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Humidor Havanna Cubana

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Partagas Serie D No. 4

Länge: 12.29Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese immer kräftiger werdende Robusto kommt mit einer rot-goldenen, reliefgeprägten Banderole und einem fein-süßlichen, leicht pferdestalligen Kaltgeruch daher. Verarbeitung ist sauber mit dem braunen, matt-glänzenden Deckblatt. Zug war okay bis gut genauso wie die Rauchentwicklung. Beide Dinge hätten durchaus besser sein können. Das Aroma war bei mir am Anfang von einem nussigen, rauchigen Holzaroma durchsetzt einhergehend mit feinen und seichten Nuancen von Süße, Creme und Frucht sowie einem leichten Pfeffergeschmack. Gegen Ende des ersten Drittels kam dann so langsam das Aroma von Erde hervor. Es drang jedoch erst im letzten Drittel mit einem Geschmack von Kaffee komplett durch und war sonst eher im Nachgeschmack von mir zu vernehmen. Abbrand war sauber mit einem überwiegend festen Aschezylinder und Unregelmäßigkeiten behoben sich anfangs noch von selbst. Erst ab dem Ende des zweiten Drittels musste ich einmal nachfeuern und ab da an traten verschmerzbare Unregelmäßigkeiten deutlicher zu Tage. Letztlich hatte ich mit dieser kräftigen Lady satte 60 Minuten lang meinen Spaß und kann sie jedem empfehlen, der es gerne stärker mag.



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Fonseca Delicias

Länge: 12.38Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Diese leicht- bis mittelaromatische Delicias ist, wie üblich für Fonsecas, in Seidenpapier eingewickelt und mit einer schönen, reliefgeprägten Banderole obendrauf garniert. Das Deckblatt war schön braun und matt-glänzend. Nur bei einer von zweien, die ich geraucht habe, hatte ich ein längliches, dunkles Muttermal. Das Seidenpapier mit der Banderole ist natürlich vor dem Anzünden und Rauchen abzunehmen. Das erwähne ich deswegen extra, da es nicht unbedingt jedem so klar erscheint... "Denn Zigaretten raucht man ja auch mit Papier drumrum." Sie hat einen leicht süßlich-stalligen Kaltgeruch und ist auch in der Stärke sehr mild. Im Hinblick auf die Aromen braucht sie eine etwas längere Anlaufzeit, denn zuerst hatte ich nur etwas Holz und einen leicht süßlich, weich-texturierten Rauch. Dann erst kommt sie mit erdigen zum Teil mineralischen Noten, etwas Pfeffer im Nachgeschmack, einer Prise Leder und leicht fruchtig-süßlichen, cremigen Aromen durch und das hält sich auch bis zum Ende nach etwa 30 – 35 Minuten. Das war definitv zufriedenstellender als das erste Exemplar, welches aromentechnisch einfach nur flach war. Sicherlich lag es daran, dass diese fester gerollt wurde. Denn auch der Zug war etwas schwergängiger und so kam dementsprechend weniger Rauch an. Aber die zweite war umso besser: gutes Aromenspektrum, perfektes Zugverhalten, voluminöse Rauchentwicklung, größtenteils sauberer Abbrand und ein schön fester Aschezylinder. Diese kleine Lady hat mir letztlich dann doch Spaß bereitet im Gegensatz zum ersten Treffen. Für Einsteiger, die mal eine milde Kubanerin genießen wollen, gut geeignet. Vor allem zu dem Preis. Ich hatte nach anfänglichen Startschwierigkeiten jedenfalls eine gute und angenehme Zeit mit der Delicias.



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Fonseca KDT Cadetes

Länge: 11.43Durchmesser: 1.43 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese noch als milde zu bezeichnende petit Panatela ist in Seidenpapier eingewickelt und mit einer schönen, reliefgeprägten Banderole obendrauf garniert. Sicherlich ein ungewohnter, aber anziehender Anblick. Die sehr kleine Lady ist sehr gut verarbeitet mit dem braunen, leicht glänzenden Deckblatt, wobei eine einen Riss im Deckblatt hatte und die Kappe heller war als der Rest, und hat einen feinen, kaum wahrnehmbaren Kaltgeruch. Geschmackstechnisch hält sie konstant das zum Teil abwechselnde Aromenspiel von Holz, cremiger Bitterschokolade bis Kakao, etwas Pfeffer und einer Nuance von Süße. Zug war gut bis sehr gut und die Rauchentwicklung für diese kleine Lady schon voluminös. Ein fester Aschezylinder mit einem sauberen gleichmäßigen Abbrand brachten mir 30 Minuten Rauchgenuss. Etwas schade war lediglich, dass ich recht viel von dieser Zigarre verwerfen musste, da nach dieser halben Stunde der Bittergeschmack Überhand nahm und zudem der Abbrand mitunter auch etwas schief wurde. Rauchen kann man sie also geschätzt nur etwa bis zur Banderole, um einen Eindruck zu vermitteln, wenn man sie noch verpackt in Händen hält. Für diesen Preis ist das jedoch absolut in Ordnung, muss man sagen, aber ich stehe dann doch mehr auf die etwas größeren Formate, auch wenn sie mit ihrem 36er Ringmaß so viel Rauch produziert wie manche 50er Robusto/Torpedo. Für diejenigen, die jedoch auf die kleinen stehen eine klare Kauf- und Probierempfehlung.



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El Rey del Mundo Choix Supreme
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Choix Supreme ist eine mittelaromatische bis vollmundige, starke Hermoso No. 4 mit einer wunderschönen, reliefgeprägten Banderole. Der Kaltgeruch ist leicht stallig-süßlich und sie ist wie ihre Banderole sauber verarbeitet mit einem braunen, ölig-glänzenden, glatten Deckblatt. Aromentechnisch hat diese elegante Lady eine dominante, über die ganze Zigarre anhaltende Nussigkeit, die im ersten Drittel mit einer großen Aromenvielfalt von cremigen Kaffee-Röstaromen, rauchigem Holz, etwas Süße und Pfeffer sowie feinen Frucht- und Toastnuancen einhergeht. Im Übergang zum zweiten Drittel entschwinden dann so langsam die Noten außer dem rauchigen Holz, welches mehr in ein Räucheraroma übergeht. Zudem kann sich der Kaffee nicht halten, der immer mehr der Toastnuance Platz machen muss. Auch treten kurz in diesem Teil ganz feine Geschmäcker von Leder und mineralischer Erde auf. Im letzten Drittel bleiben dann die würzige Nuss, etwas Räucheraroma, süßlicher Toast und eben die gerade genannten feinen Geschmäcker übrig. Zugverhalten war perfekt, Rauchentwicklung sehr gut bis perfekt-voluminös und der Aschezylinder war schön fest. Die Rauchdauer betrug gute 60 Minuten. Nur der Abbrand war nicht so prickelnd. Anfangs noch sauber stellte sich ab der Hälfte ein deutlicher Schiefbrand ein, der sich sogar fast schon zu einem Rohrbrand entwickelte. Das konnte ich klar und deutlich nach Abstreifen der Asche an der Glut erkennen. Ab da an musste ich ständig korrigieren, was sehr schade war. Auch wenn sich das jetzt doch schon schlimm anhört, muss ich festhalten, dass der restliche Eindruck dieser Lady diesen Makel überzeugend aufwiegt und dass ich lediglich ein Exemplar verkostet habe. Die zweite Zigarre werde ich wohl noch länger einlagern, da mich eine eventuelle Entwicklung im Aroma interessiert, welches jetzt schon durchweg fantastisch ist. Die Choix Supreme hat mich bis auf den Abbrand durch ihre Vorzüge doch eindeutig ins Träumen versetzt und ich habe jetzt schon Vorfreude auf das zweite Exemplar. Ich hoffe nur, dass ich der Lust auf diese Lady standhalten kann und dass ich nicht schon verfrüht ein erneutes Tänzchen mit ihr wage.



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Cohiba Zigarren Siglo II

Länge: 13.02Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die mittelkräftige Siglo II hat schon einen sehr schönen und feinen Kaltgeruch, dessen Geschmack sich auch beim Rauchen wiederfinden lässt. Schöne Verarbeitung mit dem matt-glänzenden braunen Deckblatt, sehr guter Zug und gute Rauchentwicklung. Abbrand war überwiegend sauber. Bei einem Exemplar hatte ich Unregelmäßigkeiten, die auch mal zu einem Schiefbrand geführt haben. Aber dieser behob sich auch von selbst. Nur haben mir diese Unregelmäßigkeiten im Abbrand mal ein paar kleine Deckblattstellen übrig gelassen. Aschezylinder erschien fest mit ein paar kleineren Franzen. Rauchzeit war bei mir gute 55 Minuten. Ich habe sogar die reliefgeprägte Cohiba-Banderole abgenommen, um sie noch ein wenig länger genießen zu können, auch wenn da dann vom Geschmack nicht mehr viel übrig blieb. Ab dem Anfang war eine Cremigkeit einhergehend mit dem Aroma von feinem Leder zu vernehmen. Dann kamen auch noch feine Erdnoten und Pfeffernuancen hinzu. Ab der Hälfte nahmen diese Aromen dann aber immer mehr ab. Die Erdnote verschwand bei der Hälfte sogar ganz und es kam eine leichte Süße und ab und an feine Geschmäcker von Geräuchertem sowie auch mal dunkle Noten von Nuss, Bitterschokolade und Kaffee hinzu. Eine gute Zigarre für den gelegentlichen Genuss. Preislich lässt sich darüber streiten, aber das sind nunmal die Cohibas. Sie aber mal zu erleben, schadet auf keinen Fall, und ich habe vor, sie mir mal wieder in meinen Humidor einzuladen.



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Cohiba Zigarren Siglo I

Länge: 10.16Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die erste Siglo I war ein Fehlschlag. Viel zu fest gerollt, wie man schon an der Gepacktheit des Tabaks am Fuß der Zigarre abschätzen konnte und an der Härte der Zigarre, sodass man schon ordentlich ziehen musste, um überhaupt eine geringe Menge Rauch in den Mund zu bekommen. Nach der Hälfte hab ich dann abgebrochen. Zum Glück hatte ich zwei bestellt und hab mich umgehend auf die Zweite gestürzt. Diese war gut. Angenehmer Geruch der Zigarre, guter Zug und gute Rauchentwicklung. Ab der Mitte hat sich ein ganz leichter Schiefbrand bemerkbar gemacht, der sich aber nicht weiter ausbreitete. Die Siglo I ist schon eine sehr milde, kleine Zigarre. Im ersten Drittel erkannte ich lediglich eine milde Cremigkeit. Danach kam die Schoko-/Kakaonuance, wirklich eine Nuance, durch, die einen dann bis zum Ende begleitet. Auch ein leichter Kaffeegeschmack verbunden mit einer leichten Süße meinte ich zu vernehmen. Ansonsten überwiegt die sehr milde Cremigkeit. Ich habe vor den letzten Zügen sogar die reliefgeprägte Cohiba-Banderole ein wenig zurückgezogen. Denn die Siglo I kann man durchaus fast bis zum Stummel genießen. Erst im letzten Drittel/Viertel machte sich bei mir eine leichte aber dennoch milde Schärfe bemerkbar. Selbst der Kaltgeruch nach dem Rauchen der ersten (Fehlschlag-)Zigarre war mild und angenehm. Bei der Zweiten konnte ich das nicht mehr beurteilen, weil ansonsten nur noch die Asche in meiner Nase gelandet wäre. Rauchzeit war bei mir gute 30 - 35 Minuten. Im Großen und Ganzen ist die Siglo I eine sweet little Lady. Perfekt für Einsteiger, die mal eine Kubanerin/Cohiba testen und sich langsam an das Rauchen einer Zigarre herantasten wollen, oder auch nach nem harten Tag zur Entspannung, wenn man von ihr sanft umsorgt werden will. Werde ich mir mal wieder gönnen.



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