Cornell & Diehl Tobacco Dreams of Kadath

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Dreams of Kadath

 
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Cornell & Diehl Tabak Dreams of Kadath
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90037426
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12.06.2023
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room smell

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    Kopp Tobaccos GmbH & Co. KG, Hans-Löns-Weg 36, 25462 Rellingen, info@kopp-tobaccos.com, https://kopp-tobaccos.com

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Thorim
27.06.2024

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Thorim
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Die Novelle „The Dream-Quest of Unknown Kadath“ von H.P. Lovecraft, geschrieben 1926/27, erzählt von der Reise eines Mannes in die sogenannten Traumlande. Sein Ziel ist es, den Berg Kadath, den Rückzugsort der Großen Götter, zu finden. Während dieser Reise in den hohen Norden durchquert der Protagonist Zauberwälder, Ozeane, fliegt zu den Sternen und steigt in das unterirdische Reich der Ghoule hinab. Dem Tabak „Dreams of Kadath“ gelingt es ebenso, den Pfeifenfreund auf eine Reise zu schicken wie Lovecraft seinen Helden, daher scheint der Name mit Bedacht gewählt. Schon der Geruch des Plugs ist süß und würzig zugleich und eine dezente Aromatisierung klingt an. Am besten befüllt man einen größeren Pfeifenkopf und gibt dem Tabak etwas Platz – er neigt dazu sich noch ein wenig aufzuplustern, sobald entzündet. Der Geschmack lässt sich nicht in wenige Worte fassen, zu viel geschieht während des Raucherlebnisses. Die Aromatisierung bleibt zurückhaltend, ich würde sie als pflaumig beschreiben, irgendwie ins gärige bzw. alkoholische gehend und sie ist auch nicht in jeder “Schicht” spürbar. Ja, man bekommt den Eindruck, sich durch verschiedene Schichten zu rauchen, die sich gemächlich abwechseln. Dies ist die “Reise”, auf die man geschickt wird; mal süßlich, grasig, dann erdig, rauchig, ab und zu malzig, auch ledrig, ein Hauch Dung (im besten Sinne gemeint), plötzlich mal eine kleine pfeffrige Schärfe, dann auch mal nussig, beinah schokoladig. Die Übergänge sind hier fließend und dies alles macht den „ Kadath” zu einem außergewöhnlichen Tabak und dass man eine phantastische, beinah mystische Geschichte als Namensgeber gewählt hat, passt irgendwie. Absolut empfehlenswert. (Eine kleine Anmerkung noch zur Produktbeschreibung hier im Shop: Die Stärke würde ich nicht als “leicht”, eher als “mittel” bezeichnen; vielleicht so eine 5-6 auf einer Zehnerskala.)

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Senoritas Kistchen
25.08.2023

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Senorita
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Die Tabake von Cornell & Diehl sind hochpreisig angesetzt. In der schlanken Dose mit 57 g darf daher schon etwas erwartet werden. Ich wurde nicht enttäuscht. Beim Öffnen fand ich einen groben Plug vor, der, in festes Papier eingewickelt, die außergewöhnliche Aromatik bewahren soll. Der Plug sieht handgemacht aus, eine Qualität, die ich bislang nur von TAK aus Kiel gewohnt war. Hauch dünne Schichten locker gepresst, die Deckblätter rau und von der Fermentation der verschiedenen Tabake miteinander wie verschmolzen der Duft ist atemberaubend, säuerlich und würzig, blumig und rauchig, herb und leicht pfeffrig. Der Plug ist grob geschnitten, und braucht Sorgfalt beim abtrennen der Scheiben. Die Feuchtigkeit war hoch, so dass ich die Portion eine halbe Stunde lang habe trocknen lassen. Es empfiehlt sich ein größerer Pfeifenkopf. Dann kann die Entdeckungsreise für Gaumen und Nase starten. Es braucht ein paar Anläufe, bis die Glut steht. Die Rauchentwicklung steigert sich, das Geschmackserlebnis auch. Ein Karussell von Aromen, die im Duft schon präsent waren, legt sich auf die Zunge, das ich in dieser Vielfalt so noch nicht geschmeckt habe. Erstklassig! Der Abbrand vollzieht sich langsam, kein Saften spürbar. Das ist ein außergewöhnlicher Tabak, nicht für jeden Tag, doch für besondere Momente. Einfach probieren! Kaufempfehlung.

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Genie-sser
19.01.2026

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Tim de Tabak
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Beim ersten Schnuppern in die Dose hinein war ich ziemlich baff. Abgesehen davon, dass der fette und beinahe speckig ölig anmutende Plug-Quader auch schon ein optisches Vergnügen ist. Jedenfalls roch der Tabak auf den ersten Ruch - oder sagt man - auf den ersten Riech - exakt und zwar wirklich exakt so, wie Quitte, oder besser gesagt: wie eine Quitte, die man eben wegen ihres Wahnsinns-Aromas auf den Ofen oder die Heizung legt, damit sie dort langsam vor sich hin fault und auf diese Weise nach und nach ihren faulig ätherischen Duft in das spätherbstlich dämmrige Zimmer hinein verbreitet. Obwohl ich ein Aromatenskeptiker bin, nicht direkt ein Aromatenverächter, hatte dieser Quader damit von Anfang an meine volle Sympathie und meinen ganzen Respekt. Denn erstens war mir noch nie Quitte in dieser angefaulten fast schon alkoholisch anmutenden Präzision in einem Tabak begegnet und zweitens würde ich diesem bewussten und gewollten olfaktorischen Auftakt jede Menge Mut zusprechen. Denn angefaultes fast schon gäriges Quittenaroma ist nicht jedermanns Sache und weicht entschieden ab von allgemeiner Gefälligkeit. Wie dem auch sei, der Tabak fällt für mich mindestens ebenso exakt in einen jahreszeitlichen Stimmungs- und Genussraum, also in den ganz späten Oktober bis fast in den Dezember. Dabei widersetzt sich die bekanntlich ziemlich hartlaibige Quitte lange, sehr lange mit einer sonnengelben Farbe allen anstehenden Prozessen der Vergängnis. Beinahe trotzig und wiederständig hängt sie manchmal noch an ihrem Baum, wenn selbst die spätesten Birnen schon gefallen sind. Ihre kleine widerständige Sonne leuchtet lange sehr gelb durch finsternde Nebelabende, frühfröstelnde Matsch- und Regendüsternisse, und erst spät, sehr spät, beginnt sie ihre sehr vornehme, sehr stark duftende und allmähliche Passion der aristoktatischen Fäulnis und Verwesung. Man hatte eigentlich schon garnicht mehr damit gerechnet. Und genau diesen aromatisch sehr komplexen Prozess scheinen die Macher bei cornell und diel bewusst oder unbewusst im Konzept gehabt zu haben. Kein Obst fault schöner, keine Frucht verwest aromatischer und abwechslungsreicher als die Quitte. Aber natürlich ist Dreams of Kadath nicht platt "quitte-aromatisiert", Er bleibt von der Overtüre der ersten Flamme bis zur Finssage am Grund der Pfeife durchaus deutlich Tabak, und zwar ein durchaus kräftiger bis sehr kräftiger. Zwischendrin jedoch changiert der ganze Rauchvorgang oppulent in spätester Herbstwürzigkeit, da ist eine Art feuchtes Waldrosmarin oder ein Dämmerstundenoregano gemischt mit kokelnden Kartoffelfeuern ebenso möglich wie die Ahnung von allen möglichen Obstbränden, Birnen, Mirabellen dunklen Moosen, Torfen und Spirituosen ebenso enthalten wie die Anwesenheit von Hitze in der Kälte, Rauch im Herbst und Winter, also die Erinnerung an das Licht und die gelbe Strahligkeit der Qitte, die uns hier am Anfang ihren Duft präsentierte. Die Ätherik oder spirituosenhafte Esotherik, vermutlich durch den beigemischten Katerini-Orient, der Eindrücke passt sehr gut in die Rauhnächte, die nach Schnee und knackend harzigem Feuer gleichermaßen rufen. Und weil der Tabak ziemlich stark ist, ist sein bedächtiger Genuss nach einem fetten Weihnachtsessen auch nochmal ein Fest. Den Plug hab ich ziemlich untechnisch abgerissen und kleingerubbelt, eine halbe Stunde ablüften lassen, dann nicht allzu feste in die große Missouri-Meerschaumpfeife gestopft. Das Rauchverhalten war gut. Ob dieser Tabak gut zündet, gut durchbrennt u.s.w. ist mir sowieso ziemlich egal. Er gewinnt sogar durch gelegentliches Kaltwerden der Pfeife und dem Wiederentzünden, das eine gewisse "Süße der zweiten Flamme" nach sich zog. Der Tabak hat sowieso Langsamkeit und Zuwendung verdient. Da ich die namensgebende Geschichte der Literatur von Lovecraft nicht gelesen habe, bleibe ich bei meinem Erstaunen, wie sehr dieser Tabak die Schönheit der fruchtig ätherischen Fäulnis und Vergängnis in eine Sinfonie zu verwandeln weiß, die an Nase, Zunge und Gaumen sogleich die Wiederauferstehung zelebriert. Einzig bei der Raumnote, insbesondere für nebenstehende Nichtraucher oder unbeteiligte Zeitgenossen könnte es durchaus ambivalente Meinungen und Eindrücke geben. Insbesondere deshalb, weil die Symphonie der spätherbstlichen Fäulnis möglicherweise für Sekundär-Atmer eine andere Geschichte in einer sozusagen unzureichenden oder nur lückenhaften olfaktorischen Übersetzung erzählt. Aber das muss jeder mit seinen nahen Umstehenden selbst abgleichen.

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Tabakgenießer
08.07.2023

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anonym

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La Vida Pipetto
14.01.2026

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Andreas H.
Ein wunderbar komplexer Blend, bei dem alle Tabaksorten zum Tragen kommen, kräftig in den Aromen, vor allem nasal ein Traum, aber nicht zu stark. Eher was für erfahrene Genießer, die Raumnote scheint für viele (besonders Nicht-Raucher) nur schwer erträglich zu sein, viele meinen, die säuerlichen Noten riechen nach Erbrochenem...

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