Ein Pfeifenstopfer ist eine Anschaffung, die jeder Pfeifenraucher tätigen sollte. Natürlich kann man die Pfeifen auch mit den Fingern oder dem Daumen stopfen, allerdings nur, bevor Sie die Pfeife entzünden. Spätestens beim Nachstopfen des Tabaks braucht man Werkzeug. Außerdem sind die meisten Pfeifenstopfer als Kombigeräte mit einem Pfeifenkratzer und einem Pfeifenlöffel ausgestattet. Sie helfen dabei, die Pfeife nach dem Gebrauch sachgerecht zu reinigen.
Ein Pfeifenstopfer ist in der Regel ein Stab, an dessen unterem Ende sich ein runder Aufsatz befindet. Er ist hitzebeständig und ermöglicht so das Stopfen, auch wenn der Tabak bereits entzündet ist.
Ohne den Pfeifenkratzer geht es auch nicht. Er ist ein Dorn, der dazu dient, Tabakreste aus der Brennkammer zu entfernen. Wenn Sie an Ihrer Pfeife ziehen und so Luft einsaugen, erhöht sich die Temperatur der Glut. In der Folge können einzelne Tabakstücke an der Innenseite des Pfeifenkopfes festbacken.
Diese Tabakreste und die entstehende Kohleschicht sollten nach dem Rauchen unbedingt entfernt werden. Andernfalls kann sich das Zugverhalten der Pfeife auf Dauer verschlechtern, und auch der Geschmack wird beeinträchtigt. Mit einer sorgfältigen Reinigung nach jedem Rauchen können Sie dem vorbeugen.
Der Pfeifenlöffel schließlich, wie bei er einigen Geräten integriert ist, dient dazu, hartnäckige Rückstände aus dem Pfeifenkopf zu schaben. Damit sollten Sie jedoch vorsichtig sein und die Holzschicht im Inneren der Pfeife nicht beschädigen.
Ein Pfeifenbesteck ist übrigens auch hilfreich, wenn Sie eine widerspenstige Tabakdose öffnen möchten.
Wofür Sie sich entscheiden, ist wie immer eine Geschmacksfrage. Preislich ist fast alles vertreten, Basismodelle gibt es bereits für unter 10 Euro.