Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!
Humidor El Toro
7 Einträge

Vor Jahren mit einem Standardhumidor (Preis 50€, Kapazität ca. 15 Zigarren) angefangen, begann eine wochenlange Onlinerecherche nach einem Exemplar mit mehr Kapazität. Dabei sollte der neue Humidor ein optischer Blickfang sein und gleichzeitig bezahlbar bleiben. Auf die Marke ADORINI durch die versprochene, lebenslange Garantie aufmerksam geworden, stach der Black Slate Humidor ins Auge. Dieser hat die selben bauartlichen Maße, wie die Adorini Deluxe L-Versionen und auch sonst alle bekannten Vorzüge wie u.a. Ventilationsrippen („RipTech“) und das Tablar-Design („AirVent“). Die Kapazität ist für bis zu 150 Zigarren (je nach Format) ausgelegt. Das besondere an diesem Exemplar ist ganz klar die äußere Verkleidung aus echtem Schiefer. Diese ist ca. 1 - 2 mm dick und verkleidet den Humidor passgenau rundherum. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Maserung des Schiefers gleichmäßig verläuft, d.h. sie verläuft passend über Kanten und Öffnungen des Humidores. Bei genauerer Betrachtung lassen sich sogar kleine Kristalle in der Oberfläche des Schiefers erkennen, deren Glitzern durch entsprechenden Lichteinfall zu sehen ist. Der Haarhygrometer ist bereits von Werk aus eingestellt und müsste nur im Falle von Erschütterungen neu kalibriert werden. Hierauf wurde verzichtet, da der Humidor cigarworldtypisch bestens verpackt auf dem Versandwege eingetroffen ist. Das Befeuchtungssystem auf Acrylpolymerbasis ist ebenfalls intakt und erfüllt gut seinen Zweck. Beide Instrumente halten stabil über die eingearbeiteten Magnete im Deckel des Humidores. Der Black Slate wurde sodann gemäß Anleitung in Betrieb genommen und erfüllt seinen Zweck sehr gut. Der Preis lässt natürlich die Frage aufkommen, ob sich die recht hohe Investition lohnt. Mit anderen Angeboten bei anderen Verkäufern verglichen, ist dieser Preis nicht zu unterbieten. Darüberhinaus handelt es sich ja um eine Sonderedition von ADORINI, sodass sich die Investition schon lohnt, sofern man etwas extravagantes besitzen möchte. Alles in Allem ein schöner Hingucker und ein professionelles Zuhause für jede einzelne Zigarre.

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Als Aficionado-Fan von nicaraguanischen Zigarren sollte man natürlich auch die Padron-Reihe getestet haben. Da ich im Allgemeinen das Robusto-Format bevorzuge, habe ich mich für die PADRON Classic No. 2000 (Robusto) NATURAL entschieden. Die Zigarre hat im eigenen Humidor 24 Std. nackt gelagert und wurde sodann in Begleitung eines Latte macchiato verköstigt. Das äußere Erscheinungsbild wartete auf mit einem dunklen, adrigen Deckblatt und der recht schlicht gehaltenen Banderole. Die gesamte Zigarre ist nicht zu fest gerollt, das untere Ende der Zigarre erwies sich beim leichten Zusammendrücken mit den Fingern als ziemlich weich und elastisch. Das Format war weniger „boxpressed“ als erwartet, was jedoch nicht als schlecht zu beurteilen ist. Die Einlage erschien ein wenig „zottelig“, was aber keinen unkontrollierten Abbrand oder gar lose Asche zur Folge hatte. Die Duftnote des Deckblattes war geprägt von (tatsächlich) schokoladigen Nuancen. Der Anschnitt erfolgte mit Hilfe eines beidseitigen Zigarrenschneiders problemlos und fransenfrei. Ein sich anschließender Kaltzug entfaltete einen gewohnt erdigen Geschmack. Das Anzünden der PADRON mit handelsüblichen Zündhölzern verlief, trotz der o.g. Einlage, ohne besondere Vorkommnisse. Das Zugverhalten war durchweg einwandfrei und es entstand eine schöne, helle und weiße Asche, die erstaunlich fest war. Das Rauchvolumen war ausgezeichnet, es entstand stetig ein dichter, klarweißer Rauch. Die Zigarre entfaltete während einer soliden Rauchdauer von ca. 55 Minuten diverse Aromen, wie Erde und Leder (dominant) als auch Kaffee und Holz und einen Hauch Schokolade. Die Stärke der Einlage erwies sich als mittelstark, selbst das letzte Drittel der Zigarre wurde nicht zu stark. Insgesamt ist die PADRON ein schönes Exemplar, was sich durch das äußere Erscheinungsbild und im Rauchverhalten beweist. Der Preis ist angemessen.
Länge: 15.24Durchmesser: 1.98
TAM
Von der verwandten Zigarre "Black Market Filthy Hooligan" aus dem Jahre 2014 war ich, nicht zuletzt der grasigen Note wegen, begeistert. Davon angespornt, dachte ich mir, dass neue Jahr 2018 mit der "Black Market Filthy Hooligan (Barber Pole) 2017" einzuläuten. Die Zigarre ist recht kräftig und ihr Äußeres sieht auch recht einladend aus. Allerdings ist dieses Exemplar derart fest gerollt, dass das Zugverhalten äußerst schlecht war. Es war sehr schwer zu ziehen und die entstehende Rauchentwicklung war auch nicht der Rede wert. Letzten Endes habe ich nach -nur- der Hälfte der Zigarre die Verkostung beendet, da die Lust aufgrund der o.g. Faktoren gänzlich vergangen war. Der Abbrand war bis dahin recht gleichmäßig und die Asche gewohnt rustikal für die Zigarrensorte. Mögliche, diverse Geschmacksnuancen, enthalte ich der Bewertung, da diese durch den frühzeitigen Abbruch nicht ausreichend bewertet werden konnten. Alles in Allem zwar ein optischer Hingucker, jedoch lohnt sich für mich persönlich die Investition von 8€ nicht.

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Die Perdomo Lot 23 Maduro Robusto ist eine hervorragende Zigarre für viele, unterschiedlich große Anlässe im Alltag. Sie ist meine persönliche "Alltagszigarre" geworden. Das Format der Zigarre ist nicht zu dekadent, aber dennoch bullig sodass auch der Nichtraucher von Weitem erkennt: hier wird gerade eine Zigarre genossen. Die Zigarre ist selbstverständlich von Hand gerollt. Das dunkle Umblatt sitzt immer gut und nicht zu fest. Trotzdem es sich um ein Naturprodukt handelt, ist die Qualität der Verarbeitung gewohnt gut. Schon bein Ersten Riechen des Umblattes und der Einlage steht ein unverkennbar erdiger, ländlicher Geruch im Vordergrund. Nach Anschneiden (Fransengefahr) oder Anbohren untermalt ein kalter Zug der Perdomo den o.g. Geruch. Das Anzünden mit Hölzern klappt gut; im Ergebnis entsteht ein schöner, fast weißer Aschekranz, der wiederum einen wundervollen Kontrast zum dunklen Umblatt bildet. Ist die Perdomo erst einmal richtig gezündet, entfaltet sie sogleich Noten von Erde und Leder im ersten Drittel. Im Zweiten Drittel gesellt sich eine Nuance von Holz dazu und die gesamte Geschmackskomposition wird intensiver. Das Rauchvergnügen wird durchweg begleitet von einem recht leichten Zugverhalten und guter Rauchentwicklung. Besonders anzumerken ist dabei nochmal die stetig helle, fast weiße Asche (unter Voraussetzung von ruhigen Zügen, ca. 2 - max. 4 pro Minute). Zusammenfassend gesagt, ist die Perdomo die perfekte Zigarre für nahezu jeden Anlass. Der Preis ist der Leistung (= individuelle Definitionssache) angemessen, da u.a. Zigarrengenuß nicht mit normalem Tabakkonsum (z.B. Zigaretten) zu vergleichen ist.

Länge: 15.88Durchmesser: 2.14
TAM
Der Golden Torpedo 24 kt ist die luxuriöseste Zigarre, die ich je gesehen habe. Damals ursprünglich für einen geplanten, feierlichen Anlass gekauft, lagert sie jetzt doch lieber im Humidor, da ich sie lieber "sammle" als rauche. Ihr Anblick unterstreicht immer wieder aufs Neue Ihre Einzigartigkeit. Die Eigenschaften konnte ich bewerten, da ich die nichtvergoldete Version der DM 2 im gleichen Format schon verköstigt habe.
Länge: 10.16Durchmesser: 1.51
TAF
Meine persönliche Einsteigerzigarre unter den handgerollten. Sie eignet sich hervorragend für den Genuss zwischendurch; das Vanillearoma entfaltet sich sowohl auf den Lippen als auch im Rauch hervorragend und ist dabei nicht aufdringlich. Preis/Leistung ist vollkommen in Ordnung.

Länge: 13.02Durchmesser: 1.98
TAM
Eine hervorragend verarbeitete Zigarre umhüllt mit einer signifikanten Banderole. Das Deckblatt sitzt fest; die Duftnote ist lieblich markant und nicht aufdringlich. Sie lässt sich einfach anzünden und der Abbrand läuft kontrolliert ab. Besonderes Merkmal dieser Zigarre ist die entstehende Asche, die eine perfekte Form sowie eine hohe Feinkörnigkeit aufweist. Preis/Leistung ist bezogen auf das Rauchvergnügen angemessen.