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Humidor G's Humidor

3 Einträge
Kommentar: Verkostete Zigarren

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Matilde Renacer OSCURO Toro

Länge: 16.51Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Kaltgeruch: Leder, Heu, Kakao/Schokolade Kaltzug: Heunoten, holzig, süßlich, kribbelnde schärfe auf den Lippen Haptik: angenehm seidig Optik: dezent ölig-glänzendes Maduro-Deckblatt, bei Weitem kein Oscuro, keine flecken, Blattadern ziehen sich z.T. über die ganze Ziggarre, die Adern sind aber fein, ich persönlich mag diese adrige Optik sehr Zugwiderstand: bisschen zu leicht. Mehr Widerstand wäre besser, demnach für mich persönlich zu viel Rauchvolumen. Abbrand: tadellos, die Asche ist fest und lässt sich genau nach je einem Ende eines Drittels problemlos abaschen Aromen/Geschmack: 1/3: beginnt scharf, pfeffrig, Holz- und Heunoten sind im Hintergrund. Der Rauch ist sehr trocken aber nicht unangenehm, der Geschmack bleibt lange nach dem Zug erhalten. Im weiteren Verlauf dieses Drittels schleichen sich dezent Leder und Schokolade mit ein. Herbale Noten sowie Röstaromen kommen ebenfalls hinzu aber vorallem wird das erste Drittel von blumigen Noten dominiert. Von den Blumigen Noten konnte ich Rose herrausschmecken (sehr sehr dezent). Das besondere an dem Drittel ist, dass nach jedem Zug, eine Säure aufkommt. Diese Säure ähnelt sehr der Zitronensäure in Citrusfrüchen, unter der Zunge regt sie den Speichelfluss an. 2/3: Leder rückt weiter in den Hintergrund, Kakao mehr in den Vordergrund, Holznoten ändern sich. Die Holznoten schmecken wie der Geruch vom nassen Holz, kombiniert mit einem Laub- und Pilzduft im Wald. Die Säure geht deutlich zurück dafür schleicht sich eine Süße ein. Pfeffer rückt ebenfalls in den Hintergrund. Florale Noten sind weg. Malz- und Strohnoten, Toastnoten und Erdnoten kommen hinzu. Kurz vor dem letzen Drittel sind grasige Noten und ganz leichte Moosnuancen zu erschmecken. Der Rauch ist nicht mehr so trocken wie im 1/3. 3/3: Pfeffer rückt wieder in den Vordergrund. Rauch wird wieder sehr trocken, Holznoten gehen wieder i. R. trockenem Holz/Zeder. Die Zigarre ist sehr komplex, es passiert sehr viel, fast schon zu viel für meinen Geschmack. Die Zigarre, hat mir viel abverlangt und war zudem auch noch stark . Im ersten Drittel habe ich ein leichtes unangenehmes Kratzen im Hals gespürrt. Es wird nicht meine Lieblingszigarre dennoch zu empfehlen - aber nicht für Anfänger.



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Plasencia Alma del Campo Tribu

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Kaltgeruch: süßliche und grasige Noten, die aber sehr schwach sind. Kaltzug: Habe ich kaum wahrgenommen. Zugwiderstand: Optimal, ordentliches Rauchvolumen. Abbrand: Brennt gerade runter, so wie es sein muss. Da ich draußen rauche, muss ich hin und wieder mal nachkorrigieren aber dies ist wahrscheinlich dem Wind geschuldet. Haptik: Fest gerollt, leicht raue Oberfläche, die sich beim drüberfühlen perfekt mit dem leicht angerautem Papier vom Zigarrenring ergänzt. Fühlt sich alles sehr angenehm an. Optik: Einwandfrei, keine Verfärbung, feine Blattäderchen, sehr schönes leicht öliges Criollo Deckblatt. Geschmack/Aromen: Fast jeder zweite Zug schmeckt anders. Im ersten Drittel habe ich leicht florale Noten, Holz, grasige Noten (frisch gemähtes Gras) und leichte Pfeffernoten wahrgenommen. Diese wurden begleitet mit einem süßlichen Unterton, was sehr angenehm war. Im zweiten Drittel wurden die Pfeffernoten deutlich intensiver, klangen jedoch wieder schnell ab, es kamen Holznoten (Zeder) hinzu und der Rauch wurde auch im Verlauf trockener. Weiter ging es mit leichten Erdnoten, die sehr mit den Erdnoten in kubanischen Zigarren zu erschmecken sind, vorallem in der Montecristo No. 5. Die Zedernote blieb erhalten und retronasal habe ich anis rauschmecken können. Begleitet wird das zweite Drittel auch hier mit einem süßlichen Unterton. Das letzte Drittel gliech dem zweiten drittel, Pfeffer kam nochmal deutlich hinzu und holz klang ab. Begleitet von würzigen Noten, die ich persönlich neben Pfeffer nicht genau erschmecken konnte, aber dennoch sehr lecker. Hier kamen auch Nussnoten mit hinzu. Im Endeffekt bleibt mit nichts anderes übrig als einfach der Firma Plasencia zu gratulieren und mich für dieses Meisterwerk zu bedanken. Leider eine sehr hochpreisige Zigarre. Ich kann diese Zigarre jedem Empfehlen, auch Einsteigern. Ein nicaraguanischer puro, der mild aber dennoch hochkomplex ist. Eine wahre Geschmacksreise. Werde ich definitiv noch paar mal mehr Rauchen. Für eine Kiste ist die Zigarre leider zu teuer, echt sehr sehr schade!



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Don Pepin Flor de las Antillas Toros

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geruch und Kaltzug: schokoladig, holzig, süßliche Noten Haptik: Die Zigarre hat sich sehr angenehm angefühlt, weder zu rau noch zu glatt. Optik: Wie bei Don Pepin Garcia gewohnt, sehr schöner Zigarrenring. Die Zigarre ist leicht boxpressed. Ich empfand das Deckblatt als bisschen zu hell für eine "sun grown"-Zigarre. Abbrand: War super, habe nur zwei mal leicht nachkorrigieren müssen. Wahrscheinlich wegen dem Wind. Asche war leider bisschen zu locker für meinen Geschmack. Zugwiderstand: War auch klasse, sehr angenehm, kein kratzen o. Ä. Eine sehr milde Zigarre. Vom Aromenspektrum her gibt es einiges zu erschmecken, jedoch liegen die Aromen eher schwach auf der Zunge. Persönlich mag ich komplexere Zigarren, wo die Aromen sich öfter ändern und gerne etwas intensiver sind, hier aber muss man sagen, dass die Aromen leider bis zum Ende sehr eintönig waren. Dennoch würde ich die Zigarre weiterempfehlen und nochmal kaufen, denn der Geschmack an sich war super!



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