My Father Cigars La Promesa Robusto Grande
Place order
Robusto Grande
Price
Amount
Unit
Wird oft zusammen bestellt
Item number (SKU)
90025802
In the assortment since
06.12.2019
Brand
Fabrication
Length
5.5 inches / 13.97 cm
Flavoured
Wrapper origin
Topsheet / -leave property
Binder origin
Filler origin
Boxpressed
Tabacalera
My Father Cigars S.A. Nicaragua Nicaragua
Average Aroma Rating (13)
Importer
Kopp Tobaccos GmbH & Co. KG, Hans-Löns-Weg 36, 25462 Rellingen, info@kopp-tobaccos.com, https://kopp-tobaccos.com
Kopp Tobaccos GmbH & Co. KG, Hans-Löns-Weg 36, 25462 Rellingen, info@kopp-tobaccos.com, https://kopp-tobaccos.com
Customers who looked at this product bought the following thereafter
Ratings
Price/Value
5
13 Bewertungen
Quality
7
13 Bewertungen
Strength
4
13 Bewertungen
HumiJoe

Don Miguel
Das Deckblatt ölig, rötlich schimmernd, fein geadert, fest gerollt und schwer. Das Zugverhalten einwandfrei. Beginnt mit Holz, Kakaopulver, minimaler Süße und etwas Pfeffer. Nussakzente, dann Bitterschokolade, die Süße und der Pfeffer lassen nach. Frisches Holz, Papier und im Hintergrund Röstaromen. Kaffee und Leder, die Süße kehrt zurück. Der Zug wird fester, die Asche bricht nach ca. 3 cm. Im zweiten Drittel wird die Erde spürbar. Es folgt eine Mischung aus Holz, Süße und Creme. Im letzten Drittel kehrt der Pfeffer zurück, mit Leder und Erde ins Finale. Auf jeden Fall ein interessanter Stick. Die Verarbeitung ist sauber und wertig, mit dem für My Father bekannten Artwork.
29.02.2020

Don Miguel
Verified purchase
Das Deckblatt ölig, rötlich schimmernd, fein geadert, fest gerollt und schwer. Das Zugverhalten einwandfrei. Beginnt mit Holz, Kakaopulver, minimaler Süße und etwas Pfeffer. Nussakzente, dann Bitterschokolade, die Süße und der Pfeffer lassen nach. Frisches Holz, Papier und im Hintergrund Röstaromen. Kaffee und Leder, die Süße kehrt zurück. Der Zug wird fester, die Asche bricht nach ca. 3 cm. Im zweiten Drittel wird die Erde spürbar. Es folgt eine Mischung aus Holz, Süße und Creme. Im letzten Drittel kehrt der Pfeffer zurück, mit Leder und Erde ins Finale. Auf jeden Fall ein interessanter Stick. Die Verarbeitung ist sauber und wertig, mit dem für My Father bekannten Artwork.
Alles Asche jetzt

jo
Die My Father Cigars La Promesa Robusto Grande hat mit ihren 54x5,5 ein sehr imposantes "Robusto"-Format und ist nicht mit einem Ring verziert, sondern in solche schön verpackt. My Father Cigars macht wirklich allen was vor, wenn es um viel zu viele, viel zu große, viel zu bunte, viel zu überbordende Ringe geht. Da ist richtig was los für's Auge – und es macht Spaß. Auch auf dem Deckblatt ist viel los für's Auge. Es ist feinst gemasert von ordentlichem, recht großen Zahn und wenige klare, nicht zu prominente, mehr nobel wirkende Blattadern geben dem ansonsten gleichmäßigem Colorado-Mandelbraun ein schönes Muster. Ein klein wenig Haar rundet den Augenschmaus ab. Die Robusto Grande scheint mur extrem gut konstruiert, fühlt sich gleichmäßig rund und knochenhart an. Das Deckblatt ist rau auf den Fingerspitzen und zwar leicht ölig, doch trockener als erwartet. Kalt duftet sie nach gesalzenen Nüssen mit frisch florale Noten vor Leder und etwas Würze. Am Brandende sind die Aromen etwas kräftiger und stalliger mit mehr Würze, dahinter kommen Kaffee-/Kakaopulver und leicht blumig-heuige Noten durch. Nach etwas pfriemeligem Anschnitt kommen im Kaltzug hingegen würzig-pfeffrig-ledrig-erdige Noten durch, dahinter florale Noten und schwelendes Holz. Eine leichte Schärfe bleibt auf der Zungenspitze und den Seiten spürbar zurück, Salz und Pfeffer auf den Lippen. Man muss ein bisschen Geduld mitbringen, um sie anzuzünden, doch brennt sie einmal, dann ist sie direkt voll da. Jedoch ist wenig los: schwelendes Holz, röstige schwarze Pfefferkörner inkl. Schärfe und etwas cremiges Leder finden sich im Profil, sozusagen ein Standard-Start für eine MF. Nur langsam schleicht sich eine nussige Süße ein, die die Qualität von einem Likörchen hat, mit leicht floralen Noten und Heu. Retronasal sind kräftige Noten von Holz, Erde und röstigem Pfeffer, jedoch ohne Schärfe, zu finden. Die Schärfe liegt lange im Abgang im Mundraum, frisch, fast wie nach etwas eingelegter Jalapeno. An der Nase süßes Leder. Die nussige Süße setzt sich zunehmend durch, ohne Holz und Pfeffer zu verdrängen. Die My Father Cigars La Promesa Robusto Grande ist ab dem ersten Zug mittelkräftig mit einem Körper, den ich genau zwischen mittelkräftig und voll einstufen würde – und so bleibt sie. Zugwiderstand und Abbrand sind einfach perfekt. Der Rauch ist dicht und hat eine interessante, sahnig-flockiger Textur. Einziges Manko ist die in ihrem gleichmäßigen, fast weißen Hellgrau zwar schöne und an sich sehr feste Asche, denn sie ist extrem flakig. Im zweiten Drittel wird das Profil etwas trockener, die floralen Noten werden leicht deutlicher, die vordergründige Nuss-Likör-Süße geht zugunsten kräftig röstigem Holzkaramells zurück, das nun mit Pfeffer spielt. Retronasal wird der Pfeffer flacher, erinnert mich jetzt mehr an fermentierten Pfeffer als an gerösteten. Im letzten Drittel kommen hintergründig leicht pulverige Kakao-Noten wie von altem Kakaopulver und Kaffeesäure auf. Dazu wird es erdiger, vor allem retronasal. Noten von dezent gewürzten Kartoffelchips kommen auf, dazu hintergründig hin und wieder leichte Käse-Assoziationen. Retronasal wird es langsam floraler, die heuigen Noten werden betonter. Im letzten Drittel neigt die Robusto Grande leider zum Tunneln und damit einhergehend wird sie zunehmend bitterer und säuerlicher. Die variierte zwischen anderthalb und zwei Stunden – und die Exemplare, die länger brannten, waren auch die, die am meisten Spaß gemacht haben. Aber so richtig vom Hocker gehauen hat mich die zugegebenermaßen heiß erwartete La Promesa jetzt nicht. Ich werde ihr dennoch noch einige Chancen geben, vielleicht besser in anderen Formaten als Robusto Grande, denn so fand ich sie zwar gut, andererseits aber ist die La Promesa nach diesem Eindruck für mich weder Fisch noch Fleisch…
13.02.2020

jo
Verified purchase
Die My Father Cigars La Promesa Robusto Grande hat mit ihren 54x5,5 ein sehr imposantes "Robusto"-Format und ist nicht mit einem Ring verziert, sondern in solche schön verpackt. My Father Cigars macht wirklich allen was vor, wenn es um viel zu viele, viel zu große, viel zu bunte, viel zu überbordende Ringe geht. Da ist richtig was los für's Auge – und es macht Spaß. Auch auf dem Deckblatt ist viel los für's Auge. Es ist feinst gemasert von ordentlichem, recht großen Zahn und wenige klare, nicht zu prominente, mehr nobel wirkende Blattadern geben dem ansonsten gleichmäßigem Colorado-Mandelbraun ein schönes Muster. Ein klein wenig Haar rundet den Augenschmaus ab. Die Robusto Grande scheint mur extrem gut konstruiert, fühlt sich gleichmäßig rund und knochenhart an. Das Deckblatt ist rau auf den Fingerspitzen und zwar leicht ölig, doch trockener als erwartet. Kalt duftet sie nach gesalzenen Nüssen mit frisch florale Noten vor Leder und etwas Würze. Am Brandende sind die Aromen etwas kräftiger und stalliger mit mehr Würze, dahinter kommen Kaffee-/Kakaopulver und leicht blumig-heuige Noten durch. Nach etwas pfriemeligem Anschnitt kommen im Kaltzug hingegen würzig-pfeffrig-ledrig-erdige Noten durch, dahinter florale Noten und schwelendes Holz. Eine leichte Schärfe bleibt auf der Zungenspitze und den Seiten spürbar zurück, Salz und Pfeffer auf den Lippen. Man muss ein bisschen Geduld mitbringen, um sie anzuzünden, doch brennt sie einmal, dann ist sie direkt voll da. Jedoch ist wenig los: schwelendes Holz, röstige schwarze Pfefferkörner inkl. Schärfe und etwas cremiges Leder finden sich im Profil, sozusagen ein Standard-Start für eine MF. Nur langsam schleicht sich eine nussige Süße ein, die die Qualität von einem Likörchen hat, mit leicht floralen Noten und Heu. Retronasal sind kräftige Noten von Holz, Erde und röstigem Pfeffer, jedoch ohne Schärfe, zu finden. Die Schärfe liegt lange im Abgang im Mundraum, frisch, fast wie nach etwas eingelegter Jalapeno. An der Nase süßes Leder. Die nussige Süße setzt sich zunehmend durch, ohne Holz und Pfeffer zu verdrängen. Die My Father Cigars La Promesa Robusto Grande ist ab dem ersten Zug mittelkräftig mit einem Körper, den ich genau zwischen mittelkräftig und voll einstufen würde – und so bleibt sie. Zugwiderstand und Abbrand sind einfach perfekt. Der Rauch ist dicht und hat eine interessante, sahnig-flockiger Textur. Einziges Manko ist die in ihrem gleichmäßigen, fast weißen Hellgrau zwar schöne und an sich sehr feste Asche, denn sie ist extrem flakig. Im zweiten Drittel wird das Profil etwas trockener, die floralen Noten werden leicht deutlicher, die vordergründige Nuss-Likör-Süße geht zugunsten kräftig röstigem Holzkaramells zurück, das nun mit Pfeffer spielt. Retronasal wird der Pfeffer flacher, erinnert mich jetzt mehr an fermentierten Pfeffer als an gerösteten. Im letzten Drittel kommen hintergründig leicht pulverige Kakao-Noten wie von altem Kakaopulver und Kaffeesäure auf. Dazu wird es erdiger, vor allem retronasal. Noten von dezent gewürzten Kartoffelchips kommen auf, dazu hintergründig hin und wieder leichte Käse-Assoziationen. Retronasal wird es langsam floraler, die heuigen Noten werden betonter. Im letzten Drittel neigt die Robusto Grande leider zum Tunneln und damit einhergehend wird sie zunehmend bitterer und säuerlicher. Die variierte zwischen anderthalb und zwei Stunden – und die Exemplare, die länger brannten, waren auch die, die am meisten Spaß gemacht haben. Aber so richtig vom Hocker gehauen hat mich die zugegebenermaßen heiß erwartete La Promesa jetzt nicht. Ich werde ihr dennoch noch einige Chancen geben, vielleicht besser in anderen Formaten als Robusto Grande, denn so fand ich sie zwar gut, andererseits aber ist die La Promesa nach diesem Eindruck für mich weder Fisch noch Fleisch…
Primary

MkNemac
Sweet smelling, with a beautiful smooth wrapper. What's not to like? It burned well with nice white firm ash forming, plenty of smoke, medium strength and taste that gives me sweet notes.
31.05.2021

MkNemac
Verified purchase
Sweet smelling, with a beautiful smooth wrapper. What's not to like? It burned well with nice white firm ash forming, plenty of smoke, medium strength and taste that gives me sweet notes.
El Grindo

El Grindo 10,20 € Kurz: Erde, Zeder, Kaffee, etwas Süße, Nuss, Bittermandel, Frucht, für ein paar Züge sogar ein Hauch Zitrus und Minze. Eine schöne runde Sache. War schon mehrere Monate abgelagert. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass sie die milde Variante der My Father No 1 ist. Das Aromenspektrum ist einer D4 ähnlich. Werde ich nachbestellen.
04.10.2020

El Grindo 10,20 € Kurz: Erde, Zeder, Kaffee, etwas Süße, Nuss, Bittermandel, Frucht, für ein paar Züge sogar ein Hauch Zitrus und Minze. Eine schöne runde Sache. War schon mehrere Monate abgelagert. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass sie die milde Variante der My Father No 1 ist. Das Aromenspektrum ist einer D4 ähnlich. Werde ich nachbestellen.
Bastiano Exclusivo

El Mecanico
Die La Promesa habe ich mir gestern bei einer schönen Tasse Kaffee schmecken lassen. Die Brandannahme war leider bereits etwas ungleichmäßig, was im ersten Drittel ein wenig in Schiefbrand über ging. Der Rauch war von Anfang bis Ende sehr angenehm schwer und lieferte sogleich starke erdige Lederaromen. Ehrlich gesagt, war es für mich bis zum letzten Drittel geschmacklich nicht sehr abwechslungsreich. Dann tauchte neben Röstaromen auch eine intensive Süße auf. Die Verarbeitung ist sehr ordentlich. meiner Meinung nach, hat MF schon wesentliche bessere Serien hervorgebracht, aber das mag jeder für sich selbst beurteilen.
23.07.2020
El Mecanico
Verified purchase
Die La Promesa habe ich mir gestern bei einer schönen Tasse Kaffee schmecken lassen. Die Brandannahme war leider bereits etwas ungleichmäßig, was im ersten Drittel ein wenig in Schiefbrand über ging. Der Rauch war von Anfang bis Ende sehr angenehm schwer und lieferte sogleich starke erdige Lederaromen. Ehrlich gesagt, war es für mich bis zum letzten Drittel geschmacklich nicht sehr abwechslungsreich. Dann tauchte neben Röstaromen auch eine intensive Süße auf. Die Verarbeitung ist sehr ordentlich. meiner Meinung nach, hat MF schon wesentliche bessere Serien hervorgebracht, aber das mag jeder für sich selbst beurteilen.
Humidor Sep 21

anonym
0/1 Stück. 7 Monate im Humidor. Optik etwas rustikal. Zug ziemlich schwer. Perfec Draw korrigiert schnell den Zug. Medium to fullbody. Krin Pfeffer, keinerlei Schärfe. Ungewöhnlich für eine My Father. Schwere Eiche und kräftige Espressonoten geben den Ton an. Rauch sehr cremig mit einer leichten, fast fruchtigen Süße. Sehr langes Finish. Sehr schöner Start. Im Gegensatz zur Petit Robusto der Serie wird sie auch nach 35 Min. nicht pfeffriger. Auch im Retrohale bleibt sie supersmooth und noch cremiger. Zum Kaffee kommt nun noch dunkle Schokolade hinzu. Sehr schön. Zug wird im letzten Drittel leider unheimlich schwer. Etwas Abzug in der B-Note. 1h45Min. 8,5/10.
09.05.2026

anonym
Verified purchase
0/1 Stück. 7 Monate im Humidor. Optik etwas rustikal. Zug ziemlich schwer. Perfec Draw korrigiert schnell den Zug. Medium to fullbody. Krin Pfeffer, keinerlei Schärfe. Ungewöhnlich für eine My Father. Schwere Eiche und kräftige Espressonoten geben den Ton an. Rauch sehr cremig mit einer leichten, fast fruchtigen Süße. Sehr langes Finish. Sehr schöner Start. Im Gegensatz zur Petit Robusto der Serie wird sie auch nach 35 Min. nicht pfeffriger. Auch im Retrohale bleibt sie supersmooth und noch cremiger. Zum Kaffee kommt nun noch dunkle Schokolade hinzu. Sehr schön. Zug wird im letzten Drittel leider unheimlich schwer. Etwas Abzug in der B-Note. 1h45Min. 8,5/10.
Der Humidor von Tabakfan

Amante del Tabaco
Bei My Father Cigars bin ich mittlerweile natürlich etwas voreingenommen,... allerdings nicht ohne Grund. Einige Zigarren aus dem Hause García gehören für mich zu den besten Sticks, die ich bisher geraucht habe. Entsprechend hoch sind mittlerweile auch meine Erwartungen, wenn eine neue My Father vor mir liegt. Die La Promesa Robusto Grande schlägt dabei meiner Meinung nach einen etwas anderen Weg ein. Sie wirkt nicht ganz so brachial oder überschwänglich wie beispielsweise eine La Opulencia und auch der typische Pfeffer steht nicht permanent im Mittelpunkt. Stattdessen geht es stärker um Erde, Holz, Kaffee, Kakao, Nuss und eine schöne natürliche Süße. Die La Promesa wird in Nicaragua von der Familie García bei My Father Cigars gefertigt. Als Deckblatt kommt ein ecuadorianischer Habano Rosado Oscuro zum Einsatz. Darunter befinden sich ein nicaraguanisches Umblatt und nicaraguanische Einlagetabake. Damit kombiniert My Father ein dunkleres, aromatisches Ecuador-Deckblatt mit einem ansonsten komplett nicaraguanischen Kern. Die Robusto Grande misst 5½ × 54, besitzt also deutlich mehr Volumen als eine klassische Robusto. Das Format liegt satt in der Hand und bietet dem Blend ausreichend Platz, um sich zu entwickeln. Das Habano-Rosado-Oscuro-Deckblatt besitzt einen schönen rötlich-dunkelbraunen Farbton und einen deutlich sichtbaren öligen Schimmer. Einige Blattadern sind vorhanden, insgesamt wirkt das Deckblatt aber hochwertig und sehr ansprechend. Die Konstruktion macht den Eindruck, den ich mittlerweile von My Father erwarte: sauber gearbeitet, gleichmäßig gefüllt und qualitativ hochwertig. Und natürlich darf bei einer My Father die aufwendig gestaltete Anilla nicht fehlen. Die García-Familie fährt bei ihren Bauchbinden bekanntlich gerne etwas größer auf und auch die La Promesa macht hier keine Ausnahme. Die aufwendigen Verzierungen, Goldtöne und vielen kleinen Details sind typisch My Father und passen hervorragend zum dunklen Deckblatt. Beim Kaltgeruch nehme ich eine Mischung aus Stall, Holz beziehungsweise Baumrinde, Kaffee und würzigem Tabak wahr. Dazu kommen etwas Kakao und eine leichte Gewürznote. Gerade diese stallig-würzige Richtung kenne ich bereits von einigen anderen My-Father-Zigarren und gefällt mir persönlich ausgesprochen gut. Im Kaltzug verändert sich das Bild etwas. Hier zeigen sich Kakao, Gewürze und eine leichte florale beziehungsweise grasige Note. Dazu kommen Holz und eine feine natürliche Süße. Etwas Pfeffer kündigt bereits an, dass trotz des eher runden Profils immer noch eine My Father vor einem liegt. Nach dem Anzünden startet die La Promesa mit einer vertrauten My-Father-Grundrichtung, ohne gleich mit einem massiven Pfefferblast um die Ecke zu kommen. Holz, Erde und Kaffee bilden die Basis. Dazu kommen Kakao und schwarzer Pfeffer, der zwar vorhanden ist, sich aber nicht komplett in den Vordergrund drängt. Nach einigen Zügen entwickelt sich eine nussige Süße und der Rauch bekommt zunehmend eine schöne cremige Textur. Gerade diese Verbindung aus Kaffee, Kakao, Holz, Nuss und Süße passt ziemlich genau in mein geschmackliches Beuteschema. Zum 2/3 wird die La Promesa runder und etwas trockener. Geröstete Nüsse, Kaffee und Holz bleiben präsent, während die Süße etwas karamelliger wirkt. Erde kommt deutlicher hinzu und im Hintergrund zeigt sich etwas Leder. Der Pfeffer verliert dagegen etwas an Kraft. Für mich ist hier vor allem das Zusammenspiel aus Röstaromen, Kaffee, Nuss, Erde und Cremigkeit interessant. Die La Promesa wirkt dadurch weniger aggressiv als manche andere My Father, ohne ihren würzigen Charakter zu verlieren. Zum letzten Drittel wird die Robusto Grande wieder etwas kräftiger und dunkler. Erde und Leder gewinnen an Intensität, Kaffee entwickelt sich stärker in Richtung Espresso und aus dem Kakao wird zunehmend dunkle beziehungsweise bittere Schokolade. Auch der Pfeffer meldet sich wieder zurück. Eine leichte Süße bleibt im Hintergrund erhalten und verhindert zusammen mit der Cremigkeit, dass die dunkleren Aromen zu trocken wirken. Die My Father La Promesa Robusto Grande geht geschmacklich ziemlich genau in die Richtung, die ich bei Zigarren aus dem Hause García besonders gerne mag: Kaffee, Kakao beziehungsweise dunkle Schokolade, Erde, Holz, Nuss, Leder, Röstaromen und eine natürliche Süße. Interessant finde ich, dass sie nicht von dem typischen kräftigen My-Father-Pfeffer lebt. Stattdessen scheint die Robusto Grande runder und cremiger aufzutreten und ihre Kraft stärker aus den dunklen Kaffee-, Erd- und Holzaromen zu beziehen. Genau hier sehe ich auch den Unterschied zu einigen meiner bisherigen Favoriten. Eine La Opulencia ist für mich wesentlich facettenreicher und regelrecht ein Feuerwerk an Aromen. The Judge besitzt ebenfalls mehr Kraft und Ausdruck. Die La Promesa scheint dagegen etwas ruhiger aufzutreten und stärker auf Balance, Röstaromen und Cremigkeit zu setzen. Eine sehr leckere und interessante My Father die ich gerne wieder kaufe. Eigener Merker: 8,9/10.
05.09.2026

Amante del Tabaco
Verified purchase
Bei My Father Cigars bin ich mittlerweile natürlich etwas voreingenommen,... allerdings nicht ohne Grund. Einige Zigarren aus dem Hause García gehören für mich zu den besten Sticks, die ich bisher geraucht habe. Entsprechend hoch sind mittlerweile auch meine Erwartungen, wenn eine neue My Father vor mir liegt. Die La Promesa Robusto Grande schlägt dabei meiner Meinung nach einen etwas anderen Weg ein. Sie wirkt nicht ganz so brachial oder überschwänglich wie beispielsweise eine La Opulencia und auch der typische Pfeffer steht nicht permanent im Mittelpunkt. Stattdessen geht es stärker um Erde, Holz, Kaffee, Kakao, Nuss und eine schöne natürliche Süße. Die La Promesa wird in Nicaragua von der Familie García bei My Father Cigars gefertigt. Als Deckblatt kommt ein ecuadorianischer Habano Rosado Oscuro zum Einsatz. Darunter befinden sich ein nicaraguanisches Umblatt und nicaraguanische Einlagetabake. Damit kombiniert My Father ein dunkleres, aromatisches Ecuador-Deckblatt mit einem ansonsten komplett nicaraguanischen Kern. Die Robusto Grande misst 5½ × 54, besitzt also deutlich mehr Volumen als eine klassische Robusto. Das Format liegt satt in der Hand und bietet dem Blend ausreichend Platz, um sich zu entwickeln. Das Habano-Rosado-Oscuro-Deckblatt besitzt einen schönen rötlich-dunkelbraunen Farbton und einen deutlich sichtbaren öligen Schimmer. Einige Blattadern sind vorhanden, insgesamt wirkt das Deckblatt aber hochwertig und sehr ansprechend. Die Konstruktion macht den Eindruck, den ich mittlerweile von My Father erwarte: sauber gearbeitet, gleichmäßig gefüllt und qualitativ hochwertig. Und natürlich darf bei einer My Father die aufwendig gestaltete Anilla nicht fehlen. Die García-Familie fährt bei ihren Bauchbinden bekanntlich gerne etwas größer auf und auch die La Promesa macht hier keine Ausnahme. Die aufwendigen Verzierungen, Goldtöne und vielen kleinen Details sind typisch My Father und passen hervorragend zum dunklen Deckblatt. Beim Kaltgeruch nehme ich eine Mischung aus Stall, Holz beziehungsweise Baumrinde, Kaffee und würzigem Tabak wahr. Dazu kommen etwas Kakao und eine leichte Gewürznote. Gerade diese stallig-würzige Richtung kenne ich bereits von einigen anderen My-Father-Zigarren und gefällt mir persönlich ausgesprochen gut. Im Kaltzug verändert sich das Bild etwas. Hier zeigen sich Kakao, Gewürze und eine leichte florale beziehungsweise grasige Note. Dazu kommen Holz und eine feine natürliche Süße. Etwas Pfeffer kündigt bereits an, dass trotz des eher runden Profils immer noch eine My Father vor einem liegt. Nach dem Anzünden startet die La Promesa mit einer vertrauten My-Father-Grundrichtung, ohne gleich mit einem massiven Pfefferblast um die Ecke zu kommen. Holz, Erde und Kaffee bilden die Basis. Dazu kommen Kakao und schwarzer Pfeffer, der zwar vorhanden ist, sich aber nicht komplett in den Vordergrund drängt. Nach einigen Zügen entwickelt sich eine nussige Süße und der Rauch bekommt zunehmend eine schöne cremige Textur. Gerade diese Verbindung aus Kaffee, Kakao, Holz, Nuss und Süße passt ziemlich genau in mein geschmackliches Beuteschema. Zum 2/3 wird die La Promesa runder und etwas trockener. Geröstete Nüsse, Kaffee und Holz bleiben präsent, während die Süße etwas karamelliger wirkt. Erde kommt deutlicher hinzu und im Hintergrund zeigt sich etwas Leder. Der Pfeffer verliert dagegen etwas an Kraft. Für mich ist hier vor allem das Zusammenspiel aus Röstaromen, Kaffee, Nuss, Erde und Cremigkeit interessant. Die La Promesa wirkt dadurch weniger aggressiv als manche andere My Father, ohne ihren würzigen Charakter zu verlieren. Zum letzten Drittel wird die Robusto Grande wieder etwas kräftiger und dunkler. Erde und Leder gewinnen an Intensität, Kaffee entwickelt sich stärker in Richtung Espresso und aus dem Kakao wird zunehmend dunkle beziehungsweise bittere Schokolade. Auch der Pfeffer meldet sich wieder zurück. Eine leichte Süße bleibt im Hintergrund erhalten und verhindert zusammen mit der Cremigkeit, dass die dunkleren Aromen zu trocken wirken. Die My Father La Promesa Robusto Grande geht geschmacklich ziemlich genau in die Richtung, die ich bei Zigarren aus dem Hause García besonders gerne mag: Kaffee, Kakao beziehungsweise dunkle Schokolade, Erde, Holz, Nuss, Leder, Röstaromen und eine natürliche Süße. Interessant finde ich, dass sie nicht von dem typischen kräftigen My-Father-Pfeffer lebt. Stattdessen scheint die Robusto Grande runder und cremiger aufzutreten und ihre Kraft stärker aus den dunklen Kaffee-, Erd- und Holzaromen zu beziehen. Genau hier sehe ich auch den Unterschied zu einigen meiner bisherigen Favoriten. Eine La Opulencia ist für mich wesentlich facettenreicher und regelrecht ein Feuerwerk an Aromen. The Judge besitzt ebenfalls mehr Kraft und Ausdruck. Die La Promesa scheint dagegen etwas ruhiger aufzutreten und stärker auf Balance, Röstaromen und Cremigkeit zu setzen. Eine sehr leckere und interessante My Father die ich gerne wieder kaufe. Eigener Merker: 8,9/10.
TAM


