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Humidor Paralexis

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Ramon Allones Club Allones einzeln

Länge: 13.34Durchmesser: 1.87 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Der Hype um die lange nicht, dann kurz, dann wieder nicht erhältliche 898 hatte auch mich gepackt. Zumal die Blends der Ramon Alltones durchweg sehr eigenständig zwischen robust und elegant angesiedelt sind, was mich anmacht. Eine meiner Lieblings-Marcas.

Nach einem Anruf meines ortsansässiges Dealers, er habe eine 10er-Kiste der RA EL 2015 – eine als ernstzunehmende Alternative zur 898 angepriesenen Zigarre – erhalten, habe ich mir diese sofort gesichert. Ein Exemplar hat es nun gerade mal eine Woche im Tischhumi ausgehalten, da heute ein blendender Herbsttag für einen Spaziergang mit Herf war.

Der mittlerweile schon länger anhaltende Trend zu extrem dicken und kurzen Vitolas lässt vielerorts – und so auch bei mir – den Wunsch nach schlankeren Formaten wieder stärker werden. Mit 5.25 Zoll Länge und einem Ringmaß von 47 ist die EL zwar auch eher ein strammer Max, gibt sich aber dennoch sehr ausgewogen und nicht überproportioniert.

Die Verarbeitung ist in Ordnung. Die Schnittkante wirkt etwas gerupft, das Deckblatt hat deutliche Farbunterschiede. Aber keine Flecken oder groben Adern. Tadellos gerollt. Der Kaltgeruch ist unaufdringlich, etwas Heu. Man merkt sofort, der Tabak hat Zeit gehabt, sich zu entwickeln, da ist aber noch Potential. Der Kaltzug gibt sich vergleichbar mild, etwas flach vielleicht, aber sonst angenehm blumig. Der Zugwiderstand der auf 7mm gebohrten Zigarre ist objektiv betrachtet ideal. So weit so gut.

„Time to take this to the flame…“ :-)

Die ersten Züge sind frisch, heuig und leicht floral. Eine junge Zigarre? Relativ. Sie ist nicht wild oder stallig, sondern gut erzogen. Die Sick-Period hat sie eindeutig hinter sich. Rauchvolumen, Aromaentwicklung, Abbrand – alles erstklassig. Asche sieht aus wie gemalt, fällt bei 4cm.

In der Mitte des Rauchverlaufs wird der Geschmack zunehmend cremiger und bekommt zudem leichte Röstnoten, die sich eher eigenständig als mit Kakao oder Kaffee assoziierbar geben. Das zweite Drittel ist ein einziger Sweet Spot! Erst gegen Ende (Die Bauchbinden-Armada habe ich schon zu Beginn entfernt) wird sie etwas robuster. Ein Hauch von Erde, eine Prise ätherische Frische. Abbrand behutsam begradigt, wäre wahrscheinlich nicht nötig gewesen. Einmal ganz kurz scharf auf der Zunge, dabei aber immer noch ein Genuss.

3cm. Die Zigarre sagt „ablegen“, ich folge ihrem Wunsch. Das war ein hervorragender Smoke! Der Preis spielt eigentlich keine Rolle, aber die 12,50 sind gut investiert. Ich freue mich schon jetzt auf die Momente, die mit dieser Zigarre zu etwas Besonderem werden.



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San Cristobal de la Habana El Principe

Länge: 11.11Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch sehr ansprechend und sehr gut verarbeitet. Nach einem Dreiviertel Jahr in guter Gesellschaft (die „Limitada-Ecke“ im Humi :-) überdurchschnittlich ausgeprägtes, angenehm „erwachsenes“ Bouquet, das sehr gut mit dem dunklen, leicht geaderten Deckblatt harmoniert. Man bekommt Lust drauf. Kaltzug gut ausbalanciert und ebenfalls etwas sehr würzig.

So startet die Zigarre auch, durchweg erdige und holzige Töne (bei mir keine Nüsse oder Kaffee – das ist aber subjektiv). Die Begleitung durch einen leichten, nicht zu herben Temperanillo stellte sich als schönen Ergänzung heraus. So war die etwas gemütliche Aromen-Entwicklung kein Drama. Abbrand war weitgehend ok und nur leicht kubanisch schief – kein Korrigieren nötig. Asche fiel nach satten 4 cm.

Gegen Ende ging es deutlich ledriger zu, aber dennoch würzig mild und nicht scharf. Tatsächlich scheint die Principe leichter zu sein als ihre Würze einen glauben machen mag. Beim Rauchen gibt sie sich jedenfalls „größer“ als sie anfänglich erscheint.

Mein Fazit: Diese Zigarre zeigt wieder mal, dass es sich lohnt, auch mal abseits der großen Namen auf Rauchexpedition zu gehen. Hat Spaß gemacht, ich kann sie empfehlen. Über den Preis kann man sich streiten, aber wem sie zu teuer ist, der spart am falschen Ende.



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Por Larranaga Panetelas

Länge: 12.70Durchmesser: 1.39 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Die bewegte Geschichte der Por Larrañaga macht neugierig. Wo steht die Marke heute, nach dem Weg von der Luxus-Zigarre zum Maschinen-Ramsch und zurück?
3,00 € stellen eher die untere Preisklasse dar und lassen eine Tabak- und Fertigungsqualität à la Piedra und Konsorten vermuten. Vorweg: Dem ist nicht so! Im Gegenteil ist die Zigarre fein gearbeitet und hat einen ausgewogenen, aromatischen Kaltzug. Angezündet entwickeln sich tatsächlich sofort reichlich die angepriesenen Nuss- und Röstaromen, die sich sehr schön zu einer milden süsslichen Kuba-Note gesellen.
Die zarte Zigarre brennt brav gleichmäßig und gerade runter. Das Aroma variiert nicht sonderlich, bleibt aber gefällig und macht gerade beim Nasen-Schlürfen (mache ich unter Ausschluss der Öffentlichkeit) Spaß! Bauchbinde weg, weiter rauchen, insgesamt eine schöne Dreiviertelstunde lang. Auch danach hat man noch etwas Nuss am Gaumen. Und das zu einem sehr guten PLV. Zugreifen, wenn man mal die seltene Gelegenheit hat!



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Flor de Cano Selectos

Länge: 14.61Durchmesser: 1.63 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Zigarre lag bei mir schon eine ganze Weile. Sie stammt aus einer 5er-Schachtel, daher hat sie insgesamt schon einige Jahre auf dem Buckel. Da sie ein Shortfiller ist, wurde die Zigarre im Humi wesentlich weicher und matschiger als die sie umgebenden Longfiller. Ein Phänomen, dass ich auch bei den Jose L. Piedras feststellen konnte. Das Schreckgespenst Schimmel hat sich zum Glück als Blüte herausgestellt, dennoch; jetzt war Rauchen angesagt. Ab in die Natur zu einem sonnigen Spaziergang!

Erster Eindruck: sauber verarbeitet mit knorrigem, aber makellosen Deckblatt und einem angenehmen, leicht fruchtigen Kaltzug. Nach einem Tag im Raumklima – die Zigarre war wie gesagt viel zu feucht – war die Flammannahme dennoch ein kleines Geduldsspiel. Ebenso wollte die Zigarre auf den ersten 12 - 15 Millimetern nicht mitmachen. Kegelbrand (gibts so was?) und kaum Rauch.
Doch dann wurden wir Freunde. Die erste Hälfte war sehr mild, geprägt von Holz- und Ledernoten sowie einer leichten Süße. Nach und nach wurde sei Zigarre kräftiger, jedoch zu keinem Zeitpunkt scharf oder bitter. Einmal kurz im letzten Drittel ausgegangen… schnell wieder anzünden und Schwamm drüber. Den leichten Schiefbrand und die lockere Asche ignoriere ich, ich bin draussen und es windet etwas. Das letzte Viertel gab nochmal einen Aromaschub. Eine frische Pfeffrigkeit ließ sich auf der Zunge spüren, aber immer noch keine Schärfe. Nach angenehmen 80 Minuten habe ich die letzten 2 cm zu Kompost erklärt.

Fazit: Diese günstige und seltene Zigarre hat mich überrascht. Sie gab sich um einiges eleganter als die anderen Tripa Cortas wie Piedra oder Quintero und war schön zu rauchen. Meine letzten Teureren waren nicht besser. Empfehlung: Kaufen und ohne viel Tamtam rauchen.



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Cuaba Generosos

Länge: 13.34Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Habe zwei Exemplare im Humi. Eines hat ein helles glattes fast rippenfreies Deckblatt, ist aber leicht verbogen. Das Andere hat ein grobadriges, deutlich dunkleres Deckblatt, ist dafür gerade. Gut verarbeitet sind sie beide. Ich rauche die Letztere. Auf Ø 8mm luftet sie gut, krümelt fast nicht (bohre sonst lieber) und hat ordentlich Stall. Hängt bequem im Mund und sieht – ihrem Namen gerecht werdend – generös, vielleicht auch ein bisschen angeberisch aus. Bitteschön.
Abendspaziergang mit Waldluft. Die Zigarre startet sehr verhalten, was wahrscheinlich dem Figurado-Format geschuldet ist. Aber bald entwickelt sie sich. Kräftig-würzig und mit einer gewissen Cremigkeit sind die ersten 3 cm sehr angenehm zu rauchen. Danach geht es deutlich robuster zu. Ob es der RyJ-ähnliche Blend sein mag – der Bolzen entwickelt zwar weiterhin schönes erdiges Kuba-Aroma, aber auch eine stetig zunehmende Pfeffrigkeit, die sich glücklicherweise nicht allzu unangenehm gibt. Ich würde es Edelschärfe nennen.
Der Abbrand wollte sehr häufig korrigiert werden. Das mag teils am auffrischenden Wind gelegen haben, war dennoch auffällig. Kubanerin halt… Die Rauchdauer betrug zur Bauchbinde satte 80 Minuten, für diese Größe beeindruckend. Die Schärfe war zu diesem Zeitpunkt sehr präsent, insgesamt war die Generosos jedoch ein schöner Smoke. mit 7,30 € nicht ganz billig aber man bekommt was fürs Geld, nicht zuletzt eine attraktive Zigarre in einem Format, dessen Tradition man ruhig bewahren darf.



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Rafael Gonzalez Perla

Länge: 10.16Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Schönes kleines Format, gleichmäßig gerollt, sauberes, fein geadertes Deckblatt, insgesamt sieht die Zigarre hochwertig, die Bauchbinde in ihrer Art klassisch aus.
Der Kaltzug ist sehr blumig und frisch, hat was von Sommerwiese (hatte am Gaumen eine Ahnung von Traubenzucker), ein kleines bisschen Stall war auch dabei. Der Zugwiderstand ist angenehm, für kubanische Verhältnisse sogar recht leicht.
Startet angenehm herb holzig und entwickelt von Beginn an eine schöne Würze, die sich über die gesamte Rauchdauer von ca. 40 Min. erstreckt. Wurde zu keinem Zeitpunkt bitter oder scharf, obwohl mit einem schönen Bums ausgestattet. Ich würde sagen, kurz vor Partagas, dabei aber längst nicht so derbe. Das Aroma ist sehr ausgewogen, es macht Spaß, die Gonzales mit der Nase zu entdecken. Zwischendurch etwas Schiefbrand, der aber dem Rauchgenuss keinen Abbruch getan hat. War bis auf 1,5 cm geschmacklich angenehm, das hat man selten.
Für 3,90 € ganz klar über dem Durchschnitt, ein fast luxuriöser Smoke. Für mich subjektiv den zuletzt gerauchten Partagas oder RyJ überlegen, darüber hinaus eine ideale Zigarre für Kuba-Einsteiger, die sich noch nicht an den typischen schweren Zug gewöhnt haben. Schade, dass man Marcas wie Rafael Gonzales so selten in Einzelverkauf bekommt. Die kaufe ich auf jeden Fall gern wieder und lass dafür mal die Romeo im Laden.



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Punch Coronations AT

Länge: 13.02Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Habe die Zigarre seit Anfang Mai 2014 ohne Tubo im Humidor gelagert, zusammen mit ein paar Bolivars und Partagás vergleichbarer Größen. Geraucht bei einem sonnigen kalten Feldspaziergang mit mäßigem Wind (daher keine Angaben zum Raumduft :-)
Kaltgeruch unaufdringlich nach Heu und etwas Stall, Verarbeitung ist sehr gut, Zugwiderstand optimal, sehr gute Flammannahme. Die ersten Züge schmecken angenehm nach Zedernholz und nach Leder, dies erfreulicherweise nicht zu intensiv.

Das liest sich so überaus positiv runter, ist aber leider auch schon alles. Denn die Zigarre entwickelt sich nicht. Ich habe mich tatsächlich über einen kleinen „kubanischen Schiefbrand“ zwischendurch gefreut, der sich auch geschmacklich bemerkbar machte. Lediglich ein kleiner Sweet Spot auf den letzten 12 mm der von der Bauchbinde befreiten Zigarre sorgte nochmal für etwas Abwechslung.

Fazit: Eine gute Zigarre, geschmacklich und optisch/haptisch nix zu beanstanden. Meiner Meinung nach besser als RyJs oder Montes. Leider aber auch etwas langweilig. Etwas mehr Temperament darf ruhig sein.



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Bolivar Tubos No. 3

Länge: 12.70Durchmesser: 1.35 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

„…fruchtig limonigen Auszügen mit vanilligem Abgang, von Pfeffernoten, teilweise schokoladig, vom Duft nach Holz und Leder, begleitet von Gewürzen… ‚Schluss!‘, möchte ich rufen, ‚es duftet Dach Elefantenfürzen!’“

Allein diese launige Passage von Rainer Klis (aus „Rauch-Werk“) über die Aromenentfaltung einer Bolivar machte mich neugierig. So war meine erste Boli, die Tubos No. 3, durchaus eine Überraschung. Würzig und gehaltvoll war der erste Eindruck. Der zweite der, dass trotz einiger Wucht feine Aromen, ja eine gewisse Eleganz auszumachen war, ein Eindruck, den die passiven Mitraucher um mich herum (ihre entgeisterten Gesichtsausdrücken zu folgern) eher nicht geteilt haben :-) Es fällt mir tatsächlich schwer, Holz, Leder oder Piment in diese Zigarre, zumal aus dem Tubo, reinzuinterpretieren, aber eines ist klar: Sie ist hervorragend! Perfekt gearbeitet, mit idealem Zug und – obwohl Kubanerin unter zehn Euro – schnurgeradem messerscharfen Abbrand.
Bald war die Bauchbinde dem Rauchgenuss im Weg. Ich freue mich schon auf die nächste und empfehle sie dringend! Man muss auch wirklich nicht danach zum Pott rennen…



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Hoyo de Monterrey Hoyo Du Depute

Länge: 11.11Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Samstag, 11 Uhr, Garten, Sonne, Kaffee, Zeitung. Da gehört ein schöner Stummel zu :-) Weil es früh am Tag ist, gibt es als milden Vertreter eine Hoyo du Député, aus Bundle ohne Bauchbinde, ca. 2 Jahre gelagert. Verarbeitung: unregelmäßiges Deckblatt, weiße Flecken, auch in der Einlage an der Spitze sichtbare Helligkeitsunterschiede, fest aber gleichmäßig gerollt. Luftet gut, kalt eher dezente Aromenentwicklung, duftet nach Wiese mit ein bisschen Stall, Kaltzug angenehm fruchtig - beerig, fast süß, dazu ein Hauch Kakao. Nicht reinbeißen! Nach dem Anzünden sofort angenehm grasig-blumige Aromen, sehr mild, Röst-Nuancen ganz weit im Hintergrund. So zieht sich der Geschmack bis zum letzten Viertel durch, Veränderungen – wenn überhaupt – eher subtiler Natur. Die oft angeführte Schärfe konnte ich auch nach 45 min. Rauchen nicht feststellen (Wenn ein Stumpen am Ende beißt und sauer ist, will er halt abgelegt werden…). Die Zigarre zog durchweg gut, kleine Abbrand-Korrektur und dezentes degasieren sind auf Kuba obligatorisch. Asche fällt nach 4cm, ist dabei sehr stark marmoriert und sieht aus wie ein Baumkuchen, ist jedoch sehr stabil. Eine sehr schöne kleine Zigarre für Schmacht auf der Yacht oder vergleichbare Situationen gepflegten Müßiggangs. Die rauche ich gerne nochmal.



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Quintero Brevas

Länge: 14.00Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Eigentlich wollte ich nach getaner Gartenarbeit bei einem schönen Smoke entspannen. Kam aber anders: Schon während des Jätens eine Quintero Breva in den Mundwinkel gehängt. WUNDERBAR! Diese kleine Zigarre schmeckt von Anfang an gut. Aroma würzig, warm, leicht cremig und auch kubanisch. Der Rauch, der in die Nase stieg, war nicht scharf. Zusammen mit dem Duft von frisch gerupftem Unkraut sehr angenehm :-) Sie hatte Krampfadern, ging bisweilen aus und hatte ordentlichen Schiefbrand, der sich auch geschmacklich niederschlug. BUT WHO CARES? Ich hatte sie eine Viertelstunde kalt im Mund und dann einfach wieder angemacht. Rauchzeit so eine glatte Stunde. PLV mit 2,60 € hervoragend. Eine sehr empfehlenswerte Zigarre für unprätentiöses Rauchvergnügen. Zugreifen!



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H. Upmann Half Corona

Länge: 8.89Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Meine erste Upmann. Verarbeitung und Zugwiderstand tadellos, Kaltgeruch angenehm grasig, leicht fruchtig. Flammannahme und Abbrand in der erste Hälfte sehr gut. Gleichmäßige helle Asche, die sich nach 4cm sauber löste. Aroma von Gras war in der ersten Hälfte präsent sowie etwas, was ich als fruchtig, dazu leicht ätherisch bezeichnen würde. Erinnerte mich ganz entfernt an Kiefer… Dazu gesellte sich in der zweiten Hälfte zarter Schiefbrand sowie Leder, aber sonnig warm und nicht wie aus dem muffigen Keller geholt, wie ich es bei manchen DomReps empfunden habe. Leichte Schärfe war auch dabei, hat den Rauchgenuss nicht beeinträchtigt. Fazit: Angenehmer „Sundowner“ für ca. 30 entspannte Minuten. Für eine Kubanerin anfangs eher „frisch“, vielleicht einseitig in der Aromaentwicklung aber dennoch empfehlenswert.



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Villa Zamorano Corona

Länge: 12.70Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Gekauft am 4.4.2014, geraucht am 18.4.2014, dazwischen im Humi in der Ü70-Zone gelagert. Aus Bundle ohne Bauchbinde. Sehr stark strukturiertes, aber gut verarbeitetes, helles Deckblatt, insgesamt ansprechende Optik. Sehr leichter Zugwiderstand, gute, gleichmäßige Flammannahme. Leider sehr starke Rauchentwicklung, die hauptsächlich grasigen Geschmacksnuancen werden von Qualm überdeckt. Wurde schnell scharf und hat „Stumpenduft“ verbreitet. Schade, diese Zigarre hat nicht mehr Charakter als ein wesentlich günstigerer brasilianischer Shortfiller. Eine in Preis und Format vergleichbare Kubanerin wie z.B. Quintero ist meines Erachtens eine bessere Wahl, auch wenn diese beim Rauchen zickiger sind. Vielleicht ist ein zweiter Smoke etwas erhellender, dieser wars nicht…



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Romeo y Julieta Mille Fleurs

Länge: 13.02Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Mein Eindruck von dieser Zigarre (bisher zwei geraucht) deckt sich mit dem, was auch schon andere beschrieben haben. Die Zigarre startet etwas „lustlos“, was sich nach einigen Zügen legt. Wobei der Kaltzug tatsächlich einiges an floralen, blumig-sommerlichen Versprechungen macht. Verarbeitung geht in Ordnung, Rauchverhalten bis zur Hälfte auch. Ab da erweitert sich der Geschmack um grasig-süßliche Noten, die man vielleicht als würzig bezeichnen könnte, die Zigarre wird insgesamt interessanter. Asche fällt von alleine alle 2cm ab, ist also eher locker. Auf den letzten 4cm setzte sich mein Exemplar zu, was sich durch sanftes Massieren am Kopfende wieder gab. Nachfeuern, bzw. Abbrand begradigen wurde nötig. Ich bohre grundsätzlich an, das mögen nicht alle Zigarren. Wurde zum Schluß scharf und ledrig, blieb aber rauchbar. Fazit: Gute Zigarre, die nicht viel von Raucher fordert, sich aber auch nicht sonderlich hervortut. Wahrscheinlich ist es genau das, was sie so erfolgreich macht.

Nachtrag: Eine Relativierung wird nun doch nötig. Bei keiner anderen Vitola habe ich mir mehr Zeit gelassen, mich zu einer Bewertung hinreissen zu lassen, vielleicht war das den Vorschusslorbeeren geschuldet. Nachdem aber nun von zehn Zigarren acht dermaßen verknallt waren, dass ich vom Rauchen am Ende Muskelkater im Kiefer hatte, werde ich von Empfehlungen Abstand nehmen, ausser der, die Zigarre vor den Kauf kritisch auf Festigkeit zu prüfen.



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Länge: 12.70Durchmesser: 1.39 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Von dieser Zigarre habe ich einige aus der hintersten Ecke eines Tabakwarenhändlers gerettet, der insgesamt eher wie ein 70er-Jahre-Museum aussieht… waren aber ordentlich gelagert. Drei Monate Humi-Kur haben dieser etwas schlankeren Zigarre sehr gut getan. Alles von Deckblatt über Kaltzug, Kaltgeruck, Elastizität bis zur Flammannahme war optimal. Das was da am Gaumen passiert ist, lässt sich am Ehesten mit „füllige Würze“ umschreiben. Der Geschmack war ausgeprägt kubanisch, stark und doch angenehm, im Vergleich zur dickeren Aristocrats intensiver. Wurde zwar zum Ende hin etwas muffiger und die Glut musste bei Laune gehalten werden, aber dieser kleine Bolzen hat bis zur Banderole Spaß gemacht. Ich werde den Rest aus dem Laden auch noch retten :-)



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Private Stock Medium Filler No 3 Tubos

Länge: 13.34Durchmesser: 1.31 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Sehr gut verarbeitet – Deckblatt glatt und gleichmäßig, vorgebohrt. Recht schlankes Format, daher im Geschmack etwas kräftiger. Deutliche Noten von Holz und etwas Leder, was mich persönlich etwas abschreckt. Objektiv aber für ein schnelles halbes Stündchen Rauchgenuss zuempfehlen. Preis/Leistung "noch" OK für die Größe, für die Qualität auf jeden Fall.



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