Wie stopft man eine Pfeife richtig?


Wer noch unerfahren im Umgang mit Pfeifen ist, für den können die ersten Schritte ganz schön ungewöhnlich sein. Bevor man seine Pfeife nämlich genießen kann, muss man sie zuerst mit Tabak stopfen. Genau das ist ohne Erfahrung gar nicht so einfach. Wir zeigen deshalb die drei gängigsten Methoden, mit denen Sie Ihre Pfeife garantiert richtig stopfen werden.

Richtig Pfeife stopfen

Beim Stopfen Ihrer Pfeife gibt es eigentlich nur einen wesentlichen Trick, auf den Sie achten müssen: Das Zugloch darf nicht verstopfen. Wenn das passiert, zieht Ihre Pfeife nicht mehr wie gewünscht und verstopft. Deshalb ist es wichtig, den Pfeifentabak genau so fest einzufüllen, dass nicht zu viel und nicht zu wenig Rauch durch die Pfeife gelangt. So viel bereits vorab: Mit ein wenig Übung werden Sie den Dreh schnell heraus haben. Wir stellen Ihnen deshalb die drei gängigsten Methoden zum Befüllen Ihrer Pfeife vor.

1. Die Drittelmethode

Die Drittelmethode ist nicht nur die wahrscheinlich beliebteste Methode unter den Pfeifenrauchern, sondern auch besonders gut für Anfänger geeignet. Denn das Prinzip ist simpel: Sie befüllen Ihre Pfeife in drei Schritten mit jeweils einem Drittel Tabak. Die unterste Schicht, die direkt am Zugloch liegt, füllen Sie ohne Druck oder Klopfen in den Tabakkopf ein. Dadurch verstopft Ihre Pfeife später nicht. Bei der zweiten Schicht können Sie den Tabak schon leicht andrücken. 

Die dritte und letzte Schicht können Sie zum Abschluss mit Ihrem Daumen etwas kräftiger andrücken. Als Test können Sie im Anschluss an der noch nicht brennenden Pfeife ziehen. Nach einigen Durchläufen werden Sie schnell ein Gespür dafür entwickeln, wie fest Sie Ihre Pfeife stopfen können.

2. Die Luftsackmethode 

Die Luftsackmethode ist eher für erfahrene Pfeifenraucher geeignet. Wie der Name schon andeutet, soll im unteren Teil der Pfeife ein sogenannter Luftsack entstehen. Die Idee dahinter ist auch hier, das Zugloch nicht zu verstopfen. Bei der Methode füllen Sie die gesamte Menge an Tabak mit einem Schwung in den Pfeifenkopf. Dazu pressen Sie den Tabak in Ihrer Hand schon etwas zurecht und pressen ihn mit einer schnellen Bewegung in die Pfeife. Sollte er nicht auf Anhieb sitzen, können Sie mit Ihrem Daumen auch noch etwas nachjustieren.

3. Die Gravitionsmethode

Die Gravitationsmethode hört sich spektakulärer an, als sie in Wirklichkeit ist. Der Clou hierbei ist, dass Sie Ihre Pfeile beim Befüllen umgekehrt halten. Den Tabak stopfen Sie dabei in zwei Portionen in die Pfeife. Die erste Schicht sollte etwa ein Drittel des Kopfes ausfüllen und so in den Kopf gestopt werden, dass sie auch über Kopf anhaftet und nicht heraus fällt. Die restlichen zwei Drittel können Sie im Anschluss mit mehr Druck in Pfeife stopfen. Bis diese Methode reibungslos funktioniert, benötigen Sie unter Umständen ein paar Versuche mehr. 

Benötige ich Werkzeuge zum Pfeife richtig stopfen?

Ob Sie für das Pfeifestopfen Werkzeuge verwenden wollen, hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Die drei vorgestellten Methoden lassen sich zwar alle ohne Probleme mit einem Finger durchführen. Einen Pfeifenstopfer muss man allerdings als Pfeifenraucher auf jeden Fall haben. 

Welchen Tabak soll ich verwenden?

Ihnen nützen allerdings die besten Methoden nur wenig, wenn der Tabak nicht richtig konditioniert ist. Im Idealfall sollte er weder zu trocken noch zu feucht sein. In beiden Fällen lässt sich der Tabak nur schlecht stopfen - auch das Rauchen selbst macht dann nur wenig Spaß. Informieren Sie sich deshalb im Vorfeld über Ihren Tabak und die richtige Feuchtigkeit. Und im Zweifel eher zu trocken als zu feucht.


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