Zigarillos aus Irland

Irland erscheint bei Zigarillos primär als Standort für Verarbeitung und Handel, nicht als Anbaugebiet, da der Tabakanbau bereits im 19. Jahrhundert stagnierte. Unternehmen wie P. J. Carroll prägten die industrielle Tradition. Heute ist die Produktion nahezu verschwunden, verstärkt durch Schließungen wie ECMI 2017 sowie strenge Regulierungen, darunter Kennzeichnungspflichten und Lizenzauflagen für den Verkauf. Weiterlesen

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Zigarillos aus Irland

Zigarillos aus Irland: Herkunft zwischen Handel und Verarbeitung

Wenn Irland im Zigarillo Regal auftaucht, steckt dahinter höchstwahrscheinlich kein einheimischer Anbau. Historische Quellen verweisen zwar auf Tabakanbau in Irland, doch schon im 19. Jahrhundert stagnierte diese Entwicklung.

Parallel dazu entstand mit Betrieben wie P. J. Carroll in Dundalk früh eine verarbeitende Tabaktradition. Genau deshalb ist die irische Herkunft bei Zigarillos bis heute vor allem eine Geschichte von Fertigung, Mischung und Handel – weniger eine des irischen Tabakfelds.

Rückgang der Produktion: Zigarillos aus Irland heute

In der Vergangenheit kamen vereinzelt Zigarillos aus Irland zu uns, doch inzwischen ist es still um Zigarillos von der Grünen Insel geworden.

So schloss mit der Fabrik ECMI in Ballaghaderreen im Jahr 2017 ein bedeutender Akteur seine Tore. Nicht unbeteiligt am Niedergang der einheimischen Fertigung sind strenge Auflagen, die den Absatzmarkt Irland regulieren.

Es gilt eine Kennzeichnungspflicht für Tabakprodukte, und die einzelnen Verkaufsstellen müssen sich jährlich lizensieren lassen.

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