HU Tobacco African Line Manyara 100g Dose

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Manyara 100g Dose

 
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HU Tobacco African Line Manyara 100g Dose
24.90 € 1kg = 249.00 €
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    Manyara ist ein mittelkräftiger aber vollwürziger Blend. Firecured Virginia, kräftiger Burley, reichlich Louisiana Perique, Darkfired Kentucky als ready rubbed Flake und Ribbon Cut, Orient, sowie ein Hauch Brazil und eine Spur Latakia. Diese imposante Zutatenliste ist Garant für den sehr vielschichtigen Geschmack, der stets zwischen holzwürzigen, ledrig-süßen, erdigen, schokoladigen und ätherischen Geschmacksnoten pendelt. Der Manyara beweist aufs Trefflichste das Kentuckymischungen nicht monoton und übermäßig stark sein müssen. Ein Blend für Freunde würziger, tabakechter Mischungen die auf einen nuancierten Geschmack Wert legen.

Item number (SKU)
90022336
In the assortment since
28.03.2018
Brand
Cut
Aroma
4
Room fragrance
4
Flavouring
type
Strength
Flavor Profile
room smell

Average Aroma Rating (2)

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    Importer
    HU Tobacco, Südenstr. 20, 86756 Reimlingen, hu-tobacco@t-online.de, https://hu-tobacco.de

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Price/Value

Quality

Strength



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10.08.2026

Profilbild
Sven
1. Einleitung: HU Manyara ist eine ungewöhnlich komponierte, dunkle Mischung aus Burley, Dark Fired Virginia, Dark-Fired Kentucky, Périque, Orient, etwas Latakia und einem Anteil brasilianischen Tabaks. Im Kern verbindet sie damit die amerikanische Kentucky-Burley-Tradition mit einzelnen Elementen der klassischen englischen Schule. Der Tabak wurde 2018 in Lohmar vorgestellt und wird von Kopp, Rellingen gemischt. 2. Optik & Schnitt: Ein dunkles, abwechslungsreiches Gemenge aus Ribbon Cut und Ready Rubbed, mit auffallend dunklen Partien. Der Schnitt wirkt traditionell und handwerklich. Die Feuchtigkeit ist gut brauchbar. 3. Kaltaroma: Das Bouquet ist erdig, nussig und dunkelwürzig. Der Burley erinnert an holländischen Kakao und geröstete Nüsse, der Kentucky an verkohltes Holz. Dazu kommen ganz wenig dunkle Dörrfrucht, mutmaßlich vom Périque und Virginia. Orient und Latakia gehen im Bouquet weitestgehend unter. Der angegebene Brasiltabak war für mich nicht wahrnehmbar. 4. Rauchverlauf: Anfang: Der dominante Burley eröffnet sehr trocken mit Nuß, Erde und Kakao. Der dunkle Virginia bringt eine sehr zurückhaltende Süße hinzu, der Kentucky steuert eine trocken-holzige Räuchernote mit etwas Katenschinken und Leder bei. Mitte: Die Mischung gewinnt nun deutlich an Tiefe: Der Périque entwickelt dezente Spuren von dunkler Frucht und pfeffriger Würze, der Kentucky wird kräftiger, während der Orient mit Phantasie eine trockene, leicht florale Würze beisteuert. Der Latakia bleibt gänzlich im Hintergrund und wird vom Kentucky übertönt. Der Tabak wirkt im Mundraum deutlich adstringierend. Ende: Der Rauch wird nun noch dunkler und trockener: Erde, Holz und Umami treten noch stärker hervor, während die Virginia-Süße gänzlich zurücktritt. Der Périque blitzt noch gelegentlich pfeffrig-würzig auf und verhindert, daß der Tabak lediglich herb und erdig wirkt. Orient, Latakia und Brasiltabak gehen im organo-pleno Konzert unter. Für einen Burley-sensiblen Raucher ist dies ein kritischer Punkt. Die charakteristische, adstringierende Trockenheit und Herbe des Burley ist durchaus deutlich vorhanden. Bei langsamem Rauchen wird sie jedoch durch Kentucky, Périque und die übrigen Komponenten etwas stärker eingebunden und wirkt weniger isoliert als in der typischen amerikanischen Mischung. 5. Abbrand & Technik: HU Manyara profitiert von einer ruhigen Rauchweise. Zu schneller und heftiger Zug verstärkt die trockenen und herben Komponenten und kann insbesondere die adstringierende Seite des Burley hervorheben. Langsam geraucht brennt die Mischung wohltemperiert und entwickelt eine wesentlich bessere Differenzierung. Eine mittelgroße bis größere Pfeife erscheint mir dafür besonders geeignet. 6. Raumnote: Die Raumnote ist deutlich tabakbetont, erdig, holzig und rauchig. Kentucky und Latakia verleihen ihr eine würzige, leicht lederartige Note. Süße spielt nur eine untergeordnete Rolle. Man genießt den Tabak vorzugsweise nicht in Gesellschaft. 7. Vergleich & Einordnung: Eine unmittelbare Entsprechung aus dem klassische Dunhill-Kanon, selbst bei dessen „schwereren“ Mischungen, besitzt der HU Manyara nicht. Dunhill‘s Elizabethan Mixture ist wesentlich stärker von Virginia und Périque geprägt und wirkt dadurch heller und fruchtiger. Dunhill’s Nightcap steht dagegen viel deutlicher in der Tradition der schweren Latakia-Mixtures. Damit steht für mich HU Manyara als Chimäre zwischen amerikanischer Kentucky-Burley-Tradition und klassischer englischer Balkan-Mischung. 8. Eignung & Empfehlung: HU Manyara ist vor allem für erfahrene Pfeifenraucher interessant, die dunkle, würzige und naturbelassene Mischungen bevorzugen. Für einen Raucher, der die adstringierende Seite des Burley nicht schätzt, ist er allerdings ein Grenzfall. Die Begleittabake verleihen dem Burley deutlich mehr Tiefe und verhindern eine eindimensionale Wirkung, beseitigen dessen typische Trockenheit jedoch nicht. Gegenüber einer klassischen Virginia-Orient-Latakia-Périque-Mischung (z.B. Dunhill’s Nightcap) ist der Manyara merklich erdiger, nussiger und trockener, zugleich aber weniger latakiaorientiert. 9. Fazit: HU Manyara lebt von einer sorgfältig abgestimmten Verbindung dunkler Tabake: Burley bildet den Körper, dunkler Virginia bringt etwas dörrfruchtige Süße, Kentucky Rauch, Schinken und Holz, Périque wenig pfeffrige Würze und dunkle, vergorebe Fruchtigkeit, während Orient und Latakia möglicherweise zusätzliche Tiefe verleihen. Der brasilianische Tabak bleibt dabei gänzlich im Hintergrund. Für Burley-Liebhaber ist dies eine ausgesprochen interessante Komposition. Wer – wie ich – die adstringierende Wirkung des Burley eher kritisch beurteilt, findet hier zwar einen wesentlich komplexeren und besser eingebundenen Burley als in vielen stärker burleydominierten Mischungen, muß dessen trockene und herbe Grundnote aber akzeptieren. HU Manyara ist somit kein klassischer English Blend, sondern eine Chimäre aus amerikanischer Kentucky-Burley-Mischung und englischer Balkan-Tradition: Kräftig, trocken, würzig und komplex. Ein Tabak für den langsamen und aufmerksamen Genuß. Auf mich wirkt er zigarrig - was ich nicht so sehr schätze.

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Wald
03.06.2021

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Waldi
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Die Eigenschaften und das Aroma der Tabakmischung sind in in der Produktbeschreibung trefflich widergegeben. Geprägt ist das Aroma von Burley und Kentucky, unterstrichen durch den firecured Virginia. Damit ergibt sich eine sehr rauchige Note. Perique lässt sich im Geruch und Rauch, wenn überhaupt, nur hintergründig wahrnehmen. Wer hier nach süßem Virginia sucht, ist bei der falschen Adresse gelandet. Was die Raumnote betrifft: besser alleine rauchen. Verarbeitung, Abbrand und Preis-Leistungsverhältnis sind meiner Meinung nach völlig in Ordnung. Für mich ein interessanter Tabak mit vielen Geschmacksnuancen.

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