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Hoyo de Monterrey

Hoyo de Monterrey de José Gener, wie ihr voller Name lautet, gehört zu den ältesten cubanischen Zigarrenmarken. Seit jeher ist sie die ideale Marke für Raucher, die feine und gleichzeitig aromatische Habanos bevorzugen. Die Zigarren sind vergleichsweise leicht, überzeugen aber durch große Eleganz und Komplexität.

Zum Einstieg in die Marke empfehlen wir die Double Corona. Mit einem 49er Ringmaß und 194 mm Länge keine Zigarre für jede Gelegenheit, doch nimmt man sich einmal die nötige Zeit, belohnt sie mit einer cremigen Süße, mildem Tabakgeschmack und weichen, leicht holzigen Aromen bei mittlerer Stärke.

Ganz ähnlich im Geschmack, aber in ihren unterschiedlichen, jedoch durchweg kürzeren Formaten auch für knapper bemessene Gelegenheiten geeignet, sind die Zigarren der Epicure-Familie. Die Epicure No. 1 (RM 46, 143 mm) erweist sich dabei als überraschend fruchtig, im Gegensatz dazu ist die Epicure No. 2 (RM 50, 124 mm) deutlich holziger und auch kräftiger. Die Hoyo-typische cremige Süße tritt bei ihr etwas mehr in den Hintergrund, ist aber durchaus noch vorhanden. Noch relativ neu auf dem Markt ist die Epicure Especial. Mit 141 mm ist sie etwas länger als die No. 2, bei identischem Ringmaß. Geschmacklich fügt sie sich harmonisch in die Familie ein. Sämtliche Epicure-Zigarren sind auch im praktischen Aluminium-Tubo erhältlich.

Ganz frisch eingetroffen sind die exklusiv für Casas del Habano hergestellten Epicure de Luxe, eine Petit Robusto mit 52er Ringmaß bei einer Länge von 115 mm. Diese ist allerdings nicht im Tubo verfügbar.

Schlank und elegant, aber auch durchaus kräftiger präsentieren sich die Zigarren der Le Hoyo-Serie. Mit Ringmaßen von 30 (Le Hoyo du Maire) bis maximal 42 (Le Hoyo de Dieux) stehen sie gegen den Trend zu immer größeren Ringmaßen, und belohnen den Kenner mit kräftigen holzig-süßlichen Aromen. Die 4 Formate der Le Hoyo-Serie werden ausschließlich in klassischen Schiebedeckel-Kisten angeboten.

Exklusiv für Casas del Habano ist aktuell ein brandneuer Replica-Humidor von Hoyo de Monterrey verfügbar. Der Humidor enthält 50 Monterreys, imposante Zigarren mit 55er Ringmaß und 182 mm Länge. Die Fertigung des edlen Sammlerstücks findet in den Werkstätten des cubanischen Künstlers Ernesto Aquilera statt. Nur 350 Stück dieser Rarität werden weltweit verfügbar sein.

Wissenswertes zur Marke

Hoyo de Monterrey ist eng mit dem Namen José Gener verbunden. Don José Gener y Batet war ein Spanier aus einer angesehenen katalanischen Familie. Im Alter von 13 Jahren emigrierte er 1831 nach Cuba und sammelte dort erste Erfahrungen in der Tabakbranche auf der Plantage seines Onkels in der Vuelta Abajo. Dieser bot ihm später an, das Geld für eine eigene Fabrik zur Verfügung zu stellen. José Gener akzeptierte und eröffnete um 1850 in Havanna eine Fabrik. Dort kreierte er eine neue Marke, die „La Escepción“.

Die Marke wurde für Gener zum Erfolg, sodass er sich um 1860 die Plantage „Hoyo de Monterrey“ im Gebiet der Stadt San Juan y Martínez in der Vuelta Abajo kaufen konnte. Die Plantage, eine der großen Vegas Finas de Primera, erreicht man heute durch ein aufwändig gearbeitetes, schmiedeeisernes Tor am wichtigsten Platz der Stadt, auf dem die Inschrift „Hoyo de Monterrey. José Gener 1860“ angebracht ist. Die Vega war schon zur damaligen Zeit eine der Plantagen, auf denen der beste Tabak Cubas angebaut wurde.

‘Hoyo’ bedeutet übrigens ‘Senke‘ und beschreibt in diesem Fall die tiefe Lage der Plantage an den fruchtbaren Ufern des Flusses San Juan y Martínez. José Gener war der erste, der den Namen seiner Vega als Markenname für seine Zigarren benutzte. Registrieren ließ er die Marke im Jahr 1865. Auch die Hoyo de Monterrey wurde auf dem internationalen Markt sofort ein großer Erfolg. José Gener kehrte 1895 nach Spanien zurück und starb dort im Jahre 1900. Seine Tochter Lutgarda Gener übernahm die Geschäfte. Zum Zeitpunkt seines Todes war die „Hoyo de Monterrey“-Manufaktur die größte in Cuba mit mehr als 350 Arbeitern. Nach dem Tod Geners kam das Zigarrengeschäft ins Stocken, die Familie konzentrierte sich eher auf das Zuckergeschäft als auf den Tabak. 1931 wurde die Marke gemeinsam mit La Escepción an die Firma „Fernández Palacio y Ca.“ verkauft, deren Inhaber Ramón Fernández und Fernando Palacio durch die Marken Punch und Belinda bekannt geworden sind. Gemeinsam mit diesen beiden Marken blieb die „Hoyo de Monterrey“ vor und während der Revolution eine vielgefragte Marke. Auch nach der Revolution wurde die „Hoyo“ ohne Unterbrechung weiter produziert.

Viele legendäre Formate wurden im Laufe der Jahre leider eingestellt. So zum Beispiel die Monterrey, eine Diademas, die, wie heute noch bei diesem mächtigen und seltenen Perfecto-Format üblich, in Alufolie eingeschlagen einzeln in einer kleinen Schiebedeckel-Kiste präsentiert wurde. Das Format lief 1980 aus und wurde durch die Particulares, eine Zigarre im A-Format (RM 47, 235 mm) ersetzt. Auch sie wurde in Einzelkisten angeboten, allerdings ohne Alufolie.

1987 eingestellt, wurde die Particulares im Jahr 2000 als eine der ersten Edición Limitadas wiederbelebt, und zwar so erfolgreich, dass 2001 eine weitere Auflage produziert wurde, beide in der klassischen Verpackung, fünf einzelne Kistchen in einer Klappdeckelbox.

Weitere Ediciónes Limitadas folgten in den Jahren 2003 (Piramides)und  2004 (Epicure Especial, wurde 2009 als dauerhaftes Format übernommen), die 2007er Regalos und 2011er Short Hoyo Piramides sind derzeit in geringen Stückzahlen noch erhältlich.

Bereits vergriffen und ein gesuchtes Sammlerstück ist die Colección Habanos 2003, ein Sonderhumidor in Buchformat mit 20 Extraveganza, Doppelrobustos mit 50er Ringmaß und 180 mm Länge. Ebenfalls nur noch schwer zu finden ist der auf 500 Exemplare limitierte Sonderhumidor von 2004, mit 50 Gran Piramides und 50 Exemplaren der neu aufgelegten Monterrey-Diademas.

*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.