St. Bruno pipe tobacco Flake 50g Pouch
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Flake 50g Pouch
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Zitrone, Lavendel, Bergamotte, Geranium - er riecht (und schmeckt) nach einem intensiven, blumig-seifigen Earl Grey Tee. Dunkle, röstige Tabakaromen sind ebenfalls deutlich wahrnehmbar.
Average Aroma Rating (11)
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Mac Baren Deutschland, Usedomstraße 7-9, 22407 Hamburg, hallo@mac-baren.com, https://mac-baren.com
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6
11 Bewertungen
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7
11 Bewertungen
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5
11 Bewertungen
Friedenspfeife

otso
Der Mac Baren St Bruno Flake wird im Pouch geliefert, das klassisch gehaltene Design gefällt mir zwar, doch leider wurde er zusätzlich in einer Plastik Schatulle verpackt was mir unnötig vorkommt. Hier wäre man besser bei der früheren Blechdose geblieben. Nach dem Öffnen findet man die Flakestreifen allesamt gleichmäßig und fein geschnitten vor, optimal zum Portionieren. Der Kaltgeruch wirkt vielschichtig, er ist würzig bis rauchig und wird getragen von süsslich floralen Tönen die an Lavendel und Bergamotte erinnern. Ob im ganzen gestopft oder aufgerubbelt, Handhabung und Abbrand des Flakes sind im Gesamten durchaus zufriedenstellend. Auch im Raucharoma finden sich vor allem die süsslich Floralen Noten wieder welche teilweise leicht seifig anmuten. Lavendel, Bergamotte und ein Hauch Citrus geben hierbei den Ton an, hinzu gesellt sich durch den Kentucky noch eine erdige Würzigkeit die dem Gesamtaroma etwas mehr Körper verleiht. Der St Bruno Flake ist ein solider Tabak der durch die Florale Aromatisierung recht natürlich rüberkommt. Es lassen sich durchaus gewisse Stunden damit verbringen die einzelnen Tönen heraus zu schmecken und wenn man Gefallen an dieser Art der Aromatisierung findet erhält man einen tollen Begleiter für viele schöne Momente.
06.03.2020

otso
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Der Mac Baren St Bruno Flake wird im Pouch geliefert, das klassisch gehaltene Design gefällt mir zwar, doch leider wurde er zusätzlich in einer Plastik Schatulle verpackt was mir unnötig vorkommt. Hier wäre man besser bei der früheren Blechdose geblieben. Nach dem Öffnen findet man die Flakestreifen allesamt gleichmäßig und fein geschnitten vor, optimal zum Portionieren. Der Kaltgeruch wirkt vielschichtig, er ist würzig bis rauchig und wird getragen von süsslich floralen Tönen die an Lavendel und Bergamotte erinnern. Ob im ganzen gestopft oder aufgerubbelt, Handhabung und Abbrand des Flakes sind im Gesamten durchaus zufriedenstellend. Auch im Raucharoma finden sich vor allem die süsslich Floralen Noten wieder welche teilweise leicht seifig anmuten. Lavendel, Bergamotte und ein Hauch Citrus geben hierbei den Ton an, hinzu gesellt sich durch den Kentucky noch eine erdige Würzigkeit die dem Gesamtaroma etwas mehr Körper verleiht. Der St Bruno Flake ist ein solider Tabak der durch die Florale Aromatisierung recht natürlich rüberkommt. Es lassen sich durchaus gewisse Stunden damit verbringen die einzelnen Tönen heraus zu schmecken und wenn man Gefallen an dieser Art der Aromatisierung findet erhält man einen tollen Begleiter für viele schöne Momente.
Pf3ifentabak

anonym Zu Recht ein Klassiker - dank Mac Baren nun endlich auch in Deutschland verfügbar. Die perfekt geschnittenen Scheiben verströmen aus der Dose einen dunklen, fruchtigen und floralen Bergamotteduft. Man möchte ihn glatt als Tee trinken. Was etwas gewöhnungsbedürftig klingt entpuppt sich als absolut cremiger, dunkler, aromatischer und würzig-voller Tabakgeschmack welcher von einer hellen Bergamottenote begleitet wird. Der Tabak ist vielschichtig, raucht sich super einfach wenn man ihn kurz antrocknet und ist zum Abend, als auch nach einem ordentlichen Frühstück ein Genuss. Er ist eher mittelstark und wird nicht langweilig.
05.02.2019

anonym Zu Recht ein Klassiker - dank Mac Baren nun endlich auch in Deutschland verfügbar. Die perfekt geschnittenen Scheiben verströmen aus der Dose einen dunklen, fruchtigen und floralen Bergamotteduft. Man möchte ihn glatt als Tee trinken. Was etwas gewöhnungsbedürftig klingt entpuppt sich als absolut cremiger, dunkler, aromatischer und würzig-voller Tabakgeschmack welcher von einer hellen Bergamottenote begleitet wird. Der Tabak ist vielschichtig, raucht sich super einfach wenn man ihn kurz antrocknet und ist zum Abend, als auch nach einem ordentlichen Frühstück ein Genuss. Er ist eher mittelstark und wird nicht langweilig.
De... Sadé's smoke

Martin De... Sadé
23.12.2023 Nicht meins. Ich schmecke nur das Geranien Aroma heraus , ja und ein wenig den Kentucky, aber die Bergamotte find ich nicht . Schmeckt wie eine Japanische Zigarette die vor Jahren mal geraucht habe , die nicht mit Tabak sondern mit Blumen Blüten gefüllt war . Mir persönlich ist der St. Bruno eine Spur zu floral. Aber dennoch ein Top Tabak , super verarbeitet da gibt es nix zu meckern aber mir schmeckt er nicht , da rauche ich lieber den The Eagle . Die Verpackung, das muss allerdings noch erwähnt werden. Ist eine absolute unnachhaltige Katastrophe, und alles andere als sinnvoll , da sollte der Hersteller sich mal ernsthaft darüber Gedanken machen. Mfg Martin De... Sadé Nachtrag: 03.10.2024 Jetzt nach fast 11 Monaten nochmals geraucht. Der Tabak hatte die ganze Zeit in einem verschlossenen Schraubglas zusammen mit einem 4g Boveda (69%) in meinem Klimaschrank gelagert. Und siehe da; er hat sich herrlich entwickelt. Super leckerer süßlich/seifiger Lakeland Tabak. Ich nehme alles vorab gesagte zurück. Außer das mit der Verpackung!!! Top Tabak Mfg Martin De... Sadé
03.10.2024

Martin De... Sadé
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23.12.2023 Nicht meins. Ich schmecke nur das Geranien Aroma heraus , ja und ein wenig den Kentucky, aber die Bergamotte find ich nicht . Schmeckt wie eine Japanische Zigarette die vor Jahren mal geraucht habe , die nicht mit Tabak sondern mit Blumen Blüten gefüllt war . Mir persönlich ist der St. Bruno eine Spur zu floral. Aber dennoch ein Top Tabak , super verarbeitet da gibt es nix zu meckern aber mir schmeckt er nicht , da rauche ich lieber den The Eagle . Die Verpackung, das muss allerdings noch erwähnt werden. Ist eine absolute unnachhaltige Katastrophe, und alles andere als sinnvoll , da sollte der Hersteller sich mal ernsthaft darüber Gedanken machen. Mfg Martin De... Sadé Nachtrag: 03.10.2024 Jetzt nach fast 11 Monaten nochmals geraucht. Der Tabak hatte die ganze Zeit in einem verschlossenen Schraubglas zusammen mit einem 4g Boveda (69%) in meinem Klimaschrank gelagert. Und siehe da; er hat sich herrlich entwickelt. Super leckerer süßlich/seifiger Lakeland Tabak. Ich nehme alles vorab gesagte zurück. Außer das mit der Verpackung!!! Top Tabak Mfg Martin De... Sadé
Karl Werners Pfeifentabak

Karl
Geraucht ab 7.9.23 / 12,20 / 50g Schön sortierte Flakestreifen im extra verschweißten Frischepack. Unter Feuer herb würzig, fruchtig, dunkel. Erwärmt kommen kräftige Bergamottnoten dazu. Insgesamt sind die vielen Noten kaum zuzuordnen. Aber lecker. Ein wunderbar spannender, herber Tabak mit vorzüglichem Abbrand. Sollte man probiert haben.
23.02.2026

Karl
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Geraucht ab 7.9.23 / 12,20 / 50g Schön sortierte Flakestreifen im extra verschweißten Frischepack. Unter Feuer herb würzig, fruchtig, dunkel. Erwärmt kommen kräftige Bergamottnoten dazu. Insgesamt sind die vielen Noten kaum zuzuordnen. Aber lecker. Ein wunderbar spannender, herber Tabak mit vorzüglichem Abbrand. Sollte man probiert haben.
Pfeifentabak aromatisch

Zarko Super Flakes. Optisch einwandfrei. Vom Geruch her fruchtig ein wenig Pflaume ein bisschen süßlich, erdig und ein Hauch von Honig und Florale Einklänge. Geschmacklich sehr vollmundig und leicht würzig. Hier und da ein wenig Zitrone sonst fruchtig aber für mich nicht definierbar. Von den floralen Noten schmecke ich beim rauchen nichts.
17.08.2021

Zarko Super Flakes. Optisch einwandfrei. Vom Geruch her fruchtig ein wenig Pflaume ein bisschen süßlich, erdig und ein Hauch von Honig und Florale Einklänge. Geschmacklich sehr vollmundig und leicht würzig. Hier und da ein wenig Zitrone sonst fruchtig aber für mich nicht definierbar. Von den floralen Noten schmecke ich beim rauchen nichts.
Senoritas Kistchen

Senorita Dieser englische Klassiker gehört in jede Tabakbar. Die Flakes kommen fein geschnitten aus dem Pouch und lassen sich fein rubbeln. Ein vielschichtiger Kaltduft nach Earl Grey, Zitrone, Malz, Honigsüße und Kräutern kommt unter Feuer und auf die Zunge genauso an, weich und cremig. Ein echter Genuss. Eine halbe Stunde an der Luft erleichtert das Anflämmen, dann glimmt St. Bruno behäbig vor sich hin und macht ordentlich cremigen Rauch. Sehr empfehlenswert mit einem Pinot Grigio, aber sicher auch zum Tee. Übrig bleibt nur staubfeine Asche. Kaufempfehlung!
18.09.2023

Senorita Dieser englische Klassiker gehört in jede Tabakbar. Die Flakes kommen fein geschnitten aus dem Pouch und lassen sich fein rubbeln. Ein vielschichtiger Kaltduft nach Earl Grey, Zitrone, Malz, Honigsüße und Kräutern kommt unter Feuer und auf die Zunge genauso an, weich und cremig. Ein echter Genuss. Eine halbe Stunde an der Luft erleichtert das Anflämmen, dann glimmt St. Bruno behäbig vor sich hin und macht ordentlich cremigen Rauch. Sehr empfehlenswert mit einem Pinot Grigio, aber sicher auch zum Tee. Übrig bleibt nur staubfeine Asche. Kaufempfehlung!
Pfeifentabake von Alex

Amandus
Update vom 09.01.23: Nach mehrmaligem Rauchen, als Flake oder gebröselt in einer kleineren Pfeife, liebe ich diesen Tabak. Mal ist er blumig, mal schokoladig und erdig. Er brennt als Flake gefaltet sehr kühl und bietet einen langen und reichhaltigen Smoke. Ich kann ihn zum Schluss durchrauchen und es entsteht eine schöne reine Asche. Für mich riecht er kalt sehr rauchig und würzig. In der Pfeife zeigt er dann die genannten Aromablitze. Ich kann ihn auf jeden Fall empfehlen.
09.01.2023

Amandus
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Update vom 09.01.23: Nach mehrmaligem Rauchen, als Flake oder gebröselt in einer kleineren Pfeife, liebe ich diesen Tabak. Mal ist er blumig, mal schokoladig und erdig. Er brennt als Flake gefaltet sehr kühl und bietet einen langen und reichhaltigen Smoke. Ich kann ihn zum Schluss durchrauchen und es entsteht eine schöne reine Asche. Für mich riecht er kalt sehr rauchig und würzig. In der Pfeife zeigt er dann die genannten Aromablitze. Ich kann ihn auf jeden Fall empfehlen.
RKS2000 Pfeifentabake

anonym
Lässt sich super knicken und falten. Im Vergleich zum RR Tabak flexibel und weich, nicht drahtig. Im Duft Geranium und Lavendel, Zitrus kommt nur manchmal im Rauch durch. Glimmt auch bei Knick & Falt gut. Deutlich weniger Aroma als beim RR, dafür mehr Kentucky, der erdig und kräftig hervortritt. Sottert beim Nachzünden und zu starkem Stopfen. Starkes Stopfen löscht die Glut. Dem Tabak Luft lassen. Hinterlässt etwas Kondensat. Für mich der Kräftigere (Kentucky- erdig, holzig, blumig-zitrisch) im Vergleich zum Erinmore (Burley- sehr nussig, Aprikose), der seinerseits, bei mir jedenfalls, mehr Nikotinwirkung zeigt. Den Vergleich der beiden kann ich aber nicht so recht nachvollziehen.
30.01.2026

anonym
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Lässt sich super knicken und falten. Im Vergleich zum RR Tabak flexibel und weich, nicht drahtig. Im Duft Geranium und Lavendel, Zitrus kommt nur manchmal im Rauch durch. Glimmt auch bei Knick & Falt gut. Deutlich weniger Aroma als beim RR, dafür mehr Kentucky, der erdig und kräftig hervortritt. Sottert beim Nachzünden und zu starkem Stopfen. Starkes Stopfen löscht die Glut. Dem Tabak Luft lassen. Hinterlässt etwas Kondensat. Für mich der Kräftigere (Kentucky- erdig, holzig, blumig-zitrisch) im Vergleich zum Erinmore (Burley- sehr nussig, Aprikose), der seinerseits, bei mir jedenfalls, mehr Nikotinwirkung zeigt. Den Vergleich der beiden kann ich aber nicht so recht nachvollziehen.
My tobacco stash

Sven
1. Einleitung: Kaum ein Tabak ist in der britischen Pfeifengeschichte so tief verwurzelt wie der St. Bruno. Er entstand im 19. Jahrhundert in den imposanten Werkhallen von Ogden’s in Liverpool. Rasch gewann der Tabak treue Anhänger, nicht zuletzt, weil er etwas Verbindendes in sich trug: Der Arbeiter nach Schichtende griff ebenso gern zu ihm wie der Buchalter im Kontor. Dieses Spannungsfeld aus Bodenständigkeit und kultivierter Raffinesse machte St. Bruno früh zu einem absoluten Klassiker. Auch wenn die Produktion im Laufe der Jahrzehnte von Ogden’s über Imperial Tobacco schließlich zu Mac Baren nach Dänemark wanderte, blieb der Kerncharakter stets erhalten: Eine kräftige, ehrliche Tabakbasis aus Virginia und Kentucky, begleitet von einer unverwechselbaren aromatischen Lakeland-Signatur, die den Tabak zugleich schlicht und erhaben erscheinen läßt. In der Flake-Ausführung kommt dieser Klassiker besonders kompakt und harmonisch zur Geltung. 2. Optik und Schnitt: Als klassischer Flake präsentiert sich St. Bruno in gleichmäßig geschnittenen, dicht gepreßten, aber noch elastischen Scheiben. Das Farbbild erscheint mir etwas dunkler als die Ready Rubbed Version: Tief schokoladenbrauner Kentucky, durchzogen von dunklem Gold und Braun der Virginias. 3. Kaltaroma: Dem geöffneten, in einem Pouch befindlichen Kunststoffcontainer entströmt ein Bouquet von unverkennbarer Eigenart, das jedoch etwas verhaltener wirkt als beim Ready Rubbed. Durch das heiße Pressen ist das Aroma offenbar noch tiefer in die Tabakstruktur eingebunden: Süße Virginia-Noten vereinen sich mit einer dunklen, beinahe erdigen Würze. Die florale Saucierung mit Anklängen von getrockneten Kräutern, Rosenwasser und einer Spur Bergamotte präsentiert sich dezent und fein nuanciert. 4. Rauchverlauf: Anfang: Nach dem Anzünden entfaltet sich eine sanfte, natürliche Virginia-Süße, die rasch von der erdigen Substanz des Kentucky gestützt wird. Die florale Saucierung von Lavendel, Rose, Bergamotte und Tonka ist zwar sofort präsent, fügt sich durch die Heißpressung jedoch zurückhaltender und weniger parfümiert ein. Der Einstieg wirkt dadurch etwas runder und gedämpfter als bei der Ready Rubbed Variante. Mitte: Im weiteren Verlauf entwickelt der Flake eine bemerkenswerte aromatische Tiefe. Die Virginias zeigen eine dunkle, honigartige bis dunkelfruchtige Süße, während der Kentucky nun kräftiger hervortritt: Erdig, nussig und mit einer edlen Ledernote gibt er dem Rauch Struktur und Gewicht. Das florale Element bleibt als feiner, verbindender Faden spürbar, tritt aber zugunsten des eigentlichen Tabakcharakters etwas in den Hintergrund. Hier zeigt der St. Bruno Flake seine ganze Stärke: Kräftig, eigenwillig englisch bei vollendeter Balance. Ende: Zum Schluß hin wird der Rauch noch würziger, dichter und kompakter. Der Kentucky dominiert das Finale mit einer ursprünglichen, „fleischigen“ Erdigkeit, während die Süße und die Saucierung nur noch als ferner Nachhall durchscheinen. Der Flake brennt sehr langsam ab und hinterläßt eine feine, dichte, grauweiße Asche. 5. Abbrand und Technik: Bedingt durch die dichte Pressung brennt der Flake ruhiger und langsamer ab als der Ready Rubbed. Je nach Präferenz (geknickt und gefaltet oder leicht aufgerieben) verlangt er etwas Sorgfalt beim Entzünden und eine geübte Hand beim Nachstopfen. Ist der Glutkegel erst einmal etabliert, belohnt der Flake mit einem extrem gelassenen, cremigen Rauchverhalten, das kaum Neigung zu Schärfe oder Zungenbiß zeigt. 6. Raumnote: Die Raumnote ist ausgeprägt und würzig-nostalgisch. Durch die zurückhaltendere florale Aromatisierung wirkt sie im Vergleich zur Ready-Rubbed-Variante etwas natürlicher und tabakbetonter, behält aber ihren unverwechselbaren, klassisch-britischen Lakeland-Charakter. 7. Fazit: Ogden’s St. Bruno Flake ist die wohl harmonischste und tabakechteste Form dieses britischen Traditionscharakters. Durch das heiße Pressen tritt das florale Aroma etwas weniger dominant auf als in der Ready Rubbed Version, wodurch die kräftige Virginia-Süße und der erdig-nussige Kentucky stärker im Vordergrund stehen. Es resultiert ein entschleunigender und alltagstauglicher Genuß mit spezieller Note: Ideal für Liebhaber klassischer Flake Pressungen, die das typische St.-Bruno-Aroma in einer etwas dezenteren Nuance bevorzugen. Persönlich gefällt mir allerdings die leider nicht mehr verfügbare Ready Rubbed Version besser.
14.09.2026

Sven
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1. Einleitung: Kaum ein Tabak ist in der britischen Pfeifengeschichte so tief verwurzelt wie der St. Bruno. Er entstand im 19. Jahrhundert in den imposanten Werkhallen von Ogden’s in Liverpool. Rasch gewann der Tabak treue Anhänger, nicht zuletzt, weil er etwas Verbindendes in sich trug: Der Arbeiter nach Schichtende griff ebenso gern zu ihm wie der Buchalter im Kontor. Dieses Spannungsfeld aus Bodenständigkeit und kultivierter Raffinesse machte St. Bruno früh zu einem absoluten Klassiker. Auch wenn die Produktion im Laufe der Jahrzehnte von Ogden’s über Imperial Tobacco schließlich zu Mac Baren nach Dänemark wanderte, blieb der Kerncharakter stets erhalten: Eine kräftige, ehrliche Tabakbasis aus Virginia und Kentucky, begleitet von einer unverwechselbaren aromatischen Lakeland-Signatur, die den Tabak zugleich schlicht und erhaben erscheinen läßt. In der Flake-Ausführung kommt dieser Klassiker besonders kompakt und harmonisch zur Geltung. 2. Optik und Schnitt: Als klassischer Flake präsentiert sich St. Bruno in gleichmäßig geschnittenen, dicht gepreßten, aber noch elastischen Scheiben. Das Farbbild erscheint mir etwas dunkler als die Ready Rubbed Version: Tief schokoladenbrauner Kentucky, durchzogen von dunklem Gold und Braun der Virginias. 3. Kaltaroma: Dem geöffneten, in einem Pouch befindlichen Kunststoffcontainer entströmt ein Bouquet von unverkennbarer Eigenart, das jedoch etwas verhaltener wirkt als beim Ready Rubbed. Durch das heiße Pressen ist das Aroma offenbar noch tiefer in die Tabakstruktur eingebunden: Süße Virginia-Noten vereinen sich mit einer dunklen, beinahe erdigen Würze. Die florale Saucierung mit Anklängen von getrockneten Kräutern, Rosenwasser und einer Spur Bergamotte präsentiert sich dezent und fein nuanciert. 4. Rauchverlauf: Anfang: Nach dem Anzünden entfaltet sich eine sanfte, natürliche Virginia-Süße, die rasch von der erdigen Substanz des Kentucky gestützt wird. Die florale Saucierung von Lavendel, Rose, Bergamotte und Tonka ist zwar sofort präsent, fügt sich durch die Heißpressung jedoch zurückhaltender und weniger parfümiert ein. Der Einstieg wirkt dadurch etwas runder und gedämpfter als bei der Ready Rubbed Variante. Mitte: Im weiteren Verlauf entwickelt der Flake eine bemerkenswerte aromatische Tiefe. Die Virginias zeigen eine dunkle, honigartige bis dunkelfruchtige Süße, während der Kentucky nun kräftiger hervortritt: Erdig, nussig und mit einer edlen Ledernote gibt er dem Rauch Struktur und Gewicht. Das florale Element bleibt als feiner, verbindender Faden spürbar, tritt aber zugunsten des eigentlichen Tabakcharakters etwas in den Hintergrund. Hier zeigt der St. Bruno Flake seine ganze Stärke: Kräftig, eigenwillig englisch bei vollendeter Balance. Ende: Zum Schluß hin wird der Rauch noch würziger, dichter und kompakter. Der Kentucky dominiert das Finale mit einer ursprünglichen, „fleischigen“ Erdigkeit, während die Süße und die Saucierung nur noch als ferner Nachhall durchscheinen. Der Flake brennt sehr langsam ab und hinterläßt eine feine, dichte, grauweiße Asche. 5. Abbrand und Technik: Bedingt durch die dichte Pressung brennt der Flake ruhiger und langsamer ab als der Ready Rubbed. Je nach Präferenz (geknickt und gefaltet oder leicht aufgerieben) verlangt er etwas Sorgfalt beim Entzünden und eine geübte Hand beim Nachstopfen. Ist der Glutkegel erst einmal etabliert, belohnt der Flake mit einem extrem gelassenen, cremigen Rauchverhalten, das kaum Neigung zu Schärfe oder Zungenbiß zeigt. 6. Raumnote: Die Raumnote ist ausgeprägt und würzig-nostalgisch. Durch die zurückhaltendere florale Aromatisierung wirkt sie im Vergleich zur Ready-Rubbed-Variante etwas natürlicher und tabakbetonter, behält aber ihren unverwechselbaren, klassisch-britischen Lakeland-Charakter. 7. Fazit: Ogden’s St. Bruno Flake ist die wohl harmonischste und tabakechteste Form dieses britischen Traditionscharakters. Durch das heiße Pressen tritt das florale Aroma etwas weniger dominant auf als in der Ready Rubbed Version, wodurch die kräftige Virginia-Süße und der erdig-nussige Kentucky stärker im Vordergrund stehen. Es resultiert ein entschleunigender und alltagstauglicher Genuß mit spezieller Note: Ideal für Liebhaber klassischer Flake Pressungen, die das typische St.-Bruno-Aroma in einer etwas dezenteren Nuance bevorzugen. Persönlich gefällt mir allerdings die leider nicht mehr verfügbare Ready Rubbed Version besser.