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Partagas

Partagas

Partagás gehört zu den ältesten und bekanntesten Zigarrenmarken Cubas. Sämtliche Zigarren des breitgefächerten Portfolios sind als mittelstark bis stark einzustufen, mit erdigen und pfeffrigen Aromen bei einem kräftigen Tabakgeschmack. Die berühmte Partagás-Fabrik im Herzen Havannas ist nicht nur für Aficionados ein beliebtes Ausflugsziel.

Unsere Empfehlung zum Einstieg in die Marke ist zugleich eine der besten, wenn nicht die beste Doppelcorona Cubas, die Lusitania. Mit ihrem 50er Ringmaß und einer Länge von 184 mm verlangt sie nach einer wohlüberlegten Gelegenheit, um ihr bis zu zweieinhalb Stunden Aufmerksamkeit zu schenken. Der Zeitaufwand wird belohnt mit einem unvergleichlichen Rauchgenuss. Würzige Röstaromen von Kaffee und Kakao mischen sich mit einer leichten süßlichen Note, über die gesamte Länge steigert sich das Geschmackserlebnis kontinuierlich. Die Einsteigerempfehlung verdient diese Zigarre, da sie innerhalb der Marke trotz ihres ausgezeichneten Geschmacks zu den eher milderen Vertreterinnen gehört.

Etwas kräftiger geht es bei dem beliebtesten Modell der Marke zu, der Serie D No. 4. Diese klassische Robusto (RM 50, 124 mm) passt ideal nach einer kräftigen Mahlzeit, kombiniert mit einem guten Rum. Sie zählt markenübergreifend zu den beliebtesten Robustos weltweit, und ist auch im praktischen Alutubo erhältlich. Ihre etwas kürzere Schwester, die Serie D No. 5, besteht aus der gleichen Tabakmischung.

Wer es noch kräftiger und zugleich elegant mag, sollte einmal zur Presidentes greifen. Diese Figurado präsentiert den klassischen Partagás-Geschmack, zudem ist sie durch ihr ungewöhnliches Format im Rauchverlauf äußerst abwechslungsreich.

Für den kurzen, aber kräftigen Rauchgenuss für zwischendurch bietet sich die Shorts an. Das Minuto-Format (RM 42, 110 mm) überrascht ebenfalls mit äußerst kräftigen, erdig-pfeffrigen Aromen, die man der Kleinen auf den ersten Blick gar nicht zutraut. Sie ist in der 25er Kiste oder im 50er Kabinett erhältlich, wir empfehlen die Kabinett-Version.

Zuletzt sei noch ein Klassiker der Marke empfohlen, die 8-9-8. Diese Zigarren im Lonsdale-Format (RM 43, 170 mm) verdanken ihren Namen der Art ihrer Verpackung. Sie werden in einer lackierten Holzkiste in drei Lagen zu 8-9-8 Stück angeboten. Sie präsentieren ebenfalls den typischen Partagás-Geschmack, liegen elegant in der Hand und reifen zudem in der luftdichten Kiste außerordentlich gut.

Wissenswertes zur Marke

1845 baute der Spanier Don Jaime Partagás Ravelo in der Industria Street 60 in Havanna eine große Zigarrenfabrik mit dem Namen Real Fábrica de Tabaco Partagás. Auch wenn sich die Hausnummer später in 520 änderte, ist dieses Gebäude bis heute an gleicher Stelle in Betrieb und somit die älteste produzierende Zigarrenfabrik Cubas. Neben dem Capitolio gehört sie zu den Wahrzeichen der Stadt und ist eines der beliebtesten touristischen Ausflugsziele.

Schon zu Don Jaimes Lebzeiten müssen die Geschäfte ausgezeichnet gelaufen sein, denn für die damalige Zeit war dies eine sehr große Fabrik. Die Bezeichnung „Königliche Manufaktur“ hat sich Partagás selbst verliehen, da er (angeblich) bedeutende Persönlichkeiten Europas und Mitglieder arabischer Königshäuser mit Zigarren belieferte. Ein Grund seines Erfolges war die Tatsache, dass er einige der besten Plantagen der Vuelta Abajo besaß und persönlich die Tabake auswählte, die er für die Weiterverarbeitung als geeignet erachtete. Zudem war er einer der ersten Produzenten, der mit unterschiedlichen Fermentationsarten und reifegelagertem Tabak experimentierte. Darüber hinaus gilt er als der erste Fabrikbesitzer, der seinen Rollern einen  Vorleser zur Verfügung stellte, um ihre Arbeit weniger eintönig zu machen und ihnen ein gewisses Bildungsmaß zu vermitteln.

Der Legende zufolge brachte ihn eine Liebesaffäre ums Leben, er wurde auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn auf einer seiner Plantagen angeschossen und verstarb kurz darauf.

Sein Sohn José Partagás übernahm daraufhin die Geschäfte. Ende des Jahrhunderts veräußerte die Partagás-Familie die Fabrik an einen Banker namens José A. Bance. 1900 verkaufte dieser dann an die Familie Cifuentes. 1954 konnten die Marken Bolívar und La Gloria Cubana hinzugekauft werden.

Nach der Revolution verließen die Cifuentes Cuba, die Produktion in der Fabrik lief ungehindert weiter mit den Marken Partagás, Cifuentes, Ramón Allones, Bolívar und La Gloria Cubana. Mit Ausnahme von Cifuentes werden diese Marken bis heute dort hergestellt.

1995 stellte Habanos zum 150jährigen Bestehen der Marke 150 Exemplare eines Jubiläums-Humidors her. Aus dem gleichen Anlass gab es ebenfalls 150 Humidore mit Salomones-Zigarren, womit die Renaissance dieses beeindruckenden Figurado-Formates eingeleitet wurde. Die Partagás Salomones wird auch heute noch gelegentlich in kleinen Stückzahlen produziert.

Auch in den seit 2000 produzierten Ediciónes Limitadas ist Partagás nicht selten vertreten. Bereits im Entstehungsjahr steuerte die Marke die Piramides bei, es folgten die Serien D1-3 und 5 sowie die Serie D Especial. Aktuell ist die Serie C No.3 Edición Limitada 2012 ganz frisch bei uns eingetroffen.

Leider nicht mehr erhältlich ist die 2005er Reserva-Edition der Serie D No. 4. Diese Zigarren wurden aus speziellen, bis zu 5 Jahren gereiften Tabaken gefertigt. Nur 5.000 schwarz lackierte Kisten zu je 20 Zigarren erreichten den Markt. Ebenfalls nur noch selten zu finden und jetzt schon ein gesuchtes Sammlerstück sind die Petit Piramides der Serie P No. 1, welche 2010 in einem limitierten schwarzen Porzellan-Jar erhältlich waren.

  • Habanos Neuheiten 2012 | Inter-tabac 2012 Teil 1
    Christoph Puszkar und Marc Benden stellen die neuen Habanos vor. Ein paar echte Schmankerln sind dabei.

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