Davidoff Winston Churchill The Late Hour Toro
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Davidoff Deutschland GmbH, Wendenstr. 377, 20537 Hamburg, Kundenservice-Deutschland@davidoff.com, www.davidoffgeneva.de
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Conan
Als erstes läßt sich zu dieser Zigarre mal eins feststellen: Optisch ist sie über jeden Zweifel erhaben. Sehr edel gestaltete, schwarz-goldene Bauchbinde die perfekt mit dem mittelbraunen, speckig-ölig glänzenden kräftigen Deckblatt harmoniert. Das Deckblatt ist eine wahre Pracht und glänzt wie das Fell eines braunen Rassepferdes. Der optische Eindruck lässt die Erwartungen an den Smoke in die Höhe schießen. Und ich kann schon vorab sagen: Man wird nicht enttäuscht! Nach einem messerscharfen Cut und gründlichem Antoasten offenbart sich vom 1. Zug an ein unglaublicher Rauchgenuß! Herrliche cremige Aromen nach süßer Nussschokolade, Zedernholz und Cappuccino bestimmen den Charakter dieser mittelkräftigen Zigarre. Würzige Röstaromen sind ebenfalls vorhanden, halten sich aber dezent im Hintergrund. Ich würde die Zigarre nicht als sehr komplex bezeichnen, aber sie überzeugt durch ihre sehr harmonische Gesamtkomposition. Einziger Kritikpunkte wäre vielleicht die recht flockige Asche, die etwas auseinander quillt und daher nicht besonders lange hält. Zugwiderstand und Rauchvolumen sind perfekt! Definitiv ein absolutes Highlight, wenn da nicht der überzogene Preis wäre, der halt einen kräftigen Aufschlag für den Markennamen mit einschließt. Insofern wird es sich bei mir eher um eine Rarität in meinem Humidor für besondere Gelegenheiten handeln. Note 9,5/10. Nachdem der Einlagetabak in Eichenfässern mit vormals Single Malt von der Speyside noch ein paar Monate reifen durfte, habe ich mir natürlich einen ebensolchen als Begleitgetränk gewählt, nämlich einen Benromach 10 Jahre. Sehr leckere Kombination!
20.02.2021

Conan
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Als erstes läßt sich zu dieser Zigarre mal eins feststellen: Optisch ist sie über jeden Zweifel erhaben. Sehr edel gestaltete, schwarz-goldene Bauchbinde die perfekt mit dem mittelbraunen, speckig-ölig glänzenden kräftigen Deckblatt harmoniert. Das Deckblatt ist eine wahre Pracht und glänzt wie das Fell eines braunen Rassepferdes. Der optische Eindruck lässt die Erwartungen an den Smoke in die Höhe schießen. Und ich kann schon vorab sagen: Man wird nicht enttäuscht! Nach einem messerscharfen Cut und gründlichem Antoasten offenbart sich vom 1. Zug an ein unglaublicher Rauchgenuß! Herrliche cremige Aromen nach süßer Nussschokolade, Zedernholz und Cappuccino bestimmen den Charakter dieser mittelkräftigen Zigarre. Würzige Röstaromen sind ebenfalls vorhanden, halten sich aber dezent im Hintergrund. Ich würde die Zigarre nicht als sehr komplex bezeichnen, aber sie überzeugt durch ihre sehr harmonische Gesamtkomposition. Einziger Kritikpunkte wäre vielleicht die recht flockige Asche, die etwas auseinander quillt und daher nicht besonders lange hält. Zugwiderstand und Rauchvolumen sind perfekt! Definitiv ein absolutes Highlight, wenn da nicht der überzogene Preis wäre, der halt einen kräftigen Aufschlag für den Markennamen mit einschließt. Insofern wird es sich bei mir eher um eine Rarität in meinem Humidor für besondere Gelegenheiten handeln. Note 9,5/10. Nachdem der Einlagetabak in Eichenfässern mit vormals Single Malt von der Speyside noch ein paar Monate reifen durfte, habe ich mir natürlich einen ebensolchen als Begleitgetränk gewählt, nämlich einen Benromach 10 Jahre. Sehr leckere Kombination!
Agent

Bukowski Die Toro ist die dritte Zigarre dieser Serie und ich kam nicht umhin, sie zu testen. Ich gebe zu, dass ich ein richtiger Fan der Late Hour Serie von Davidoff geworden bin. Auch diese Zigarre ist natürlich perfekt verarbeitet und das Deckblatt glänzt schön ölig. Sie liegt perfekt in der Hand und der Geschmack ist sensationell..... Ich könnte hier noch ewig schwärmen, halte mich jedoch kurz! Trotz des sportlichen Preises sollte sie jeder Zigarrenliebhaber unbedingt mal rauchen!!!
20.10.2020

Bukowski Die Toro ist die dritte Zigarre dieser Serie und ich kam nicht umhin, sie zu testen. Ich gebe zu, dass ich ein richtiger Fan der Late Hour Serie von Davidoff geworden bin. Auch diese Zigarre ist natürlich perfekt verarbeitet und das Deckblatt glänzt schön ölig. Sie liegt perfekt in der Hand und der Geschmack ist sensationell..... Ich könnte hier noch ewig schwärmen, halte mich jedoch kurz! Trotz des sportlichen Preises sollte sie jeder Zigarrenliebhaber unbedingt mal rauchen!!!
Maiwald

Jörg @oldmancigars
Vielleicht geht es euch auch so...es gibt Zigarren die erzählen nicht nur eine eigene Geschichte, sondern sind auch noch eng mit den eigenen Erlebnissen verknüpft. Zigarren die bei besonderen Anlässen verköstigt wurden und daher einen besonderen Stellenwert haben. Die "The late hour" ist so eine für mich! Wenn es um berühmte Zigarrenraucher geht, enthält jede Liste Sir Winston Churchill. Er war ein so begeisterter Zigarrenraucher, dass die Churchill- Größe tatsächlich nach ihm benannt wurde. Anfang 2015 veröffentlichte Davidoff eine exklusive Marke namens Winston Churchill . Aufgrund des Erfolgs der ersten Veröffentlichung fügte Davidoff eine zweite Zeile hinzu, Winston Churchill Late Hour , die nach den kleinen Stunden benannt ist, die Churchill gewöhnlich mit Schreiben und Strategisieren verbracht hat, als er durch die tückische Unsicherheit des Zweiten Weltkriegs navigierte. Warum gerade Davidoff? Davidoff-Zigarren wurden in den 1960er Jahren in Kuba von Zino Davidoff geboren, dessen in Genf ansässiger Tabakladen von einigen der größten Würdenträger des 20. Jahrhunderts besucht wurde, darunter Vladimir Lenin und Winston Churchill. Hier hatte Zino seinen ganz besonderen Stellenwert zu Winston Churchill gefunden. Deckblatt: Ecuador Habano. Umblatt: Mexiko, Ecuador. Einlage: Dominikanische Republik, Nicaragua. Die Late hour: Wollen wir wirklich bei Davidoff über Aussehen und Verarbeitung sprechen? Ich erspare mir das! Davidoff ist für mich einer der Zigarren, die mich nie in der Verarbeitung oder Qualität enttäuscht haben. Perfektion die ihre Wertigkeit bestimmt! Der Kaltgeruch des Zigarrenfußes ist blumig mit einem Hauch von Schokolade, Leder und Pfeffer. Unter Feuer: Intensive Aromen von rauchiger Eiche und schwarzem Pfeffer, begrüßen anfänglich den Gaumen, während Retronasal etwas Zitrus, mit Leder und Pfeffernoten erscheinen. Im Verlauf bildet sich bittersüße Schokolade mit einer darunter liegenden Salzigkeit, die sich auf den Lippen ablegt. Viele Gewürze und nussigen Aromen drängen ins Geschmacksbild und enden in cremiger, leicht rauchiger, samtiger Vanille. Später werden einem Erdigkeit und die leichten blumigen Noten eingespielt, deren Exitus in Holz, Zeder, Zimt und Karamell finden. Fazit: Wenn der Tag auch nicht besonders ist, mit dieser Zigarre findet er sein Highlight. Die dunklen Aromen gepaart mit der perfekten Konstruktion machen diese Davidoff zu einem exquisiten Erlebnis. Sie ist eine der Zigarren die das Herz eines Aficionados höher schlagen lässt. Und das Ganze noch verpackt in die Geschichte eines großen Mannes. Prädikat: "Besonders wertvoll"... Rauchgenuss ca.80 Minuten. Stärke: 4 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,9 von 10. Abbrand/Zug: 9,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,7 von 10.
14.02.2021

Jörg @oldmancigars
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Vielleicht geht es euch auch so...es gibt Zigarren die erzählen nicht nur eine eigene Geschichte, sondern sind auch noch eng mit den eigenen Erlebnissen verknüpft. Zigarren die bei besonderen Anlässen verköstigt wurden und daher einen besonderen Stellenwert haben. Die "The late hour" ist so eine für mich! Wenn es um berühmte Zigarrenraucher geht, enthält jede Liste Sir Winston Churchill. Er war ein so begeisterter Zigarrenraucher, dass die Churchill- Größe tatsächlich nach ihm benannt wurde. Anfang 2015 veröffentlichte Davidoff eine exklusive Marke namens Winston Churchill . Aufgrund des Erfolgs der ersten Veröffentlichung fügte Davidoff eine zweite Zeile hinzu, Winston Churchill Late Hour , die nach den kleinen Stunden benannt ist, die Churchill gewöhnlich mit Schreiben und Strategisieren verbracht hat, als er durch die tückische Unsicherheit des Zweiten Weltkriegs navigierte. Warum gerade Davidoff? Davidoff-Zigarren wurden in den 1960er Jahren in Kuba von Zino Davidoff geboren, dessen in Genf ansässiger Tabakladen von einigen der größten Würdenträger des 20. Jahrhunderts besucht wurde, darunter Vladimir Lenin und Winston Churchill. Hier hatte Zino seinen ganz besonderen Stellenwert zu Winston Churchill gefunden. Deckblatt: Ecuador Habano. Umblatt: Mexiko, Ecuador. Einlage: Dominikanische Republik, Nicaragua. Die Late hour: Wollen wir wirklich bei Davidoff über Aussehen und Verarbeitung sprechen? Ich erspare mir das! Davidoff ist für mich einer der Zigarren, die mich nie in der Verarbeitung oder Qualität enttäuscht haben. Perfektion die ihre Wertigkeit bestimmt! Der Kaltgeruch des Zigarrenfußes ist blumig mit einem Hauch von Schokolade, Leder und Pfeffer. Unter Feuer: Intensive Aromen von rauchiger Eiche und schwarzem Pfeffer, begrüßen anfänglich den Gaumen, während Retronasal etwas Zitrus, mit Leder und Pfeffernoten erscheinen. Im Verlauf bildet sich bittersüße Schokolade mit einer darunter liegenden Salzigkeit, die sich auf den Lippen ablegt. Viele Gewürze und nussigen Aromen drängen ins Geschmacksbild und enden in cremiger, leicht rauchiger, samtiger Vanille. Später werden einem Erdigkeit und die leichten blumigen Noten eingespielt, deren Exitus in Holz, Zeder, Zimt und Karamell finden. Fazit: Wenn der Tag auch nicht besonders ist, mit dieser Zigarre findet er sein Highlight. Die dunklen Aromen gepaart mit der perfekten Konstruktion machen diese Davidoff zu einem exquisiten Erlebnis. Sie ist eine der Zigarren die das Herz eines Aficionados höher schlagen lässt. Und das Ganze noch verpackt in die Geschichte eines großen Mannes. Prädikat: "Besonders wertvoll"... Rauchgenuss ca.80 Minuten. Stärke: 4 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,9 von 10. Abbrand/Zug: 9,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,7 von 10.
Tomys Lieblinge

Tomy41
Wunderschönes, glattes und ölig-glänzendes Deckblatt in schwarz-braun mit zwei sehr ansprechenden Ringen darum. Zug und Abbrand waren hervorragend, die Asche dunkel und sehr fest. Startet torfig-holzig mit einer kräftigen Prise Pfeffer und etwas Kaffee. Dazu gesellt sich schnell eine süße Würze, die im weiteren Verlauf deutlich an Kraft gewinnt. Diese kreist in der Folge um die leicht bitteren Noten von Torf, Erde und Holz. Dabei wechselt immer mal wieder die Intensität der einzelnen Bestandteile. Ab Mitte des zweiten Drittel tauchten neben Lakritz auch fruchtig-süße Spitzen auf. Zum um Ende dann sehr kräftig erdig-würzig, aber auch die torfigen, süßen und fruchtigen Noten bleiben bis zum letzten Zug spürbar. Eine großartige Zigarre, kräftig, komplex und sehr unterhaltsam, dazu hervorragend konstruiert und sehr unkompliziert zu rauchen. Mir hat sie sehr viel Spaß gemacht und ich würde sie trotz des sehr ambitionierten Preises (23,95€/03.2021) jedermann empfehlen. Rauchdauer:105min Punkte:93
10.03.2021

Tomy41
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Wunderschönes, glattes und ölig-glänzendes Deckblatt in schwarz-braun mit zwei sehr ansprechenden Ringen darum. Zug und Abbrand waren hervorragend, die Asche dunkel und sehr fest. Startet torfig-holzig mit einer kräftigen Prise Pfeffer und etwas Kaffee. Dazu gesellt sich schnell eine süße Würze, die im weiteren Verlauf deutlich an Kraft gewinnt. Diese kreist in der Folge um die leicht bitteren Noten von Torf, Erde und Holz. Dabei wechselt immer mal wieder die Intensität der einzelnen Bestandteile. Ab Mitte des zweiten Drittel tauchten neben Lakritz auch fruchtig-süße Spitzen auf. Zum um Ende dann sehr kräftig erdig-würzig, aber auch die torfigen, süßen und fruchtigen Noten bleiben bis zum letzten Zug spürbar. Eine großartige Zigarre, kräftig, komplex und sehr unterhaltsam, dazu hervorragend konstruiert und sehr unkompliziert zu rauchen. Mir hat sie sehr viel Spaß gemacht und ich würde sie trotz des sehr ambitionierten Preises (23,95€/03.2021) jedermann empfehlen. Rauchdauer:105min Punkte:93
Alles Asche jetzt

jo Die Winston Churchill The Late Hour Toro aus dem Hause Davidoff ist mit ihrem 54er Ringmaß eine mächtige Erscheinung. Das sogenannte „H… Oscuro Marron“ Deckblatt aus Ecuador hat eher eine an Mahagoni erinnernde Colorado Maduro Tönung mit einem leicht rötlichen Glanz. Diese Färbung wird sehr ansprechend hervorgehoben durch die grünlich-schwarzen und Gold gehaltenen Ringe. Das Deckblatt ist erstaunlich ölig, fühlt sich „fett“ an. Die dünnen Blattadern und der sehr präsente aber kaum spürbare Zahn geben dem Deckblatt Textur, sorgen aber nicht für Farbveränderungen. Davidoff-typisch fühlt sie sich sehr weich an, aber gleichmäßig und ja, perfekt gerollt. Der Katduft verrät Noten von Erde, dreckigem Leder, Eichenholz, dunklen Beeren und einer feinen Sherry-Süße, am Brandende ist diese Sherry-Süße noch kräftiger, mit Eiche, süßem, Kakaopulver und dunklen Beeren. Der Kaltzug ist weniger süß, trockene Noten von Kakaopulver liegen hier vor Holzkohle, Soja-Sauce, floralen Noten und ein wenig schwarzem Pfeffer. Salz bleibt auf den Lippen. Die Davidoff The Late Hour Toro lässt sich vom Feuerzeug bitten und auf die ersten Züge habe ich das Gefühl, dass nicht nur kein Rauch am Mundende ankommt, sondern sie sich auch am Brandende zu zieht, also direkt unter der Glut verhärtet. Nach ein paar Zügen löst sich das und der volle Rauch mit seiner sahnigen Textur zeigt einen medium+ Körper mit Noten von Holz und Nüssen vor Zimtsüße und schwarzem Pfeffer. Im Hintergrund finden sich Assoziationen von Soja-Sauce und im Abgang bleiben laubig-holzige Noten mit Zimt und Karamell. Retronasal finden sich kräftig blumige Noten mit mineralischer Erde und – und das ist mir so bei der Robusto nicht aufgefallen – einer ordentlichen Portion dieser muffigen, an Champignons erinnernden und für Davidoff typischen Noten, die von dem verarbeiteten Olor aus der Dom. Rep. kommen. Bei bis hierhin perfektem Zugwiderstand und immer üppiger werdendem Rauch brennt sie bisher leicht wellig ab, tendiert aber dazu, heiß und weich zu werden. Die Asche ist recht dunkel, hält fest am Zylinder. Bisher medium und medium+ wird die Winston Churchill The Late Hour Toro im 2. Drittel kräftiger, Stärke liegt nun bei medium+ und der Körper bei medium++. Das Profil verändert sich merklich, obwohl die primären Noten eigentlich dieselben bleiben. Sie verbinden sich zu einer interessanten Mixtur, die holzigen Noten werden mehr zu kokelndem, frischen Holz, die nussigen Noten erinnern mehr an Rauchmandeln und Zimt wird kräfitger und derber. Dahinter stehen vor allem floral-blumige Noten, getragen von Erde und einem Hauch feiner, beeriger Süße. Mir kommt es vor, dass die Toro die Noten des nicaraguanischen Visos, der wohl 6 Monate in Ex-Whisky-Fässern aus der Speyside ge-aged wurde, viel klarer und präsenter zeigt, als die Robusto. Vielleicht habe ich mich auch selbst verarscht, weil ich einen Speysider zu dieser Toro genossen habe. Retronasal wird der Zimt tonangebend, dahinter finde ich – leider – nur noch die muffigen Noten des Olor. Der Abbrand wird zunehmend problematisch, was auch zur Folge hat, dass der Zug um einiges fester wird und das sich zuvor steigernde Rauchvolumen abnimmt bis zu dem Punkt, dass ich mir doch das eine oder andere Mal nicht sicher bin, ob mir die Toro ausgegangen ist. Das hat leider auch Einfluss auf die Aromen, denn sie wirkt mir zunehmend flacher und trockener. Die Winston Churchill The Late Hour Toro wird vordergründig zunehmend “rauchiger”, dahinter finden sich mehr und mehr blumig-florale Noten. Retronasal kommen pfeffrige Noten hinzu, doch auch hier „stirbt“ das Profil mit dem zunehmend schwieriger werdenden Abbrand. Nach 2 Stunden und 10 Minuten habe ich dann aufgegeben. Ich kann mich nicht daran erinnern, diese Abbrand-Probleme mit der Robusto oder den anderen Toro-Exemplaren gehabt zu haben und werde der Davidoff Winston Churchill The Late Hour Toro zeitnah eine weitere Chance geben. Dieses Exemplar jedoch hat mich ziemlich enttäuscht, was vor allem an der technischen Performance lag. Das darf bei dem aufgerufenen Preis nicht passieren.
16.02.2021

jo Die Winston Churchill The Late Hour Toro aus dem Hause Davidoff ist mit ihrem 54er Ringmaß eine mächtige Erscheinung. Das sogenannte „H… Oscuro Marron“ Deckblatt aus Ecuador hat eher eine an Mahagoni erinnernde Colorado Maduro Tönung mit einem leicht rötlichen Glanz. Diese Färbung wird sehr ansprechend hervorgehoben durch die grünlich-schwarzen und Gold gehaltenen Ringe. Das Deckblatt ist erstaunlich ölig, fühlt sich „fett“ an. Die dünnen Blattadern und der sehr präsente aber kaum spürbare Zahn geben dem Deckblatt Textur, sorgen aber nicht für Farbveränderungen. Davidoff-typisch fühlt sie sich sehr weich an, aber gleichmäßig und ja, perfekt gerollt. Der Katduft verrät Noten von Erde, dreckigem Leder, Eichenholz, dunklen Beeren und einer feinen Sherry-Süße, am Brandende ist diese Sherry-Süße noch kräftiger, mit Eiche, süßem, Kakaopulver und dunklen Beeren. Der Kaltzug ist weniger süß, trockene Noten von Kakaopulver liegen hier vor Holzkohle, Soja-Sauce, floralen Noten und ein wenig schwarzem Pfeffer. Salz bleibt auf den Lippen. Die Davidoff The Late Hour Toro lässt sich vom Feuerzeug bitten und auf die ersten Züge habe ich das Gefühl, dass nicht nur kein Rauch am Mundende ankommt, sondern sie sich auch am Brandende zu zieht, also direkt unter der Glut verhärtet. Nach ein paar Zügen löst sich das und der volle Rauch mit seiner sahnigen Textur zeigt einen medium+ Körper mit Noten von Holz und Nüssen vor Zimtsüße und schwarzem Pfeffer. Im Hintergrund finden sich Assoziationen von Soja-Sauce und im Abgang bleiben laubig-holzige Noten mit Zimt und Karamell. Retronasal finden sich kräftig blumige Noten mit mineralischer Erde und – und das ist mir so bei der Robusto nicht aufgefallen – einer ordentlichen Portion dieser muffigen, an Champignons erinnernden und für Davidoff typischen Noten, die von dem verarbeiteten Olor aus der Dom. Rep. kommen. Bei bis hierhin perfektem Zugwiderstand und immer üppiger werdendem Rauch brennt sie bisher leicht wellig ab, tendiert aber dazu, heiß und weich zu werden. Die Asche ist recht dunkel, hält fest am Zylinder. Bisher medium und medium+ wird die Winston Churchill The Late Hour Toro im 2. Drittel kräftiger, Stärke liegt nun bei medium+ und der Körper bei medium++. Das Profil verändert sich merklich, obwohl die primären Noten eigentlich dieselben bleiben. Sie verbinden sich zu einer interessanten Mixtur, die holzigen Noten werden mehr zu kokelndem, frischen Holz, die nussigen Noten erinnern mehr an Rauchmandeln und Zimt wird kräfitger und derber. Dahinter stehen vor allem floral-blumige Noten, getragen von Erde und einem Hauch feiner, beeriger Süße. Mir kommt es vor, dass die Toro die Noten des nicaraguanischen Visos, der wohl 6 Monate in Ex-Whisky-Fässern aus der Speyside ge-aged wurde, viel klarer und präsenter zeigt, als die Robusto. Vielleicht habe ich mich auch selbst verarscht, weil ich einen Speysider zu dieser Toro genossen habe. Retronasal wird der Zimt tonangebend, dahinter finde ich – leider – nur noch die muffigen Noten des Olor. Der Abbrand wird zunehmend problematisch, was auch zur Folge hat, dass der Zug um einiges fester wird und das sich zuvor steigernde Rauchvolumen abnimmt bis zu dem Punkt, dass ich mir doch das eine oder andere Mal nicht sicher bin, ob mir die Toro ausgegangen ist. Das hat leider auch Einfluss auf die Aromen, denn sie wirkt mir zunehmend flacher und trockener. Die Winston Churchill The Late Hour Toro wird vordergründig zunehmend “rauchiger”, dahinter finden sich mehr und mehr blumig-florale Noten. Retronasal kommen pfeffrige Noten hinzu, doch auch hier „stirbt“ das Profil mit dem zunehmend schwieriger werdenden Abbrand. Nach 2 Stunden und 10 Minuten habe ich dann aufgegeben. Ich kann mich nicht daran erinnern, diese Abbrand-Probleme mit der Robusto oder den anderen Toro-Exemplaren gehabt zu haben und werde der Davidoff Winston Churchill The Late Hour Toro zeitnah eine weitere Chance geben. Dieses Exemplar jedoch hat mich ziemlich enttäuscht, was vor allem an der technischen Performance lag. Das darf bei dem aufgerufenen Preis nicht passieren.
Zigarren Review

Zigarren Review
Wer zur späten Stunde eine gemütliche Zigarre rauchen will ist hier falsch, sie ist ein schön würzig fruchtiges Kraftpaket. Allein das schöne Deckblatt lädt ja schön direkt ein, aber Obacht.. Schon beim pfeffrigen Kaltgeruch merkt man wohin die Reise gehen wird. Startet zunächst verhalten, dezent holzig, cremig, nussig.. Aber das verfliegt nach wenigen Minuten und die Zigarre wird ledrig und trockener, pfeffrig und scharf - mal mehr mal weniger mal kneift es im Rachen, mal auf der Zunge... Aber auch das legt sich zunächst wieder etwas und es bahnt sich feines Zedernholz an und eine gewisse Schwere in Form von dunklen Fruchtaromen steigt empor...die condega Tabake aus Nicaragua, eingelagert in Whisky Fässern, kommen nun zur Geltung.. Sie wird schön fruchtig, aber nicht süß unbedingt... Aber nach einer dreiviertel Stunde kommt die Würze und der Pfeffer deutlich wieder hervor.. Was mir gefällt die Nuss wagt sich auch wieder aus der Tür heraus. Dezent Richtung Mandel. Top . Zum Schluss nach 100 Minuten dann die Würz Explosion gepaart mit Kaffee, Erde und Toast. Top
11.02.2021

Zigarren Review
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Wer zur späten Stunde eine gemütliche Zigarre rauchen will ist hier falsch, sie ist ein schön würzig fruchtiges Kraftpaket. Allein das schöne Deckblatt lädt ja schön direkt ein, aber Obacht.. Schon beim pfeffrigen Kaltgeruch merkt man wohin die Reise gehen wird. Startet zunächst verhalten, dezent holzig, cremig, nussig.. Aber das verfliegt nach wenigen Minuten und die Zigarre wird ledrig und trockener, pfeffrig und scharf - mal mehr mal weniger mal kneift es im Rachen, mal auf der Zunge... Aber auch das legt sich zunächst wieder etwas und es bahnt sich feines Zedernholz an und eine gewisse Schwere in Form von dunklen Fruchtaromen steigt empor...die condega Tabake aus Nicaragua, eingelagert in Whisky Fässern, kommen nun zur Geltung.. Sie wird schön fruchtig, aber nicht süß unbedingt... Aber nach einer dreiviertel Stunde kommt die Würze und der Pfeffer deutlich wieder hervor.. Was mir gefällt die Nuss wagt sich auch wieder aus der Tür heraus. Dezent Richtung Mandel. Top . Zum Schluss nach 100 Minuten dann die Würz Explosion gepaart mit Kaffee, Erde und Toast. Top
Fenceline Cigars

El Cookinero
Ich habe zugegebenermaßen so meine Probleme mit den Zigarren aus dem Hause Davidoff. Zuletzt machte ich beispielsweise im vergangenen Dezember eher durchwachsene Erfahrungen mit der „Yamasa Piramides“. Sicher, die Zigarren von Davidoff sind an sich stets von allerbester Qualität und die Konstruktion der Sticks sucht seinesgleichen. Trotzdem steht das PLV meiner Auffassung nach oftmals in keinem Verhältnis zum Gebotenen. Dementsprechend skeptisch, jedoch trotzdem mit großer Vorfreude, wage ich mich heute an die „Winston Churchill The Late Hour“ im Toro-Format. Besonders gespannt bin ich auf das Ergebnis der zusätzlichen Tabakreifung für 6 Monate in Single Malt Whiskyfässern. Die Zigarre ist eine wirklich beeindruckende und sehr edle Erscheinung. Das dunkelbraune, leicht ölige Deckblatt ist eine absolute Augenweide. Ausgezeichnet verarbeitet und nahezu makellos, wird dieses von einem schmucken, perfekt passenden Zigarrenring geziert, der durch das vortreffliche Design und eine gelungene Farbwahl aus Schwarz und Gold zusätzlich hohe Wertigkeit suggeriert. Lediglich ein paar kleinere Venen durchziehen den Decker. Die Zigarre ist fest, gleichmäßig gerollt und verfügt über ein ordentliches Eigengewicht. Der Kaltgeruch gibt vorwiegend erdige, leicht holzige Noten und ein wenig Heu frei. Der Kaltzug ist blumig, leicht süßlich und ein wenig pfeffrig. Nach ausgiebiger Röstung und problemloser Zündung startet die Toro mit schön cremigen, süßlichen, schokoladigen Noten sowie einem erdigen Unterton. Feines Zedernholz entwickelt rasch Profil. Eine angenehme, leicht säuerliche Fruchtigkeit kommt auf. Entfernt entwickelt sich eine interessante malzige Würzigkeit, die von ein wenig dunklem Pfeffer und etwas Salz flankiert wird. Zum Ende des ersten Drittels entstehen wunderbar herbe Nussaromen. Wow, bereits das erste Drittel ist beeindruckend vielfältig und geschmacklich intensiv. Im zweiten Drittel vereinen sich die süßlichen, schokoladigen Aromen zusammen mit der malzigen Würzigkeit, dem Pfeffer und dem Salz zu einer wohlschmeckenden, intensiven Melange. Die säuerliche Fruchtigkeit löst sich vollständig auf. Zedernholz verbleibt präsent auf hohem Niveau. Erde schwächt sich deutlich ab. Allmählich entwickelt sich zusätzlich dunkler Kaffee von angenehmer Stärke. Der mittelgraue, stabile und saubere Aschekegel fällt erstmalig etwa zur Hälfte des Smokes. Das letzte Drittel wird insgesamt kerniger und entwickelt mehr Kraft. Die würzigen Aromen überflügeln die Süßen Aromen, die allerdings trotzdem gut wahrnehmbar existent bleiben. Dunkler Pfeffer entwickelt mehr Charakter und Intensität. Zedernholz hält sich erfreulicherweise auf hohem Niveau, wird jedoch etwas trockener. Erdaromen finden wieder verstärkt den Weg zurück in das Aromenrad. Kaffee hält sich wacker. Leider lassen die nussigen Noten etwas nach, dafür ist weit entfernt noch etwas Leder erkennbar. Ein Hauch Frucht bäumt sich nochmals auf. Die technischen Eigenschaften der Zigarre sind allesamt vorbildlich. Die Rauchentwicklung ist stark, der Abbrand unkompliziert, gerade und messerscharf. Der Zugwiderstand könnte nicht besser sein. Das Aushängeschild dieser Toro ist für mich der sehr eigenständige, intensive Geschmack der würzig-süßen Melange, die sich durch den kompletten Rauchverlauf mit wechselnder Ausprägung zieht. Ich nehme an, hier zeigt sich das lohnende Ergebnis der zusätzlichen Reifung in Whiskyfässern. Die Zigarre ist schön vollmundig und beschert einen langen Abgang. Mich hat sie durchaus gefordert, aber nicht überfordert. Ein mittelkräftiger Rauchgenuss auf hohem Niveau über gut 80 Minuten. Davidoff liefert mit dieser Toro ausgezeichnete Arbeit ab. Trotzdem empfinde ich den Preis als deutlich zu hoch gegriffen. Für Fans der Marke sicherlich ein Pflichtkauf. Für mich ein einmaliges Erlebnis, das ich in sehr guter Erinnerung behalten werde.
16.02.2021

El Cookinero
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Ich habe zugegebenermaßen so meine Probleme mit den Zigarren aus dem Hause Davidoff. Zuletzt machte ich beispielsweise im vergangenen Dezember eher durchwachsene Erfahrungen mit der „Yamasa Piramides“. Sicher, die Zigarren von Davidoff sind an sich stets von allerbester Qualität und die Konstruktion der Sticks sucht seinesgleichen. Trotzdem steht das PLV meiner Auffassung nach oftmals in keinem Verhältnis zum Gebotenen. Dementsprechend skeptisch, jedoch trotzdem mit großer Vorfreude, wage ich mich heute an die „Winston Churchill The Late Hour“ im Toro-Format. Besonders gespannt bin ich auf das Ergebnis der zusätzlichen Tabakreifung für 6 Monate in Single Malt Whiskyfässern. Die Zigarre ist eine wirklich beeindruckende und sehr edle Erscheinung. Das dunkelbraune, leicht ölige Deckblatt ist eine absolute Augenweide. Ausgezeichnet verarbeitet und nahezu makellos, wird dieses von einem schmucken, perfekt passenden Zigarrenring geziert, der durch das vortreffliche Design und eine gelungene Farbwahl aus Schwarz und Gold zusätzlich hohe Wertigkeit suggeriert. Lediglich ein paar kleinere Venen durchziehen den Decker. Die Zigarre ist fest, gleichmäßig gerollt und verfügt über ein ordentliches Eigengewicht. Der Kaltgeruch gibt vorwiegend erdige, leicht holzige Noten und ein wenig Heu frei. Der Kaltzug ist blumig, leicht süßlich und ein wenig pfeffrig. Nach ausgiebiger Röstung und problemloser Zündung startet die Toro mit schön cremigen, süßlichen, schokoladigen Noten sowie einem erdigen Unterton. Feines Zedernholz entwickelt rasch Profil. Eine angenehme, leicht säuerliche Fruchtigkeit kommt auf. Entfernt entwickelt sich eine interessante malzige Würzigkeit, die von ein wenig dunklem Pfeffer und etwas Salz flankiert wird. Zum Ende des ersten Drittels entstehen wunderbar herbe Nussaromen. Wow, bereits das erste Drittel ist beeindruckend vielfältig und geschmacklich intensiv. Im zweiten Drittel vereinen sich die süßlichen, schokoladigen Aromen zusammen mit der malzigen Würzigkeit, dem Pfeffer und dem Salz zu einer wohlschmeckenden, intensiven Melange. Die säuerliche Fruchtigkeit löst sich vollständig auf. Zedernholz verbleibt präsent auf hohem Niveau. Erde schwächt sich deutlich ab. Allmählich entwickelt sich zusätzlich dunkler Kaffee von angenehmer Stärke. Der mittelgraue, stabile und saubere Aschekegel fällt erstmalig etwa zur Hälfte des Smokes. Das letzte Drittel wird insgesamt kerniger und entwickelt mehr Kraft. Die würzigen Aromen überflügeln die Süßen Aromen, die allerdings trotzdem gut wahrnehmbar existent bleiben. Dunkler Pfeffer entwickelt mehr Charakter und Intensität. Zedernholz hält sich erfreulicherweise auf hohem Niveau, wird jedoch etwas trockener. Erdaromen finden wieder verstärkt den Weg zurück in das Aromenrad. Kaffee hält sich wacker. Leider lassen die nussigen Noten etwas nach, dafür ist weit entfernt noch etwas Leder erkennbar. Ein Hauch Frucht bäumt sich nochmals auf. Die technischen Eigenschaften der Zigarre sind allesamt vorbildlich. Die Rauchentwicklung ist stark, der Abbrand unkompliziert, gerade und messerscharf. Der Zugwiderstand könnte nicht besser sein. Das Aushängeschild dieser Toro ist für mich der sehr eigenständige, intensive Geschmack der würzig-süßen Melange, die sich durch den kompletten Rauchverlauf mit wechselnder Ausprägung zieht. Ich nehme an, hier zeigt sich das lohnende Ergebnis der zusätzlichen Reifung in Whiskyfässern. Die Zigarre ist schön vollmundig und beschert einen langen Abgang. Mich hat sie durchaus gefordert, aber nicht überfordert. Ein mittelkräftiger Rauchgenuss auf hohem Niveau über gut 80 Minuten. Davidoff liefert mit dieser Toro ausgezeichnete Arbeit ab. Trotzdem empfinde ich den Preis als deutlich zu hoch gegriffen. Für Fans der Marke sicherlich ein Pflichtkauf. Für mich ein einmaliges Erlebnis, das ich in sehr guter Erinnerung behalten werde.
Karl Werners Notitzblock

Karl
Geraucht am 13.2.21 / 23,95 Optisch wirklich toll, von vielen Kritikern mit Vorschusslorbeeren bedacht, startet sie fruchtig. Später Mandel und leichte Süße hinzu. Die Asche fällt nach 35 Minuten. Geschmacklich spielt sie mit vielen Nuancen, wobei eine Fruchtigkeit immer präsent ist. Mein Exemplar brauchte leider ab der Hälfte Abbrandhilfen. Die Rauchdauer betrug 95 Minuten. Ja, guter Geschmack. Tolle Optik. Aber für mich gibt es dabei nicht ausreichen "wow", um den exorbitanten Preis zu rechtfertigen.
15.02.2021

Karl
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Geraucht am 13.2.21 / 23,95 Optisch wirklich toll, von vielen Kritikern mit Vorschusslorbeeren bedacht, startet sie fruchtig. Später Mandel und leichte Süße hinzu. Die Asche fällt nach 35 Minuten. Geschmacklich spielt sie mit vielen Nuancen, wobei eine Fruchtigkeit immer präsent ist. Mein Exemplar brauchte leider ab der Hälfte Abbrandhilfen. Die Rauchdauer betrug 95 Minuten. Ja, guter Geschmack. Tolle Optik. Aber für mich gibt es dabei nicht ausreichen "wow", um den exorbitanten Preis zu rechtfertigen.
Lagerist

Kistenlagerung
Eine mittelkräftige Zigarre mit raffiniertem Aromenprofil. Die Verarbeitung ist überdurchschnittlich. Der Zug ist optimal; das Rauchvolumen gut; der Abbrand bildet mitunter großräumige Nischen, die sich allerdings selbst korrigieren. Das 1. Drittel bietet Leder, Holz, Pfeffer und Röstaromen. Die Struktur ist geradlinig, geschliffen und setzt punktuelle Pfefferspitzen. Im 2. Drittel entwickeln sich Tee- und süßliche Gewürznoten. Die Zigarre wird nun verspielter und variabler. Das vorwiegend herbe Spektrum wird ergänzt von einem süßlichen Kontrast. Im Hintergrund entwickeln sich subtile Nussnoten, die bis ins letzte Drittel anhalten. Keine Schärfe, keine Bitterkeit. Eine Top-Zigarre.
28.02.2021

Kistenlagerung
Verified purchase
Eine mittelkräftige Zigarre mit raffiniertem Aromenprofil. Die Verarbeitung ist überdurchschnittlich. Der Zug ist optimal; das Rauchvolumen gut; der Abbrand bildet mitunter großräumige Nischen, die sich allerdings selbst korrigieren. Das 1. Drittel bietet Leder, Holz, Pfeffer und Röstaromen. Die Struktur ist geradlinig, geschliffen und setzt punktuelle Pfefferspitzen. Im 2. Drittel entwickeln sich Tee- und süßliche Gewürznoten. Die Zigarre wird nun verspielter und variabler. Das vorwiegend herbe Spektrum wird ergänzt von einem süßlichen Kontrast. Im Hintergrund entwickeln sich subtile Nussnoten, die bis ins letzte Drittel anhalten. Keine Schärfe, keine Bitterkeit. Eine Top-Zigarre.
NicolasGuitarist

NicolasGuitarist
Würde ich einem bekannten eine perfekte Zigarre zeigen wollen, dann wäre es wohl diese. Das ist mitunter das schönste Deckblatt, welches mir je in die Finger kam. Seidig, ölig glänzend und eine Farbe die vor Eleganz nur strotzt. Dazu die sehr edle, zweifache Bauchbinde und die absolut perfekte Verarbeitung - Spannung pur! Schon gleich beim toasten und anbrennen fällt auf: Diese Zigarre braucht Aufmerksamkeit und will bewusst geraucht werden. Es brauchte schon etwas mehr Sorgfalt als bei anderen Zigarren. Gebohrt mit 7mm, geraucht in netter Gesellschaft an einem Samstagabend in der CW Lounge. Abband messerscharf, musste nichtmal gedreht werden oder korrigiert werden. Insgesamt aber 2x nachgezündet...lag aber vielleicht auch an meiner schwachen Blase an dem Abend und mehrfachen kurzen Unterbrechungen ;) Zugwiderstand schon recht kräftig, aber angenehm. Die Rauchentwicklung war mir persönlich leider zu wenig, das wäre mein einziger Kritikpunkt. Eine absolut hervorragende Zigarre, die ihren Preis an einem Tag mit Anlass gerecht ist. Sonst natürlich sehr hochpreisig.
05.07.2021

NicolasGuitarist
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Würde ich einem bekannten eine perfekte Zigarre zeigen wollen, dann wäre es wohl diese. Das ist mitunter das schönste Deckblatt, welches mir je in die Finger kam. Seidig, ölig glänzend und eine Farbe die vor Eleganz nur strotzt. Dazu die sehr edle, zweifache Bauchbinde und die absolut perfekte Verarbeitung - Spannung pur! Schon gleich beim toasten und anbrennen fällt auf: Diese Zigarre braucht Aufmerksamkeit und will bewusst geraucht werden. Es brauchte schon etwas mehr Sorgfalt als bei anderen Zigarren. Gebohrt mit 7mm, geraucht in netter Gesellschaft an einem Samstagabend in der CW Lounge. Abband messerscharf, musste nichtmal gedreht werden oder korrigiert werden. Insgesamt aber 2x nachgezündet...lag aber vielleicht auch an meiner schwachen Blase an dem Abend und mehrfachen kurzen Unterbrechungen ;) Zugwiderstand schon recht kräftig, aber angenehm. Die Rauchentwicklung war mir persönlich leider zu wenig, das wäre mein einziger Kritikpunkt. Eine absolut hervorragende Zigarre, die ihren Preis an einem Tag mit Anlass gerecht ist. Sonst natürlich sehr hochpreisig.
Tom sein Humi

Tom sein Humi
Da hält man eine fast 25€ teure Zigarre in den Händen und fragt sich, wie darf oder muss so etwas aussehen und oder sich anfühlen. Meiner Meinung nach genauso wie diese wünderschöne Toro. Allerdings gibt es Zigarren in der Preisklasse um die 10€, die ähnlich gut verarbeitet sind. Also warten wir auf die inneren Werte, der Kaltzug ist schon mal prima. Bei gutem Rauchvolumen legt sich eine angenehme holzig, ledrige Würze auf Gaumen und hintere Zunge, während in der Nase etwas Pfeffer kitzelt. Der Abbrand ist wellig und der Saum bäumt sich auf, wobei ich sie im Verlauf als mittelkräftig interessant empfinde. Es bröselt mir immer mal wieder Asche in den Schoß und das finde ich unangenehm. Naturgemäß nimmt die Kraft zu und mir schmeckt sie richtig lecker. Abschließend ist diese Toro wirklich gut, allerdings muss man den Preis dafür auch bezahlen wollen.
28.02.2021

Tom sein Humi
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Da hält man eine fast 25€ teure Zigarre in den Händen und fragt sich, wie darf oder muss so etwas aussehen und oder sich anfühlen. Meiner Meinung nach genauso wie diese wünderschöne Toro. Allerdings gibt es Zigarren in der Preisklasse um die 10€, die ähnlich gut verarbeitet sind. Also warten wir auf die inneren Werte, der Kaltzug ist schon mal prima. Bei gutem Rauchvolumen legt sich eine angenehme holzig, ledrige Würze auf Gaumen und hintere Zunge, während in der Nase etwas Pfeffer kitzelt. Der Abbrand ist wellig und der Saum bäumt sich auf, wobei ich sie im Verlauf als mittelkräftig interessant empfinde. Es bröselt mir immer mal wieder Asche in den Schoß und das finde ich unangenehm. Naturgemäß nimmt die Kraft zu und mir schmeckt sie richtig lecker. Abschließend ist diese Toro wirklich gut, allerdings muss man den Preis dafür auch bezahlen wollen.
Love a creamy smoke

anonym
Optisch natürlich eine Schönheit. Verarbeitung, Abbrand, Zugverhalten und Rauchentwicklung ebenfalls Klasse. Aber für den Preis erwarte ich nicht weniger.
Geschmacklich ist sie sehr geschliffen. Zunächst äußerst Mild und wird ab etwa der Hälfte etwas kräftiger. Zu Beginn ist sie nussig würzig. Erinnert etwas an NicNacs (Nein ich habe vor der Zigarre und auch während dessen keine Nüsse gegessen).
Der Rauch ist wirklich sehr dicht und cremig und bietet viel Holz und etwas Salz an den Lippen. Ab der Hälfte gesellt sich Leder und eine nussige Mandelsüße dazu. Aber alles immer sehr ausbalanciert.
Definitiv eine Premium Zigarre, aber geschmacklich mir zu geschliffen. Es fehlt mir bei dem Preis irgendwie der WOW Faktor. So bleibt nur der Preis negativ in Erinnerung, aber geschmacklich keine Sensation.
09.02.2021

anonym
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Optisch natürlich eine Schönheit. Verarbeitung, Abbrand, Zugverhalten und Rauchentwicklung ebenfalls Klasse. Aber für den Preis erwarte ich nicht weniger.
Geschmacklich ist sie sehr geschliffen. Zunächst äußerst Mild und wird ab etwa der Hälfte etwas kräftiger. Zu Beginn ist sie nussig würzig. Erinnert etwas an NicNacs (Nein ich habe vor der Zigarre und auch während dessen keine Nüsse gegessen).
Der Rauch ist wirklich sehr dicht und cremig und bietet viel Holz und etwas Salz an den Lippen. Ab der Hälfte gesellt sich Leder und eine nussige Mandelsüße dazu. Aber alles immer sehr ausbalanciert.
Definitiv eine Premium Zigarre, aber geschmacklich mir zu geschliffen. Es fehlt mir bei dem Preis irgendwie der WOW Faktor. So bleibt nur der Preis negativ in Erinnerung, aber geschmacklich keine Sensation.
Best of VR

VolkeR.
Die Zigarre ist sehr gut verarbeitet und mittelfest gerollt. Mit einem 54'er Ringmaß trifft sie genau meinen Geschmack, was die Dicke einer Zigarre anbelangt. Die Davidoff startet mit schokoladig-nussigen Aromen, zu denen sich auch Erde und ein wenig Kaffee und Toast gesellen. An einer Aromenarmut leidet die Winston Churchill jedenfalls nicht. Allerdings musste ich während des Rauchens 2-3 mal einen Schiefbrand korrigieren. Insgesamt ein sehr leckerer, wenn auch teurer Smoke.
23.02.2021

VolkeR.
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Die Zigarre ist sehr gut verarbeitet und mittelfest gerollt. Mit einem 54'er Ringmaß trifft sie genau meinen Geschmack, was die Dicke einer Zigarre anbelangt. Die Davidoff startet mit schokoladig-nussigen Aromen, zu denen sich auch Erde und ein wenig Kaffee und Toast gesellen. An einer Aromenarmut leidet die Winston Churchill jedenfalls nicht. Allerdings musste ich während des Rauchens 2-3 mal einen Schiefbrand korrigieren. Insgesamt ein sehr leckerer, wenn auch teurer Smoke.
Randys Humidor

Randy S.
An die Late Hour hab ich mich lange nicht getraut, da mir schon einige gesagt haben sie wäre sehr stark. Kann ich nicht bestätigen. Sicher nichts für einen Anfänger aber dennoch gut rauchbar. Die Verarbeitung ist tadellos, der Zug ist mir zu schwergängig (was aber sicher Ansichtssache ist). Für mich steht geschmacklich etwas fruchtiges (dunkle Frucht) im Vordergrund. Insgesamt eine sehr gute Zigarre. Allerdings finde ich über 30 EUR doch zu viel für eine Linie die nicht limitiert ist.
22.11.2024

Randy S.
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An die Late Hour hab ich mich lange nicht getraut, da mir schon einige gesagt haben sie wäre sehr stark. Kann ich nicht bestätigen. Sicher nichts für einen Anfänger aber dennoch gut rauchbar. Die Verarbeitung ist tadellos, der Zug ist mir zu schwergängig (was aber sicher Ansichtssache ist). Für mich steht geschmacklich etwas fruchtiges (dunkle Frucht) im Vordergrund. Insgesamt eine sehr gute Zigarre. Allerdings finde ich über 30 EUR doch zu viel für eine Linie die nicht limitiert ist.
Aventus1

Aventus Andel Top Smoke Davidoff von seiner allerbesten Seite. Eine kräftige vollaromatische Zigarre ein toller Blend. Aromen 9/10 , Stärke 7/10 Punkte 94 und jeden Cent wert.
22.10.2022

Aventus Andel Top Smoke Davidoff von seiner allerbesten Seite. Eine kräftige vollaromatische Zigarre ein toller Blend. Aromen 9/10 , Stärke 7/10 Punkte 94 und jeden Cent wert.
TAM