- Aylesham 100g Dose
- Aylesham 250g Pouch Vorratspack
- Aylesham 50g Dose
- Blackpool 100g Dose
- Botany Bay 100g Dose
- Botany Bay 250g Pouch
- Botany Bay 50g Dose
- Broadstairs 100g Dose
- Broadstairs 250g Pouch
- Broadstairs 50g Dose
- Canterbury 100g Dose
- Canterbury 250g Pouch
- Canterbury 50g Dose
- Cliftonville Flake 100g Dose
- Cliftonville Flake 250g Pouch
- Cliftonville Flake 50g Dose
- Folkestone 100g Dose
- Folkestone 250g Pouch
- Folkestone 50g Dose
- Isle of Thanet 100g Dose
- Isle of Thanet 50g Dose
- Northforeland Flake 100g Dose
- Northforeland Flake 250g Pouch
- Northforeland Flake 50g Dose
- Pink Villa 100g Dose
- River Stour 100g Dose
- St. Peter`s Flake 100g Dose
- St. Peter`s Flake 250g Pouch
- St. Peter`s Flake 50g Dose
- Stodmarsh 100g Dose
- Viking Bay Flake 100g Dose
- Viking Bay Flake 250g Pouch
- Viking Bay Flake 50g Dose
- Westgate-on-Sea 100g Dose
- Whitstable 100g Dose
- Whitstable 250g Pouch
- Whitstable 50g Dose
- Blackpool 200g Vorratsbeutel
- Limited Edition One Quid 100g
- Limited Edition Three Quid Twist 100g
- Limited Edition Two Quid Twist 100g
- Manston 100g Dose
Pipe Republic Blends Northforeland Flake 50g Dose
Exclusive
Place order
Northforeland Flake 50g Dose
Price
Amount
Unit
Wird oft zusammen bestellt
Fast schwarze, rauchig- würzige Flakeplatten und vollmundig- voluminöser Rauch, das ist der Pipe Republic Blends Northforeland Flake. Unser Virginia- Latakia Flake duftet nach Seeluft und Torffeuer. Trockener Abbrand, eher leicht bis mittelkräftig. Sehr starker Raumduft. Ein Pfeifentabak, der seinesgleichen sucht.
Item number (SKU)
90033035
In the assortment since
18.05.2022
Brand
Cut
Aroma
3
Room fragrance
3
Flavouring
type
Strength
Flavor Profile
Raw tobacco
room smell
Average Aroma Rating (1)
Manufacturer
Tabac Benden GmbH, Burghofstr. 28, 40223 Düsseldorf, Deutschland, info@cigarworld.de, https://www.cigarworld.de/service/kontakt
Importer
Tabac Benden GmbH, Burghofstr. 28, 40223 Düsseldorf, Deutschland, info@cigarworld.de, https://www.cigarworld.de/service/kontakt
Tabac Benden GmbH, Burghofstr. 28, 40223 Düsseldorf, Deutschland, info@cigarworld.de, https://www.cigarworld.de/service/kontakt
Importer
Tabac Benden GmbH, Burghofstr. 28, 40223 Düsseldorf, Deutschland, info@cigarworld.de, https://www.cigarworld.de/service/kontakt
Customers who looked at this product bought the following thereafter
Ratings
Price/Value
5
1 Bewertungen
Quality
8
1 Bewertungen
Strength
6
1 Bewertungen
My tobacco stash

Dr. Magill
1. Einleitung: Tabac Benden‘s Northforeland Flake ist bewußt in der Tradition jener klassischen englischen Flakes komponiert, in denen Latakia als dominierendes Element eingesetzt wird. Der Name verweist auf das markante Kap North Foreland an der Küste Kents – ein Sinnbild für Wind, Meer und die zuweilen rauhe Klarheit britischer Tabakkunst. Der Flake wird zuweilen als Ersatz für Germain’s Special Latakia Flake bezeichnet, ihm fehlt jedoch dessen Orienttabakanteil. Damit entsteht eine bewußt reduzierte, bipolare Mischung aus Virginia und Latakia, die den Kerncharakter des Originals aufgreift, ihn aber linearer und nüchterner interpretiert. 2. Optik & Schnitt: Die Flakes sind sauber gepreßt, von mittlerer Stärke und bemerkenswerter Gleichmäßigkeit. Farblich zeigen sich fast schwarze Latakiaanteile, mit dunkel- bis mittelbraunen Virginias durchzogen. Die Oberfläche ist trocken, matt und frei von auffälligem Glanz, was für eine traditionelle Pressung ohne Zusatz von Gummi arabicum spricht. Die stabile Darreichungsform erlaubt sowohl das „Knicken und Falten“ als auch das klassische Aufreiben. 3. Kaltaroma: Das Aroma aus der geöffneten Vakuumdose vermittelt eine klare, unaufdringliche Botschaft: Süßlich-grasig bis brotige Virginias treffen auf die trockene, ledrig-rauchige Tiefe des Latakia. Die Süße ist dezent, erinnert an helles Gebäck, Aprikosen und getrocknete Apfelschalen, der Latakia wirkt balsamisch und rauchig. Auf den Zusatz von Orienttabak oder synthetische Aromen wurde verzichtet. 4. Rauchverlauf: Anfang: Der Rauch setzt mild, rauchig und weich ein. Die Virginias eröffnen mit leicht grasiger Frische, deutlich unterlegt von einer balsamisch-rauchigen, phenolischen Latakia-Struktur. Das Gleichgewicht der Grundtabake ist nahezu perfekt. Mitte: Die phenolischen Latakia-Noten treten nun deutlicher hervor, sorgen für harzig-holzige Tiefe und voluminöse Rauchigkeit. Man wird an Torffeuer, Kamin, Tannenwald, Seebrise und altes Leder erinnert. Die Virginias halten die trockenfruchtige bis brotige Süße und grasige Frische noch aufrecht. Das Rauchbild bleibt somit relativ linear, ohne die Komplexität von Germain’s Orientanteil zu erreichen, ist aber in klarer, englischer Tradition überzeugend. Ende: Zum Schluß wird der Rauch etwas trockener, leicht nussig, erdig und holziger. Bitterkeit tritt nicht auf, der Flake bleibt aromatisch relativ stabil bis zum Schluß. 5. Abbrand & Technik: Ein kurzes Antrocknen genügt in der Regel. Richtig gestopft brennt der Flake gleichmäßig und problemlos ab. Die Asche ist hellgrau und kompakt. Nachzündungen sind selten nötig, Kondensat ist kaum vorhanden. Der Nikotingehalt erscheint moderat. 6. Raumnote: Die Raumnote ist klassisch englisch: Tabakecht, trocken, deutlich rauchig-voluminös, mit warmer, unaufdringlicher Süße. Kein aromatischer Firlefanz, aber auch keine orientalische Würze. Für den Freund englischer Tabakmischungen ist sie angenehm präsent, für Nichtraucher klar als britischer Pfeifentabak erkennbar und möglicherweise unangenehm. 7. Vergleich & Einordnung: Im Vergleich zu Germain’s Special Latakia Flake zeigt sich der Unterschied deutlich: Dort sorgt der Orientanteil für zusätzliche aromatische Dynamik, Spannung und Komplexität mit leicht säuerlichen und kräuterwürzigen bis ätherischen Nuancen. Der Northforeland Flake verzichtet bewußt darauf und zeigt mit Virginia und Latakia ein bipolares, eher lineares Rauchbild. Er wirkt dadurch als eine schlichtere und nüchternere - wenngleich nicht simplere - Interpretation des gleichen Stils. Persönlich sehe ich jedoch eine größere Nähe zu dem unglücklich benamten Samuel Gawith Balkan Flake (ebenfalls unter Verzicht auf Orient). 8. Eignung & Empfehlung: Der Northforeland Flake erscheint mir ideal für erfahrenere Pfeifenraucher, die ein ruhiges, ausgewogenes und nicht übermäßig komplexes Latakia-Erlebnis suchen. Besonders geeignet für größere Pfeifenköpfe (Dunhill 5-6), längere Rauchzeiten und kontemplative Momente wie Lektüre oder stille Abende. Er ist kein Effekttabak, sondern ein klassischer, kongenialer Begleiter zu einem „wee dram“ Islay Whisky. 9. Fazit: Tabac Benden’s Northforeland Flake ist ein traditionsbewußter, klar komponierter Virginia-Latakia-Flake. Als möglicher Ersatz für Germain’s Special Latakia Flake betrachtet, interpretiert er dessen Kerncharakter linear, nüchtern und diszipliniert, ohne jedoch den Orientanteil und dessen Komplexität zu übernehmen. Seine Stärke liegt in der Balance, der technischen Zuverlässigkeit und der ruhigen, klassischen englischen Linie.
12.01.2026

Dr. Magill
Verified purchase
1. Einleitung: Tabac Benden‘s Northforeland Flake ist bewußt in der Tradition jener klassischen englischen Flakes komponiert, in denen Latakia als dominierendes Element eingesetzt wird. Der Name verweist auf das markante Kap North Foreland an der Küste Kents – ein Sinnbild für Wind, Meer und die zuweilen rauhe Klarheit britischer Tabakkunst. Der Flake wird zuweilen als Ersatz für Germain’s Special Latakia Flake bezeichnet, ihm fehlt jedoch dessen Orienttabakanteil. Damit entsteht eine bewußt reduzierte, bipolare Mischung aus Virginia und Latakia, die den Kerncharakter des Originals aufgreift, ihn aber linearer und nüchterner interpretiert. 2. Optik & Schnitt: Die Flakes sind sauber gepreßt, von mittlerer Stärke und bemerkenswerter Gleichmäßigkeit. Farblich zeigen sich fast schwarze Latakiaanteile, mit dunkel- bis mittelbraunen Virginias durchzogen. Die Oberfläche ist trocken, matt und frei von auffälligem Glanz, was für eine traditionelle Pressung ohne Zusatz von Gummi arabicum spricht. Die stabile Darreichungsform erlaubt sowohl das „Knicken und Falten“ als auch das klassische Aufreiben. 3. Kaltaroma: Das Aroma aus der geöffneten Vakuumdose vermittelt eine klare, unaufdringliche Botschaft: Süßlich-grasig bis brotige Virginias treffen auf die trockene, ledrig-rauchige Tiefe des Latakia. Die Süße ist dezent, erinnert an helles Gebäck, Aprikosen und getrocknete Apfelschalen, der Latakia wirkt balsamisch und rauchig. Auf den Zusatz von Orienttabak oder synthetische Aromen wurde verzichtet. 4. Rauchverlauf: Anfang: Der Rauch setzt mild, rauchig und weich ein. Die Virginias eröffnen mit leicht grasiger Frische, deutlich unterlegt von einer balsamisch-rauchigen, phenolischen Latakia-Struktur. Das Gleichgewicht der Grundtabake ist nahezu perfekt. Mitte: Die phenolischen Latakia-Noten treten nun deutlicher hervor, sorgen für harzig-holzige Tiefe und voluminöse Rauchigkeit. Man wird an Torffeuer, Kamin, Tannenwald, Seebrise und altes Leder erinnert. Die Virginias halten die trockenfruchtige bis brotige Süße und grasige Frische noch aufrecht. Das Rauchbild bleibt somit relativ linear, ohne die Komplexität von Germain’s Orientanteil zu erreichen, ist aber in klarer, englischer Tradition überzeugend. Ende: Zum Schluß wird der Rauch etwas trockener, leicht nussig, erdig und holziger. Bitterkeit tritt nicht auf, der Flake bleibt aromatisch relativ stabil bis zum Schluß. 5. Abbrand & Technik: Ein kurzes Antrocknen genügt in der Regel. Richtig gestopft brennt der Flake gleichmäßig und problemlos ab. Die Asche ist hellgrau und kompakt. Nachzündungen sind selten nötig, Kondensat ist kaum vorhanden. Der Nikotingehalt erscheint moderat. 6. Raumnote: Die Raumnote ist klassisch englisch: Tabakecht, trocken, deutlich rauchig-voluminös, mit warmer, unaufdringlicher Süße. Kein aromatischer Firlefanz, aber auch keine orientalische Würze. Für den Freund englischer Tabakmischungen ist sie angenehm präsent, für Nichtraucher klar als britischer Pfeifentabak erkennbar und möglicherweise unangenehm. 7. Vergleich & Einordnung: Im Vergleich zu Germain’s Special Latakia Flake zeigt sich der Unterschied deutlich: Dort sorgt der Orientanteil für zusätzliche aromatische Dynamik, Spannung und Komplexität mit leicht säuerlichen und kräuterwürzigen bis ätherischen Nuancen. Der Northforeland Flake verzichtet bewußt darauf und zeigt mit Virginia und Latakia ein bipolares, eher lineares Rauchbild. Er wirkt dadurch als eine schlichtere und nüchternere - wenngleich nicht simplere - Interpretation des gleichen Stils. Persönlich sehe ich jedoch eine größere Nähe zu dem unglücklich benamten Samuel Gawith Balkan Flake (ebenfalls unter Verzicht auf Orient). 8. Eignung & Empfehlung: Der Northforeland Flake erscheint mir ideal für erfahrenere Pfeifenraucher, die ein ruhiges, ausgewogenes und nicht übermäßig komplexes Latakia-Erlebnis suchen. Besonders geeignet für größere Pfeifenköpfe (Dunhill 5-6), längere Rauchzeiten und kontemplative Momente wie Lektüre oder stille Abende. Er ist kein Effekttabak, sondern ein klassischer, kongenialer Begleiter zu einem „wee dram“ Islay Whisky. 9. Fazit: Tabac Benden’s Northforeland Flake ist ein traditionsbewußter, klar komponierter Virginia-Latakia-Flake. Als möglicher Ersatz für Germain’s Special Latakia Flake betrachtet, interpretiert er dessen Kerncharakter linear, nüchtern und diszipliniert, ohne jedoch den Orientanteil und dessen Komplexität zu übernehmen. Seine Stärke liegt in der Balance, der technischen Zuverlässigkeit und der ruhigen, klassischen englischen Linie.