Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!

Length: 11.43Diameter: 1.75
TAM
Allgemeines: Ich bin ein großer Fan der Marke Drew Estate und hier haben wir eine Zigarre, die zurecht sehr beliebt ist. Ein richtig tolles Format – klein, aber fein. Direkt beim ersten Eindruck merkt man die hohe Qualität. Das Deckblatt ist sehr sauber verarbeitet und wirkt nahezu makellos, das charakteristische Pigtail passt optisch perfekt ins Gesamtbild. Äußerlich duftet die Zigarre intensiv nach dunkler Schokolade und Erde. Rauchverlauf: Von Beginn an ein toller Geschmack mit ordentlich Rauchentwicklung. Im Vordergrund stehen dunkle, erdige Aromen, begleitet von einer ausgeprägten Süße, die an Schokoladensirup erinnert. Dazu kommen kräftige Röstaromen mit Espresso-Charakter. Der Rauch ist dicht und angenehm cremig. Eine leichte Würze schwingt mit und sorgt für zusätzliche Spannung. Im weiteren Verlauf entwickelt sich eine deutliche Nussnote, die das Profil schön abrundet. Für mich eine richtig starke Zigarre – einzig die Länge ist etwas schade, da die Aromen wirklich überzeugen. Abbrand, Rauchvolumen und Zugwiderstand sind durchweg auf sehr gutem Niveau. Fazit: Eine kurze, aber intensive Zigarre mit starkem Aromaprofil und hervorragender Verarbeitung – perfekt für alle, die in kurzer Zeit viel Geschmack wollen.
Length: 12.38Diameter: 2.22
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Allgemeines: Crowned Heads liefert hier mit der Mil Días Maduro Topes genau das, was man erwartet – und irgendwie auch genau das, was man sich erhofft. Das etwas dickere 56er Format wirkt trotz Volumen noch angenehm handlich. Optisch passt alles: stimmige Banderolen, ein dunkles, schokoladiges Broadleaf-Deckblatt und insgesamt eine sehr hochwertige Verarbeitung. Die Zigarre fühlt sich teils fest, teils leicht nachgiebig an, was erstmal Vertrauen gibt. Kaltgeruch geht klar in Richtung dunkle Schokolade, Malz und eine leichte Röstsüße – macht direkt Lust aufs Anzünden. Rauchverlauf: Direkt vom Start weg liefert sie das typische Maduro-Brett: dichte, cremige Rauchentwicklung mit satten Aromen. Dunkle Schokolade, kräftiger Espresso und eine mineralisch-erdige Basis dominieren. Dazu kommt eine angenehme, leicht salzige Spitze und eine konstante Süße im Hintergrund. Der Rauch bleibt durchgehend voll und cremig, ohne scharf zu werden. Insgesamt ein sehr dichter, intensiver Blend – genau das, was man von einem Broadleaf erwarten darf. Allerdings zeigt sich auch die Kehrseite: Abbrandprobleme ziehen sich durch – schiefer Brand, Tunnelbrand und die Tendenz auszugehen. Das passt leider zu kräftig gestopften Maduros, kann aber den Genuss immer wieder stören. Fazit: Geschmacklich absolut auf meiner Linie: dunkel, süß, cremig und intensiv. Macht richtig Spaß, fordert aber auch Aufmerksamkeit. Die Konstruktion kostet hier Punkte, sonst wäre das ein absoluter Dauerbrenner. Für unter 15 € trotzdem eine sehr starke Zigarre mit viel Charakter.

Length: 12.70Diameter: 1.98
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Allgemeines: Von dieser Marke habe ich bisher noch nicht viel geraucht. Umso überraschender ist es, hier für unter 5 € eine Robusto mit Broadleaf-Anteil zu bekommen. Die Banderole ist recht groß, aber ordentlich gestaltet. Das Deckblatt wirkt eher rustikal, zeigt ein gleichmäßiges Braun und macht insgesamt einen soliden ersten Eindruck. Vereinzelt sind kleine Schadstellen zu erkennen, vor allem am Zigarrenkopf. Ansonsten wirkt sie gleichmäßig gerollt. Kaltgeruch: intensiv nach Stall und Erde. Rauchverlauf: Direkt zu Beginn fällt die ausgeprägte Cremigkeit auf. Ein sehr sanfter, cremiger Start ohne Schärfe. Anfangs dominieren Holznoten, begleitet von Kakao und Cappuccino sowie einer präsenten erdigen Basis. Im weiteren Verlauf wird die Zigarre deutlich süßer und floraler, teilweise fast blumig-erdig. Die Röstaromen nehmen zu, zusätzlich kommen Ledernoten hinzu. Fazit: Eine Zigarre, die mich wirklich überrascht hat – besonders für etwa 4,50 €. Auf ihre Art durchaus komplex, dabei aber nicht besonders stark und somit auch für Einsteiger geeignet. Die Aromen sind gut aufeinander abgestimmt und machen den Smoke angenehm unkompliziert. Verarbeitungstechnisch gab es nichts zu beanstanden: viel Rauch, guter Zug und ein sauberer Abbrand.
Length: 10.16Diameter: 1.75
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Allgemeines: Von Zino habe ich bereits einige Produkte geraucht, allerdings ist mir erst jetzt aufgefallen, dass das schon eine ganze Weile her ist. Wir haben hier ein schönes, kleines Format, das perfekt zu einem Cappuccino oder Kaffee in der Sonne passt. Die Banderole trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack, dafür macht die Zigarre selbst optisch einen sehr guten Eindruck. Kaum sichtbare Blattadern, ein gleichmäßiges, hellbraunes Deckblatt und ein angenehm intensiver, aromatischer Kaltgeruch. In der Nase zeigen sich Noten von Kakao und trockenem Holz. Auch preislich ist sie mit unter 6 € absolut attraktiv. Rauchverlauf: Geschmacklich knüpft sie an meine Erinnerungen an. Die Textur ist eher trocken, geprägt von holzigen Aromen, begleitet von einer leichten Floralik und einer dezenten weißen Pfefferschärfe. Im weiteren Verlauf kommen leichte Röstaromen hinzu, die das Profil abrunden. Fazit: Insgesamt eine sauber verarbeitete Zigarre zu einem angemessenen Preis. Sie ist nicht besonders komplex, dafür aber angenehm unkompliziert und ideal als Begleitung zu einem Kaffee oder auch zum Teilen bei einem Grillabend. Die Qualität ist insgesamt absolut in Ordnung.
Length: 13.97Diameter: 2.22
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Allgemeines: Um diese Zigarre möglichst schnell in die Finger zu bekommen, bin ich kurzerhand selbst zum Importeur nach Saarbrücken gefahren und habe sie dort direkt gekauft. Interessanterweise wird sie als Gordo bezeichnet, wirkt auf mich jedoch eher wie eine Toro – was dem Format aber keinen Abbruch tut, im Gegenteil, es gefällt mir sehr gut. Direkt nach dem Auspacken fällt die schön gestaltete Banderole ins Auge. Die Farbgebung harmoniert hervorragend mit dem dunkelbraunen, seidig-öligen Deckblatt. Ich gebe offen zu: Ich bin ein kleiner Fan von Crowned Heads – und diese Zigarre bestätigt diesen Eindruck einmal mehr. Der Kaltgeruch ist intensiv und vielversprechend: dunkles Holz, gerösteter Kaffee und eine leichte Kakao-Note steigen in die Nase. Das Deckblatt wirkt makellos, sauber verarbeitet und zeigt eine ansprechende Boxpressung. Insgesamt ein sehr hochwertiger Ersteindruck. Rauchverlauf: Aufgrund des vermeintlich hohen Ligero-Anteils habe ich mit einem deutlich pfeffrigen Start gerechnet – das bleibt jedoch aus. Stattdessen zeigt sich lediglich eine subtile Chili-Schärfe zu Beginn, die sich nach wenigen Zügen in den Hintergrund zurückzieht, aber stets präsent bleibt. Besonders positiv fällt die cremige Textur auf. Im Vordergrund stehen dunkle Eichenholz-Aromen, die stark an die Limited Edition Juárez erinnern, begleitet von erdigen, leicht trockenen Noten. Im Verlauf entwickelt sich eine angenehme, konstante Süße, die an Mokka und dunkle Zartbitterschokolade erinnert. Fazit: Eine klare Empfehlung. Für rund 14 € bekommt man hier eine sehr gut verarbeitete, aromatisch ausgewogene Zigarre mit mittelkräftigem bis kräftigem Profil, wenig Schärfe und schöner Tiefe. Die Qualität ist durchweg hoch – eine Zigarre, die einfach Spaß macht.
Length: 16.76Diameter: 1.98
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Allgemeines: Meine erste VegaFina Nicaragua – und dann direkt eine Limited Edition. Die Zigarre macht optisch wirklich etwas her, vor allem mit den toll designten Banderolen. Ich habe bereits teurere Zigarren mit deutlich schwächerer Aufmachung gesehen. Wir haben hier ein größeres Format, und auf den ersten Blick wirkt – ganz VegaFina-typisch – alles solide verarbeitet. Auch das Deckblatt ist ansprechend, lediglich am Mundstück zeigt sich eine etwas dunkelgrau wirkende Stelle, die jedoch keinen Einfluss auf die Qualität haben sollte. Insgesamt würde ich die Verarbeitung als ordentlich bezeichnen. Kaltgeruch: leicht grasig-holzige Noten. Rauchverlauf: Zu Beginn dominieren Holz und grasige Aromen, begleitet von Leder sowie leicht trockenen, erdigen Nuancen. Die Textur ist insgesamt toastig, gleichzeitig aber von einer angenehmen Süße geprägt – erinnert an süßes Gebäck. Im weiteren Verlauf kommen florale und leicht fruchtige Noten hinzu, ergänzt durch Anklänge von Brotgewürzen und gebrannten Mandeln. Ein wirklich gelungener Verlauf, der meine Erwartungen deutlich übertroffen hat. Die Zigarre ist nicht besonders stark, bietet aber sehr präsente Aromen. Die Qualität ist insgesamt in Ordnung, auch wenn sie gelegentlich zu Schiefbrand neigt und dazu tendiert, auszugehen. Unterm Strich jedoch ein absolut überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Length: 12.38Diameter: 1.98
TAM
Allgemeines: Bisher habe ich bereits die beiden anderen Varianten der Mata Hari probiert und als sehr besonders sowie gelungen empfunden – auch wenn sie geschmacklich eher untypisch im Vergleich zu kubanischen, honduranischen oder nicaraguanischen Zigarren sind. Wir haben es hier erneut mit einem klassischen Robusto-Format zu tun. Die zwei Banderolen passen grundsätzlich gut zur Zigarre, wirken optisch jedoch eher schlicht und etwas günstig. Die Verarbeitung ist insgesamt ordentlich. Aus dem Cellophan entfaltet sich ein intensiver, holzig-röstiger Kaltgeruch. Rauchverlauf: Der Beginn überrascht: sehr cremig, mit einer ausgeprägten süß-blumigen und floralen Note. Gleichzeitig zeigt sich eine interessante Würze, die an orientalisch gewürzte Kartoffelchips erinnert. Dazu gesellen sich feine Nuancen von schwarzem Tee. Im weiteren Verlauf wird die Zigarre etwas nussiger, mit Aromen von Mandeln und einer dezenten Marzipansüße, begleitet von leichten Röstaromen. Fazit: Eine gute Zigarre, die geschmacklich aus der Reihe tanzt. Der Preis ist für mich gerechtfertigt, auch wenn sie nicht dem typischen Profil entspricht. Der Abbrand war stellenweise etwas ungleichmäßig, korrigierte sich jedoch selbstständig. Der Zugwiderstand war gut und die Rauchentwicklung angenehm üppig.
Length: 15.24Diameter: 2.22
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Allgemeines: Vor ein paar Wochen habe ich diese Zigarre bereits im Robusto-Format probiert. Meiner Erinnerung nach war sie keineswegs schlecht, hat mich aber auch nicht völlig überzeugt. Die Toro zeigt hier und da gröbere Blattadern, vereinzelt sind auch kleine Risse im Deckblatt zu erkennen. Die Verarbeitung würde ich insgesamt als solide bezeichnen. Die Banderolen sind klassisch gehalten und verleihen der Zigarre eine gewisse Eleganz. Für einen Preis von 7,60 € ist sie definitiv einen Versuch wert. Rauchverlauf: Der Beginn unterscheidet sich deutlich von der Robusto. Die Toro startet wesentlich cremiger, mit Aromen von Butterkeksen und leichten Röstaromen gerösteter Nüsse. Dazu gesellen sich Noten von Milchkaffee und eine dezente, brotige Würze. Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Süße in eine zunehmend florale Richtung, während sich das Geschmacksprofil verändert und grasige sowie leicht ledrige Aromen stärker in den Vordergrund treten. Die Würze nimmt zu, während die röstigen, nussigen Noten erhalten bleiben. Fazit: Eine insgesamt sehr solide Zigarre. Mittelkräftig, mit ansprechenden Aromen und einem gelungenen Rauchverlauf. Mir hat sie deutlich besser gefallen als die Robusto-Variante. Der Abbrand war in Ordnung, die Rauchentwicklung üppig und der Zugwiderstand angenehm. Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Length: 13.97Diameter: 2.10
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Allgemeines: Ein schönes Format – nicht so lang wie eine Toro, aber auch nicht so kurz wie eine klassische Robusto. Liegt angenehm in der Hand und bringt eine gute Dicke mit. Aus dem Cellophan genommen wirkt die Zigarre hochwertig verarbeitet: saubere Nähte, gleichmäßig hellbraunes Deckblatt. Der Kaltgeruch ist dezent holzig mit einer leicht süß-würzigen Note. Die Banderole fühlt sich wertig an, ist vom Design her eher klassisch gehalten. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch das gelungene Zusammenspiel von Silber und Rot auf. Insgesamt ein stimmiger erster Eindruck. Rauchverlauf: Von Beginn an zeigt sich die Zigarre cremig mit einer angenehmen, leichten Süße. Geschmacklich geht es in eine würzig-fleischige Richtung mit subtiler Schärfe. Im Vordergrund stehen gesalzene Erdnüsse, begleitet von trockenem Holz – durchaus spannend. Im zweiten Drittel nimmt die Süße zu, dazu gesellen sich florale Noten sowie leicht mineralisch-erdige Anklänge. Zum Ende hin wird es herber: geröstete Mandeln, etwas Kräuter und eine insgesamt kräftigere Aromatik runden das Profil ab. Fazit: Eine wirklich gut ausbalancierte Zigarre mit intensiven Aromen, dabei jedoch eher mild in der Nikotinstärke. Für mich auch angenehm komplex. Verarbeitungstechnisch gibt es nichts zu beanstanden: guter Abbrand, sehr guter Zugwiderstand und ordentlich Rauchvolumen. Preislich ein echtes Highlight – für unter 10 € bekommt man hier eine Zigarre, die auch deutlich teurer sein dürfte. Klare Empfehlung.

Length: 17.78Diameter: 2.14
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Allgemeines: Wir haben hier eine sehr stattliche Zigarre, vom Format her etwa eine Churchill Extra. Auf den ersten Blick wirkt sie gut verarbeitet, allerdings erkenne ich mittig auf dem Deckblatt eine kleine Beschädigung – woher diese stammt, ist unklar. Das Deckblatt selbst ist schön dunkel, fein strukturiert und angenehm ölig. Die Nähte sind sauber verarbeitet, Blattadern kaum sichtbar. Insgesamt wirkt die Zigarre fest und gleichmäßig gerollt Die Banderole ist schlicht, aber hochwertig und geschmackvoll gestaltet. Kalt duftet die Zigarre intensiv nach dunkler Schokolade und Eichenholz. Das Cellophan ist bereits leicht gebräunt – ein gutes Zeichen. Macht definitiv Lust aufs Anzünden Rauchverlauf Vermutlich dem großen Format geschuldet, startet die Zigarre vergleichsweise mild und wenig pfeffrig. Von Beginn an stehen intensive Aromen dunkler Schokolade im Vordergrund, begleitet von kräftigen Espresso-Noten, tiefem, dunklem Holz und einer Prise erdiger Nuancen. Die Balance ist gelungen – weder zu süß noch zu herb. Eine dezente Pfefferwürze bleibt durchgehend präsent. Die Rauchtextur ist angenehm cremig Im weiteren Verlauf nimmt die Süße etwas zu, während die Würze leicht abnimmt und das Profil insgesamt etwas kräftiger wird Fazit Die Zigarre trifft genau meinen Geschmack: aromatisch, vollmundig und kräftig. Die Qualität ist insgesamt sehr gut – sauberer Abbrand, viel Rauchvolumen und ein angenehmer Zugwiderstand. Ein gelungener Blend Preislich gibt es meiner Meinung nach vergleichbare Zigarren mit ähnlichem Geschmacksprofil etwas günstiger, dennoch ist sie für mich definitiv einen erneuten Griff wert.
Length: 16.51Diameter: 2.14
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Allgemeines: Von dieser Linie habe ich bereits die Gordo probiert, die etwas dicker und meines Wissens auch minimal kürzer als die Toro ist. Wie bei A.J. Fernandez üblich, überzeugt auch hier die hochwertige und sehr ansprechende Banderole – insgesamt ein stimmiges und edles Erscheinungsbild. Die Zigarre kommt im schönen Boxpress-Format daher und wirkt auf den ersten Blick sehr gut verarbeitet. Aus dem Cellophan entfaltet sich ein aromatisch-herber Duft nach Holz und Kaffee. Das Deckblatt ist gleichmäßig braun, fein verarbeitet und rundet den insgesamt sehr positiven Ersteindruck ab. Von A.J. Fernandez kennt man zuverlässige Qualität – entsprechend hoch sind die Erwartungen. Rauchverlauf: Der Start ist würzig, legt sich aber nach wenigen Zügen angenehm. Im Vordergrund stehen röstige Espressoaromen, begleitet von einer markanten Süße, die an Zuckerrübensirup erinnert. Dazu gesellen sich Mandelnoten und eine leicht erdige Würze. Die Gewürzkomponente erinnert an eine Paprika-Gewürzmischung und entwickelt sich insgesamt in eine herzhafte, fast BBQ-artige Richtung – würzig, holzig und angenehm vollmundig. Gegen Ende des zweiten Drittels wird die Süße nochmals intensiver, während die würzigen Aromen weiterhin präsent bleiben. Fazit: Bis zum Schluss ein rundes und sehr gelungenes Raucherlebnis. Eine Zigarre mit eigenständigem Aromenspiel, die sich von klassischen Profilen abhebt. Die Toro gefällt mir geschmacklich deutlich besser als die Gordo. Vollmundig, ausgewogen und sauber geblendet – die Qualität ist, wie von A.J. Fernandez gewohnt, einwandfrei. Wird definitiv wieder gekauft und darf beim nächsten Mal gerne noch etwas im Humidor reifen.
Length: 15.24Diameter: 2.06
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Allgemeines: Schon beim ersten Anblick bekommt man direkt Lust, dieses gute Stück anzuzünden. Die Torpedo wirkt sehr hochwertig, nicht zuletzt durch das charakteristische Goldblatt. Das Deckblatt ist gleichmäßig dunkel, makellos verarbeitet und nahezu frei von sichtbaren Blattadern. Es fühlt sich ölig und samtig an, insgesamt macht die Zigarre einen sehr edlen Eindruck. Kaltgeruch: leicht süßlich mit Noten von Holz und Kakao, begleitet von einer dezenten Schärfe in der Nase. Rauchverlauf: Der Einstieg ist würzig mit dominanten Aromen von dunklem Holz. Dazu gesellen sich geröstete Mandeln und eine angenehme, florale Süße. Im Hintergrund entwickelt sich ein leicht herber Kakaoton. Im weiteren Verlauf bleibt das Profil recht konstant und wird zum Ende hin etwas intensiver, mit stärker ausgeprägten Röstaromen und einer trockeneren, holzigen Note. Fazit: Aromatisch eher linear, was hier jedoch nicht negativ ins Gewicht fällt, da die vorhandenen Aromen stimmig sind. Die Stärke bewegt sich im Bereich leicht bis mittel. Die Rauchentwicklung ist gut, allerdings zeigte sich ein durchgehend leicht schiefer Abbrand. Der Zugwiderstand ist angenehm. Für etwa 11 € eine solide Zigarre, die jedoch kein echtes Highlight darstellt. Eine gute Wahl für zwischendurch. Rauchdauer: ca. 60 Minuten.

Length: 15.24Diameter: 2.14
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Allgemeines: Schon lange wollte ich diese Zigarre probieren, allerdings war sie bisher schwer erhältlich. Hier handelt es sich um ein schönes Toro-Format im Boxpress-Stil. Die Verarbeitung wirkt sehr gleichmäßig und hochwertig. Von den Banderolen von Crowned Heads bin ich generell ein großer Fan – auch dieses Exemplar überzeugt mit schlichtem Design, stimmigen Farben und einer angenehmen Haptik. Aus dem Cellophan genommen, zeigt sich ein sehr aromatischer Kaltgeruch: Noten von Schokolade, geröstetem Kaffee sowie eine leicht holzig-herbe Komponente. Das Deckblatt ist sauber verarbeitet, mit kaum sichtbaren Blattadern und insgesamt sehr hochwertigem Erscheinungsbild. Zur Einordnung: Diese Zigarren – insbesondere dieses Modell – werden bei My Father Cigars gerollt. Rauchverlauf: Direkt zu Beginn zeigt sich eine deutliche Pfefferschärfe, die sich nach wenigen Zügen etwas legt. Im Vordergrund stehen kräftige Röstaromen von Kaffee, begleitet von dunkler Erde, angekohltem Holz und einer leichten Haselnussnote. Die Textur wirkt dabei eher trocken und toastig, insgesamt auf der herberen Seite. Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Zigarre etwas nussiger, ergänzt durch grasige Nuancen und dezente Ledernoten. Gegen Ende kommen würzigere Aromen hinzu – tatsächlich erinnert es stellenweise an Paprika-Gewürz bzw. Kartoffelchips. Insgesamt bleibt das Profil eher grasig und ledrig mit einem herzhaften Charakter. Ein spannender Verlauf, auch wenn er nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Die Qualität ist durchweg hoch: sauberer Abbrand, angenehmer Zugwiderstand und eine sehr gute Rauchentwicklung.
Length: 12.70Diameter: 1.98
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Allgemeines: Eine schöne Robusto für unter 5 € – das sieht man nicht oft und macht die Zigarre direkt interessant. Tatsächlich hatte ich diese Marke vorher noch gar nicht auf dem Schirm. Auf den ersten Blick wirkt sie insgesamt ordentlich verarbeitet, auch wenn das Deckblatt hier und da kleine Unregelmäßigkeiten zeigt und vereinzelt grüne Flecken zu erkennen sind. Dennoch macht es einen ansprechenden Eindruck: samtig, seidig und in einem hellbraunen Farbton. Aus dem Cellophan ausgepackt, verströmt sie einen eher holzig-herben Duft. Die Banderole ist Geschmackssache und wirkt auf mich nicht besonders hochwertig – bei dem Preis kann man darüber aber gut hinwegsehen, solange die Qualität stimmt. Rauchverlauf: Vom ersten Zug an bin ich positiv überrascht. Kräftige, herbe Aromen dominieren: Grill- bzw. verkohltes Holz, dunkler Pfeffer, Gewürze, Leder und trockene Kräuter stehen im Vordergrund. Zur Mitte hin wird der Rauch etwas cremiger, begleitet von leichten Nussaromen und dezent salzigen, erdigen Anklängen. Im letzten Drittel übernimmt schließlich eine deutliche Kaffeenote das Ruder. Fazit: Diese Zigarre hat mich wirklich positiv überrascht. Für den Preis liefert sie starke und charaktervolle Aromen. Auch wenn sie nicht besonders komplex ist, überzeugt sie mit einem stimmigen Gesamtbild. Für eine Connecticut ist sie zudem alles andere als langweilig. Qualitativ gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden: sauberer Abbrand, ordentliche Rauchentwicklung und ein angenehmer Zugwiderstand runden das Ganze ab.

Length: 15.24Diameter: 2.06
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Allgemeines: Ich bin großer Fan der Liga-Privada-Serie und ebenso von Drew Estate – daher war es für mich selbstverständlich, diese Variante direkt auszuprobieren. Wir haben es hier mit einem klassischen Toro-Format zu tun. Die typische Liga-Privada-Banderole fällt sofort ins Auge, hier mit einer leicht rötlichen Farbgebung, die hervorragend mit dem dunklen, ebenfalls leicht rötlichen Deckblatt harmoniert. Die Verarbeitung ist einwandfrei: Das Deckblatt ist gleichmäßig gefärbt, sehr feinadrig und wirkt gleichzeitig angenehm rustikal. Nach dem Auspacken aus dem Cellophan zeigt sich, wie schön samtig und leicht ölig das Deckblatt ist. Der Kaltgeruch ist intensiv und vielschichtig – dunkles Eichenholz, eine cremige Süße und eine insgesamt sehr aromatische Präsenz. Rauchverlauf: Nach einem kurzen, prägnanten Pfefferstart entfaltet sich schnell ein komplexes Aromenspiel. Kokosnuss, Zedernholz und eine leicht salzige Note treffen auf eine sirupartige Karamellsüße. Dazu gesellen sich kräftige Kaffeenoten sowie dezente Lederanklänge im Abgang. Die Textur ist durchgehend sehr cremig und dicht. Im weiteren Verlauf bleibt die Zigarre bemerkenswert konstant, was hier keineswegs negativ ist – die Balance stimmt einfach von Anfang bis Ende. Die Aromen sind intensiv, harmonisch aufeinander abgestimmt und jederzeit präsent. Fazit: Für meinen Geschmack eine der besten Zigarren mit Corojo-Deckblatt. Hervorragende Balance, kräftiges Geschmacksprofil und eine durchgehend hohe Qualität. Abbrand und Zugwiderstand sind ebenfalls auf sehr gutem Niveau. Dazu eine üppige Rauchentwicklung mit viel Geschmack. Klare Empfehlung – unbedingt probieren!