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Hoyo de Monterrey (Portofrei)

Eine der ersten Cigarrenmarken auf Cuba die 1867 von José Gener gegründet wurde. Die "alte" Serie mit der Churchill, Double Corona und den Epicure No. 1 & 2 sind eher mild und frisch, während die in den 80ern neu vorgestellte Serie Le Hoyo tendenziell kräftiger wird und den typischen erdigeren Geschmack Cubas vermittelt.

Auch wenn wir persönlich zuweilen Probleme mit dem Zug dieser Cigarre hatten, ist die Double Corona dennoch aufgrund ihres weichen und zart-diskreten Ausdrucks jederzeit würdig genossen zu werden. Innerhalb der "Le Hoyo"-Serie empfehlen wir die Hoyo des Dieux die durch große Komplexität und Tiefe der jeweiligen Aromen besticht.

Wissenswertes zur Marke:

Die Marke Hoyo de Monterrey ist eng mit dem Namen José Gener verbunden. Don José Gener war ein Spanier aus einer angesehenen katalanischen Familie. Aber er war wohl so etwas wie das „schwarze Schaf“ der Familie. Im Alter von 13 Jahren, 1831, emigrierte er nach Cuba, konnte aber weder lesen noch schreiben. Erfahrungen sammelte er zu Beginn auf der Plantage seines Onkels in der Vuelta Abajo. Dieser bot ihm dann an, das Geld für eine eigene Fabrik zur Verfügung zu stellen. José Gener akzeptierte das Angebot und eröffnete um 1850 in Havanna eine neue Fabrik. Mit weiteren finanziellen Mitteln aus der eigenen Familie und denen seiner gut situierten Ehefrau kreierte er eine neue Marke, nämlich „La Escepción“, die „Außergewöhnliche“.  Eigentlich schreibt man statt des „s“ ein „x“, aber die besondere Schreibweise weist mehrdeutig auf die Außergewöhnlichkeit des Namensgebers. Gefragt nach dem Grund, warum er sich für eine andere Schreibweise entschieden hat, meinte er, seine eigenen Cigarren könne er schließlich nennen, wie es ihm gefiel. Die Marke wurde für Gener zum Erfolg, sodass er sich um 1860 die Plantage „Hoyo de Monterrey“ im Gebiet San Luis y Martinez in der Vuelta Abajo kaufen konnte. Die Plantage, eine der großen Vegas Finas de Primera, erreichte man durch ein aufwändig gearbeitetes, schmiedeeisernes Tor am wichtigsten Platz der Stadt San Luis y Martinez, auf dem die Inschrift „Hoyo de Monterrey. José Gener 1860“ angebracht war. Benannt nach dem Besitzer war diese Vega auch zur damaligen Zeit eine der Plantagen, auf denen der beste Tabak Cubas angebaut wurde. ‘Hoyo’ bedeutet übrigens ‘Senke‘ und beschreibt in diesem Fall die tiefe Lage der Plantage an den fruchtbaren Ufern des Flusses San Juan y Martinez. José Gener war der erste, der den Namen seiner Vega als Markenname für seine Cigarren benutzte. Registrieren ließ er die Marke im Jahr 1865. Auch die Hoyo de Monterrey wurde auf dem internationalen Markt sofort ein großer Erfolg. José Gener kehrte 1895 nach Spanien zurück und starb dort im Jahre 1900. Seine Tochter Lutgarda Gener übernahm die Geschäfte. Zum Zeitpunkt seines Todes war die „Hoyo de Monterrey“-Manufaktur die größte in Cuba, die mehr als 350 Arbeiter beschäftigte. Nach dem Tod von Gener kam das Cigarrengeschäft ins Stocken. Die Familie konzentrierte sich eher auf das Zuckergeschäft als auf den Tabak. Im Jahr 1931 wurde die Marke, gemeinsam mit La Escepción, an die Firma „Fernández Palacio y Ca.“ verkauft, deren Inhaber Ramón Fernández und Fernando Palacio durch die Marken Punch und Belinda bekannt geworden sind. Gemeinsam mit diesen beiden Marken blieb die „Hoyo de Monterrey“ vor und während der Revolution eine vielgefragte Marke. Auch nach der Revolution wurde die „Hoyo“ ohne Unterbrechung weiter produziert. Die bekanntesten Formate sind die Double Corona und die Epicure No. 1 und 2. Es gibt jedoch auch eine Auswahl an Vitolas mit mittlerem und kleinem Ringmaß, die Le Hoyo-Serie. Als Neuheit wurde jetzt auf der Inter-tabac die Hoyo de Monterrey Petit Robusto eingeführt.

 

*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.