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Dan Tobacco Treasures of Ireland Sligo Bay 50g Tin
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Sligo Bay 50g Tin
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90047996
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24.10.2025
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Aroma
4
Room fragrance
4
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Flavor Profile
Raw tobacco
room smell
Average Aroma Rating (3)
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Kleinlagel oHG, Friedrich-Silcher-Str. 2-4, 76646 Bruchsal, ohg@kleinlagel.com, https://www.kleinlagel.com
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Ratings
Price/Value
6
3 Bewertungen
Quality
8
3 Bewertungen
Strength
3
3 Bewertungen
My tobacco stash

Dr. Magill 1. Einleitung: Zu den stilleren, doch nachhaltig befriedigenden Freuden des historisch geneigten Pfeifenfreundes zählt die Hinwendung zu einem Tabak, der nicht durch modische Neuheit, sondern durch wohlbedachte, traditionsbewußte Komposition überzeugt. Der englische Lakeland-Stil, hervorgegangen aus einer Epoche, da das britische Recht lediglich natürliche Aromatisierungen gestattete, besitzt hierin besonderen kulturgeschichtlichen Reiz. Der unter der Bezeichnung Sligo Bay geführte Tabak aus dem Hause Dan Tobacco Manufacturing (DTM) zu Lauenburg scheint prima vista ein solches, seltenes Erzeugnis deutscher Provenienz darzustellen. Grundlage bildet laut Hersteller erlesener Virginia, gepreßt, gereift und sodann aufgerieben, dem florale Essenzen beigegeben sind, welche in der Lakeland-Tradition den Tabak nicht überdecken, sondern ergänzen und gleichsam adeln sollen. In welchem Maße dies hier gelang, sei im Folgenden erwogen. 2. Optik und Schnitt: Der Tabak zeigt sich in warmen, lichten Tönen von Gold bis hellem Braun, gleichmäßig aufgerieben und frei von grobem Beiwerk. Der Schnitt ist wohlabgewogen, weder zu fein noch zu derb, und erleichtert das sachgemäße Stopfen. 3. Kaltaroma: Beim Öffnen entströmt ein Duft von bemerkenswerter Fülle: Eine zart zitrische Kopfnote, gefolgt von floralen Anklängen an Rose und Lavendel, getragen von einer ganz dezent holzigen Basis. Die Komposition ruft unwillkürlich Erinnerungen an traditionelle Rasierwasser des Chypre-Charakters wach. Der eigentliche Tabakduft tritt dabei kaum hervor. 4. Rauchverlauf: Anfang: Nach dem Entzünden entfaltet sich der Rauch mild und duftreich. Die floralen Bestandteile treten sogleich mit Nachdruck hervor und legen sich wie ein dichter Schleier über den sehr zurückhaltenden, bis kaum wahrnehmbaren, tabakigen Grundton. Mitte: Im Fortgang gewinnt der Virginia etwas an Tiefe; bisweilen blitzen grasige und dörrfruchtige Süße auf. Gleichwohl bleibt die sehr eindrucksvolle Aromatisierung vorherrschend. Ende: Gegen Schluß zieht sich das zuvor üppige Parfüm etwas zurück und überläßt dem Virginia einen leicht holzigen, herben und trockenen Epilog, der weitgehend entbehrlich erscheint. 5. Abbrand und Technik: Technisch zeigt sich der Tabak zuverlässig. Er läßt sich willig entzünden, brennt gleichmäßig und verlangt nur maßvolle Aufmerksamkeit. Bei ruhigem Zug bleibt der Rauch wohltemperiert und ohne Schärfe. Die Nikotinstärke ist von moderatem bis geringem Grade. 6. Raumnote: Die Raumnote ist unverkennbar floral und von ausgeprägtem Lakeland Gepräge. Die Verbindung von Rasierwasser- und Tabakduft gemahnt an ländliche Barbierstuben vergangener Tage, in denen Handwerk und Muße bei einem Schmök einträchtig nebeneinander bestanden. 7. Vergleich und Einordnung: Im Vergleich mit dem bekannten Ennerdale Flake aus dem Hause Gawith & Hoggarth zeigt sich ein deutlicher Charakterunterschied. Jener entfaltet ein ebenso intensives Bouquet von Rose, Lavendel, Mandel und Rum, gründet jedoch auf einer kraftvollen Virginia-Burley-Basis, die aromatisch niemals verdrängt wird. Beim Sligo Bay fehlt eine solche Balance. Auch gegenüber The Eagle von Tabac Benden tritt der Unterschied hervor: Trotz üppiger, dunkler und fast schwülstig-femininer Parfümierung mit Patchouli, Veilchen, Rose und Lavendel läßt jener dank seiner robusteren Tabakgrundlage aus Virginia, Burley und Kentucky den Tabak selbst vernehmlicher sprechen und steht damit dem genuinen Lakeland-Ideal deutlich näher als der DTM Sligo Bay. 8. Eignung und Empfehlung: Empfehlenswert ist diese Mischung dem kundigen und aufgeschlossenen Raucher, der deutlich-florale Traditionen schätzt und vor ausgeprägten Erscheinungen nicht zurückschreckt. Eine eigens hierfür bestimmte Pfeife ist ratsam, da sich die Aromatik dem Holze nachhaltig einprägt. 9. Fazit: Der DTM Sligo Bay erweist sich als eigenwilliger, extremer Tabak: Stark floral im Geiste eines Chypre Rasierwassers parfümiert, mit zwar edler, doch gegen die Duftstoffe kaum durchdringender Virginia-Basis. Gleichwohl besitzt er nonkonformistische Eigenart und eine gewisse, nicht zu leugnende Anziehungskraft des Extremen. Ein unmittelbarer Vergleich mit klassischen Lakeland-Vertretern scheint mir somit nur bedingt angezeigt; vielmehr repräsentiert der Tabak wohl eine eigenständige, mir unbekannte, irische Schule (der Name weist ohnehin in diese Richtung). Eine kräftigere Tabakbasis, etwa durch Beimischung von Dark Fired Kentucky, Dark Fired Virginia, oder aber eine sparsamere Dosierung der Essenzen könnte m.E. das aromatische Gleichgewicht der Mischung fördern. Gewiß ist indes: Wer den Tobac einmal geraucht, behält sein Aroma noch geraume Zeit in Erinnerung.
25.02.2026

Dr. Magill 1. Einleitung: Zu den stilleren, doch nachhaltig befriedigenden Freuden des historisch geneigten Pfeifenfreundes zählt die Hinwendung zu einem Tabak, der nicht durch modische Neuheit, sondern durch wohlbedachte, traditionsbewußte Komposition überzeugt. Der englische Lakeland-Stil, hervorgegangen aus einer Epoche, da das britische Recht lediglich natürliche Aromatisierungen gestattete, besitzt hierin besonderen kulturgeschichtlichen Reiz. Der unter der Bezeichnung Sligo Bay geführte Tabak aus dem Hause Dan Tobacco Manufacturing (DTM) zu Lauenburg scheint prima vista ein solches, seltenes Erzeugnis deutscher Provenienz darzustellen. Grundlage bildet laut Hersteller erlesener Virginia, gepreßt, gereift und sodann aufgerieben, dem florale Essenzen beigegeben sind, welche in der Lakeland-Tradition den Tabak nicht überdecken, sondern ergänzen und gleichsam adeln sollen. In welchem Maße dies hier gelang, sei im Folgenden erwogen. 2. Optik und Schnitt: Der Tabak zeigt sich in warmen, lichten Tönen von Gold bis hellem Braun, gleichmäßig aufgerieben und frei von grobem Beiwerk. Der Schnitt ist wohlabgewogen, weder zu fein noch zu derb, und erleichtert das sachgemäße Stopfen. 3. Kaltaroma: Beim Öffnen entströmt ein Duft von bemerkenswerter Fülle: Eine zart zitrische Kopfnote, gefolgt von floralen Anklängen an Rose und Lavendel, getragen von einer ganz dezent holzigen Basis. Die Komposition ruft unwillkürlich Erinnerungen an traditionelle Rasierwasser des Chypre-Charakters wach. Der eigentliche Tabakduft tritt dabei kaum hervor. 4. Rauchverlauf: Anfang: Nach dem Entzünden entfaltet sich der Rauch mild und duftreich. Die floralen Bestandteile treten sogleich mit Nachdruck hervor und legen sich wie ein dichter Schleier über den sehr zurückhaltenden, bis kaum wahrnehmbaren, tabakigen Grundton. Mitte: Im Fortgang gewinnt der Virginia etwas an Tiefe; bisweilen blitzen grasige und dörrfruchtige Süße auf. Gleichwohl bleibt die sehr eindrucksvolle Aromatisierung vorherrschend. Ende: Gegen Schluß zieht sich das zuvor üppige Parfüm etwas zurück und überläßt dem Virginia einen leicht holzigen, herben und trockenen Epilog, der weitgehend entbehrlich erscheint. 5. Abbrand und Technik: Technisch zeigt sich der Tabak zuverlässig. Er läßt sich willig entzünden, brennt gleichmäßig und verlangt nur maßvolle Aufmerksamkeit. Bei ruhigem Zug bleibt der Rauch wohltemperiert und ohne Schärfe. Die Nikotinstärke ist von moderatem bis geringem Grade. 6. Raumnote: Die Raumnote ist unverkennbar floral und von ausgeprägtem Lakeland Gepräge. Die Verbindung von Rasierwasser- und Tabakduft gemahnt an ländliche Barbierstuben vergangener Tage, in denen Handwerk und Muße bei einem Schmök einträchtig nebeneinander bestanden. 7. Vergleich und Einordnung: Im Vergleich mit dem bekannten Ennerdale Flake aus dem Hause Gawith & Hoggarth zeigt sich ein deutlicher Charakterunterschied. Jener entfaltet ein ebenso intensives Bouquet von Rose, Lavendel, Mandel und Rum, gründet jedoch auf einer kraftvollen Virginia-Burley-Basis, die aromatisch niemals verdrängt wird. Beim Sligo Bay fehlt eine solche Balance. Auch gegenüber The Eagle von Tabac Benden tritt der Unterschied hervor: Trotz üppiger, dunkler und fast schwülstig-femininer Parfümierung mit Patchouli, Veilchen, Rose und Lavendel läßt jener dank seiner robusteren Tabakgrundlage aus Virginia, Burley und Kentucky den Tabak selbst vernehmlicher sprechen und steht damit dem genuinen Lakeland-Ideal deutlich näher als der DTM Sligo Bay. 8. Eignung und Empfehlung: Empfehlenswert ist diese Mischung dem kundigen und aufgeschlossenen Raucher, der deutlich-florale Traditionen schätzt und vor ausgeprägten Erscheinungen nicht zurückschreckt. Eine eigens hierfür bestimmte Pfeife ist ratsam, da sich die Aromatik dem Holze nachhaltig einprägt. 9. Fazit: Der DTM Sligo Bay erweist sich als eigenwilliger, extremer Tabak: Stark floral im Geiste eines Chypre Rasierwassers parfümiert, mit zwar edler, doch gegen die Duftstoffe kaum durchdringender Virginia-Basis. Gleichwohl besitzt er nonkonformistische Eigenart und eine gewisse, nicht zu leugnende Anziehungskraft des Extremen. Ein unmittelbarer Vergleich mit klassischen Lakeland-Vertretern scheint mir somit nur bedingt angezeigt; vielmehr repräsentiert der Tabak wohl eine eigenständige, mir unbekannte, irische Schule (der Name weist ohnehin in diese Richtung). Eine kräftigere Tabakbasis, etwa durch Beimischung von Dark Fired Kentucky, Dark Fired Virginia, oder aber eine sparsamere Dosierung der Essenzen könnte m.E. das aromatische Gleichgewicht der Mischung fördern. Gewiß ist indes: Wer den Tobac einmal geraucht, behält sein Aroma noch geraume Zeit in Erinnerung.
Lilaleo

anonym
Wow, Begeisterung pur für den Sligo Bay! Fangen wir beim Öffnen der Dose an: Ein super leckerer, sehr intensiver blumiger, leicht fruchtiger Duft strömt einem entgegen. Das Fruchtige erinnert mich an Orange und Erdbeere (?), das aber bitte nicht falsch verstehen: Der Tabak duftet nicht nach Orange oder Erdbeere, sondern enthält - für mein Empfinden - wirklich nur kleine Duftnoten in dieser Richtung. Ganz klar im Vordergrund steht das Florale. Blumig, etwas Rose, etwas Lavendel und etwas leicht tanniges/waldiges und das Ganze getragen von einem frischen, leicht zitursmäßigen ,,Parfum/Rassierwasser"-ähnlichen Grundaroma. All diese Aromen finden sich auch beim Rauchen, allerdings viel weniger intensiv als bei der kalten Geruchsprobe (also beim Öffnen der Dose keinen Schreck kriegen ;)). Der Tabak schmeckt beim Rauchen wunderbar ausgewogen ohne langweilig zu sein - dank der besonderen Aromatisierung - und, wie es Dan Tobacco wirklich beeindruckenderweise so gut wie immer schafft, der Tabak behält seinen Geschmack und sein Aroma bis zum Schluss. Die Verarbeitung und das Abbrandverhalten des Tabaks sind nicht gut, sondern schlichtweg perfekt! Der Tabak raucht sich kühl, brennt gleichmäßig, wird nicht bissig, sondern macht in der Pfeife einfach nur Spaß. Und leicht seitens des Nikotins ist er auch noch, also wunderbar geeignet zum gemütlichen Dahinpaffen. Der einzige kleine Minuspunkt des Sligo Bays ist, dass er ghostet, und zwar sehr! Der Tabak ist mindestens zwei Pfeifenfüllungen mit einem anderen Tabak noch deutlich wahrnehmbar. Für mich persönlich ist das allerdings kein wirklicher Minus- oder Kritikpunkt, weil mich das Ghosten eines Tabaks nicht stört und nach spätetestens drei, vier Füllungen hat es sich ja mit dem Ghosten erübrigt. Aber wen Ghosten stört, der sollte beim Sligo Bay entsprechende Maßnahmen treffen (z.B. speziell eine Pfeife nur für diesen Tabak nutzen). Aber das ist auch wirklich der einzige ,,Kritikpunkt" an diesem Tabak! Ansonsten: Sligo Bay: Ein pures Vergnügen in der Pfeife und in geschmacklicher Hinsicht ein besonderer und besonders leckerer Genuss! Ein großes, großes Kompliment an Dan Tobacco und meinerseits eine unbedingte Kaufempfehlung! Mein Pfeifenraucherherz hat der Sligo Bay im Sturm erobert!
18.12.2025

anonym
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Wow, Begeisterung pur für den Sligo Bay! Fangen wir beim Öffnen der Dose an: Ein super leckerer, sehr intensiver blumiger, leicht fruchtiger Duft strömt einem entgegen. Das Fruchtige erinnert mich an Orange und Erdbeere (?), das aber bitte nicht falsch verstehen: Der Tabak duftet nicht nach Orange oder Erdbeere, sondern enthält - für mein Empfinden - wirklich nur kleine Duftnoten in dieser Richtung. Ganz klar im Vordergrund steht das Florale. Blumig, etwas Rose, etwas Lavendel und etwas leicht tanniges/waldiges und das Ganze getragen von einem frischen, leicht zitursmäßigen ,,Parfum/Rassierwasser"-ähnlichen Grundaroma. All diese Aromen finden sich auch beim Rauchen, allerdings viel weniger intensiv als bei der kalten Geruchsprobe (also beim Öffnen der Dose keinen Schreck kriegen ;)). Der Tabak schmeckt beim Rauchen wunderbar ausgewogen ohne langweilig zu sein - dank der besonderen Aromatisierung - und, wie es Dan Tobacco wirklich beeindruckenderweise so gut wie immer schafft, der Tabak behält seinen Geschmack und sein Aroma bis zum Schluss. Die Verarbeitung und das Abbrandverhalten des Tabaks sind nicht gut, sondern schlichtweg perfekt! Der Tabak raucht sich kühl, brennt gleichmäßig, wird nicht bissig, sondern macht in der Pfeife einfach nur Spaß. Und leicht seitens des Nikotins ist er auch noch, also wunderbar geeignet zum gemütlichen Dahinpaffen. Der einzige kleine Minuspunkt des Sligo Bays ist, dass er ghostet, und zwar sehr! Der Tabak ist mindestens zwei Pfeifenfüllungen mit einem anderen Tabak noch deutlich wahrnehmbar. Für mich persönlich ist das allerdings kein wirklicher Minus- oder Kritikpunkt, weil mich das Ghosten eines Tabaks nicht stört und nach spätetestens drei, vier Füllungen hat es sich ja mit dem Ghosten erübrigt. Aber wen Ghosten stört, der sollte beim Sligo Bay entsprechende Maßnahmen treffen (z.B. speziell eine Pfeife nur für diesen Tabak nutzen). Aber das ist auch wirklich der einzige ,,Kritikpunkt" an diesem Tabak! Ansonsten: Sligo Bay: Ein pures Vergnügen in der Pfeife und in geschmacklicher Hinsicht ein besonderer und besonders leckerer Genuss! Ein großes, großes Kompliment an Dan Tobacco und meinerseits eine unbedingte Kaufempfehlung! Mein Pfeifenraucherherz hat der Sligo Bay im Sturm erobert!
aromatisierte Tabake

The Bearded Briar Der Sligo Bay von Dan Tobacco ist ein leichter, zugleich jedoch sehr ausdrucksstarker Pfeifentabak, der sich klar der klassischen Lakeland-Tradition zuordnen lässt. Die Mischung basiert auf hellen Virginias, die dem Tabak eine dezente, natürliche Süße verleihen und für eine milde, ausgewogene Grundstruktur sorgen. Die Aromatisierung ist kräftig und eindeutig lakelandtypisch. Florale, teils seifige Noten stehen deutlich im Vordergrund und gehen weit über einen bloßen Hauch hinaus. Besonders präsent ist die Geranie, begleitet von erdigen Anklängen, die stark an Patchouli erinnern. Insgesamt ruft die Aromatik deutliche Assoziationen an Rasierwasser aus alten Tagen hervor – klassisch, nostalgisch und sehr charakteristisch. In der Aromatisierung meine ich zudem eine zitrische Komponente zu schmecken, die dem ansonsten floralen Profil eine leicht frische Facette hinzufügt. Im Rauchverhalten zeigt sich der Sligo Bay äußerst angenehm und unkompliziert. Der Abbrand ist gleichmäßig und kühl, der Tabak benötigt kaum Nachzünden und bleibt durchgehend leicht, ohne Schärfe oder Zungenbiss zu entwickeln. Ein milder Virginia-Tabak mit kräftiger, traditioneller Lakeland-Aromatisierung und ausgeprägter floraler Präsenz. Aufgrund seiner intensiven Aromatik ghostet der Sligo Bay sehr stark und sollte daher bevorzugt in einer dafür vorgesehenen Pfeife geraucht werden. Ein Tabak mit hohem Wiedererkennungswert, der vor allem Liebhaber klassischer, nostalgischer Duft- und Geschmackswelten ansprechen dürfte.
21.01.2026

The Bearded Briar Der Sligo Bay von Dan Tobacco ist ein leichter, zugleich jedoch sehr ausdrucksstarker Pfeifentabak, der sich klar der klassischen Lakeland-Tradition zuordnen lässt. Die Mischung basiert auf hellen Virginias, die dem Tabak eine dezente, natürliche Süße verleihen und für eine milde, ausgewogene Grundstruktur sorgen. Die Aromatisierung ist kräftig und eindeutig lakelandtypisch. Florale, teils seifige Noten stehen deutlich im Vordergrund und gehen weit über einen bloßen Hauch hinaus. Besonders präsent ist die Geranie, begleitet von erdigen Anklängen, die stark an Patchouli erinnern. Insgesamt ruft die Aromatik deutliche Assoziationen an Rasierwasser aus alten Tagen hervor – klassisch, nostalgisch und sehr charakteristisch. In der Aromatisierung meine ich zudem eine zitrische Komponente zu schmecken, die dem ansonsten floralen Profil eine leicht frische Facette hinzufügt. Im Rauchverhalten zeigt sich der Sligo Bay äußerst angenehm und unkompliziert. Der Abbrand ist gleichmäßig und kühl, der Tabak benötigt kaum Nachzünden und bleibt durchgehend leicht, ohne Schärfe oder Zungenbiss zu entwickeln. Ein milder Virginia-Tabak mit kräftiger, traditioneller Lakeland-Aromatisierung und ausgeprägter floraler Präsenz. Aufgrund seiner intensiven Aromatik ghostet der Sligo Bay sehr stark und sollte daher bevorzugt in einer dafür vorgesehenen Pfeife geraucht werden. Ein Tabak mit hohem Wiedererkennungswert, der vor allem Liebhaber klassischer, nostalgischer Duft- und Geschmackswelten ansprechen dürfte.