für mich persönlich nichts, was ich unbedingt nochmal rauchen muss – aber definitiv eine ordentliche „Rasenmäher-Zigarre“.
Length: 12.70Diameter: 2.06
TAM
Allgemeines: Die Banderolen wirken sehr ansprechend und auch die Geschichte hinter den verwendeten Tabaken mit ihrer langen Reifung in Fässern finde ich äußerst interessant. Die Zigarre macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Deckblatt ist tiefdunkel, fast schon Oscuro-schwarz, schön ölig und hervorragend verarbeitet. Vereinzelt sind feine Blattadern zu erkennen, ansonsten wirkt alles sehr sauber verarbeitet. Dieses Exemplar lag bereits einige Monate bei mir im Humidor. Kaltgeruch: kräftiges Holz, dunkle Erde und eine angenehme Tiefe. Rauchverlauf: Der Beginn startet direkt mit intensiven holzigen und dunkelerdigen Aromen. Eine präsente Würze bleibt konstant im Hintergrund. Dazu kommen kräftige Espresso- und Röstaromen sowie ein Hauch dunkler Schokolade mit dezenter Süße. Zeitweise erinnert die Kombination aus Schokolade und leicht fruchtiger Säure an Schwarzwälder Kirsche. Ab der Hälfte rückt eine deutliche Ledernote in den Vordergrund. Insgesamt wirkt die Zigarre sehr tief, komplex und vollaromatisch. Man merkt deutlich die Handschrift aus dem Hause AJ Fernandez. Verarbeitungstechnisch absolut auf höchstem Niveau: perfekter Abbrand, idealer Zugwiderstand, stabile Asche und eine hervorragende Rauchproduktion. Fazit: Eine kräftige, dunkelaromatische Zigarre mit viel Tiefe und Charakter. Wer auf intensive Erde-, Leder-, Espresso- und Röstaromen steht, wird hier definitiv glücklich. Für mich eine absolute Empfehlung mit sehr starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mein Tipp: ruhig noch einige Monate im Humidor reifen lassen – das Potenzial dafür ist definitiv vorhanden.

Length: 16.51Diameter: 2.14
TAM
Allgemeines: Die Urtyp Marble Heads La Pierna Negra kommt in einem äußerst ansprechenden Torpedo-Format daher, das von der Länge her fast schon an eine Toro erinnert. Optisch macht die Zigarre sofort Eindruck: eine hochwertige, geschmackvoll designte Banderole trifft auf ein hervorragend verarbeitetes Deckblatt. Dieses zeigt sich samtig weich, leicht verzahnt, schön ölig und nahezu makellos verarbeitet. Die Rollung wirkt absolut gleichmäßig und hochwertig. Bereits ausgepackt aus dem Cellophan entfaltet die Zigarre einen angenehm süßlich-holzigen Kaltgeruch mit feinen würzigen Nuancen. Rauchverlauf: Geschmacklich überrascht die La Pierna Negra direkt ab den ersten Zügen mit einer ordentlichen Intensität. Der Einstieg ist cremig, süß und gleichzeitig angenehm kraftvoll. Dazu gesellen sich helle Holznoten, cremige Cashew-Aromen und eine feine zimtartige Würze im Abgang. Mit zunehmendem Rauchverlauf entwickelt sich die Zigarre deutlich weiter und bekommt eine markante rauchige Komponente, die stellenweise fast an süßlich-würzige BBQ-Noten erinnert. Besonders spannend ist die sehr dezente fruchtige Säure, die tatsächlich etwas an eingelegte Sauerkirschen denken lässt und dem Profil zusätzliche Tiefe verleiht. Gegen Ende dominieren kräftigere Röstaromen, Kräuteranklänge sowie cremiger Milchkaffee. Die Rauchtextur bleibt dabei durchgehend dicht, aromatisch und ausgewogen. Fazit: Eine wirklich beeindruckende Zigarre mit außergewöhnlich gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die La Pierna Negra liefert intensive und gleichzeitig hervorragend balancierte Aromen, zeigt einen spannenden Verlauf und wirkt qualitativ absolut auf Premium-Niveau. Verarbeitung, Rauchentwicklung und Aromenspiel passen hier einfach zusammen. Für mich problemlos eine Empfehlung und definitiv eine Zigarre, die sich auch vor deutlich teureren Marken nicht verstecken muss.
Length: 12.70Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: eine kleine Robusto im schönen Boxpress-Format. Die Zigarre macht direkt einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Farben der Banderole sind wirklich gut gewählt und insgesamt sehr stimmig designt. Das Deckblatt wirkt nahezu makellos – kaum sichtbare Blattadern, schön samtig, leicht ölig und mit einem satten Braunton. Aus dem Cellophan ausgepackt verströmt die Zigarre einen äußerst intensiven Duft nach dunkler Schokolade, Kaffee und etwas Erde. Dieses gute Stück war ein Mitbringsel aus einer Spanienreise vor zwei Jahren und durfte seitdem in meinem Humidor reifen. Rauchverlauf: der Beginn ist direkt kräftig und vollmundig. Im Vordergrund stehen satte erdige Noten, begleitet von einer angenehmen Süße dunkler Schokolade und intensiven Espressoaromen. Der Rauch ist dicht, cremig und sehr aromatisch. Trotz der Kraft bleibt die Zigarre jederzeit ausgewogen und keineswegs unangenehm scharf. Verarbeitung, Zug und Abbrand sind ebenfalls auf einem sehr guten Niveau. Insgesamt eine geschmacklich intensive und qualitativ starke Zigarre mit viel Charakter.