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Länge: 13.50Durchmesser: 2.06
TAM
Ich muss sagen: Punch mag ich generell sehr. Die Preferidos LCDH zum Beispiel fand ich richtig stark. Optisch macht sie einiges her – ein schönes, dunkles Deckblatt, typisch Punch. Geschmacklich geht sie auch direkt in diese Richtung: kräftig, pfeffrig, mineralisch und leicht salzig. Insgesamt erinnert sie eher an eine Punch Punch oder eine Short de Punch. Creme bekommt man dagegen kaum. Wenn überhaupt, dann in den ersten zwei oder drei Zügen. Stattdessen dominieren Leder, florale Noten, Trockenheit und eine leichte Bitterkeit. Die ersten zehn Minuten hat sie ordentlich Pfeffer, danach nimmt die Schärfe zwar etwas ab, eine würzige Grundnote bleibt aber bis zum Ende erhalten. Im letzten Drittel wird sie dann extrem trocken. Man hat wirklich das Bedürfnis, ständig etwas zu trinken. Erdige, florale und kräuterige Noten stehen im Vordergrund, dazu etwas schwarzer Tee, leichte Bitterkeit und ein staubiges Mundgefühl. Dieses sehr trockene Gesamtbild hat mir ehrlich gesagt nicht besonders gefallen. Überraschungen gab es leider auch keine. Hier und da hatte ich Schiefbrand und etwas Tunnelbrand. Da sie zudem relativ locker gerollt war, war nach etwa 65 bis maximal 70 Minuten Schluss. Positiv war immerhin das gute Rauchvolumen. Insgesamt war ich deshalb etwas enttäuscht. Sie schmeckt zwar eindeutig nach Punch – und das ist grundsätzlich nichts Schlechtes –, aber mir hat der besondere Moment gefehlt. Kein Wow-Effekt, kein Twist, keine besondere Raffinesse. Bis auf das letzte Drittel ließ sie sich gut rauchen, aber die letzten 15 bis 20 Minuten mit dieser extrem ledrigen, floralen, kräuterigen und erdigen Trockenheit waren für mich eher unangenehm. Am Ende gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen. Keine schlechte Zigarre, aber für den Preis und eine Rauchdauer von gerade einmal 60 bis 65 Minuten hätte ich deutlich mehr erwartet.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.10
TAM
Herzlichen Glückwunsch an Romeo y Julieta zum über 150-jährigen Firmenjubiläum! Ich muss zugeben: Romeo y Julieta ist irgendwie meine Lieblingsmarke. Mit ihr hat damals für mich alles angefangen – mit 14, 15, 16 Jahren. Erst die Mille Fleurs oder die Tubos Nr. 3 und später dann das erste, was für mich in Anführungszeichen eine "richtige" Zigarre war: ein 20er-Päckchen Romeo y Julieta Cigarillos. Deshalb wird diese Marke für mich immer einen besonderen Platz im Herzen haben. Zur Jubiläumszigarre selbst: Das Format ist imposant, optisch wunderschön, mit einem makellosen Deckblatt und einer sehr festen Rollung. Nach dem Anzünden war ich in den ersten acht bis zehn Minuten ehrlich überrascht. Da war zunächst eine deutliche Portion weißer Pfeffer – etwa vier von zehn auf meiner Intensitätsskala. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Danach wurde der Pfeffer aber von einer richtig satten, dicken Creme abgelöst – schön süßlich-cremig, begleitet von einer dezenten Erinnerung an die Mille Fleurs, diesen Klassiker, den eigentlich fast jeder mag. Dazu kamen feine Kräuter- und Grasnoten sowie immer mehr helles Zedernholz. Der Pfeffer verschwand vollständig. Das war für mich ein richtig gelungener Einstieg. Anschließend entwickelte sie sich für etwa eine halbe Stunde in eine Richtung, die mich etwas an die Wide Churchill erinnerte: etwas Leder, eine angenehme Grundwürze und natürlich die typische kubanische Floralität. Das Rauchen war insgesamt sehr angenehm. Der Zugwiderstand war bei meinem Exemplar zwar etwas erhöht, aber die Zigarre ging kein einziges Mal aus und ich musste sie auch kein einziges Mal nachzünden. In der ersten Stunde waren Abbrand und Asche nahezu perfekt. Danach kam etwas Schiefbrand auf, den ich hin und wieder korrigieren musste. Man musste gelegentlich zwei- oder dreimal hintereinander ziehen, damit sie wieder sauber lief. Das Rauchvolumen würde ich insgesamt als durchschnittlich bezeichnen. Nach etwa einer Stunde legte sie an Kraft zu. Sie erinnerte mich dann etwas an die Cupidos – etwas würziger, leicht bitter und mit einer grasigen Note. Im direkten Vergleich wirkte sie aber deutlich runder, harmonischer und feiner abgestimmt. Fast so, als wären etwas reifere Tabake verwendet worden. Für mich ist sie eine etwas mildere, gleichzeitig aber elegantere Cupidos. Besonders beeindruckt hat mich, dass sie sich bis zum Schluss hervorragend rauchen ließ. Ich habe über zwei Stunden an ihr geraucht, ohne das Tempo künstlich zu verlangsamen. Wer langsamer raucht, dürfte problemlos auf zweieinhalb Stunden kommen. Für den Preis bekommt man also wirklich einen langen Smoke. Im letzten Drittel ging sie wieder etwas stärker in Richtung Wide Churchill – mehr Gras, mehr Leder, etwas Erde und etwas mehr Würze. Trotzdem wurde sie nie kratzig oder unausgewogen. Sie blieb bis zum letzten Zug rund und harmonisch. Für mich ist diese Jubiläumszigarre ein echtes Highlight. Der überraschende, pfeffrige Einstieg, die klassische Romeo-y-Julieta-Mitte und das harmonische Finale ergeben für mich ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Herzlichen Glückwunsch, Romeo y Julieta – auf die nächsten 150 Jahre! Ach ja sie hat mich stellenweise wegen ihrer Nussigkeit an die Hupmann Magnum 46 erinnert:) 5 von 5
Länge: 15.24Durchmesser: 2.38
TAM
Die C5 Black soll laut Hersteller beziehungsweise Beschreibung ja noch einen Tick würziger und kräftiger sein. Das ist vielleicht im allerletzten Drittel der Fall, ansonsten bleibt sie aber durchweg angenehm zu rauchen. Geschmacklich bietet sie eine schöne Floralität, etwas Gras, eine cremige Grundnote und hier und da eine leichte Süße. Im weiteren Verlauf kommt außerdem eine dezente schokoladige Nuance hinzu. Dazu gesellen sich klassische Noten von Toast und Leder. Relativ früh entwickelt sich auch eine schöne floral-erdige Richtung, die mich ein wenig an Schwarztee oder Kräutertee erinnert. Das Rauchvolumen ist sehr ordentlich, die Asche stabil und auch das Deckblatt macht einen guten Eindruck. Ich habe rund 70 Minuten an der Zigarre geraucht – und auch hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall. Wer den typischen Honduras-Charakter mag, wird sich hier sicherlich wohlfühlen. Trotzdem hat mir das gewisse i-Tüpfelchen gefehlt. Insgesamt ist sie aber eine feine Zigarre, überraschend mild, besonders in der Mitte des Rauchverlaufs. Teilweise wirkt sie etwas unscheinbar, bevor sie zum Ende hin noch einmal deutlich an Intensität gewinnt.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Raices Liga The Rayes– elegante Milde mit viel Erfahrung im Blend Sie ist auf den ersten Blick eine sehr ansprechende Zigarre. Das Format wirkt stimmig, das Deckblatt ist schön verarbeitet und auch die Bauchbinde macht optisch einiges her. Bereits die Präsentation vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Im Rauch zeigt sich die Zigarre allerdings deutlich milder, als man zunächst vermuten würde. Trotz eines Blends, bei dem man eher eine kräftigere und intensivere Zigarre erwarten könnte, präsentiert sie sich sehr sanft, harmonisch und geradlinig. Dennoch merkt man die jahrelange Erfahrung hinter der Komposition. Die Handschrift des ehemaligen Master Blenders von Alec Bradley ist spürbar: Die Zigarre ist sehr rund abgestimmt, nichts wirkt unausgewogen oder kantig. Sie schmeckt einfach und bietet einen angenehmen Rauchgenuss. Aromatisch bleibt sie jedoch eher zurückhaltend. Gerade für meinen Geschmack hätte ich mir etwas mehr Intensität, Tiefe und Raffinesse gewünscht. Hier und da gibt es aber durchaus kleine Überraschungen – vor allem zu Beginn zeigt sich eine leichte fruchtige Note, die etwas Abwechslung hineinbringt. Ansonsten bewegt sie sich in einem angenehm cremigen und harmonischen Bereich. Langweilig würde ich sie nicht nennen, dafür ist die Abstimmung zu sauber und gelungen. Allerdings fehlt mir persönlich über weite Strecken etwas die Entwicklung und Spannung, die eine Zigarre für mich besonders interessant macht. Fazit: Eine sehr schöne, elegante und ausgewogene Zigarre, die vor allem durch ihre Harmonie und Verarbeitung überzeugt. Für Liebhaber milderer Zigarren definitiv eine Empfehlung. Wer jedoch mehr Kraft, Komplexität und Aromendynamik sucht, könnte sie als etwas zu geradlinig empfinden. Bewertung: Eine feine, gut gemachte Zigarre mit viel Erfahrung im Hintergrund – angenehm zu rauchen, aber für meinen Geschmack stellenweise etwas zu mild.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAF
milder Daily Smoke mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis Die Zigarre richtet sich ganz klar an ein breites Publikum und soll vor allem eines sein: unkompliziert und für jedermann genießbar. Gerade mit Blick auf den schmaleren Geldbeutel ist sie interessant, denn für rund 2,40 Euro bekommt man hier einen soliden Smoke. Es handelt sich um einen Short- beziehungsweise Medium-Filler – meiner Einschätzung nach eher Short-Filler –, was in dieser Preisklasse natürlich nicht ungewöhnlich ist. Was positiv auffällt: Viele sehr günstige Short-Filler-Zigarren werden gerade ab der zweiten Hälfte oder im letzten Drittel oft trocken, scharf oder unangenehm. Das ist hier nicht der Fall. Die Zigarre bleibt bis zum Ende angenehm rauchbar und lässt sich problemlos bis an die Finger herunterrauchen. Geschmacklich bleibt sie auf der milden Seite. Man bekommt eine leichte Cremigkeit, dezente Zedernholzaromen, eine gewisse Würze sowie Anklänge von Leder und Kräutern. Im letzten Drittel kommt noch etwas Erde hinzu. Die Aromatik ist dabei aber stets zurückhaltend und sehr geradlinig. Große Tiefe, besondere Raffinesse oder eine komplexe Entwicklung sucht man vergeblich. Trotzdem muss man den Preis berücksichtigen: Für etwa 2,40 Euro ist das Ergebnis überraschend gut. Die Zigarre macht Spaß, ist unkompliziert und erfüllt genau den Zweck, für den sie gedacht ist. Als entspannter Daily Smoke – beispielsweise beim Grillen, bei der Gartenarbeit, beim Schrauben oder einfach nebenbei – funktioniert sie hervorragend. Wer eine günstige, milde und problemlose Zigarre sucht, bekommt hier definitiv eine Empfehlung. Fazit: Kein komplexer Premium-Smoke, aber eine ehrliche, leckere und sehr gut rauchbare Alltagszigarre mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade für Einsteiger oder als unkomplizierte Nebenbei-Zigarre absolut empfehlenswert.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.38
TAM
Aganorsa Leaf – milde Interpretation einer Nicaragua-Zigarre Aganorsa Leaf ist ja bekannt für mittelkräftige Nicaragua-Smokes mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und konstant hoher Qualität. Gerade die ersten Serien hatten teilweise kleine Auffälligkeiten – bei manchen Exemplaren fehlte beispielsweise das Etikett –, aber qualitativ waren die Zigarren trotzdem immer auf einem sehr guten Niveau. Diese Variante geht bewusst einen anderen Weg: Sie soll eine der mildesten Aganorsa Leaf Zigarren aktuell sein, und genau das liefert sie auch. Die Zigarre präsentiert sich sehr mild, cremig und geradlinig. Im Vordergrund stehen leichte Zedernholznoten, begleitet von einer dezenten Süße, die an Vanille oder eine natürliche Tabaksüße erinnert. Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die typische Komplexität und Raffinesse, die man von Aganorsa sonst kennt. Die Aromatik bleibt relativ einfach und die Intensität entwickelt sich nur wenig. Leider hatte mein Exemplar zudem mit Verarbeitungsproblemen zu kämpfen: Die Zigarre ging mehrfach aus und das Deckblatt öffnete sich an mehreren Stellen beziehungsweise riss auf. Trotzdem bleibt festzuhalten: Für den Preis bekommt man hier eine solide Zigarre. Als unkomplizierter, sehr milder Smoke für zwischendurch oder als Einstieg für Anfänger funktioniert sie durchaus. Gerade unter dem Gesichtspunkt Preis-Leistung ist sie interessant und kann empfohlen werden. Für erfahrene Aficionados, die mehr Tiefe, Entwicklung und Charakter suchen, gibt es allerdings spannendere Alternativen aus dem Aganorsa-Portfolio. Fazit: Eine milde, cremige und unkomplizierte Zigarre mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Geschmacklich angenehm, aber mit weniger Komplexität und Spannung, als man von Aganorsa erwarten könnte. Bewertung: solide Empfehlung für Einsteiger und Liebhaber milder Zigarren, aber kein Highlight für den erfahrenen Genießer.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAM
Die gelbe Zino Davidoff war für mich in den vergangenen Jahren eine echte kleine Geheimtipp-Zigarre. Vor allem aufgrund ihres attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses konnte sie überzeugen und hat gezeigt, dass guter Tabakgenuss nicht immer mit einem hohen Preis verbunden sein muss. Mit der neuen Zino Davidoff Honduras wird die Linie nun erweitert. Optisch präsentiert sie sich mit einem sehr schönen Deckblatt und macht bereits auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Wer – so wie ich – ein Fan von Honduras-Tabaken ist, findet hier definitiv schnell Zugang. Geschmacklich bewegt sich die Zigarre klar in ihrer Heimatregion: Es zeigen sich schöne grasige Noten, begleitet von einer leichten Schärfe sowie herb-floralen Nuancen. Dazu kommen holzige Aromen, eine dezente Bitterkeit und eine feine mineralische Anmutung, die das Gesamtbild abrunden. Allerdings fehlt mir persönlich das gewisse Etwas. Die Zigarre wirkt im Vergleich etwas geradliniger und weniger komplex. Vielleicht lag es auch an den hohen Erwartungen, die durch die gelbe Cino Davidoff entstanden sind – diese hatte mich damals stärker überrascht und mehr begeistert. Trotzdem bleibt die Zino Davidoff Honduras eine solide und empfehlenswerte Zigarre, besonders für Liebhaber von Honduras-Tabaken. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt weiterhin, und wer einen ehrlichen, unkomplizierten Smoke mit typischen Honduras-Charakterzügen sucht, wird hier sicherlich fündig. Für mich persönlich fehlt jedoch das letzte Quäntchen Tiefe und die besondere Note, die eine Zigarre wirklich herausragend macht. Ein guter Smoke – aber das finale i-Tüpfelchen hat mir gefehlt.
Länge: 17.78Durchmesser: 1.87
TAM
Es gibt Zigarren, bei denen man bereits beim ersten Zug merkt: Hier passt einfach alles. Es ist schwer, dieses Gefühl rein sachlich oder empirisch zu erklären, denn manchmal überzeugt eine Zigarre nicht unbedingt dadurch, dass sie die komplexeste oder außergewöhnlichste am Markt ist, sondern durch ihre Harmonie, ihr handwerkliches Niveau und die stimmige Gesamtkomposition. Genau so eine Zigarre ist für mich die Villiger Miami Generoso. Bereits die Gestaltung, das Format und die Idee hinter der Linie vermitteln den Eindruck, dass hier mit viel Sorgfalt gearbeitet wurde. Es geht nicht darum, möglichst spektakuläre Tabake oder ungewöhnliche Aromenkombinationen zu präsentieren, sondern darum, einen rund abgestimmten Blend zu schaffen, der vom ersten Moment an Freude bereitet. Die Linie selbst war mir bereits bekannt. Das erste Format hatte mir durchaus gefallen, konnte mich damals aber noch nicht vollständig überzeugen. Umso positiver war meine Überraschung bei diesem neuen Format – vielleicht lag es an der Tagesform, vielleicht an der Entwicklung der Zigarre, aber diesmal hat sie mich von Anfang bis Ende vollkommen abgeholt. Über die gesamte Rauchdauer präsentierte sich die Miami Generoso als äußerst angenehmer und spannender Smoke. Die Aromen entwickelten sich immer wieder weiter: Zunächst dominieren feine Holznoten, die sich im Verlauf zunehmend in dunklere, rauchigere Nuancen verwandeln. Dazu gesellen sich immer wieder eine natürliche Süße sowie dezente fruchtige Akzente, die für Abwechslung sorgen und den Genuss interessant halten. Auch technisch konnte die Zigarre voll überzeugen. Der Abbrand war sauber, die Asche stabil, das Rauchvolumen hervorragend und zu keinem Zeitpunkt entstand der Eindruck, dass die Zigarre Schwierigkeiten mit der Verbrennung bekommen könnte. Alles wirkte ausgewogen und durchdacht. Besonders hervorzuheben ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis: Man bekommt hier einen langen, abwechslungsreichen Smoke von rund zwei Stunden, der geschmacklich immer wieder neue Facetten zeigt und dabei durchgehend Freude bereitet. Die Villiger Miami Generoso ist für mich eine dieser Zigarren, die einfach sympathisch sind. Keine Zigarre, die zwangsläufig mit Extremen beeindrucken muss, sondern eine, die durch Qualität, Balance und Genuss überzeugt. Persönlich hat sie mich außerordentlich begeistert und gehört für mich definitiv zu den Empfehlungen, die man gerne weitergibt. Bewertung: 5 von 5.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Hier ist sie – die Edition No. 4 von Stauffenberg Cigars. Optisch ist sie definitiv ein Hingucker. So ein fast schon mambagrünes Deckblatt sieht man heutzutage nur noch selten und allein deshalb sticht sie aus der Reihe hervor. Geschmacklich ist sie für mich die cremigste, süßeste und gleichzeitig verspielteste Zigarre der gesamten Stauffenberg-Serie. Vor allem im ersten und zweiten Drittel dominieren cremige Noten, begleitet von einer angenehmen Süße und einem insgesamt sehr milden Rauchverlauf. Gerade die Mitte der Zigarre eignet sich perfekt für einen entspannten Smoke nebenher – rund eine halbe Stunde lang wirkt sie herrlich ausgewogen und unkompliziert. Zum Ende hin zeigt sie dann aber doch noch ihren honduranischen Charakter. Herbe, grasige und leicht bittere Noten treten stärker hervor, begleitet von floralen Nuancen, Kräutern und Leder. Dadurch gewinnt sie spürbar an Intensität und offenbart den eigentlichen Blend noch einmal von einer anderen Seite. Auch technisch gibt es wenig zu kritisieren. Abbrand und Rauchvolumen sind sehr gut, das Format liegt angenehm in der Hand und sorgt insgesamt für ein entspanntes Raucherlebnis. Mein Fazit: Die Edition No. 4 ist optisch sicherlich eine der außergewöhnlichsten Zigarren der Serie und überzeugt mit einem cremigen, süßlichen Einstieg sowie einem charaktervollen Finale. Dennoch hat mir persönlich am Ende das gewisse Etwas gefehlt, das sie dauerhaft von den anderen Editionen abhebt. Trotzdem ist sie ein gelungener und würdiger Abschluss der ersten Stauffenberg-Editionen.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.14
TAM
Nachdem ich mittlerweile alle Stauffenberg Cigars geraucht habe, kann ich direkt vorwegnehmen: Die Dark Toro, Edition No. 3, ist meine persönliche Lieblingszigarre der Serie. Das beginnt schon bei der Optik. Das dunkle Deckblatt macht einfach richtig etwas her und das Toro-Format passt perfekt. Vor allem habe ich das Gefühl, dass die verwendeten Tabake in dieser Edition ihr volles Potenzial entfalten. Geschmacklich erwartet euch eine wunderschöne Kombination aus herber Floralität, grasigen Noten und dem typisch honduranischen Charakter. Wer Honduras-Zigarren liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Dazu gesellen sich schokoladige Aromen, eine feine Mineralität, dezente Fruchtigkeit sowie eine angenehme Natursüße, die immer wieder dezent durchscheint. Auch technisch überzeugt die Zigarre auf ganzer Linie. Abbrand, Zugwiderstand und Rauchvolumen sind hervorragend, dazu bietet sie eine angenehm lange Rauchdauer. Im ersten und zweiten Drittel präsentiert sie sich eher mild und recht geradlinig. Erst im letzten Drittel zündet sie dann ihr wahres Feuerwerk. Die Würze nimmt deutlich zu – allerdings nicht im klassischen Sinne von Pfeffer, sondern auf eine vielschichtigere Art. Erdige und ledrige Aromen treten stärker in den Vordergrund, die Intensität steigt spürbar an und raucht man sie bis zum Ende, entwickelt sie auch eine angenehme, leicht scharfe Note. Mein Fazit: Für mich ist die Dark Toro Edition No. 3 das rundeste Gesamtpaket der Stauffenberg-Serie. Sie verbindet eine tolle Optik mit einem spannenden honduranischen Aromaprofil, einer starken Performance und einem intensiven Finale. Wer charaktervolle Honduras-Zigarren mag, sollte diese unbedingt probieren. Für mich ganz klar die beste Stauffenberg-Zigarre der Reihe.
Länge: 13.97Durchmesser: 1.98
TAM
Also allein das Deckblatt macht schon richtig Lust auf den Smoke. Sieht sehr schön aus. Und ja, angezündet erstmal ein bisschen pfeffrig scharf, aber es legt sich super schnell. Dann kommen schöne toastige Röstaromen hinzu, so ein bisschen Holz, so ein bisschen Leder schon relativ früh und Kräuter. Und bis zur Mitte wird es dann auch relativ, ja, mild fast schon. Und hier und da so eine Natursüße, so ein Hauch Schokolade und so eine leichte Mineralität. Und ich habe aber keine Sekunde Angst gehabt, dass die Zigarre ausgeht. Also Abbrand, Rauchvolumen, Asche, wirklich top. Selbst bei starkem Wind war die Zigarre sehr gut. Und ja, das letzte Drittel, da zieht sie dann noch mal so richtig an. Ordentliche, urige, holzige Aromen, Leder, Kräuter, Floralität, Erde und auch wieder die Schärfe und Würze kommen zurück. So eine leichte Minze habe ich hier und da geschmeckt, aber das ist zu vernachlässigen. Jedenfalls war dann noch am Schluss das so, dass die Zigarre so richtig saftig wirkte. Also es gibt da so Zigarren, da muss man ganz oft nachtrinken oder was trinken. Und hier gar nicht, also ganz wenig. Also richtig, der Speichel hat sich so gesammelt irgendwie, das war auch ganz interessant. Und deswegen, ja, Preis-Leistung, finde ich, stimmt. Vier von fünf.

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06
TAM
Ich finde diese Zigarre etwas zu eintönig also stellenweise ziemlich geradlinig, dennoch insgesamt ganz gut. Ordentlich würzig, floral, erdig, guter Abbrand, gutes Rauchvolumen. Hier und da schöne Minze und stellenweise ein Hauch Frucht. Aber sonst zu trocken und zu wenig verspielt einfach. 3,5 von 5.

Länge: 9.53Durchmesser: 1.91
TAM
Also was ich gleich sagen will was mir besonders aufgefallen ist, ist der Speichelfluss dieser Zigarre, die Zigarre regt den Speichelfluss regelrecht an. Habe wenig getrunken dabei. Du hast einen coolen Interessenten smoke hier vor allem das letzte Drittel erinnert fast schon an fruchtige Pfeifen oder Shisha Tabake .. ansonsten hat man zu Beginn schön rauchige, holzige Röstaromen, gutes Rauchvolumen, schöne Rauchentwicklung. Am Ende auch etwas mehr Leder und Kräuter und eben ein interessant fast schon rosiges Aroma. 4,5 von von 5. Top Preis-Leistung sie schmeckt interessant und lecker einfach!...

Länge: 12.70Durchmesser: 1.67
TAM
Also, ich sag's mal ganz ehrlich: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier definitiv. Natürlich sind das keine Zigarren, bei denen man ständig neue Aromen oder besondere Feinheiten entdeckt. Es sind einfach gute, solide Zigarren zu einem fairen Preis. Was mir positiv auffällt: Sie lassen sich wirklich gut bis zum Schluss rauchen. Früher war das bei den ganz günstigen Tankstellenzigarren oft anders – ab der Hälfte oder spätestens im letzten Drittel wurden die häufig scharf, trocken und eigentlich kaum noch genießbar. Bei den Quinhaleros ist das nicht der Fall. Die bleiben bis zum Ende angenehm rauchbar. Deshalb greife ich in der Preisklasse auch gerne zu. Geschmacklich ist das alles völlig in Ordnung. Man sollte nur keine außergewöhnlich komplexe Premiumzigarre erwarten – dann bekommt man hier ein wirklich solides Gesamtpaket.

Länge: 10.16Durchmesser: 2.38
TAM
Also, ich sag's mal ganz ehrlich: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier definitiv. Natürlich sind das keine Zigarren, bei denen man ständig neue Aromen oder besondere Feinheiten entdeckt. Es sind einfach gute, solide Zigarren zu einem fairen Preis. Was mir positiv auffällt: Sie lassen sich wirklich gut bis zum Schluss rauchen. Früher war das bei den ganz günstigen Tankstellenzigarren oft anders – ab der Hälfte oder spätestens im letzten Drittel wurden die häufig scharf, trocken und eigentlich kaum noch genießbar. Bei den Quinhaleros ist das nicht der Fall. Die bleiben bis zum Ende angenehm rauchbar. Deshalb greife ich in der Preisklasse auch gerne zu. Geschmacklich ist das alles völlig in Ordnung. Man sollte nur keine außergewöhnlich komplexe Premiumzigarre erwarten – dann bekommt man hier ein wirklich solides Gesamtpaket.