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Pfeife: Mit oder ohne Filter rauchen?


Ob man seine Pfeife mit oder ohne Filter raucht, daran scheiden sich schon seit jeher die Geister. Für beide Varianten spricht eine Reihe an Argumenten. Am Ende ist es jedem Pfeifenraucher jedoch selbst überlassen, für was er sich entscheidet. Wir zeigen, worauf Sie in jedem Fall achten sollten und geben Ihnen Tipps für den richtigen Umgang mit Filtern.

Es ist eine Frage, an der sich die Geister scheiden: Rauche ich meine Pfeife mit oder ohne Filter? Wer sich einmal auf eine Methode festgelegt hat, bleibt für gewöhnlich auch dabei. Als Anfänger macht es deshalb Sinn beides auszuprobieren und sich seine eigene Meinung zu bilden. 

Auffällig ist, dass es gerade in Deutschland erstaunlich viele Filterraucher gibt. Weltweit gesehen ist die Gruppe der Filterraucher deutlich in der Minderheit, auch wenn es dazu keine belastbaren Zahlen gibt. Deutschland bildet so etwas wie die Ausnahme, die diese Regel bestätigt.

Pfeife ohne Filter rauchen: Diese Gründe sprechen dafür

Befürworter des filterlosen Pfeifengenusses legen großen Wert auf die originalen und vollen Aromen des Tabaks. Für sie schmeckt die Pfeife intensiver und ist insgesamt geschmackvoller. Grundsätzlich eignen sich filterlose Pfeifen bei naturnahen Tabaken besser als bei sehr feuchten.

Ein zweiter Grund ist, dass sich der Zug der Pfeife ohne Filter besser kontrollieren lässt. So kann man verhindern, dass die Pfeife zu heiß raucht.

Pfeife mit Filter rauchen: Die Vorteile

Die Variante mit Pfeifenfilter ist besonders in Deutschland sehr weit verbreitet. Der größte Vorteil liegt natürlich im heitlichen Aspekt. Ein Filter hält verschiedene Schadstoffe zurück, die beim Verbrennen des Tabaks freigesetzt werden. Neben Teer zählt dazu beispielsweise auch Nikotin. 

Außerdem hält der Filter auch die Pfeifenflüssigkeit zurück, die beim Rauchen entsteht. Dadurch ergibt sich ein angenehmeres und trockeneres Raucherlebnis. Auch deshalb ist es für Anfänger ratsamer, mit einer Filterpfeife zu beginnen. Filterpfeifen bieten außerdem den Vorteil, dass man sie bei Bedarf auch ohne Filter rauchen kann. Umgekehrt ist das nicht möglich.

Unterschiede bei Pfeifenfiltern

Natürlich gibt es auch bei Pfeifenfiltern Unterschiede. Ein wesentlicher liegt in der Dicke der Filter. Dazu sollten Sie wissen, wie groß die Filterkammer der eigenen Pfeife ist. Im deutschen Raum sind 9 Millimeter üblich, es gibt allerdings auch Varianten mit 6 Millimetern. Neben der Dicke unterscheiden sich Filter noch in ihrer Art. Die drei wichtigsten Varianten sind:

  • Aktivkohlefilter: Die klassische Variante. Dieser Filter besteht aus granuliertem Kohlenstoff und hat deshalb eine große innere Oberfläche. Dadurch nimmt der Aktivkohlefilter eine große Zahl an Schadstoffen auf. Der Nachteil besteht darin, dass er nur einen kleinen Teil des Kondensats (Pfeifenflüssigkeit) aufnimmt. Die Pfeife raucht sich also etwas nass.

  • Meerschaumfilter: Etwas ungewöhnlicher ist die Variante aus Meerschaum. Durch seine grobe Struktur bindet der Filter die Feuchtigkeit wie ein Schaum, was sich besonders bei sehr gesoßten Tabaken nützlich macht. Dafür absorbiert der Meeresschaumfilter weniger Schadstoffe.

  • Baslaholzfilter: Eine besondere Ausführung des Herstellers Savinelli aus Holz. Hier geht es darum, den Rauchgenuss milder zu gestalten und Kondensate aufzunehmen. Schadstoffe werden kaum bis gar nicht gefiltert.

  • Filtergranulate: Die Granulate lassen sich direkt unter den Tabak im Pfeifenkopf einstreuen und sind somit auch für filterlose Pfeifen geeignet. Ihre Wirkung ist allerdings geringer als bei herkömmlichen Filtern.

Pfeifenfilter: Darauf sollten Sie achten

Bei Pfeifenfiltern gibt es außerdem noch einige Tipps zu beachten. Weil man mit Filter naturgemäß stärker an der Pfeife zieht, besteht die Gefahr, dass diese zu heiß geraucht wird und deshalb durchbrennt. Ihren benutzten Filter sollten Sie übrigens nach jeder Pfeife entsorgen und durch einen frischen ersetzen. Das liegt zum einen daran, dass der Filter nach einer Pfeife fast seine gesamte Filterkapazität überschritten hat. Außerdem nimmt er nach Abkühlen der Pfeife einen unangenehmen Geschmack an.

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