Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!
Length: 10.16Diameter: 1.19
TAM
Eigener Merker: 8,5. Die La Chaveta White im Minuto Format hat einen Durchmesser von 1,19cm und eine Länge von 10,16cm. Das Deckblatt ist ein US Connecticut Shade mit wenigen groben Blattadern. Die Oberfläche ist glänzend, leicht speckig und der Zigarrenkopf‐ und Fuß ist mit einem Pigtail versehen. Das Umblatt ist ein Indonesia aus Nicaragua. Die Einlage ist eine nicaraguanische Tabakmischung aus Condega, Esteli und Jalapa. Die Anilla fällt anders als bei ihren größeren Verwandten klein und dezent aus. Die Pigtails wurden abgedreht wobei kleine Löcher entstanden die für einen angenehmen Zug vollkommen ausreichen. Der KG ist leicht heuig mit holzigen Nuancen. Der KZ ist sehr dezent. Ein toasten war bei diesem Format nicht notwendig und der kleine Stick startet mit Aromen von Holz, Erde, feinen Röstaromen. Schnell kommen nussig-florale Aromen und ein hintergründige Süße dazu. Dazu wird sie schön cremig und rund. Im Hintergrund bilden sich gewürzartige Nuancen und eine Frucht ähnliche Note die schwer zu beschreiben sind. Auf jeden Falle ist ein ein ausgewogenes und interessantes Geschmacksprofil. Die anfänglich vermutete extreme Stärke/Schärfe,...Format bedingt,... blieb überraschender Weise aus. Von der Stärke her würde ich sie sogar noch zwischen Perla und Robusto einordnen. Zur Hälfte hin werden die Aromen von Heu und Nuss präsenter und auch Noten von Kakao kommen zum Vorschein. Die Aromen bleiben bis zum Schluss erhalten bevor der Stick in der Stärke leicht ansteigt und das Ganze mit etwas Leder krönt. Fazit: Auch diese La Chaveta White im Minuto Format ist qualitativ hochwertig verarbeitet und auch die Qualität der verwendeten Tabakblätter merkt man deutlich. Die Konstruktion war einwandfrei. Der Abbrand war absolut unkompliziert. Der Zug und das Rauchvolumen perfekt. Die Rauchdauer betrug zu meinem erstaunen glatte 45min. Geschmacklich ordne ich diesen Smoke noch zwischen Toro und Perla ein. In meiner persönlichen Rangliste der La Chaveta White Formate ist die Toro oben auf. Dicht gefolgt von der Minuto, Perla und der Robusto am Ende. Jede für sich aber in den Nuancen anders. Bei einem Preis von 2,90€ absolut zu empfehlen.
Length: 10.16Diameter: 1.75
TAM
Eigener Merker: 6,5/10. Die Zino Nicaragua im Half Corona Format hat ein karamellfarbendes ecuadorianisches Deckblatt mit feiner Aderung. Die Verarbeitung des Deckers ist sehr gut. Sauber verklebte Nähte und ein gut geformter Zigarrenkopf. Das Deckblatt hat allerding 2 kleine Abplatzer und ein kleines Loch. Ob hier noch einer wohnt? Das Umblatt stammt aus Nicaragua und umschließt die Einlagetabake aus Honduras, Nicaragua und der dominikanischen Republik. Die Anilla ist schlicht aber sauber angebracht. In die Zino habe ich ein 8mm Rundloch geschnitten und erhielt einen angenehmen Gegenzug. Der KG ist dezent würzig mit holziger Note. Der KZ ist leicht floral,... etwas heuig. Die Zino Nicaragua startet mit Aromen von Erde, Zeder und einer pfeffrigen Note die leichte Schärfe mit sich bringt, aber nach wenigen Zügen stark abmildert. Der Smoke wird zum Ende des 1/3 immer süffiger. Die holzigen und erdigen Noten werden leicht torfig und es bildet sich langsam ein schön cremiger Rauch. Leichte Röstaromen werden deutlicher, begleitet von einem dezenten herbalen Unterton. Zum Ende des 2/3 kommen noch ledrige Aromen und leicht mineralische Nuancen dazu. Fazit: Geschmacklich war die Zino gut ausgewogen und rund. Die Aromen waren gut aufeinander abgestimmt und qualitativ hochwertig verarbeitet. Der Abbrand war unproblematisch. Zug und Rauchvolumen waren zufriedenstellend. Für 5,90€ eine wirklich nette Zigarre. Allerdings preislich etwas hoch. Kann man ansonsten aber problemlos empfehlen.
Length: 12.70Diameter: 1.98
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Die Rough Rider Chapter One im Robusto-Format (5x50) hat ein helles Connecticut Shade aus Ecuador mit stumpfer, matter Oberfläche und wenigen dicken Blattadern. Die äußerliche Verarbeitung ist gut. Die Nähte sind sauber und kaum sichtbar verklebt und die Kappe ist vernünftig gearbeitet. Das Umblatt sowie die Einlage stammen aus der dominikanischen Republik. Die Rough Rider Chapter One ist gleichmäßig fest gerollt ohne Softpoints. Die Anilla ist recht schick gestaltet. Geschmückt wird sie von einem verzierten Totenschädel mit Flügel. Alles im Bikerlook gehalten und ansprechend. Der KG ist deutlich holzig. Der KZ ist süß mit einer fein würzigen Note. Der Start dieser Zigarre ist fein würzig mit Aromen von Holz, feinen erdigen Noten, leichten Röstaromen und dezent herbalen Nuancen, die im Entfernten an Walnuss erinnern. Diese halten sich aber nicht lange... Der Smoke bekommt nach den ersten Zügen einen wunderbar cremig-süßen Rauch und mildert die herbalen Nuancen stark ab. Die holzigen Aromen bekommen einen trockenen Touch und im Hintergrund schmeckt man Anklänge von Leder. Während dem 2/3 kommt die Nussigkeit, die anfangs nur durch eine gewisse herbe,... Walnüssen zugeordnet werden konnte, als deutlich wahrnehmbare Nussnote zurück. Zur Süße gesellen sich zum Ende des 2/3 fruchtige Aromen und Leder wird präsenter. Fazit: Ein guter, typisch dominikanischer Smoke der durch das ecuadorianische Shade eine schöne Würze bekommt. Für 4,70€ bekommt man eine wirklich passable Zigarre mit mittlerer Komplexität. Die Aromen von Holz, Erde, Nuss, Leder und Röstaromen waren schön abgestimmt und abwechslungsreich. On Top gab es eine cremig, fruchtige Süße die den Stick schön süffig machen. Die Konstruktion war nahezu perfekt. Der Abbrand war leicht wellig aber absolut unkompliziert. Zug und Rauchvolumen zufriedenstellend. Die Asche war Mausgrau und stabil. Zur Hälfte des 2/3 wurde einmal die Asche abgestreift. Bei dieser Zigarre sollte man sich nicht vom Namen verleiten lassen. Was hart und stark aussieht ist in Wirklichkeit eine milde bis maximal mittelkäftige Zigarre. Also durchaus Einsteiger freundlich.
Length: 16.51Diameter: 2.14
TAM
Eigener Merker: 9/10. Zum 10. Geburtstag der "New World" Serie krönt A.J. Fernandez diese Serie mit der Decenio. Die A.J. Fernandez New World Decenio im Toro-Format hat einen Durchmesser von 2,14cm und eine Länge von 16,51cm. Das Ganze wird hier boxpressed angeboten. Das verwendete San Andrés Deckblatt aus Mexiko hat eine matt-stumpfe Oberfläche und macht einen eher rustikalen Eindruck. Hier und da wird die Oberfläche von einer etwas gröberen Blattader durchzogen. Die äußerliche Verarbeitung ist qualitativ hochwertig. Die Nähte sind sauber verklebt und die Kappe ist perfekt angebracht. Das Umblatt stammt aus Nicaragua und die Einlage ist eine Mischung aus honduranischen und nicaraguanischen Tabaken. Vom Gewicht her bin ich bei diesem Format etwas enttäuscht. Der Stick liegt relativ leicht zwischen den Fingern,... hier könnte es etwas an Einlage mangeln. Die Bauchbinden sind hochwertig gearbeitet und aus festem Papier. Kunstvoll wird hier die Ankunft von Christoph Columbus in Amerika gezeigt. Die Bauchbinden sind in dunkel Blau und Gold gehalten und verleihen dieser Decenio ein edles Aussehen. Am Zigarrenfuß sitzt noch eine goldene Binde mit "A.J. Fernandez" drauf,... auf der Rückseite noch seine Unterschrift. Die Decenio bekam von mir eine 8mm Bohrung. Der KG ist stallig und würzig. Der KZ ist erwartungsgemäß sehr soft mit leicht pfeffrigen Nuancen und einem Hauch Holz. Nach kurzem toasten startet die A.J. Fernandez mit einer guten Portion schwarzen Pfeffer, Röstaromen, Leder und Stall. Der Rauch kommt eher trocken daher und kitzelt im Rachen. Nach wenigen Zügen jedoch mildert die pfeffrige Schärfe ab und es kommen Aromen von Hickoryholz zum Vorschein. Zur Hälfte des 1/3 kommt plötzlich eine karamellige Süße auf und der Rauch bekommt ein wenig Cremigkeit. Die holzigen Aromen wandeln sich in etwas torfiges aber der stallige Unterton bleibt erhalten. Die ledrigen Aromen werden zum Ende des 2/3 dominanter und bekommt ab und an einen Touch von gebratenem Fleisch. Ein sehr schönes Aromenspiel was mir extrem gut gefällt. Während dem letzten Drittel verlieren sich die ledrigen Aromen ein wenig und der schwarze Pfeffer kommt nochmal etwas in Fahrt. Fazit: Dieser Stick von A.J. Fernandez ist wie gewohnt qualitativ hochwertig verarbeitet. Dies zeigt sich nicht nur in der Qualität der verwendeten Tabake sondern auch in der Konstruktion. Die Decenio ist eindeutig eine kräftige und vollmundige Zigarre mit jeder Menge dunklen Aromen. Der anfänglich kräftige Start pendelte sich im Rauchverlauf auf einem angenehmen Level ein. Die waren gut aufeinander abgestimmt und wurden im späteren Verlauf immer runder. Eine sehr kräftige und komplexe Zigarre die genau nach meinem Gusto war. Die Rauchdauer betrug ca. 65-70min. Wer auf der Suche nach einer kräftigen Zigarre ist, wird hier definitiv fündig. Im Vergleich zur My Father The Judge finde ich sie aber preislich etwas zu hoch angesetzt.
Length: 12.50Diameter: 1.98
TAM
Eigener Merker: 5/10. Die Montosa Claro Robusto hat ein Connecticut Shade aus Ecuador mit leicht öliger Oberfläche und feiner Aderung. Die Nähte sind sauber verklebt und der Zigarrenkopf gut ausgeformt. Das Umblatt ist ein mexikanisches Sumatra und die Einlage eine dominikanische Mischung aus Piloto-, Criollo‐ und Javatabaken. Die Zigarre liegt leicht in der Hand und ist relativ soft gerollt. Die Anilla in orange mit goldener Schrift passt gut zum Claro Shade. Hier wurde ein festes Papier benutzt was einen wertigen Eindruck macht. Der Anschnitt war problemlos. Der KG ist dezent heuig. Der KZ bringt florale Aromen sowie feine Zedernnoten. Die Montosa Claro startet sehr mild mit Aromen von Zedernholz, Kaffee und einer feinen Nussigkeit. Aber alles sehr dezent und für mich eher ungewohnt. Selten eine so milde Zigarre geraucht. Schon bei den ersten Zügen merkt man das dieser Stick absolut anfängertauglich ist. Hier kratzt und beißt nichts. Der Rauch wird ein wenig cremig und wird von einer feinen Süße begleitet. Im Hintergrund schmeckt man florale Nuancen und einen Hauch Kakao. Das Ganze bekommt zum 2/3 was von leicht gesüßtem Milchkaffee. Das Ende, was allgemein würziger war, gefiel mir am besten. Fazit: Zug und Rauchvolumen waren angemessen. Der Abbrand war leicht wellig aber absolut unkompliziert. An der Konstruktion gibt es hier nichts auszusetzen. Geschmacklich war diese Montosa Claro Robusto nicht mein Fall. Da ich es gewohnt bin kräftige, vollmundige Zigarren zu rauchen war sie mir teilweise etwas zu flach. Liebhaber milder Zigarren oder Einsteiger kommen aber bestimmt voll auf ihre Kosten. Der Preis ist daher absolut angemessen.
Length: 13.34Diameter: 1.71
TAF
Eigener Merker: 8/10. Diese Quorum Shade habe ich im Bundle erworben und diese ist die erste die ich verköstigen werde. Hierbei handelt es sich um eine Sandwichzigarre, wobei Short- und Mediumfiller Tabake in Longfiller Tabake gerollt werden. Die Quorum Shade im Corona Format hat ein karamellfarbendes Connecticut Shade aus Ecuador mit einigen dicken Blattadern und stumpfer Oberfläche. Die äußerliche Verarbeitung ist eher rustikal. Das Umblatt sowie die Einlage stammt aus Nicaragua. Die Anilla ist sehr schlicht,... aber passt. Der Anschnitt mit dem Cutter war problemlos. Der KG ist heuig, holzig und hat einen leichten Duft von Fermentation,... wo der wohl her kommt!? Der KZ ist ebenfalls heuig und leicht holzig mit einem fruchtigen Touch. Die Quorum Shade startet mit Aromen von Zedernholz, ein wenig Erde und feinen Röstaromen die einige herbale Noten mitbringen. Obwohl es sich hier um eine milde Zigarre handelt, bringt sie genug Würze, Geschmack und auch etwas pfeffrige Schärfe mit. Nach wenigen Zentimetern wird der Rauch immer cremiger und es bildet sich eine feine Süße. Eine gewisse Nussigkeit begleitet den Smoke ebenfalls, welche am ehesten an Haselnüsse erinnert. Im Hintergrund tummeln sich fruchtige, toastige, florale und mineralische Nuancen die den Geschmack sehr gut abrunden. Sehr schöne ausgewogene und komplexe Aromen die bis zum Schluss erhalten bleiben. Das Ende wird dann nochmal richtig nussig. Der Abbrand war absolut im Soll. Der Zug und das Rauchvolumen waren nahezu perfekt. Die Verarbeitung ist für den Preis von 2,80€ super. Diese Zigarre ist absolut "Allday" tauglich. Ich bin gespannt wie sich der Geschmack nach etwas Zeit im Humidor entwickelt. Absolute Kaufempfehlung.
Length: 16.51Diameter: 1.98
TAM
Eigener Merker: 7,5/10. Die Macanudo Inspirado hat ein hellbraunes Connecticut Deckblatt aus Ecuador mit leicht samtiger Oberfläche und feinen Blattadern. Das Umblatt stammt aus Indonesien und die Einlage ist eine Mischung aus nicaraguanischen Condega und Jalapa sowie mexikanischen San Andrés. Die Zigarre ist äußerlich sauber verarbeitet und gleichmäßig fest gerollt. Die Anilla in Weiß, Silber und Schwarz macht sich gut auf dem hellen Decker. Sie besteht aus festem Papier und lässt sich problemlos entfernen. Der Anschnitt mit dem Cutter war unproblematisch. Der KG ist sehr holzig mit einer feinen Würze im Hindergrund. Der KZ hat etwas florales mit etwas Süße. Nach dem Toasten startet die Inspirado mit Aromen von Holz, etwas Kaffee und minimal Pfeffer. Alles auf einem sehr milden Level. Nach wenigen Zentimetern wird sie sehr cremig und eine deutliche Süße kommt zum Vorschein. Dazu gesellen sich nussige und florale Aromen sowie eine Nuance Leder. Der Rauchverlauf ist danach bis zum Schluss relativ linear. Der Aschefall war bei ca. 4cm. Der Abbrand war unkompliziert und meist gerade. Das Rauchvolumen und der Zug waren zufriedenstellend. Hier werden Anfänger und Aficionado's die auf milde, aber dennoch komplexe Zigarren stehen, definitiv fündig. Mir persönlich hat es etwas an Kraft und Ausdruck gefehlt. Dennoch ein recht unkomplizierter Smoke der gut seine 120min. brannte.
Length: 13.97Diameter: 1.98
TAM
Eigener Merker: 7/10. Diese Rocky Patel Vintage 2003 Cameroon wird von 2 schicken Banderolen in Marineblau und Weiß geschmückt. Die Banderolen ließen sich einfach entfernen. Das Deckblatt aus Kamerun hat eine mittelbraunen Farbton mit feiner Aderung. Das Umblatt ist aus Nicaragua und die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken. Die Zigarre ist äußerlich sauber verarbeitet und gleichmäßig fest gerollt. Der KG ist holzig-würzig. Der KZ hat eine würzige-florale Note. Die Rocky Patel bekam von mir eine 8mm Bohrung. Nach dem Toasten problemlose Flammannahme. Danach startete dieser Stick recht würzig mit Aromen von schwarzen Pfeffer, Holz, Erde, Kaffee und einer floralen-würzigen Note die ich retronasal als Tannennadel bezeichnen würde. Das Kamerun-Deckblatt verleiht diesem Stick einen recht interessanten Geschmack. Begleitet werden die Aromen von einer defusen Süße und cremigen Rauch. Nach ca. 2 cm legt sich die anfänglich Schärfe und der Smoke mildert auf ein gefälliges Niveau ab. Die Würze jedoch bleibt bestehen und ist während dem gesamten Rauchverlauf ständiger Begleiter. Die Rocky Patel Vintage 2003 bleibt bis zum Schluss relativ linear. Zum Ende hin gibt es dann wieder einen leichten Anstieg der Schärfe. Zug und Rauchvolumen waren zufriedenstellend. Der Abbrand hätte besser sein können. Er war recht wellig und musste mehrere Male korrigiert werden. Während der Hälfte musste sie einmal nachgefeuert werden. Geschmacklich war sie zufriedenstellend wenn auch etwas kräftiger als erwartet. Für mich war es keine Problem,... Anfänger allerdings könnten etwas enttäuscht werden wenn man sich einen milden Stick erhofft. PLV Top...

Length: 12.70Diameter: 2.06
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Die El Viejo Continente Circus Harlequin 5x52 hat ein gut gebräuntes ecuadorianisches Shade mit feiner Aderung, sauber verklebten,.. kaum sichtbaren Nähten und einer leicht glänzend-ledrigen Oberfläche. Das Umblatt sowie die Einlage stammen aus Nicaragua. Die Einlage ist gleichmäßig fest gerollt und gibt der Zigarre ein zufriedenstellendes Gewicht. Die Anilla gefällt mir besonders gut. Sie ist hochwertig gearbeitet und das Zirkus-Motto wurde hier klar umgesetzt. Die Harlequin bekam von mir eine 8mm Bohrung die ihr einen guten Gegenzug gab. Der KG ist holzig mir feinen Tabakaromen. Der KZ ist etwas heuig und fein würzig. Nach kurzem Toasten startet die El Viejo mit Aromen von Pfeffer, Zeder, Erde und feinen Röstaromen. Die pfeffrigen Aromen sind anfangs dominierend, milder aber nach wenigen Zentimetern ab. Danach schmeckt man eine deutlich cremige Süße und feine Nussaromen. Das anfangs trockene Zedernaroma wandelt sich zu einem feucht-modrigen Holz,... was keineswegs negativ gemeint ist. Hintergründig lassen sich Aromen von Toast ausmachen. Der Smoke bleibt danach linear und gefällig,... aber mit Ecken und Kanten. Mir hat dieser Stick sehr zugesagt... Der Abbrand war leicht wellig und unkompliziert. Der Zug war optimal und das Rauchvolumen beeindruckend. Die Konstruktion war zufriedenstellend genauso wie die erbrachten Aromen. Sehr schöner Stick mit hervorragenden PLV. Sollte man mal probiert haben.

Length: 12.70Diameter: 1.98
TAM
Eigener Merker: 9/10. Die Alonso Menendez ist eine brasilianische Puro mit gut gebräunten Mata Fina Deckblatt. Die äußerliche Verarbeitung ist recht rustikal, aber bei dem Preis absolut in Ordnung. Die Einlage ist gleichmäßig fest gerollt und die Nähte sauber verklebt. Am Zigarrenkopf hat sie ein Pigtail was ihr ganz gut steht. Die Anilla ist simpel aber passend. Dieser Stick bekam von mit eine 8mm Bohrung. Nach kurzem toasten startet die Alonso Menendez mit Aromen von Holz, Erde, feinen Röstaromen, mit leicht herbalen Noten und Nuancen von Salzgebäck. Eine feine süßliche Creme breitet sich langsam aus und vereint die anderen Aromen zu einer wohlschmeckenden Malange. Ab dem 2/3 steigt die Würze etwas an ohne dabei scharf zu werden. Nussige und toastige Aromen kommen auf und der Stick wird von Zug zu Zug immer leckerer. Diese Aromen wechseln sich bis zum Schluss immer wieder in ihrer Intensität ab. Mal mehr,... mal weniger. Der Stick wurde von mir auf ca. 2cm runter geraucht,... und dass soll schon was heißen. Selten einen so leckeren Stick gehabt. Der Abbrand war unkompliziert. Die Konstruktion absolut im Soll. Zug und Rauchvolumen nahezu perfekt. Was soll ich sagen...? Von diesem günstigen brasilianischen Stick bin ich einfach überrascht worden und werde mir definitiv run paar in meinen Humidor legen. Sehr lecker...!

Length: 15.56Diameter: 0.00
TAM
Eigener Merker: 9/10. Die Dominus MMXX Wiederkreuz (Montezuma Pyramide MC2) aus der Traumfabrik in München hat ein schokoladenfarbenes Deckblatt aus Ecuador mit leicht öliger Oberfläche und wenigen dicken Blattadern. Die äußerliche Verarbeitung ist nahezu perfekt. Das Umblatt stammt ebenso aus Ecuador und umschließt eine für mich interessante Einlagemischung aus, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Nicaragua und Peru. Die Einlage ist gleichmäßig fest gerollt, ohne Soft- oder Hardpoints. Die Bauchbinden sind aus schlichtem Papier. Dennoch verleihen sie der Dominus ein edles Aussehen. Auf der Bauchbinde ist das Wiederkreuz, darunter steht "Dominus", was soviel wie Herr oder Gebieter heißt,... darunter noch "MMXX", also 2020 was das Jahr der ersten eigenen Zigarrenlinie der Traumfabrik angibt. Am Zigarrenfuß ist noch eine Binde wo "Dominus" aufgedruckt ist. Mir gefällt ihr Erscheinungsbild... Nach dem unkomplizierten Anschnitt mit dem Cutter hat die Dominus einen angenehmen Zugwiederstand,... geschmacklich offenbart der Zug etwas torfig-heuiges. Der KG ist eher dezent. Nach dem Toasten wird die Flamme bereitwillig angenommen und der "Herr" startet mit vollmundigen Aromen von Hickoryholz, Erde, Espresso und einem mineralisch-floralen Unterton. Dazu gibt es minimal schwarzen Pfeffer und ein Paar herbale Nuancen. Eine undifinierbare Gewürzmischung begleitet diese Aromen. Die vollmundigen dunklen Aromen werden durch den dominikanischen Tabak von seinem süßlich cremigen Rauch etwas in Schach gehalten und machen diesen Smoke zu diesem Zeitpunkt, trotz des dunklen Charakters, zu einem angenehmen und ausgewogenen Erlebnis. Die pfeffrigen Noten mildern zum 2/3 etwas ab und es kommen leichte Nuancen von Zartbitterschokolade und Leder auf. Dieses Aromenspektrum hält sich bis zum letzten Drittel wo es insgesamt holziger und erdiger wird. Fazit: Nach 2 gerauchten Dominus Wiederkreuz, kann ich sagen dass sie eine Vielzahl an dunklen Aromen bietet die aber durch die süßliche Cremigkeit des dominikanischen Tabak abgemildert werden. Ich würde diesen Smoke dennoch als vollwürzig beschreiben. Die Aromen sind gut aufeinander abgestimmt und zu keiner Zeit überfordernd. Die Konstruktion dieser Zigarre und die verwendeten Tabake sind qualitativ hochwertig. Der Zug und das Rauchvolumen waren perfekt. Der Abbrand war leicht wellig aber unkompliziert. Der Aschefall war bei ca. 4cm. Bei diesem Stick kann man sich voll und ganz auf die gebotenen Aromen konzentrieren. Bei einem Preis von aktuell 10,50€ absolut zu empfehlen. Ich freue mich schon die anderen Formate...

Length: 12.70Diameter: 2.38
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Die AZ Special Blend im Gran Robusto Format ist eine mexikanische Puro mit würzigen San Andrés Tabaken. Das Deckblatt ist ein San Andrés Sumatra mit samtiger Oberfläche und kaum sichtbar verklebten Nähten. Der äußerliche Gesamteindruck ist bei dem Preis überraschend gut. Die Zigarre ist gleichmäßig fest gerollt und bringt ein gutes Gewicht mit. Die Anilla ist sehr schlicht gehalten. Bei dem Preis habe ich aber auch nichts anderes erwartet. Der Anschnitt mit dem Cutter verlief nicht ganz ohne Probleme. Da der Zigarrenkopf relativ fest war, hatte mein Colibri-Cutter keine Chance und es musste mit der Schere nachgeschnitten werden. Vielleicht sollte ich auch mal die Klingen nachschärfen. ;-) Der Stick startet mit Aromen von viel würzigem Holz und süßer Erde. Das große Format liegt satt zwischen den Fingern,... Zug und Rauchvolumen sind nahezu perfekt. Nach wenigen Zügen schmeckt man feine herbale Aromen in Verbindung mit Röstaromen. Der zu Beginn relativ trockene Start wird von Zug zu Zug cremiger und die Würze mildert ein wenig ab. Bis zum letzten Drittel bleibt der Stick geschmacklich relativ konstant. Das letzte Drittel wird dann nochmal kräftiger und die Bitterstoffe nehmen leicht zu. Dazu wird es etwas nussig,... insgesamt ein schöner Abschluss. Der Stick war geschmacklich überzeugend und angenehm. Bei einem Preis von aktuell 3,30€ für einen handgerollten Longfiller in dieser Qualität absolut zu empfehlen.

Length: 15.24Diameter: 2.06
TAM
Eigener Merker: 8/10. Die 1881 Perique Bold aus dem Hause Tabacalera hat ein gut gebräuntes Deckblatt aus Indonesien. Die Oberfläche des Deckblattes ist stumpf und hat eine relativ feine Aderung. Das Umblatt stammt von den Philippinen. Die Einlage ist eine Mischung aus 18 Jahre alten brasilianischen und 17 Jahre alten philippinischen Tabaken. Zusätzlich wurde bei der Perique Bold ein geringer Anteil von rotem fermentierten Burley Tabak aus Louisiana hinzugefügt. Für mich erstmal eine interessante Tabakmischung. Die Anilla ist recht schlicht aber gefällig. Der Anschnitt mit dem Cutter war problemlos. Nach kurzem toasten startet die Perique Bold vollwürzig mit Aromen von Holz, Erde, Espresso, dunklem Kakao und einem floralen Unterton. Begleitet wird das Ganze zu Beginn von schwarzen Pfeffer der aber nach wenigen Zentimetern stark abmildert. Danach macht sich zum ersten Mal der Burleytabak bemerkbar, der eine deutliche süße Nussigkeit bereithält. Dieses Aromenspektrum hält sich relativ konstant bis zum Ende des 2/3. Im letzten Drittel ergänzen sich die Aromen durch Leder und Toast. Der Abbrand war während des gesamten Rauchverlauf unkompliziert. Die Asche war relativ weich und zwang einen nach max. 3cm die Asche abzustreifen. Der Zug und das Rauchvolumen waren zufriedenstellend. Die gebotenen Aromen waren erwartungsgemäß kräftig und vollmundig. Der zugefügte Burley gibt diesem Stick das gewisse Etwas,... diese süße, cremige Nussigkeit zwischen den vollwürzigen Aromen war schon ein kleines Highlight. Für aktuell 5,80€ gibt es hier eine klare Kaufempfehlung.

Length: 10.16Diameter: 1.43
TAM
Eigener Merker: 7/10. Die Rocky Patel Vintage 1999 Connecticut im Perla-Format hat ein karamellfarbendes Connecticut Shade aus den USA. Die Oberfläche ist samtig, leicht glänzend. Das Umblatt stammt aus Nicaragua. Die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen und nicaraguanischen Ligero Tabaken. Die 2 Bauchbinden sind in weiß/gold gehalten und verleihen der Vintage 1999 ein recht edles Aussehen. Die 6mm Bohrung verlief ohne Probleme. Der KG offenbart Noten von Zeder, Stall und das Ganze hat schon fast etwas käsiges. Der KZ ist torfig und leicht heuig. Die Rocky Patel startet mit Aromen von Zeder, Kaffee und Erde. Eine leicht pfeffrige Schärfe sowie eine feine süßliche Creme sind ebenfalls Begleiter dieser Aromen. Retronasal ist die Schärfe noch deutlicher und man schmeckt hintergründig etwas, dass an Nadelwald erinnert. Die Schärfe legt sich nach ca. 1cm und der Stick mildert auf ein angenehmes Leves ab. Das Aromenspiel wird zum 2/3 perfekt,... mittelkräftig bei minimaler Schärfe. Die Aromen von Zeder, Kaffee und Erde verschmelzen mit der süßen Creme zu einer angenehmen Gesamtkomposition. Die Würze und Stärke steigen zum Ende hin leicht an. Fazit: Das Rauchvolumen dieser kleinen Perla war beeindruckend. Zug und Rauchvolumen waren zufriedenstellend. Der Abbrand war durch eine etwas dickere Blattader, die von Zigarrenkopf bis zum Fuß lief, leicht beeinträchtigt. Hier und da musste korregiert werden. Zudem brannte mir die Vintage 1999 etwas zu schnell runter. Hier betrug die Rauchdauer gerade mal knapp 30min. Preislich finde ich sie daher einen Tick zu teuer. Geschmacklich allerdings genau mein Fall.

Length: 10.16Diameter: 2.38
TAF
Eigener Merker: 9/10. Die Rosa Nicaragua Jalapa hat ein Deckblatt und Umblatt aus Indonesien. Die Einlage kommt aus Nicaragua. Hier handelt es sich um einen Mediumfiller mit den Maßen 4x60. Das Dwckblatt wurde sauber verarbeitet und weist eine feine Aderung auf. Die Einlage ist gleichmäßig fest gerollt und die Kappe am Zigarrenkopf wurde schön ausgeformt. Die Anilla ist eher schlicht und die Farbwahl nicht ganz optimal. Der Anschnitt mit dem Cutter war unproblematisch. Der KG ist eher dezent. Am Zigarrenfuß nimmt man fein würzigen Tabak war. Der KZ hat etwas heuiges. Der 460er Nub startet mit Aromen von Zeder, Erde und Kaffee. Leichte Bitterstoffe und ein Hauch Cremigkeit nimmt man ebenfalls wahr. Schon nach wenigen Zentimetern nimmt man eine deutlich Süße wahr die beginnt mit der Creme die Bitterstoffe zu überlagern. Die Erdigen Aromen kommen dadurch besser zur Geltung und der Stick fängt an Spaß zu machen. Die anfangs trockenen holzigen Aromen haben nun etwas von abgelagerten feuchtem Holz und Moos. Dazu gibt es hintergründig nussige Nuancen die an Walnuss erinnern. Von der Stärke her bewegt sich die Rosa Nicaragua Jalapa gerade im milden bis maximal Anfang mittelkräftigen Bereich. Nadelwald-Feeling kommt während dem 2/3 auf und ich wundere mich das dieser "kleine" Mediumfiller so viel Komplexität mitbringt. Gegen Ende nimmt die Stärke minimal zu. Fazit: Dieser 460er Shortfiller Nub hat mich echt überrascht. Nicht nur das er für einen Shortfiller extrem komplex war, sondern auch dass die Asche bis zur Hälfte stand. Kenne ich von anderen Shorfiller anders. Der Zug war zufriedenstellend. Das Rauchvolumen war auf den ersten Zentimetern etwas dürftig, steigerte sich aber Zug um Zug auf ein angenehmes Level. Der Abbrand war leicjt wellig aber absolut unkompliziert. Das Zusammenspiel er Aromen hat mir besonders gut gefallen. Besonders das feuchte Holz in Verbindung mit den Nuancen von Moos, Nadelwald und Nuss empfand ich als extrem angenehm und abgestimmt. Sehr netter Stick mit super PL. Schade das es ein Auslaufartikel ist und die anderen Formate nicht mehr verfügbar sind. Hier sollte man noch schnell zugreifen...