Drew Estate Blackened S84 Shade to Black S84 Robusto
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S84 Robusto
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Item number (SKU)
90051065
manufacturer number (MPN)
123110801I
In the assortment since
28.05.2026
Brand
Fabrication
Length
5 inches / 12.70 cm
Size
Robusto
Flavoured
Wrapper origin
Wrapper Variety
Topsheet / -leave property
Binder origin
Binder Variety
Binder property
Broadleaf
Filler origin
Boxpressed
Tabacalera
La Gran Fabrica Drew Estate
Average Aroma Rating (2)
Importer
GRE Trade GmbH, Rietzer Berg 26, 14797 Kloster Lehnin OT Rietz, https://gre-trade.de/#kontakt
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Ratings
Price/Value
6
2 Bewertungen
Quality
7
2 Bewertungen
Strength
4
2 Bewertungen
Bernds Humi

BoM_smoke_4you
Eine Steigerung zu der Toro, allerdings weit weg von "super". Sie hatte für mich den intensiveren Kontrast zwischen Creme und Würze. Bisschen Leder,Erde und Röstaromen im Hintergrund. Optisch unspektakulär. Die Konstruktion war sehr gut. Insgesamt eher mild. Abwechslungsreicher als die Toro, was aber auch nicht schwer ist. Die Intensität hier besser, aber trotzdem nicht das Niveau welches ich mir gewünscht habe. Kann man mal machen, aber auch hier gibts deutlich bessere zum selben Preis. 5,3/8
15.06.2026

BoM_smoke_4you
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Eine Steigerung zu der Toro, allerdings weit weg von "super". Sie hatte für mich den intensiveren Kontrast zwischen Creme und Würze. Bisschen Leder,Erde und Röstaromen im Hintergrund. Optisch unspektakulär. Die Konstruktion war sehr gut. Insgesamt eher mild. Abwechslungsreicher als die Toro, was aber auch nicht schwer ist. Die Intensität hier besser, aber trotzdem nicht das Niveau welches ich mir gewünscht habe. Kann man mal machen, aber auch hier gibts deutlich bessere zum selben Preis. 5,3/8
lu2

lu2 Die Drew Estate Blackened S84 Shade to Black Robusto lag jetzt gute drei Monate im Humidor, bevor ich mich endlich an sie herangewagt habe. Ehrlich gesagt war ich anfangs etwas skeptisch. Metallica-Branding, Whiskey-Kollaboration, düstere Bauchbinde – das schreit zunächst eher nach Marketing als nach ernsthafter Zigarre. Doch je länger ich sie betrachtet habe, desto neugieriger wurde ich. Das leicht dunklere Connecticut-Deckblatt wirkt überraschend hochwertig und hat nicht diesen blassen Standard-Connecticut-Look, den man mittlerweile überall sieht. Es schimmert leicht ölig und bringt einen angenehmen Kaltgeruch von Heu, Zedernholz, Leder und etwas Honigsüße mit sich. Der Kaltzug offenbart zusätzlich Kaffee und eine leicht cremige Note. Bis hierhin definitiv deutlich interessanter als erwartet. Das Anzünden verlief völlig problemlos. Bereits die ersten Züge zeigen sofort, dass die S84 keine typische Frühstücks-Connecticut sein möchte. Direkt kommt eine ordentliche Portion Pfeffer um die Ecke, begleitet von Toast, hellem Holz und einer überraschend kräftigen Cremigkeit. Für einen kurzen Moment erinnerte mich die Würze fast an manche Nicaragua-Maduros, nur eben deutlich eleganter eingebettet. Der Rauch ist dicht, weich und bleibt angenehm lange im Mundraum stehen. Genau hier merkte ich, warum so viele Reviews sie als „kräftige Connecticut“ beschreiben. Im ersten Drittel liefern sich weißer Pfeffer, geröstetes Brot und Zedernholz einen kleinen Machtkampf. Dazu kommt eine leicht süßliche Kaffee-Creme, die das Ganze schön abrundet. Besonders retronasal wird die Würze deutlich. Nicht unangenehm, aber definitiv nichts für jemanden, der bei Connecticut nur an milde Heu-Zigarren denkt. Die ersten Zentimeter wirkten auf mich fast wie ein Hybrid aus klassischer Shade-Zigarre und einem würzigen Broadleaf-Blend. Genau das macht ihren Reiz aus. Der Zug war bei meinem Exemplar nahezu perfekt. Vielleicht einen Tick zu offen, wodurch sie bei zu hastigem Rauchen etwas warm wird. Also lieber entspannt genießen. Der Abbrand zeigte sich anfangs leicht wellig, fing sich jedoch immer wieder selbst. Die Asche wirkte etwas flockig und fiel früher als erwartet, was mich allerdings nicht weiter störte. Dafür produzierte sie konstant ordentlich Rauch und blieb durchgehend problemlos am Leben. Selbst längere Gespräche auf dem Balkon verzieh sie ohne direkt auszugehen. Im zweiten Drittel wird die S84 deutlich runder. Die anfängliche Pfefferschärfe tritt etwas zurück und macht Platz für Kaffee, Holz, Erde und eine angenehm cremige Süße. Hier erinnerte sie mich stellenweise tatsächlich an einen Café au Lait. Nicht süß im aromatisierten Sinne, sondern eher wie milchiger Kaffee mit einer Prise Zimt und gerösteten Nüssen. Dazu gönnte ich mir ein dunkles Kellerbier, was erstaunlich gut harmonierte. Manche sprechen bei der S84 von einer eher linearen Entwicklung. Das kann ich irgendwo nachvollziehen, allerdings fand ich die vorhandenen Aromen so stimmig, dass mich das überhaupt nicht gestört hat. Im letzten Drittel übernehmen Holz, Erde und dunklere Röstaromen langsam das Kommando. Die Creme bleibt zwar vorhanden, zieht sich aber etwas zurück. Dafür kommt nochmal eine leichte Pfeffrigkeit auf, begleitet von Kakao und einer trockenen Ledernote. Nikotinisch bewegt sie sich mittlerweile klar im mittleren Bereich, ohne jemals unangenehm zu drücken. Wer die S84 zu schnell raucht, wird hier allerdings mit etwas Bitterkeit bestraft. Also lieber gemütlich bleiben und sie arbeiten lassen. Genau dann macht sie am meisten Spaß. Alles in allem hat mich die Blackened S84 deutlich mehr überzeugt, als ich erwartet hätte. Anfangs hielt ich sie tatsächlich für eine reine Marketing-Zigarre für Metallica-Fans. Nach diesem Smoke muss ich jedoch zugeben, dass Drew Estate hier eine ziemlich clevere Mischung geschaffen hat. Sie verbindet die Cremigkeit und Eleganz eines Connecticut-Deckblatts mit deutlich mehr Würze, Körper und Charakter, als man zunächst vermuten würde. Sicherlich keine ultra-komplexe Offenbarung und auch keine Zigarre, die jeden Aficionado vom Hocker haut. Aber genau das will sie vermutlich auch gar nicht sein. Für mich ist sie eine angenehm rebellische Connecticut mit eigener Persönlichkeit. Eine Zigarre für Abende, an denen man etwas Cremiges möchte, aber trotzdem Lust auf Ecken, Kanten und ein wenig Rock'n'Roll hat. Und ganz ehrlich? Genau dafür würde ich sie mir wieder in den Humidor legen.
30.05.2026

lu2 Die Drew Estate Blackened S84 Shade to Black Robusto lag jetzt gute drei Monate im Humidor, bevor ich mich endlich an sie herangewagt habe. Ehrlich gesagt war ich anfangs etwas skeptisch. Metallica-Branding, Whiskey-Kollaboration, düstere Bauchbinde – das schreit zunächst eher nach Marketing als nach ernsthafter Zigarre. Doch je länger ich sie betrachtet habe, desto neugieriger wurde ich. Das leicht dunklere Connecticut-Deckblatt wirkt überraschend hochwertig und hat nicht diesen blassen Standard-Connecticut-Look, den man mittlerweile überall sieht. Es schimmert leicht ölig und bringt einen angenehmen Kaltgeruch von Heu, Zedernholz, Leder und etwas Honigsüße mit sich. Der Kaltzug offenbart zusätzlich Kaffee und eine leicht cremige Note. Bis hierhin definitiv deutlich interessanter als erwartet. Das Anzünden verlief völlig problemlos. Bereits die ersten Züge zeigen sofort, dass die S84 keine typische Frühstücks-Connecticut sein möchte. Direkt kommt eine ordentliche Portion Pfeffer um die Ecke, begleitet von Toast, hellem Holz und einer überraschend kräftigen Cremigkeit. Für einen kurzen Moment erinnerte mich die Würze fast an manche Nicaragua-Maduros, nur eben deutlich eleganter eingebettet. Der Rauch ist dicht, weich und bleibt angenehm lange im Mundraum stehen. Genau hier merkte ich, warum so viele Reviews sie als „kräftige Connecticut“ beschreiben. Im ersten Drittel liefern sich weißer Pfeffer, geröstetes Brot und Zedernholz einen kleinen Machtkampf. Dazu kommt eine leicht süßliche Kaffee-Creme, die das Ganze schön abrundet. Besonders retronasal wird die Würze deutlich. Nicht unangenehm, aber definitiv nichts für jemanden, der bei Connecticut nur an milde Heu-Zigarren denkt. Die ersten Zentimeter wirkten auf mich fast wie ein Hybrid aus klassischer Shade-Zigarre und einem würzigen Broadleaf-Blend. Genau das macht ihren Reiz aus. Der Zug war bei meinem Exemplar nahezu perfekt. Vielleicht einen Tick zu offen, wodurch sie bei zu hastigem Rauchen etwas warm wird. Also lieber entspannt genießen. Der Abbrand zeigte sich anfangs leicht wellig, fing sich jedoch immer wieder selbst. Die Asche wirkte etwas flockig und fiel früher als erwartet, was mich allerdings nicht weiter störte. Dafür produzierte sie konstant ordentlich Rauch und blieb durchgehend problemlos am Leben. Selbst längere Gespräche auf dem Balkon verzieh sie ohne direkt auszugehen. Im zweiten Drittel wird die S84 deutlich runder. Die anfängliche Pfefferschärfe tritt etwas zurück und macht Platz für Kaffee, Holz, Erde und eine angenehm cremige Süße. Hier erinnerte sie mich stellenweise tatsächlich an einen Café au Lait. Nicht süß im aromatisierten Sinne, sondern eher wie milchiger Kaffee mit einer Prise Zimt und gerösteten Nüssen. Dazu gönnte ich mir ein dunkles Kellerbier, was erstaunlich gut harmonierte. Manche sprechen bei der S84 von einer eher linearen Entwicklung. Das kann ich irgendwo nachvollziehen, allerdings fand ich die vorhandenen Aromen so stimmig, dass mich das überhaupt nicht gestört hat. Im letzten Drittel übernehmen Holz, Erde und dunklere Röstaromen langsam das Kommando. Die Creme bleibt zwar vorhanden, zieht sich aber etwas zurück. Dafür kommt nochmal eine leichte Pfeffrigkeit auf, begleitet von Kakao und einer trockenen Ledernote. Nikotinisch bewegt sie sich mittlerweile klar im mittleren Bereich, ohne jemals unangenehm zu drücken. Wer die S84 zu schnell raucht, wird hier allerdings mit etwas Bitterkeit bestraft. Also lieber gemütlich bleiben und sie arbeiten lassen. Genau dann macht sie am meisten Spaß. Alles in allem hat mich die Blackened S84 deutlich mehr überzeugt, als ich erwartet hätte. Anfangs hielt ich sie tatsächlich für eine reine Marketing-Zigarre für Metallica-Fans. Nach diesem Smoke muss ich jedoch zugeben, dass Drew Estate hier eine ziemlich clevere Mischung geschaffen hat. Sie verbindet die Cremigkeit und Eleganz eines Connecticut-Deckblatts mit deutlich mehr Würze, Körper und Charakter, als man zunächst vermuten würde. Sicherlich keine ultra-komplexe Offenbarung und auch keine Zigarre, die jeden Aficionado vom Hocker haut. Aber genau das will sie vermutlich auch gar nicht sein. Für mich ist sie eine angenehm rebellische Connecticut mit eigener Persönlichkeit. Eine Zigarre für Abende, an denen man etwas Cremiges möchte, aber trotzdem Lust auf Ecken, Kanten und ein wenig Rock'n'Roll hat. Und ganz ehrlich? Genau dafür würde ich sie mir wieder in den Humidor legen.
TAM