Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!
Length: 15.24Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Ich bin sehr gespannt auf diese Zigarre. Bisher habe ich sie mir noch nicht gekauft, weil ich das Gefühl hatte, diesen Blend schon häufiger probiert zu haben – ich dachte dabei an die Flor de Copán. Nun hat die Neugier doch gesiegt und ich wollte sie unbedingt einmal testen. Wir haben hier eine wirklich schöne Zigarre, die auf mich zunächst sehr hochwertig wirkt. Die Banderole mit den goldenen Elementen sieht sehr edel aus. Auch das Zedernholz um den Fuß erinnert mich an eine andere Marke aus Honduras, die ein ähnliches Detail verwendet. Aus dem Cellophan genommen ist der Geruch zunächst eher zurückhaltend. Ein wenig Zedernholz ist wahrnehmbar, dazu eine leichte strohige Note. Das Format ist eine klassische Toro. Äußerlich wirkt die Zigarre sehr hochwertig verarbeitet. Das Connecticut-Deckblatt ist sehr fein, mit kaum sichtbaren Blattadern, und die Übergänge sind sauber gearbeitet. Das Deckblatt ist gleichmäßig hellbraun und harmoniert optisch sehr gut mit der Banderole. Rauchverlauf: Vom ersten Zug an präsentiert sich die Zigarre sehr cremig. Holz- und Heuaromen stehen zunächst im Vordergrund, begleitet von einer leichten nussigen Süße. Würze ist zu diesem Zeitpunkt kaum vorhanden, vielleicht eine Spur Leder und trockene Erde, aber wirklich nur dezent. Nach dem ersten Drittel wird sie deutlich süßer. Eine Note von braunem Zucker kommt hinzu, was mir sehr gut gefällt. Dazu gesellen sich eine leichte Zimtwürze sowie schöne nussige Mandelaromen. Zum Abschluss treten etwas mehr Leder, Cappuccino-Noten und eine leichte Marzipansüße hervor. Insgesamt bleibt die Zigarre eher leicht und überfordert nicht mit zu komplexen Aromen. Sie ist aromatisch, aber angenehm unkompliziert – genau die Art von Zigarre, die man auch entspannt bei einem Grillabend genießen kann. Auch die Qualität überzeugt: viel Rauch, ein sauberer Abbrand und ein sehr guter Zugwiderstand. Genau das hat mich letztlich überzeugt. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Shade-Deckblättern, aber diese Zigarre kann ich durchaus empfehlen.

Length: 15.24Diameter: 2.06
TAM
Allgemeines: Heute probiere ich die Corojo-Variante der „The Wise Man“ von Foundation Cigars. Die Maduro konnte mich bereits überzeugen, daher war ich gespannt auf diese Version. Aus dem Cellophan ausgepackt steigt sofort ein intensiver Duft auf, der tatsächlich stark an Popcorn erinnert. Dazu kommen leicht ledrige und stallige Noten. Die klassische Toro liegt angenehm in der Hand. Die Banderole ist, wie bei Foundation üblich, sehr hochwertig und schön gestaltet. Das Deckblatt wirkt fein, samtig und sauber verarbeitet. Insgesamt macht die Zigarre einen gleichmäßig gerollten und hochwertigen Eindruck. Rauchverlauf: Der Start beginnt mit einer leicht aufbauenden Schärfe. Im Vordergrund stehen zunächst buttrige, leicht süßliche und trockene Aromen, die stark an Popcorn und Zedernholz erinnern. Dazu kommt eine angenehme nussige Note. Im weiteren Verlauf gesellen sich leichte Lederaromen hinzu, begleitet von zunehmenden Röstaromen, die an gerösteten Toast erinnern. Gegen Ende dominieren vor allem toastige und ledrige Noten mit leichten Mandelanklängen. Fazit: Ähnlich wie die Maduro-Variante ist auch die Corojo insgesamt eine gute Zigarre, auch wenn das Aromaprofil für mich persönlich etwas ungewöhnlich ist. Geschmacklich gefällt mir die Maduro jedoch deutlich besser. Die Konstruktion war solide: viel Rauch und ein guter Zugwiderstand. Der Abbrand war nicht immer ganz sauber, ließ sich aber problemlos korrigieren. Auch wenn der Geschmack nicht ganz meinen persönlichen Vorlieben entspricht, bin ich dennoch froh, noch einige Exemplare im Humidor zu haben
Length: 13.97Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Diese Robusto ist optisch schon eine echte Erscheinung. Wenn man nicht genauer hinschaut, könnte man fast meinen, es handle sich um eine Toro. Die Zigarre wirkt durch ihre sehr großen Banderolen, die fast das gesamte Format verdecken, ziemlich pompös. Was direkt auffällt: Sie bringt ordentlich Gewicht mit. Es handelt sich um eine Boxpress-Zigarre, was mir persönlich meist ganz gut gefällt. Das Cellophan ist bereits leicht braun gefärbt und ausgepackt verströmt die Zigarre ein sehr aromatisches Bouquet aus Schokolade, Holz und etwas Nuss. Nachdem die große Banderole entfernt wurde, kommt ein wirklich schönes Deckblatt zum Vorschein. Es ist ölig, voll schokoladenbraun und wirkt makellos verarbeitet. An dieser Stelle muss ich nochmal betonen, wie aromatisch diese Zigarre bereits im Kaltgeruch wirkt. Der Zug ist zunächst relativ geschlossen – bei Boxpress-Zigarren bin ich eigentlich eher einen offenen Zugwiderstand gewohnt. Rauchverlauf: Zum Start gibt es eine ordentliche Portion Pfeffer und eine sehr kräftige Würze. Das braucht einige Züge, bis sich die Schärfe langsam legt. Im Vordergrund stehen ein deutliches Lederaroma sowie dunkle Erde, die fast an Waldboden nach einem Regenschauer erinnert. Dazu kommen kräftige Röstaromen von gerösteten Nüssen mit nur einer sehr dezenten Süße. Im zweiten Drittel wird es interessant. Die rustikalen und erdigen Aromen bleiben präsent und werden sogar etwas intensiver, während der Pfeffer nahezu komplett verschwindet. Überraschend ist ein leicht fruchtiger Anklang, der mich ein wenig an Mango erinnert – wirklich nur sehr subtil, aber dennoch wahrnehmbar. Im letzten Drittel baut sich wieder eine leichte Schärfe auf. Geröstete Nüsse und Leder stehen weiterhin im Vordergrund, ergänzt durch Kaffee sowie eine recht grasige Note. Die Konstruktion der Zigarre war insgesamt gut: sauberer Abbrand, ausreichend Rauchentwicklung und ein solider Zugwiderstand. Geschmacklich konnte sie mich allerdings nicht ganz überzeugen, sodass ich persönlich wahrscheinlich nicht noch einmal zu ihr greifen würde. Insgesamt würde ich sie im mittelkräftigen Bereich einordnen.
Length: 11.43Diameter: 1.83
TAF
Allgemeines: Ein schönes kleines Belicoso-Format, etwas kleiner als eine klassische Robusto. Hier haben wir einen Mediumfiller von Davidoff. Die Late Hour kenne ich bereits im Toro-Format und empfand sie dort als wirklich sehr gelungen. Daher finde ich es interessant, hier eine etwas günstigere und kleinere Variante zu probieren. Aus dem Cellophan ausgepackt erblickt man die gewohnt schönen Banderolen von Davidoff. Das Deckblatt wirkt feinadrig, samtig und insgesamt recht hochwertig. Äußerlich macht die Zigarre einen ordentlich verarbeiteten Eindruck. Der Kaltgeruch ist leicht süßlich mit holzigen Noten. Sie wirkt gleichmäßig gerollt, allerdings nicht übermäßig fest gepackt. Rauchverlauf: Der Beginn ist sehr angenehm. Eine cremige Textur trifft auf Aromen von dunklem Holz, Leder und leichte Espresso-Noten. Dazu gesellt sich eine sanfte nussige Süße. Im weiteren Verlauf baut sich eine etwas kräftigere Würze auf, wobei Leder zunehmend in den Vordergrund rückt. Die Textur wird dabei etwas trockener und toastiger. Im letzten Drittel zeigt die Zigarre noch einmal, was sie kann: nussige Süße, eine leichte Chili-Schärfe sowie Aromen von dunkler Schokolade und Espresso. Hier erinnert sie geschmacklich durchaus an die größeren Formate, was mir sehr gut gefällt. Qualitativ gibt es wenig zu beanstanden: sauberer Abbrand, guter Zugwiderstand und eine ordentliche Rauchentwicklung. Etwas schade finde ich jedoch, dass sie geschmacklich insgesamt nur begrenzt Ähnlichkeit mit den anderen Varianten der Serie hat. Gleichzeitig muss man sagen, dass sie insgesamt deutlich leichter ausfällt. Ich persönlich würde eher empfehlen, etwas mehr Geld zu investieren und zu den größeren Formaten der Serie zu greifen. Dennoch handelt es sich hier keineswegs um eine schlechte Zigarre.
Length: 10.16Diameter: 1.19
TAM
Allgemeines: Heute Vormittag habe ich eine freie Minute und möchte dieses kleine Format probieren. Genau wie die größeren Vitolas wirkt auch dieses Exemplar handwerklich sehr sauber gefertigt. Tatsächlich habe ich bereits fast alle Formate der Serie geraucht – bis auf dieses hier. Bisher hat mir das kleinste Format, die Perla, am besten gefallen. Mal sehen, wie sich die Minuto schlägt. Interessant ist hier natürlich auch die kurze Rauchdauer. Wie in der Beschreibung angegeben, lässt sich das Pigtail einfach abreißen, sodass kein Cutter benötigt wird. Aus dem Cellophan ausgepackt duftet sie angenehm aromatisch nach Erde, Stall und Holz. Rauchverlauf: Der Start ist sehr cremig und sanft. Im Vordergrund stehen trockene, holzige Aromen, begleitet von leichten Röstaromen und einer dezenten, nussigen Süße. Im Hintergrund zeigen sich feine Lederanklänge sowie eine leichte Zimtwürze. Zum Ende hin nimmt die Würze etwas zu, während die Süße leicht zurückgeht. Die holzigen und röstigen Noten werden intensiver. Insgesamt ein sehr angenehmer Geschmack, der hervorragend zu einer Tasse Cappuccino passt. Die Rauchdauer liegt bei etwa 20 Minuten und macht die Zigarre ideal für eine kurze Pause oder einen kleinen Spaziergang in der Sonne. Abbrand, Rauchvolumen und Zugwiderstand sind ohne Makel, und auch der Preis ist sehr attraktiv.
Length: 12.70Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Eine klassische Robusto aus dem günstigen Preissegment. Die Banderole wirkt mit Gold und Dunkelgrün stimmig und passt gut zum Deckblatt. Dieses ist vollmilchschokoladenbraun und insgesamt ordentlich verarbeitet. Vereinzelt sind etwas gröbere Stellen zu erkennen, was in dieser Preisklasse jedoch nichts Ungewöhnliches ist. Die Zigarre wirkt gleichmäßig gerollt und fühlt sich etwas fest an. Direkt nach dem Auspacken aus dem Cellophan zeigt sich ein recht aromatisches Kaltaroma mit Noten von Erde, Holz und einer angenehmen süßlichen Nuance. Rauchverlauf: Schon vom ersten Zug an entwickelt sich eine schöne Rauchmenge. Im Vordergrund stehen kräftige, trockene Holzaromen, begleitet von deutlich grasigen Kräutertönen, die stellenweise fast an Nadelholz erinnern. Dazu kommen mineralische Erdaromen mit leichten salzigen Anklängen. Das Ganze wird von einer nussigen Süße und einer dezenten pfeffrigen Würze begleitet. Gegen Ende wird die Zigarre etwas röstiger, mit zunehmenden Noten von Nuss und Leder. Verarbeitungstechnisch macht sie eine gute Figur: viel Rauch, sauberer Abbrand und ein angenehmer Zugwiderstand. Insgesamt würde ich sie als leicht bis mittelkräftig einstufen. Die Aromen sind interessant, hauen mich persönlich jedoch nicht komplett vom Hocker. Eine Toro liegt noch im Humidor – ich bin gespannt, ob sich dort geschmacklich noch einmal ein Unterschied zeigt.
Length: 11.43Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Tatsächlich ist das meine Lieblingsserie von VegaFina. Das gute Stück kommt in einem sehr hochwertigen und schön designten Tubo daher. Es gibt sie außerdem in einem schönen Dreierkästchen – perfekt zum Mitnehmen in den Park oder ins Café. Ausgepackt zeigt sich ein ansprechendes Format mit einer hochwertig gestalteten und gut erkennbaren Banderole. Das Deckblatt wirkt stellenweise etwas grob, ist insgesamt jedoch gleichmäßig braun. Äußerlich riecht die Zigarre leicht nach Leder und Zedernholz – was natürlich auch vom Holzstück im Tubus kommen kann. Insgesamt wirkt sie gleichmäßig und relativ fest gerollt. Da ich weiß, was mich erwartet, macht sie direkt Lust auf den ersten Zug. Rauchverlauf: Der Start bietet ein schönes, klassisches Tabakaroma. Der Rauch ist cremig, im Vordergrund stehen Leder und eine leichte Süße. Dazu kommen mineralische Erdnoten sowie angenehme Röstaromen. Zur Mitte hin rücken süßliche Holznoten stärker in den Vordergrund, begleitet von dominanten Röstaromen, einer subtilen Würze und weiterhin präsenten Lederaromen. Im letzten Drittel wird das Profil etwas kräuterlastiger: Anis, Leder sowie weiterhin eine leichte Süße und holzige Noten bestimmen den Eindruck. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier absolut. Für den Preis bietet die Zigarre eine beachtliche Komplexität. Gleichzeitig ist sie eine Zigarre, die ich auch Einsteigern sehr ans Herz legen kann: nicht zu stark, aber auch keineswegs langweilig. Perfekt für einen entspannten Grillabend mit Freunden oder einen Kaffee in der Frühlingssonne. Der Zugwiderstand ist durchgehend sehr angenehm, der Rauch üppig und der Abbrand sauber.
Length: 12.70Diameter: 2.06
TAM
Erscheinungsbild: Vor mir liegt eine ordentlich verarbeitete Robusto zu einem wirklich attraktiven Preis – unter 10 € ist in diesem Format mehr als fair. Die Zigarre wirkt etwas kräftiger im Format, was mir gut gefällt. Das Deckblatt ist gleichmäßig hellbraun, feinadrig und sauber verarbeitet. Die Nähte sind präzise gesetzt, insgesamt macht sie einen gleichmäßig fest gerollten Eindruck. Kaltgeruch: leichte Süße mit Anklängen von Schokolade. Der Zigarrenring ist geschmackvoll gestaltet, dezent und stimmig zum Gesamtbild. Rauchverlauf: Der Rauch ist üppig und cremig. Zu Beginn zeigt sich eine deutliche Pfefferwürze, begleitet von trockenem Holz und mineralischer, leicht trockener Erde sowie Leder. Dazu kommen röstige Kaffee-Noten mit einer feinen nussigen Süße. Die anfängliche Würze nimmt zügig ab und macht Platz für ein süß-salziges, nussiges Aromenspiel. Teilweise erinnert das Profil an Schokokekse und gesalzene Brezeln. Verarbeitung/Abbrand: Der Abbrand ist sauber und gleichmäßig. Zug und Rauchentwicklung sind sehr gut, insgesamt wirkt die Qualität für diese Preisklasse absolut überzeugend. Fazit: Eine sehr gelungene Zigarre mit deutlichem Aroma und einer gewissen Komplexität, auch wenn der Verlauf eher linear bleibt – was hier keineswegs negativ ist. Ein starkes Beispiel dafür, dass Genuss nicht teuer sein muss. Ich habe sie sehr gerne geraucht und werde definitiv noch einige Exemplare für den Humidor nachlegen. Geschmacklich erinnert sie mich stellenweise an die Supreme-Leaf-Reihe von Aganorsa Leaf.

Length: 15.24Diameter: 2.06
TAM
Allgemeines: Vor mir liegt heute eine stattliche Toro, auf die ich mich besonders freue – Zigarren von Foundation haben mich bislang selten enttäuscht. Die ältere Linie lief unter „El Güegüense“, weshalb ich mir beim Blend nicht ganz sicher war, wie viel Tradition hier tatsächlich drinsteckt. Unabhängig davon wirkt das Gesamtpaket sehr stimmig. Auffällig ist zunächst die hochwertige, detailreiche Banderole, die optisch einiges hermacht und perfekt zum Charakter der Zigarre passt. Das Maduro-Deckblatt präsentiert sich gleichmäßig dunkelbraun mit leichtem Ölschimmer. Vereinzelte gröbere Blattadern sind sichtbar, insgesamt wirkt die Verarbeitung jedoch sauber und ordentlich. Die Toro ist gleichmäßig gerollt, bringt spürbares Gewicht mit und fühlt sich wertig an. Kalt duftet sie nach dunkler Schokolade, Leder und einer dezenten, angenehmen Süße. Rauchverlauf: Der Start ist direkt kräftig und aromatisch. Dichter, cremiger Rauch trifft auf dunkle Holzaromen und Leder. Dazu gesellen sich geröstete Nüsse, schwarzer Kaffee und eine schöne, vollmilchschokoladige Süße. Im weiteren Verlauf wird die Süße etwas deutlicher und verbindet sich mit nussigen Noten – ich denke an geröstete Pinienkerne – sowie einem Hauch Kokos. Dunkle Schokolade bleibt präsent, begleitet von einer feinen Zimtwürze. Im letzten Drittel wird das Profil herber und trockener. Die Süße tritt zurück, das Ganze wird deutlich holziger, mit tiefen, dunklen Erdnoten und mehr Röstaromen. Fazit: Qualitativ eine sehr gute Zigarre. Mittelstark, hervorragend ausbalanciert und mit sauberem Rauchverlauf. Zugwiderstand und Abbrand sind nahezu perfekt, die Rauchentwicklung üppig. Für Liebhaber dunkler, nussig-schokoladiger Maduro-Profile definitiv eine Empfehlung.

Length: 12.70Diameter: 2.06
TAM
Allgemeines: Vor mir liegt eine optisch sehr ansprechende Zigarre. Direkt ins Auge fällt die hübsch gestaltete Banderole. Darunter zeigt sich ein Colorado-farbenes Deckblatt, das von Kopf bis Fuß sauber verarbeitet wirkt. Die Vitola erinnert an eine etwas kräftigere Robusto – ein Format, das mir persönlich sehr zusagt. Aus dem Cellophan genommen, verströmt sie intensive Aromen von Eichenholz und Erde. Mit Cigarkings habe ich bislang noch wenig Erfahrung, doch da die Marke häufig gelobt wird, wollte ich diese Limitada unbedingt probieren. Die Zigarre kommt mit geschlossenem Fuß und Pigtail – optisch ein schönes Detail. Sie wirkt gleichmäßig gerollt und recht fest gepackt. Rauchverlauf: Die ersten Züge – bedingt durch den geschlossenen Fuß – starten würzig, ledrig und röstig-holzig. Kurz darauf entwickeln sich intensive nussig-salzige Aromen, die an gesalzene Erdnüsse erinnern. Dazu gesellen sich toastige Holztöne, leichte Lederanklänge und eine dezente florale Süße, begleitet von einer spürbaren Gewürzkomponente. Im zweiten Drittel tritt die Würze etwas in den Hintergrund, während das nussige Aroma stärker hervortritt und beinahe marzipanartige Süße annimmt. Die salzigen Noten werden schwächer, die Süße hingegen intensiver. Holz, Leder und Anklänge von geröstetem Brot bleiben weiterhin präsent. Zum Ende hin nimmt die Würze nochmals deutlich zu und verleiht der Zigarre einen kräftigen Abschluss. Fazit: Eine geschmacklich sehr interessante und durchaus kräftige Zigarre, bei der die Qualität der verwendeten Tabake deutlich spürbar ist. Der Zugwiderstand war anfangs recht fest, öffnete sich jedoch im Verlauf. Der Abbrand zeigte sich leider sehr wellig und zeitweise mit Schiefbrand. Zudem neigte die Zigarre dazu auszugehen, wodurch das Rauchvolumen nur bei häufigem Ziehen zufriedenstellend war. Aromatisch überzeugend, technisch jedoch mit kleineren Schwächen.
Length: 15.24Diameter: 2.38
TAM
Allgemeines: Das neue Flaggschiff von My Father hat bei mir entsprechend hohe Erwartungen geweckt – mit dieser Marke verbinde ich durchweg Qualität. Trotz der Bezeichnung Toro Gordo wirkt das Format optisch eher wie eine klassische Toro. Die kunstvoll gestalteten Banderolen sind, wie gewohnt, ein echter Blickfang. Das Deckblatt präsentiert sich nahezu makellos, samtig und leicht ölig. Farblich ein gleichmäßiges, dunkles Schokoladenbraun. Die Zigarre ist sauber und gleichmäßig gerollt, bringt ordentlich Gewicht mit und wirkt sehr wertig. Kaltgeruch: dezent süßlich mit holzigen Noten. Rauchverlauf: Direkt zu Beginn zeigt sich eine präsente Zedernholznote, begleitet von viel Cremigkeit und einer angenehmen, vanilleartigen Süße. Dazu gesellen sich Kakaoanklänge sowie dunkle, erdige Aromen und Leder, untermalt von einem feinen floralen Touch. Nach den ersten Zügen entwickelt sich das Profil zunehmend in eine floral-erdige und ledrige Richtung, stets begleitet von einer cremigen Textur und einem Hauch Schokolade. Im weiteren Verlauf nimmt die Süße spürbar zu, ergänzt durch eine nussige Komponente. Die Aromen bleiben klar definiert und kräftig, ohne jemals scharf oder unangenehm zu wirken. Im letzten Drittel dominieren nochmals Leder, Röstaromen und dunkle Schokolade. Fazit: Eine komplexe, ausgewogene und angenehm süße Zigarre mit mittlerer Stärke. Qualitativ typisch My Father: einwandfreier Abbrand, stabile Asche und reichlich Rauchentwicklung. Insgesamt ein sehr gelungenes Gesamtpaket.

Length: 16.51Diameter: 2.30
TAM
Allgemeines: Ich muss sagen: Diese Zigarre ist wirklich prächtig. Sie liegt schwer in der Hand und wirkt imposant. Schon beim ersten Anblick erkennt man echte Handwerkskunst – fast schade, sie anzuzünden. Das Deckblatt ist schön ölig, fest, gleichmäßig dunkelbraun und hervorragend verarbeitet. Keine Makel. Äußerlich duftet sie intensiv nach Holz, mit süßen und floralen Noten sowie einem Hauch Kakao. Das Format ist leicht boxpressed, die zwei Banderolen wirken sehr hochwertig. Die oberste Kappe ließ sich problemlos abziehen, sodass ich die Zigarre nicht anschneiden musste. Rauchverlauf: Die Zigarre beginnt anders als erwartet. Der Start ist nur leicht würzig, dafür werde ich sofort mit dichtem, cremigem Rauch begrüßt. Sie raucht enorm und kurz vor der Abbrandstelle sieht man einen leichten, feuchten Film auf dem Deckblatt – vermutlich ätherische Öle. Geschmacklich ist sie kräftig, gleichzeitig aber erstaunlich sanft. Im Vordergrund steht eine satte, fruchtige Süße, die an überreifen Pfirsich erinnert, gepaart mit präsenter Blumigkeit sowie etwas Espresso mit Karamellsirup. Auf der Herznote baut sich langsam ein dunkles Eichenaroma auf. Zum Ende hin wird sie röstiger: angeröstetes Brot, eine leicht karamellige Süße und mehr Leder, begleitet von dunklen Kaffeenoten. Eine wirklich schöne Zigarre mit einem Geschmacksverlauf, den man so nicht allzu oft erlebt. Kaum Würze, dennoch insgesamt kräftig. Das Format bringt die Eigenschaft mit sich, dass nicht übermäßig viel Rauch durchgelassen wird. Dadurch bleibt der Geschmack klar und unverfälscht, wirkt aber etwas weniger intensiv – meiner Meinung nach hätte ein Hauch mehr Rauchvolumen nicht geschadet. Ich bin jedenfalls froh, noch eine davon im Humidor zu haben.
Length: 13.34Diameter: 2.22
TAM
Allgemeines: Ein Geburtstagsgeschenk meiner Frau – bestellt bei Cigarworld – und meine erste Padrón überhaupt. Entsprechend hoch waren die Erwartungen. Robusto mit leichter Boxpressung, gleichmäßig gerollt und für das Format überraschend leicht. Das dunkle Maduro-Deckblatt wirkt rustikal, samtig und hochwertig verarbeitet. Nach längerer Lagerung ohne Cellophan zeigen sich äußerlich vor allem süßliche Zedernoten. Rauchverlauf: Sehr offener Zug, enorme Rauchentwicklung. Geschmacklich direkt intensiv: geröstete Nüsse, kräftiger Kaffee und eine spürbare Chili-Würze im Nachgang. Dazu dunkle Holz- und Erdaromen. Im Verlauf baut sich eine karamellige Süße auf, begleitet von Leder- und toastig-buttrigen Noten. Zum Ende hin nehmen Würze und Röstaromen zu, die Süße tritt etwas zurück und wird von einer leicht kräuterigen Anisnote ergänzt. Verarbeitung & Fazit: Top-Qualität mit sauberem Abbrand und fester Asche. Trotz offenem Zug rund 90 Minuten Rauchdauer, da die Intensität ein langsames Genießen nahelegt. Preislich im oberen Segment – geschmacklich jedoch absolut überzeugend und für Liebhaber kräftiger, komplexer Zigarren jeden Cent wert.
Length: 11.43Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Wie bereits die Bezeichnung verrät, handelt es sich hier um eine Short Robusto. Ein kompaktes, sehr angenehmes Format mit gutem Mundgefühl. Die Verarbeitung ist hervorragend und wirkt durchweg hochwertig. Trotz der kurzen Länge fühlt sich die Zigarre sehr dicht und voll gepackt an – man hat definitiv etwas in der Hand. Das Deckblatt ist nahezu schwarz, grobadrig und erinnert stark an die Liga Privada No. 9. Es fühlt sich samtig an, ist deutlich ölig und leicht speckig. Da die Zigarre bereits seit einigen Wochen ohne Cellophan im Humidor lag, lassen sich äußerlich keine nennenswerten Aromen mehr wahrnehmen. Rauchverlauf: Die Zigarre startet ausgesprochen kräftig und entwickelt von Beginn an eine enorme Rauchentwicklung. Sehr dunkle, holzige und erdige Aromen stehen im Vordergrund, begleitet von einer präsenten Würze. Dazu gesellen sich deutlich wahrnehmbare Noten von dunkler Schokolade sowie kräftiger Espresso. Eine leichte, nussige Süße rundet das Geschmacksbild ab. Mit zunehmendem Rauchverlauf intensiviert sich die Süße weiter. Dunkle Schokoladenaromen und stark gerösteter Espresso dominieren. Hinzu kommt eine dezente fruchtige, leicht säuerliche Note, die an Sauerkirsche erinnert und hervorragend mit der kräftigen Würze harmoniert. Fazit: Die Qualität ist insgesamt sehr überzeugend: guter Abbrand, stabile Asche und eine enorme Rauchentwicklung. Für eine Short Robusto ist diese Zigarre außergewöhnlich kräftig. Geschmacklich genau mein Profil, jedoch definitiv nichts für Einsteiger.
Length: 15.24Diameter: 2.38
TAM
Allgemeines: Diese Zigarre stammt aus dem A.J. Fernandez Toro Sampler, den ich an dieser Stelle uneingeschränkt empfehlen kann. Da dieses Modell aktuell nicht mehr regulär erhältlich ist, dürfte die Zigarre bereits einige Jahre Reifezeit hinter sich haben. Allein bei mir lag sie rund zwei Jahre im Humidor. Typisch A.J. Fernandez präsentiert sie sich mit einer hochwertig gestalteten Banderole. Das Deckblatt darunter ist makellos verarbeitet, nahezu frei von ausgeprägten Adern und gleichmäßig gerollt. Die Toro-Form ist sehr gelungen, das Deckblatt zeigt einen gleichmäßigen, vollmilchschokoladenbraunen Farbton. Da die Zigarre schon lange ohne Cellophan im Humidor lag, ist kalt lediglich Zedernholz wahrnehmbar. Rauchverlauf: Der Start ist deutlich holzbetont und insgesamt sehr sanft, was vermutlich der langen Lagerung geschuldet ist. Zu den kräftigen Holzaromen gesellt sich schnell eine trockene, leicht süßliche Haselnussnote. Begleitet wird das Ganze von dezenten Lederanklängen und angenehmen Cappuccino-Aromen. Erdige Nuancen mit einer feinen salzigen Note runden das Profil ab. Zum Ende des ersten Drittels wird die Zigarre harmonischer und deutlich runder. Würze bleibt nahezu aus, stattdessen dominieren weiche Röstaromen, geröstete Nüsse und ein Hauch Karamell, eingebettet in cremig-buttrigen Rauch. Im letzten Drittel tritt wieder mehr Leder in den Vordergrund, begleitet von einer leichten, zurückhaltenden Würze. Fazit: Keine schlechte Zigarre, allerdings habe ich vermutlich den optimalen Reifezeitpunkt verpasst. Insgesamt wirkt sie etwas eintönig, was für mich ein gutes Beispiel dafür ist, dass Zigarren auch zu lange gelagert werden können. Sollte dieses Modell wieder verfügbar sein, werde ich sie definitiv frischer nachkaufen. Verarbeitung und technische Werte sind dagegen tadellos: messerscharfer Abbrand, fester Ascheaufbau, sehr guter Zugwiderstand und reichlich Rauchentwicklung.