Falcon – Pfeifen und Pfeifenzubehör

Falcon Pfeifen entstanden 1936 mit der Idee, Rauch durch Aluminium zu kühlen und die Feuchtigkeit zu reduzieren. Nach dem Krieg wurde die Marke in England neu aufgebaut und prägte dort das Bild des Pfeifenrauchers. Das modulare System macht sie bis heute besonders praktisch. Die Falcon Pfeifenunterteile bilden die Grundlage und bieten gemeinsam mit den Falcon Pfeifenköpfen vielseitige Kombinationsmöglichkeiten. Weiterlesen

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Falcon – Pfeifen und Pfeifenzubehör

Man sieht die Pfeife und versteht sofort die Logik: ein leichter Metallholm, darauf ein abschraubbarer Holzkopf, darunter ein Sammelraum für Feuchtigkeit. Falcon denkt Pfeife als System, das den Rauch kühlt und trocknet, ohne die Handhabung zu verkomplizieren. Die Marke spricht Tüftler an, aber auch Puristen, die ein zuverlässiges Alltagswerkzeug suchen.

Systempfeifen von Falcon: Herkunft und technische Entwicklung

Den Anfang macht 1936 ein amerikanischer Ingenieur: Kenly Bugg. Er überträgt Prinzipien der Wärmeableitung und Kondensation auf die Pfeife, nutzt Aluminium wegen der hohen Wärmeleitfähigkeit und entwirft einen Holm mit Feuchtigkeitsfalle. Damit setzt er den Startpunkt für die Systempfeife, die später als Falcon weltbekannt wird. Der Ansatz ist technisch, das Ziel aber simpel: kühler, trockener Rauch bei konstanter Zugleistung.

Produktion, Ausbau und Entwicklung der Falcon Systempfeifen

Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt die Produktion Fahrt auf. In den USA entstehen Millionen Pfeifen, parallel wächst die Marke in Europa. Ab 1961 läuft die Fertigung auch in England an, was Falcon auf dem britischen Markt dauerhaft verankert. Heute sitzt der Hersteller in Hoddesdon, Hertfordshire, und produziert dort Holm- und Kopfvarianten in großer Bandbreite. Diese Verlagerung sichert Kontinuität bei Qualität und Lieferfähigkeit, während die Konstruktion dem ursprünglichen Konzept treu bleibt.

Falcon Pfeifen System Unterteil
Einzigartige Reduzierung von Feuchtigkeit: Falcon Pfeifensystem Unterteil

Die Marke bringt im Lauf der Jahre unterschiedliche Linien hervor. Historisch sticht etwa die Shillelagh hervor, ein Modell aus den späten 1960er Jahren, das die Falcon-Idee markant interpretiert. 1977 folgt die Falcon International, deren Mundstück abnehmbar ist und die das System um eine Filteroption erweitert. So bleibt Falcon technisch am Ball, ohne den charakteristischen Look aufzugeben.

Weitere historische Hintergründe zur Marke finden Sie in unserem Blog-Eintrag über Falcon: Eine britische Pfeifenlegende mit System

Falcon Pfeife im Detail: Konstruktion, Rauchverhalten und Geschmacksprofil

Die Falcon Systempfeife besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Aluminiumholm mit Mundstück und einem Bruyèrekopf, der aufgeschraubt wird. Im Übergang liegt die sogenannte Humidome, eine kleine Metallpfanne, die Kondensat sammelt und vom Tabak fernhält. Der Rauch passiert erst diese Kammer und dann den kühlen Holm, was Zug und Temperatur stabilisiert. Die Folge ist ein trockenes, sauberes Geschmacksbild, das Tabakaromen klarer abbildet und Nachfeuern gelassener macht.

Falcon Pfeifen System Kopf
Pflegeleicht und aus Bruyère: Falcon Pfeifensystem Kopf

Wer es noch trockener mag, greift zu den Dry Rings. Diese Ringe sitzen in der Humidome, nehmen zusätzliche Feuchtigkeit auf und lassen sich nach mehreren Füllungen unkompliziert wechseln. Das System bleibt dabei offen und leicht zu reinigen, weil sich Kopf und Holm jederzeit trennen lassen. Für Vielraucher bedeutet das: konstante Performance bei überschaubarem Pflegeaufwand.

Falcon Systempfeifen Sortiment: Holme, Köpfe und modulare Kombinationen

Falcon denkt in Baugruppen, und genau das macht die Auswahl so angenehm. Zunächst die Holme: Es gibt gerade Varianten für direkten Zug und gebogene Modelle für ein entspannteres Mundstückgefühl. Die Aluminiumoberflächen reichen von klassisch silbern bis dunkel eloxiert, je nach Serie mit unterschiedlichen Zierringen. Das Gewicht bleibt in jedem Fall niedrig, der Schwerpunkt liegt nah an der Hand, wodurch die Pfeife auch nach längerer Zeit nicht ermüdet.

Varianten der Falcon Pfeifenköpfe und Holme im Überblick

Die Köpfe sind das zweite Spielfeld. Sie bestehen in der Regel aus Bruyère und werden über ein Gewinde mit dem Holm verbunden. Wer Abwechslung mag, schraubt zwischen Apple, Billiard oder Dublin hin und her; wer wechselt, kann sogar im warmen Zustand vorsichtig den Kopf abnehmen, das Kondensat aus der Humidome ausschütteln und weiterrauchen. Manche Köpfe gibt es mit Meerschaum-Einsatz, der zusätzlich trocknet und eine sehr neutrale Aromendarstellung bietet. Das System eröffnet so eine modulare Rauchkultur, die sich schnell an Tabak und Tagesform anpasst.

  • Holm-Optionen: gerade oder gebogen, verschiedene Oberflächen und Zierringe
  • Köpfe: austauschbare Bruyèreformen, optional Meerschaum-Varianten
  • Systemteile: Humidome als Feuchtigkeitsfalle, optional Dry Rings
  • Pflege: schnelle Demontage, unkomplizierte Reinigung

Fazit und Empfehlung

Falcon steht für eine Pfeife, die nicht um Aufmerksamkeit wirbt, sondern Probleme löst. Die Humidome hält Kondensat zuverlässig aus dem Tabak, der Aluminiumholm kühlt den Rauch, Dry Rings erhöhen bei Bedarf die Reserve. Dazu kommt die Idee der austauschbaren Köpfe, die den Charakter einer Pfeife in Sekunden verändert. Wer eine langlebige, pflegeleichte Systempfeife sucht, die Geschmack und Alltagseignung vereint, findet bei Falcon eine überzeugende, technisch saubere Antwort – seit 1936 und bis heute in verlässlicher Qualität aus England.

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